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Literatur aus Luxemburg ist ein gut gehütetes Geheimnis — selbst in Luxemburg. „Bücher, die die Welt nicht kennt“ möchte dieses Geheimnis ein klein wenig lüften und lädt jeden zweiten Monat dazu ein, (ältere) Literatur aus Luxemburg (neu) zu entdecken. Jede Folge behandelt einen luxemburgisch-, deutsch- oder französischsprachigen Titel und bewegt sich irgendwo zwischen Literaturkritik und -geschichte. Fernab von Hypes und Fachdiskursen sucht der Podcast dabei eine Antwort auf die Frage, welche Bücher es sich zu kennen und, vor allem, zu lesen lohnt.

Bücher, die die Welt nicht kennt Jeff Thoss

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Literatur aus Luxemburg ist ein gut gehütetes Geheimnis — selbst in Luxemburg. „Bücher, die die Welt nicht kennt“ möchte dieses Geheimnis ein klein wenig lüften und lädt jeden zweiten Monat dazu ein, (ältere) Literatur aus Luxemburg (neu) zu entdecken. Jede Folge behandelt einen luxemburgisch-, deutsch- oder französischsprachigen Titel und bewegt sich irgendwo zwischen Literaturkritik und -geschichte. Fernab von Hypes und Fachdiskursen sucht der Podcast dabei eine Antwort auf die Frage, welche Bücher es sich zu kennen und, vor allem, zu lesen lohnt.

    Guy Rewenig, „Mass mat dräi Hären“

    Guy Rewenig, „Mass mat dräi Hären“

    Es brennt im Luxemburg der 80er Jahre: Die Stahlindustrie siecht dahin, der Sozialismus ebenso. Cattenom und der Kalte Krieg wetteifern darum, wer das Land als erster verstrahlt. Revolutionskünstler machen Werbung für den Staat, Aktivisten ziehen sich ins Ferienhaus zurück. Und was macht Guy Rewenig? Schreibt einen atemlosen satirischen Roman namens "Mass mat dräi Hären" (1989), der nach allen Seiten hin austeilt. (Skript)

    • 19 min
    Jean Sorrente, „Le Vol de l’aube“

    Jean Sorrente, „Le Vol de l’aube“

    Jean Sorrentes „Le Vol de l’aube“ (1995) erzählt von den belgischen Gebrüder Maintes, die sich 1939 freiwillig zur Wehrmacht melden. Wie man mit offenen Augen ins Unglück rennen und dabei gleichzeitig den Kopf in den Sand stecken kann? Dieser Frage spürt Sorrentes labyrinthischer und perspektivisch vielfach gebrochener Kriegsroman akribisch nach, ohne je den Besitz der historischen Wahrheit zu beanspruchen. (Skript)

    • 18 min
    Nikolaus Hein, „Der Verräter“

    Nikolaus Hein, „Der Verräter“

    Nikolaus Heins klassische Novelle spürt dem Ursprung des modernen Luxemburg in der Belgischen Revolution von 1830 nach - und findet lauter Menschen, die Holländer, Belgier oder Preußen sein wollen. Nur ihr tragischer Held Matthäus Conter möchte nichts davon sein. Aber der chaotische Verlauf der Geschichte hindert ihn daran, sich nicht nur seiner Heimat, sondern auch einer Nation und einem Staat verbunden zu fühlen. In "Der Verräter" kommen die Fundamente gehörig ins Wackeln. (Skript)

    • 20 min
    Claudine Muno, „Frigo“

    Claudine Muno, „Frigo“

    Während die Heldin dieses Romans um ihre Großmutter trauert und an der Gefühlskälte ihres kleinbürgerlichen Umfelds zugrunde geht, haut einem dessen Autorin eine wilde Metapher nach der anderen um die Ohren - und kommt damit der Wahrheit näher, als einem lieb ist. Claudine Munos "Frigo" ist ein Familienroman, der es in sich hat. (Skript)

    • 21 min
    Roger Manderscheid, „Die Dromedare“

    Roger Manderscheid, „Die Dromedare“

    In der ersten Folge geht es um den "ersten modernen Roman aus Luxemburg", in dem der triste Büroalltag der Nachkriegsgesellschaft auf die sprachliche Experimentierfreudigkeit der Nachkriegsliteratur trifft. Hinter dem exotisch anmutenden Titel verbirgt sich doch nicht etwa das heimliche Nationalepos des Großherzogtums? (Skript)

    • 23 min

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