14 episodes

Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle Deutsche Welle

    • Language Learning

Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    17.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    17.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Coronavirus-Fälle in China steigt über 70.000

    In China sind 105 weitere Menschen durch das neuartige Coronavirus gestorben. Das teilte die nationale Gesundheitskommission mit. Insgesamt forderte das Virus damit nun fast 1800 Todesopfer. Die Zahl der Infizierten stieg um mehr als 2000 auf nunmehr 70.500. Außerhalb der besonders schwer von dem Virus betroffenen Provinz Hubei ging die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen jedoch zurück. Am Montag meldeten die Behörden für den Rest des Landes nur 115 neue Fälle, vor einer Woche waren es noch fast 450. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte indes vor vorschnellem Optimismus.



    Trump fordert Russland zu Seitenwechsel im Syrien-Krieg auf

    US-Präsident Donald Trump hat Russland aufgefordert, seine Unterstützung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad zu beenden. Laut einer Mitteilung des Weißen Hauses brachte Trump seine "Sorge über die Gewalt" in Syrien in einem Telefonat mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan zum Ausdruck. Trump sprach sich für eine politische Lösung im syrischen Bürgerkrieg aus. Kämpfe zwischen syrischen und türkischen Truppen in der Provinz Idlib haben zuletzt die Gefahr einer weiteren Eskalation erhöht. Die Türkei und Russland beraten derzeit über das Vorgehen beider Staaten in Syrien.



    Rücktrittsforderung an US-Justizminister

    Mehr als 1100 ehemalige Mitarbeiter des US-Justizministeriums haben Ressortchef William Barr eine Schwächung des Rechtsstaats vorgeworfen. Sie fordern deshalb seinen Rücktritt. In einem offenen Brief werfen die Ex-Mitarbeiter Barr und Präsident Donald Trump vor, Einfluss auf die Justiz auszuüben und deren Unabhängigkeit anzugreifen. Kritikpunkt ist das Vorgehen im Fall des ehemaligen Polit-Beraters Roger Stone. Trump hatte Forderungen der Staatsanwaltschaft von bis zu neun Jahren Haft einen "Justizirrtum" genannt, woraufhin sich Barrs Ministerium für eine niedrigere Strafe aussprach.



    EU-Kommissar regt Millionenhilfen für griechische Flüchtlingslager an

    Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, hat ein neues Hilfspaket für Griechenland angeregt, um menschenwürdige Bedingungen in den überfüllten Flüchtlingslagern herzustellen. Es sei eine Frage der Solidarität der europäischen Staaten, die griechischen Behörden zu unterstützen, sagte Lenarcic den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zugleich sei es vor allem in der Verantwortung der griechischen Regierung, die Lage in den Camps zu verbessern. In den Lagern auf fünf griechischen Inseln leben laut UNHCR derzeit mehr als 36.000 Menschen, ausgelegt sind sie nur für 5.400 Personen.



    Gefangenenaustausch im Jemen geplant

    Im Bürgerkrieg im Jemen haben sich die Konfliktparteien auf einen umfassenden Austausch von Gefangenen verständigt. Dies teilten die UN und das Internationale Rote Kreuz nach mehrtägigen Verhandlungen in Jordaniens Hauptstadt Amman mit. Die Namenslisten sollen bald vorgelegt werden. Die jemenitische Regierung und die Huthi-Rebellen hatten sich bereits 2018 auf einen umfangreichen Austausch von Gefangenen geeinigt, die Vereinbarung aber bislang nur zu einem kleinen Teil umgesetzt.



    Chemieriesen müssen Schadenersatz zahlen

    Im Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Dicamba hat eine US-Jury den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer sowie den Chemiekonzern BASF zu millionenschwerem Schadenersatz verurteilt. Insgesamt sollen die beiden Unternehmen einem Pfirsichbauern 265 Millionen Dollar zahlen. Der Landwirt will durch den Einsatz von Dicamba auf benachbarten Feldern Ernteverluste erlitten haben, weil der Unkrautvernichter auch auf seine Plantagen geweht worden sei. Dicamba stammt vom US-Konzern Monsanto, den Bayer im Sommer 2018 übernomme

    • 9 min
    15.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    15.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Coronavirus kommt in Afrika an

    Mit dem ersten Infektionsfall in Ägypten hat das neuartige Coronavirus nun auch den afrikanischen Kontinent erreicht. Die aus dem Ausland stammende Person habe keine Symptome der Atemwegserkrankung, sei aber in einem Krankenhaus isoliert worden, hieß es aus Kairo. In den vergangenen Wochen hatten Experten wiederholt vor einer Ausbreitung des Virus nach Afrika gewarnt, weil die Gesundheitsversorgung dort vielerorts mangelhaft ist. In China stieg die Zahl der offiziell registrierten Todesopfer inzwischen auf mehr als 1500. Gut 66.000 Menschen hätten sich bisher infiziert.



    Schlagabtausch der Großmächte in München

    Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wird an diesem Samstag ein politischer Schlagabtausch der atomaren Großmächte erwartet. Reden sollen die Außenminister der USA, Russlands und Chinas. Zum Auftakt des Treffens am Freitag hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier scharfe Kritik an den drei Ländern geübt. Die Regierungen in Washington, Moskau und Peking zerstörten mit nationalem Egoismus die internationale Weltordnung, so Steinmeier. Am Rande der Sicherheitskonferenz soll es eine Fülle von bilateralen Treffen zu Themen wie Syrien, Libyen oder Afghanistan geben.



    EU-Staaten beklagen Situation in Idlib

    Deutschland und andere EU-Staaten haben sich "zutiefst alarmiert" über den eskalierenden Konflikt in der syrischen Region Idlib gezeigt. Die skandalösen Angriffe auf zivile Ziele in dicht besiedelten Gebieten, darunter medizinische Einrichtungen und Siedlungen für Flüchtlinge, müssten sofort ein Ende haben, erklärten Deutschland, Frankreich, Polen, Estland und Belgien nach einer Sitzung des Weltsicherheitsrats in New York. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros wurden in der letzten größeren Rebellenhochburg in Syrien seit Anfang Dezember schon mehr als 800.000 Menschen vertrieben.



    USA erhöhen Zölle auf EU-Flugzeuge

    Im Streit mit der EU über Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus dreht die US-Regierung wieder an der Zollschraube. Die Abgaben auf Flugzeuge aus der Europäischen Union würden Mitte März von zehn auf 15 Prozent angehoben, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragen Robert Lighthizer mit. Hintergrund ist ein seit 15 Jahren vor der Welthandelsorganisation ausgetragener Streit über staatliche Hilfen für Airbus wie auch für den Rivalen Boeing in Milliardenhöhe, die die WTO jeweils für unzulässig erklärt hat.



    Gedenken an Schulmassaker von Parkland vor zwei Jahren

    Zwei Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida haben Überlebende und Angehörige der Opfer gedacht. Mit einer Schweigeminute in der Nähe der Marjory Stoneman Douglas High School erinnerten sie an die 17 Schüler und Schulmitarbeiter, die ein 19-jähriger ehemaliger Schüler damals erschossen hatte. Das Massaker führte zur Gründung der March for Our Lives-Bewegung für strengere Waffengesetze und zu US-weiten Protestaktionen. Ihre Forderungen nach einer Verschärfung des Waffenrechts scheiterten aber insbesondere an den Republikanern im Kongress.



    Mindestens 15 Kinder sterben bei Brand in Waisenhaus in Haiti

    Bei einem Brand in einem Kinderheim in Haiti sind Medienberichten zufolge 15 Kinder ums Leben gekommen. Zwei Kinder seien in dem Heim selbst gestorben, 13 weitere später im Krankenhaus an Rauchvergiftungen. In der Einrichtung lebten insgesamt 66 Kinder. Haiti gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Der karibische Inselstaat leidet immer noch an den Folgen des schweren Erdbebens vom 12. Januar 2010. Damals kamen mehr als 200.000 Menschen ums Leben. Mehr als 1,5 Millionen Haitianer wurden obdachlos.



    Manchester City zwei Jahre vom Europapokal ausgeschlossen

    Der englische Meister Ma

    • 7 min
    14.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    14.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Virusfälle in China steigt weiter stark an - fast 65.000

    Nach der neuen Einstufung der Coronavirus-Fälle in China ist die Zahl der bestätigten Ansteckungen erneut stark gestiegen. Allein in der Provinz Hubei kamen innerhalb eines Tages rund 4800 Infektionen hinzu. Damit steigt die Zahl der Infizierten landesweit auf fast 65.000. Da DNA-Tests häufig die Infektion nicht erfassen, werden jetzt auch die Fälle mitgerechnet, bei denen eine Lungenentzündung, Fieber, Atemprobleme und andere typische Symptome nachweisbar sind.



    Deutsche Wirtschaft stagniert zum Jahresende 2019

    Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. In den letzten drei Monaten 2019 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Gesamtjahr legte das Bruttoinlandsprodukt - wie schon vor einem Monat angenommen - um 0,6 Prozent zu. Das war deutlich weniger als jeweils in den beiden Vorjahren. Ähnlich schwach wie 2019 war das Wachstum zuletzt 2013. Für dieses Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Plus von 1,1 Prozent.



    Syrisches Parlament stuft Massaker an Armeniern als Völkermord ein

    Das syrische Parlament hat die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs als Völkermord anerkannt. In einer Resolution kritisierten die Abgeordneten "alle Versuche, dieses Verbrechen zu leugnen und die historischen Fakten zu verfälschen". Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Während des Ersten Weltkrieges hatte das Osmanische Reich Armenier systematisch verfolgt und unter anderem auf Todesmärsche geschickt. Historiker sprechen von Hunderttausenden bis zu 1,5 Millionen Opfern. Die Türkei bedauert die Massaker, bestreitet aber einen Völkermord.



    US-Justizminister wehrt sich gegen Trump-Tweets

    US-Justizminister William Barr hat Präsident Donald Trump in einem Fernseh-Interview aufgefordert, sich nicht weiterhin mit seinen Tweets in laufende Strafverfahren einzumischen. Trumps öffentliche Kommentare und Tweets machten es ihm unmöglich, seine Arbeit zu tun, so Barr. Zuletzt hatte der US-Präsident das vorgeschlagene Strafmaß für seinen langjährigen Vertrauten Roger Stone über Twitter scharf kritisiert. Stone war von einem Geschworenengericht in Washington unter anderem für schuldig befunden worden, die Ermittlungen des Kongresses in der Russland-Affäre behindert zu haben.



    Amazon erzielt Gerichtserfolg in Streit um milliardenschweren Pentagon-Auftrag

    Im Streit um die Vergabe eines milliardenschweren Auftrags des US-Verteidigungsministeriums hat der Onlineriese Amazon einen juristischen Erfolg erzielt. Eine Bundesrichterin ordnete an, den an den Softwarekonzern Microsoft vergebenen Auftrag vorübergehend auf Eis zu legen. Amazon wirft US-Präsident Donald Trump vor, sich unrechtmäßig in den Vergabeprozess eingemischt zu haben. Der zehn Milliarden Dollar schwere Auftrag war im vergangenen Oktober überraschend an Microsoft gegangen, obwohl Amazon als Favorit gegolten hatte.



    Steinmeier eröffnet Münchner Sicherheitskonferenz

    In München beginnt an diesem Freitag die 56. Sicherheitskonferenz. Das Treffen in der bayerischen Landeshauptstadt wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Zu der bis Sonntag dauernden Konferenz werden mehr als 800 Teilnehmer erwartet, darunter 40 Staats- und Regierungschefs sowie etwa hundert Außen- beziehungsweise Verteidigungsminister. Bereits am Freitagvormittag ist am Rande der Tagung ein Treffen der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) geplant.



    Nach Streit um Polanski: Führung von César-Akademie tritt zurück

    Vor dem Hintergrund eines Streits um Filmregisseur Roman Polanski hat die F

    • 8 min
    13.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    13.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Somalia ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten

    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International beklagt eine zunehmende Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in Somalia. Seit dem Amtsantritt von Präsident Mohamed Abdullahi Farmajo vor drei Jahren habe sich die Lage dramatisch verschlechtert, dokumentiert Amnesty in einem neuen Bericht. Der Anstieg von gewaltsamen Übergriffen, Bedrohungen, Schikanen und Einschüchterungen mache das Land am Horn von Afrika zu einem der weltweit gefährlichsten Orte für Journalisten. Gewalt gehe sowohl von Regierungstruppen als auch der Terrormiliz Al-Shabaab aus.



    Sprunghafter Anstieg der Corona-Toten in Hubei

    Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus ist in der besonders betroffenen chinesischen Provinz Hubei am Mittwoch deutlich gestiegen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, wurden 242 neue Todesopfer registriert, mehr als doppelt so viele wie am Tag zuvor. Die Gesamtzahl der Toten in der Provinz liegt inzwischen bei mehr als 1300. Auch die Zahl der nachgewiesenen Infektionen erhöhte sich demnach sprunghaft - um knapp 15.000 auf rund 48.000. Der Grund für diese Entwicklung ist unklar. Zuletzt war eher von einer sich verlangsamenden Verbreitung des Virus die Rede.



    Mobilfunk-Messe in Barcelona wegen Coronavirus abgesagt

    Wegen des neuartigen Coronavirus findet die Mobilfunkmesse MWC in Barcelona in diesem Jahr nicht statt. Das teilten die Veranstalter mit. Zuvor hatten viele bedeutende Aussteller angekündigt, nicht anzureisen. Die Messe gilt mit üblicherweise mehr als 100.000 Besuchern und knapp 3000 Ausstellern als weltweit wichtigster Branchentreff. Veranstalter und Politiker hatten bis zuletzt erklärt, die Messe werde stattfinden. In Spanien gibt es derzeit zwei bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus, davon allerdings keinen in der Region Barcelona.



    UN-Sicherheitsrat stimmt für Libyen-Resolution

    Mehr als drei Wochen nach dem Libyen-Gipfel in Berlin hat der UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Unterstützung der dort gefassten Beschlüsse angenommen. Das 15-köpfige Gremium der Vereinten Nationen nahm den Entwurf bei einer Enthaltung durch Russland an. In dem Papier wird unter anderem die Wichtigkeit eines anhaltenden Waffenstillstands in Libyen betont. Bundesaußenminister Heiko Maas begrüßte die Entscheidung als großen Schritt hin zu einer Konflikt-Lösung in dem Bürgerkriegsland. Die Ergebnisse der Berliner Libyen-Konferenz würden damit für alle Beteiligten verbindlich.



    Jedes sechste Kind lebt in einem Konfliktgebiet

    Laut der Kinderrechtsorganisation Save the Children wachsen weltweit etwa 415 Millionen Mädchen und Jungen in einem Konfliktgebiet auf. Das seien über ein Drittel mehr als noch 2010, heißt es in einem Bericht der Organisation, der sich auf Zahlen aus dem Jahr 2018 stützt. Damit lebe jedes sechste Kind in einem Krisengebiet. Allein 2018 seien mehr als 12.000 Kinder durch konfliktbedingte Gewalt getötet oder verletzt worden. Der Bericht wurde anlässlich der am Freitag beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlicht.



    Chef der US-Demokraten in Iowa tritt zurück

    Als Konsequenz aus der technischen Panne bei der Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Iowa hat der dortige Parteichef, Troy Price, sein Amt niedergelegt. Die Störungen bei der Übermittlung der Auszählungsergebnisse seien inakzeptabel gewesen, begründete der Politiker seinen Schritt. Bereits am Samstag solle ein Interimschef zu seinem Nachfolger gewählt werden. Bei der Vorwahl in Iowa war eine App für die Weitergabe der Resultate falsch programmiert gewesen. Das Endergebnis konnte deshalb erst mit tagelanger Verspätung bekanntgegeben werden.



    Dres

    • 8 min
    12.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    12.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Comeback für Bernie Sanders - Schlappe für Joe Biden

    Der linksgerichtete Senator Bernie Sanders hat die wichtige Präsidentschaftsvorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Ihm folgten zwei moderat-pragmatische Bewerber, der Ex-Bürgermeister von South Bend, Pete Buttigieg, und die Senatorin aus Minnesota, Amy Klobuchar. Ex-Vizepräsident Joe Biden, der lange Zeit zu den Top-Favoriten für die Kandidatur gegen Präsident Donald Trump zählte, landete nur auf dem fünften Platz. "Dieser Sieg hier ist der Anfang vom Ende für Donald Trump", sagte der 78-jährige Sanders vor jubelnden Anhängern in seinem Heimatstaat Vermont.



    Trump sorgt mit Stellungnahme für Ex-Berater Stone für Empörung

    US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Kritik an der Höhe der geforderten Haftstrafe für seinen Ex-Berater Roger Stone für Empörung gesorgt. Die vier federführend mit dem Fall befassten Staatsanwälte zogen sich nach Trumps Äußerungen aus dem Verfahren zurück. Das Justizministerium will jetzt die ursprünglich geforderten sieben bis neun Jahre Gefängnis für Stone reduzieren, der im November in der Russland-Affäre der Falschaussage und Zeugenbeeinflussung schuldig gesprochen worden war. Trump hatte nach der Strafforderung von einem Justizirrtum gesprochen, den er nicht zulassen könne.



    Italiens Senat stimmt über Immunität von Ex-Innenminister Salvini ab

    Der italienische Senat entscheidet an diesem Mittwoch darüber, ob dem ehemaligen Innenminister Matteo Salvini wegen seiner Flüchtlingspolitik der Prozess gemacht werden kann. Dafür müsste die Parlamentskammer in Rom die Immunität des Chefs der rechten Lega aufheben. Es wird erwartet, dass die Regierungsmehrheit im Senat den Weg für das Verfahren freimacht. Die Staatsanwaltschaft in Catania auf Sizilien wirft Salvini Freiheitsberaubung vor. Salvini hatte im Sommer 2019 als Innenminister 131 Migranten auf dem Küstenwachschiff "Gregoretti" tagelang ausharren lassen.



    Corona-Virus bekommt WHO-Bezeichnung

    Experten der Weltgesundheitsorganisation sind in Genf zusammengekommen, um über Impfungen und Therapien gegen die neuartige Corona-Lungenerkrankung zu beraten. Zum Auftakt bekam die Krankheit einen eigenen Namen. Sie heißt jetzt Covid-19, wie WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bekanntgab. Bei den zweitägigen Beratungen gehe es darum, die Epidemie zu stoppen und Leben zu retten, sagte Tedros. In China sind laut offiziellen Stellen mehr als 1000 Menschen durch das Virus gestorben, mehr als 42.000 sind infiziert. Zwei neue Infektionen werden aus dem deutschen Bundesland Bayern gemeldet.



    Abbas weiter gegen US-Nahostplan

    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat den Nahostplan der USA abermals abgelehnt. Dieser werde keinen Frieden und keine Stabilität in der Region bringen, sagte Abbas im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York. Deshalb würden die Palästinenser den Plan nicht akzeptieren. Abbas forderte eine internationale Friedenskonferenz. Der US-Nahostplan war bereits kurz nach seiner Vorstellung Ende Januar auf viel Kritik gestoßen, weil er die Palästinenser zu erheblichen Zugeständnissen an Israel zwingt. Gleichzeitig würde damit Israel eine Annexion des Jordantals erlaubt.



    Libanons Regierung gewinnt Abstimmung

    Das libanesische Parlament hat der neuen Regierung das Vertrauen ausgesprochen. 63 der 84 anwesenden Abgeordneten stimmten für das Kabinett von Ministerpräsident Hassan Diab. Der neue Regierungschef verspricht unter anderem, die Korruption zu bekämpfen. Vor dem Parlamentsgebäude in Beirut kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, die die neue Regierung ablehnen. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden dabei

    • 7 min
    11.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    11.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Coronavirus-Toten wird vierstellig

    In China sind inzwischen mehr als tausend Menschen an einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Innerhalb eines Tages kamen erstmals mehr als 100 Todesfälle hinzu - nämlich 108, wie offizielle Stellen in der Volksrepublik mitteilten. Die Zahl der registrierten Infizierten kletterte demnach um fast 2500 auf gut 42.600. Damit stieg diese Zahl allerdings weniger stark an als noch am Vortag. Der chinesische Staatschef Xi Jinping nannte die Lage "immer noch sehr ernst" und forderte "entschiedenere Maßnahmen" im Kampf gegen die Lungenkrankheit.



    Chinesische Bürgerjournalisten in Wuhan verschwunden

    Zwei chinesische "Bürgerjournalisten", die über den Ausbruch des Coronavirus und die überfüllten Krankenhäuser in Wuhan im Internet berichtet haben, sind von der Polizei festgesetzt worden. Wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch unter Hinweis auf Familie und Freunde berichtete, wurden der Anwalt Chen Qiushi und der Blogger Fang Bin unter dem Vorwand abgeholt, sie sollten unter Quarantäne gestellt werden. Seither gibt es kein Lebenszeichen von ihnen.



    Sechs Tote nach Explosion nahe Militärakademie in Kabul

    Bei einem Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul unweit einer großen Militärakademie sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Die Opfer seien vier Soldaten und zwei Zivilisten, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi. Zwölf Menschen seien verletzt worden, darunter fünf Zivilisten. Nach seinen Angaben hatte ein Selbstmordattentäter seine Sprengstoffweste in der Nähe der Marschall-Fahim-Akademie im Südwesten der Stadt gezündet. Lokale Medien berichten, der Täter habe an einer Bushaltestelle gestanden.



    Türkei will etliche syrische Soldaten "neutralisiert" haben

    Die türkische Armee hat in der umkämpften nordwestsyrischen Region Idlib nach eigener Darstellung mehr als hundert syrische Soldaten "außer Gefecht gesetzt". Unklar ist, ob diese getötet oder lediglich verwundet wurden. Man habe auf einen tödlichen Angriff syrischer Regierungstruppen reagiert, teilte das Verteidigungsministerium in Ankara mit. Zudem seien drei syrische Panzer und zwei Geschütze zerstört und ein Hubschrauber getroffen worden, hieß es. Die Angaben konnten nicht von unabhängiger Seite überprüft werden.



    Trump präsentiert seine Haushaltspläne

    US-Präsident Donald Trump strebt für das nächste Haushaltsjahr ein Budget von 4,8 Billionen Dollar an. Während die Militärausgaben steigen sollen, plant Trump massive Einschnitte im Etat der Umweltbehörde EPA und bei sozialen Leistungen. Die internationale Entwicklungshilfe will er um mehr als 20 Prozent kürzen. Die oppositionellen Demokraten kritisierten Trumps Haushaltspläne scharf und kündigten ihren Widerstand im Repräsentantenhaus an, wo sie die Mehrheit stellen.



    Heuschreckenplage alarmiert die UN

    Die Vereinten Nationen haben zu ausländischen Hilfen bei der Bekämpfung der Heuschreckenplage in Ostafrika aufgerufen. Die Nahrungsmittelversorgung von 13 Millionen Menschen sei stark gefährdet, erklärte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock in New York. Falls die Weltgemeinschaft nicht unverzüglich reagiere, werde die Versorgung in der Region zu einem "gewaltigen Problem" werden. Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft schätzt die Kosten für einen Plan zur Bekämpfung der Plage auf 76 Millionen Dollar. Bisher habe man aber nur 20 Millionen beisammen.



    Kramp-Karrenbauer bringt CDU in Führungskrise

    Nach der Rückzugsankündigung von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer wird in Deutschland über mögliche Nachfolger diskutiert. Die 57-Jährige hatte am Montag überraschend erklärt, sie werde auf eine Kanzler

    • 6 min

Top Podcasts In Language Learning

Listeners Also Subscribed To

More by Deutsche Welle