에피소드 14개

Die «Sternstunde Religion» ordnet ein, fragt nach und schafft Zusammenhänge – in Form von Dokumentarfilmen oder Gesprächen.

Sternstunde Religion H‪D‬ Schweizer Radio und Fernsehen

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Die «Sternstunde Religion» ordnet ein, fragt nach und schafft Zusammenhänge – in Form von Dokumentarfilmen oder Gesprächen.

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    Milo Rau – Zwischen Marx und der Passion Christi

    Milo Rau – Zwischen Marx und der Passion Christi

    Milo Rau ist Theaterregisseur, Filmemacher und Aktivist. In seinen Arbeiten prangert er immer wieder ausbeuterische Verhältnisse an. Sein neuestes Werk, der Kinofilm «Das Neue Evangelium», zeigt die Passion Christi und verbindet sie mit dem Flüchtlingselend in Süditalien.

    Bereits zwei Jesus-FiIme wurden im süditalienischen Matera gedreht: In den 60er-Jahren von Pier Paolo Pasolini, 2004 von Mel Gibson. Nun hat auch Milo Rau dort eine Passionsgeschichte realisiert. Jesus und die Apostel werden von Geflüchteten aus Afrika gespielt, die unter prekären Verhältnissen als Erntehelfer arbeiten. Geschickt verwebt Milo Rau ihre miserablen Lebensbedingungen mit der Passionsgeschichte. Entstanden ist eine radikale Neuinterpretation, eine Mischung aus Fiktion, Dokumentation und politischem Aktivismus. Doch weshalb braucht es heute ein neues Evangelium? Was predigt Milo Raus’ Jesus? Und wie hat die Auseinandersetzung mit den Evangelien den Marxisten Rau geprägt? Olivia Röllin fragt nach.

    • 29분
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    Hoffnung in der Krise

    Hoffnung in der Krise

    Seit mehr als einem Jahr befindet sich die Welt kollektiv im Krisenmodus. Die nicht enden wollenden Massnahmen zur Pandemie-Bekämpfung erzeugen zunehmend Resignation und Frust. Wie gelangt man zu einer hoffnungsvollen Grundhaltung, die über die Tiefe von Kalendersprüchen hinausgeht?

    Durchhalteparolen sollen über eine Durststrecke hinweghelfen. Was aber, wenn das Streckenende nicht in Sicht ist und gewaltige Herausforderungen existenzielle Ängste hervorrufen? Spätestens, wenn sich das Gefühl von Überforderung und Ohnmacht breit macht, stellt sich die Frage nach Hoffnung und Optimismus. Doch lassen sich diese herbeireden und gar erlernen? Wer oder was bringt Hoffnung, und ist sie ohne Angst überhaupt denkbar? In allen Religionen spielt die Aussicht auf Lohn für Anstrengung und Heilsgewissheit eine grosse Rolle. Doch was taugt Religion heute noch konkret als Quelle der Hoffnung und inwieweit sind grosse Versprechen und Schönwetterprognosen naive Selbsttäuschung?
    Ein Gespräch gegen das Verzweifeln mit dem Theologen und Religionsphilosophen Hartmut von Sass, moderiert von Amira Hafner-Al Jabaji.

    • 32분
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    Wege aus Katastrophen

    Wege aus Katastrophen

    Jede Zeit hat ihre eigenen Erklärungsmodelle für Naturkatastrophen, technische Katastrophen, Krankheiten und Seuchen. Allen gemeinsam ist, dass sie stets einen gesellschaftlichen Wandel auslösen. Wie hat die Schweiz solche Katastrophen bewältigt? Eine filmische Annäherung in drei Beispielen.

    Der gewaltige Bergsturz von Goldau (SZ) reisst 1806 fast 500 Menschen in den Tod. In der anschliessenden Predigt kann der Pater den Verweis auf die Strafe Gottes nicht mehr ohne Vorbehalt vertreten. Der Wandel hin zu naturwissenschaftlichen Erklärungen des Bergsturzes zeichnet sich ab.
    Ein Jahrhundert später ist die Geschlechtskrankheit Syphilis noch immer mit grosser Scham behaftet. Noch wird die Krankheit als Strafe für liederlichen Lebenswandel verstanden. Doch mit der Entdeckung des Erregers und dessen Behandlung wird eine Debatte angestossen, die in der Bewältigung von Aids ab den 1980er-Jahren ihre Fortsetzung findet.
    Die 1970er-Jahre sind geprägt von Optimismus und Fortschrittsglaube, die Wirtschaft wächst rasant. Die Energie dafür soll aus Atomkraftwerken kommen. Die Schweiz will vom Boom profitieren und entwickelt einen eigenen Reaktor. 1969 kommt es im Versuchsreaktor in Lucens (VD) zu einer Kernschmelze. Die Schweiz schrammt haarscharf an einer atomaren Katastrophe vorbei. Der Glaube an Fortschritt und Technik wird erschüttert und kehrt sich ins Gegenteil. Ein Film von Stefan Jung und Philipp Hofstetter.

    • 28분
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    Streitfrage Jenseitskontakte

    Streitfrage Jenseitskontakte

    Nachrichten, Zeichen, Botschaften aus dem Jenseits zu erhalten – es ist eine faszinierende Vorstellung. Menschen mit besonderen «medialen» Fähigkeiten bieten an, Botschaften von Verstorbenen zu übermitteln. Was passiert da genau, und wie sind diese Praktiken zu bewerten? Ein Streitgespräch.

    Der Wunsch, mit verstorbenen Lieben in eine Verbindung zu treten, ist ein urmenschliches Bedürfnis. In fast allen Zeiten und Kulturen sind Versuche überliefert, mit den verstorbenen Ahnen in Kontakt zu bleiben. Aus einer Sehnsucht nach konkreten Botschaften und Zeichen heraus lassen sich viele Trauernde von sogenannten «Medien» beraten – so bezeichnen sich Menschen, die über Fähigkeiten verfügen sollen, mit der «geistigen Welt» in Kontakt zu treten. Sie berufen sich dabei auf die Tradition des Spiritismus, der sich in England des 19. Jahrhunderts entwickelte. Während die einen in solchen Kontakten Trost finden, halten andere diese Praktiken für blosse Geschäftemacherei.
    Wie realistisch ist die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen mit der «geistigen Welt», mit «Geistwesen»? Auf welchen Jenseitsvorstellungen beruhen diese Praktiken? Der unüberbrückbar scheinende Graben zwischen den Lebenden und Toten – kann er überwunden werden?
    Im «Haus der Religionen» in Bern diskutiert Olivia Röllin mit dem Medium Andreas Meile, mit Claudia Preis, Vorstandsmitglied der deutschen Skeptiker-Vereinigung GWUP, und mit dem Religionshistoriker Helmut Zander.

    • 1 hrs
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    Wandern, heilen und die Kraft der Musik

    Wandern, heilen und die Kraft der Musik

    Die Ostschweiz gilt als Eldorado der Heilenden. Viele berufen sich auf christliche Traditionen, die nicht zuletzt durch irische Mönche in die Region getragen wurden. Auf spirituellen Wegen begegnet Norbert Bischofberger Menschen, die sich mit Heilkräften von Natur, Pflanzen und Musik beschäftigen.

    Einst wanderten die Mönche Columban und Gallus den Rhein hoch und brachten der Region um den Bodensee das Christentum. Dieses verband sich mit älterem Wissen, etwa jenem über die Heilkraft von Pflanzen und Musik. Heidnische Rituale und christliche Überzeugungen überlagerten sich und schufen einen hochspannenden Kulturraum, die heutige Ostschweiz. In den Fussstapfen irischer Mönche wandert Norbert Bischofberger den Rhein entlang, macht einen Abstecher in den Alpstein und landet schliesslich in Einsiedeln bei der Schwarzen Madonna. Unterwegs trifft er unter anderen eine Ethnobotanikerin, einen Bärenflüsterer und einen Jugendfreund. Und in seiner Heimatstadt St. Gallen lernt er die heilige Wiborada kennen, die stets im Schatten von Gallus steht, aber St. Gallen nicht minder geprägt hat.

    • 59분
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    Interreligiöse Familien – Was sie trennt und eint

    Interreligiöse Familien – Was sie trennt und eint

    Gegen 40% aller Ehen, die in der Schweiz geschlossen werden, sind interkulturell. Das bedeutet mehr gesellschaftliche Vielfalt, birgt aber auch Konfliktpotential. Wie geht es den interreligiösen Familien hierzulande? Und welche Herausforderungen stellen sich ihnen?

    Die Schweizer Religionslandschaft wird vielfältiger. Die Zahl der Konfessionslosen wächst, und ebenso die der Paare mit einem unterschiedlichen religiösen Hintergrund. Wertvorstellungen können je nach Herkunft, Religion, sozialer Schicht und Bildung unterschiedlich sein. Die grösste interreligiöse Gruppe bilden die christlich-muslimischen Paare. Wann gelingt die Partnerschaft, wann scheitert sie? Was für Vorteile, was für Konflikte birgt die Diversität für die betroffenen Familien und für die Gesellschaft? Wie sollen die Kinder erzogen werden? Macht ein Aufwachsen in zwei Religionen toleranter oder erzeugt es Identitätskonflikte? Wie begeht man die Feiertage und Festzeiten?

    Amira Hafner-Al Jabaji im Gespräch mit dem Religionspsychologen Stephan Huber, der Kinder- und Jugendpsychiaterin Fana Asefaw und Madlaina Brogt Salah Eldin.

    • 59분

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