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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    24.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    24.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Israels Militär attackiert Islamischen Dschihad

    Nach Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee Ziele in dem Palästinensergebiet sowie auch in Syrien bombardiert. Die Attacken richteten sich gegen Stellungen der Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad. Diese hatte zuvor Raketen auf Israel abgefeuert, nachdem einer ihrer Kämpfer von israelischen Soldaten getötet worden war. Er soll versucht haben, Sprengstoff in der Nähe des Gaza-Grenzzauns anzubringen.



    Polizisten greifen Armee-Hauptquartier an

    In Haiti haben protestierende Polizisten die Zentrale der Armee in der Hauptstadt Port-au-Prince angegriffen. Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen. Laut Medienberichten gab es bei dem Angriff mindestens einen Toten und mehrere Verletzte. "Wir sind im Belagerungszustand", sagte Armeeoberbefehlshaber Jodel Lessage der Nachrichtenagentur AFP. Das Hauptquartier werde mit Sturmgewehren, Brandsätzen und Tränengas attackiert. Die Soldaten schossen seinen Angaben zufolge zurück.



    Staatschef Gnassingbé gewinnt Wahl in Togo

    Die Präsidentenwahl im westafrikanischen Togo hat laut offiziellen Ergebnissen der langjährige Amtsinhaber Faure Gnassingbé für sich entschieden. Er sei mit 72 Prozent der Stimmen für eine vierte Amtszeit gewählt worden, teilte die Nationale Wahlkommission in Lomé mit. Sein stärkster Herausforderer, der frühere Ministerpräsident Agbéyome Kodjo, kam demnach auf nur 18 Prozent. Der Oppositionskandidat sprach von Wahlbetrug.



    Klarer Wahlsieg für "Rot-Grün" in Hamburg

    Bei der Bürgerschaftswahl im Bundesland Hamburg haben die Regierungsparteien SPD und Grüne einen deutlichen Sieg errungen. Die Sozialdemokraten blieben trotz Verlusten mit 39 Prozent die mit Abstand stärkste Kraft, die Grünen konnten ihr Ergebnis von 2015 auf gut 24 Prozent verdoppeln. Die CDU stürzte hingegen auf ein Rekordtief von rund elf Prozent. Die Linke konnte leicht auf neun Prozent zulegen. Die rechtspopulistische AfD und die liberale FDP schafften nur knapp den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde.



    Österreich hält Personenzüge aus Italien auf

    Ein Coronavirus-Fehlalarm hat den Zugverkehr zwischen Italien und Österreich massiv behindert. Zwei Eurocitys auf dem Weg von Venedig nach München wurden von den österreichischen Behörden am Brennerpass gestoppt. Einer der Züge hatte zwei deutsche Frauen an Bord, die Fieber und starken Husten hatten. Sie wurden aber negativ auf das Virus getestet. Italien ist das Land mit der höchsten Zahl an bestätigten COVID-19-Erkrankten in Europa - nämlich inzwischen mehr als 150. Drei Menschen starben dort bereits an dem neuartigen Coronavirus.



    Gewaltsame Proteste stören Auftakt von Musikfestival in Chile

    Erneut ist es in Chile zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Zum Auftakt des größten lateinamerikanischen Musikfestivals im chilenischen Badeort Viña del Mar lieferten sich tausende regierungskritische Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei. Dabei wurden Autos in Brand gesteckt und Hotels angegriffen. Die Sicherheitskräfte setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Die Proteste hatten im Oktober begonnen. Etwa 30 Menschen wurden seitdem nach Behördenangaben getötet, tausende verletzt. Die Proteste richten sich gegen die zunehmende Armut im Land.



    Saharasand zwingt Flughäfen zur Schließung

    Ein Sandsturm aus der Sahara hat am Wochenende den Flugverkehr auf den Kanarischen Inseln lahmgelegt. Nach ersten Flugausfällen am Samstag auf Gran Canaria und Teneriffa wurden am Sonntag alle acht Flughäfen der spanischen Inselgruppe wegen schlechter Sichtverhältnisse geschlossen. Überall in der Luft hing feiner Wüstensand, der von starkem Wind auf die Kanaren geblasen wurde. Die Inseln lie

    • 6 min
    22.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    22.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Thüringer CDU will Ramelow wählen

    Die Thüringer CDU will den früheren Ministerpräsidenten Ramelow von der Linken mit zum Regierungschef wählen.
    Die Partei müsse jetzt eine Ausnahme von ihrem Unvereinbarkeitsbeschluss und anschließend konstruktive Oppositionsarbeit machen, sagte der thüringische CDU-Bundestagsabgeordnete Schipanski heute früh im Deutschlandfunk. Anscheinend hätten sich die vier christdemokratischen Abgeordneten gefunden, die Ramelow bereits im ersten Wahlgang mit zur Mehrheit verhelfen wollen.
    Gestern Abend hatten sich Linke, SPD, Grüne und CDU auf einen Weg aus der Regierungskrise verständigt. Die Wahl Ramelows ist für den 4. März vorgesehen. Am 25. April des kommenden Jahres soll es dann vorgezogene Landtagswahlen geben. Linke, SPD, Grüne und CDU haben auch einen sogenannten Stabilitätsmechanismus verabredet. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass der AfD bei Abstimmungen eine entscheidende Rolle zukommt.



    OECD warnt vor nationalen Alleingängen bei Digitalsteuer

    Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt vor nationalen Alleingängen bei der Digitalsteuer.
    Einseitige Maßnahmen seien kein geeigneter Weg, sagte OECD-Generalsekretär Gurría beim Treffen der G20-Finanzminister im saudi-arabischen Riad. Nationale Digitalsteuern führten unweigerlich zu Spannungen im Handel und könnten starke Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben.
    Unter Führung der OECD arbeiten zahlreiche Staaten derzeit an einer internationalen Steuerreform. Ziel ist eine globale Mindestbesteuerung. Sie soll sogenannte Steueroasen unattraktiver machen. Große Digitalkonzerne sollen eine solche Steuer nicht mehr umgehen können.
    Weil die Gespräche schleppend verlaufen, haben mehrere Länder wie Frankreich und Spanien zuletzt eigene Digitalsteuern eingeführt. Nachdem die USA mit Strafzöllen drohten, setzten sie diese jedoch bis Jahresende aus.



    Deutschland und Frankreich gegen israelische Siedlungspläne

    Deutschland und Frankreich kritisieren die jüngsten Siedlungspläne der israelischen Regierung.
    Man sei „zutiefst besorgt“, erklärten das Auswärtige Amt in Berlin und das Außenministerium in Paris. Die geplanten 5.000 Wohneinheiten würden das besetzte Ost-Jerusalem weiter vom Westjordanland abtrennen und daher die Möglichkeit eines zusammenhängenden und lebensfähigen palästinensischen Staates untergraben.
    Der israelische Regierungschef Netanjahu hatte das Bauvorhaben am Donnerstag angekündigt. Im von Israel besetzten Westjordanland und Ost-Jerusalem leben derzeit mehr als 600.000 israelische Siedler. Die UNO stuft die Siedlungen als völkerrechtswidrig ein. Im Nahost-Plan von US-Präsident Trump wird allerdings die Anerkennung aller bestehenden israelischen Siedlungen im Westjordanland in Aussicht gestellt.



    Erster Coronavirus-Toter in Italien

    Italien hat den ersten Todesfall durch das Coronavirus gemeldet.
    Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums um einen 78-jährigen Italiener aus der Region Venetien. Dort gibt es zwei Infektionsfälle, in der benachbarten Lombardei 15. Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung ordneten die Behörden in etwa zehn norditalienischen Städten die Schließung von öffentlichen Gebäuden an. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollen mindestens für eine Woche geschlossen bleiben.
    In Berlin trafen mehrere Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Diamond Princess“ ein. Das Schiff stand wegen des Coronavirus zwei Wochen im japanischen Yokohama unter Quarantäne. Laut Behörden sollen die Rückkehrer zwei Wochen lang zu Hause isoliert werden.

    • 6 min
    21.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    21.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bundesweit Mahnwachen nach rassistischem Anschlag in Hanau

    Bundesweit haben am Donnerstagabend tausende Menschen der Opfer des mutmaßlich rassistischen Angriffs im hessischen Hanau gedacht. In mehr als 50 Städten versammelten sich Bürger, Politiker und Kirchenvertreter zu Mahnwachen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nannte den Anschlag einen brutalen Terrorakt. Gleichzeitig rief er dazu auf, der Sprache der Gewalt Einhalt zu gebieten. In Hanau hatte am Mittwochabend ein Mann in zwei Shisha-Bars neun Menschen erschossen und mehrere verletzt. Anschließend soll der 43-jährige Tatverdächtige seine Mutter und sich selbst getötet haben.



    Coronavirus: Neuansteckungen in China stark gestiegen

    In China hat sich die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus weiter erhöht. Die Behörden meldeten am Donnerstag 889 neue Krankheitsfälle. Das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Vortag als 394 Neuinfektionen registriert worden waren. Die Zahl der Todesfälle stieg in China um 118 auf jetzt 2236. In Südkorea steckten sich 52 weitere Menschen mit dem Virus an. Nachdem das Coronavirus auch im Iran nachgewiesen wurde, schloss der Irak seine Grenze zum Nachbarland.



    Parlamentswahl im Iran - Endergebnis wohl erst in drei Tagen

    Im Iran wird ein neues Parlament gewählt. Eine echte Entscheidungsfreiheit haben die 58 Millionen Wahlberechtigten nicht. Der Wächterrat hat Tausenden Bewerbern sowie einem Drittel der Abgeordneten die Kandidatur verwehrt. Dies trifft viele gemäßigte Politiker. Das neue Parlament wird daher vermutlich von konservativen Hardlinern dominiert werden, die treu zum geistlichen und staatlichen Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei stehen. Die Stimmen werden per Hand ausgezählt, mit einem Endergebnis wird deshalb erst in drei Tagen gerechnet.



    Irlands Regierungschef bietet nach Wahlniederlage Rücktritt an

    Knapp zwei Wochen nach den Parlamentswahlen in Irland hat Regierungschef Leo Varadkar seinen Rücktritt erklärt. Varadkar reichte sein Rücktrittsschreiben bei Präsident Michael Higgins ein. Im Einklang mit der Verfassung blieben Varadkar und seine Minister aber im Amt, bis ein neuer Ministerpräsident und ein neues Kabinett ernannt seien, teilte die Regierung in Dublin mit. Varadkars konservative Partei Fine Gael hatte bei den Wahlen am 8. Februar eine schwere Niederlage erlitten.



    Gericht: Tesla darf Waldstück für Fabrik in Brandenburg roden

    Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla darf für sein geplantes Werk im brandenburgischen Grünheide wieder Wald roden. Das beschloss das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Mit der Entscheidung wurde eine Beschwerde des Umweltverbands Grüne Liga abgewiesen. Tesla will in Grünheide ein Werk für die Produktion von bis zu 500.000 E-Autos pro Jahr bauen. Die ersten Fahrzeuge sollen 2021 vom Band rollen. Dafür will der US-Konzern mehrere Milliarden Euro investieren.



    Frankfurt, Leverkusen und Wolfsburg haben Achtelfinale im Visier

    Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg haben die glanzvolle deutsche Woche im Fußball-Europapokal mit drei weiteren Siegen gekrönt und dürfen allesamt auf den Einzug ins Achtelfinale in der Europa League hoffen. Frankfurt setzte sich gegen den österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg mit 4:1 durch, Leverkusen behielt gegen den FC Porto mit 2:1 die Oberhand. Wolfsburg kam gegen Malmö FF ebenfalls zu einem 2:1.

    • 7 min
    20.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    20.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Generalbundesanwalt ermittelt nach Gewalttat in Hanau

    Bei einem Schusswaffenangriff auf zwei Lokale im hessischen Hanau sind mindestens neun Menschen getötet worden. Mehrere Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter sowie eine weitere Person seien in einer Wohnung tot aufgefunden worden, so die Polizei. Inzwischen wird berichtet, dass die Polizei ein Video und ein Bekennerschreiben des mutmaßlichen Todesschützen auswertet. Der Generalbundesanwalt hat wegen des Verdachts auf einen rechtsextremen Hintergrund die Ermittlungen aufgenommen.



    US-Botschafter Grenell wird Geheimdienstkoordinator

    Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, wird neuer geschäftsführender Geheimdienstkoordinator im Weißen Haus. Das bestätigte Präsident Donald Trump im Kurznachrichtendienst Twitter. Grenell folgt damit auf den amtierenden Koordinator Joseph Maguire. Als Diplomat in Berlin hatte er mehrfach mit kritischen Äußerungen zur bundesdeutschen Politik für Aufsehen gesorgt.



    Erste TV-Debatte der Demokraten mit Michael Bloomberg

    Vor der US-Vorwahl im Bundesstaat Nevada haben sich die Präsidentschaftsbewerber der Demokraten eine weitere Fernsehdebatte geliefert. Erstmals war auch der Milliardär und Ex-Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, dabei. Bloomberg gilt als einer der reichsten Menschen der Welt. Er ist erst spät in die Kampagne eingestiegen. Auch der bisherige Spitzenreiter unter den Demokraten, Senator Bernie Sanders, sowie die Mitbewerber Elizabeth Warren, Amy Klobuchar, Joe Biden und Pete Buttigieg nahmen an der Diskussionsrunde in Las Vegas teil.



    IWF mahnt Schuldenschnitt in Argentinien an

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält Argentiniens Schulden für nicht mehr tragbar und empfiehlt daher einen Schuldenschnitt. Es brauche einen "bedeutenden Beitrag von privaten Gläubigern", um Argentiniens Verschuldung wieder langfristig vertretbar zu machen, erklärte der IWF in Washington. Die Schulden des südamerikanischen Landes seien inzwischen angesichts eines fallenden Wechselkurses und einer steigenden Zinslast auf fast 90 Prozent der Wirtschaftsleistung angewachsen, hieß es.



    Trump soll Assange laut Medienberichten Begnadigung angeboten haben

    US-Präsident Donald Trump soll Medienberichten zufolge Wikileaks-Gründer Julian Assange eine Begnadigung unter Bedingungen angeboten haben. Der in London inhaftierte und gegen seine Auslieferung in die Vereinigten Staaten ankämpfende Assange sollte demnach im Gegenzug versichern, dass sich Russland 2016 nicht in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingemischt habe. Das Angebot habe der ehemalige republikanische Kongressabgeordnete Dana Rohrabacher Assange im Londoner Gefängnis unterbreitet. Das Weiße Haus dementierte die Darstellung.



    Airbus-Rüstungssparte will wegen Auftragsflaute 2300 Stellen abbauen

    Der europäische Konzern Airbus will in seiner Rüstungs- und Raumfahrtsparte bis Ende 2021 knapp 2400 Stellen streichen. Betroffen seien auch 830 Arbeitsplätze in Deutschland, erklärte Spartenchef Dirk Hoke in einem Schreiben an die Mitarbeiter. Die Sparte leide unter der Auftragsflaute im Raumfahrt-Geschäft und immer wieder verschobenen Rüstungsvorhaben. Daher habe das Unternehmen weniger neue Aufträge erhalten und stecke finanziell in einer schwierigen Lage. Von den konzernweit 134.000 Mitarbeitern arbeiten 34.000 in der Rüstungssparte, knapp 13.000 von ihnen in Deutschland.



    Friedenspreis für Tsipras und Zaev

    Der Westfälische Friedenspreis geht in diesem Jahr an die früheren Regierungschefs von Griechenland und Nordmazedonien, Alexis Tsipras und Zoran Zaev. Zur Begründung heißt es, beide Politiker hätten sich durch ihre Einigung im mazedonischen Namensstreit um die Stabilität i

    • 8 min
    19.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    19.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Schon mehr als 2000 Tote durch Coronavirus

    In China sind inzwischen nach offiziellen Angaben mehr als 2000 Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben. Die Gesundheitskommission in Peking teilte am Mittwoch mit, die Zahl der Todesopfer sei im Vergleich zum Vortag um 136 auf nun 2004 gestiegen. Die nachgewiesenen Infektionen mit COVID-19 kletterten demnach um 1749 auf 74.185 Fälle. In Japan dürfen derweil Passagiere der "Diamond Princess" das Kreuzfahrtschiff nach zweiwöchiger Quarantäne verlassen. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen werde mindestens drei Tage dauern, teilte die Regierung in Tokio mit.



    Syrien erlebt bislang schlimmste Flüchtlingskrise

    In Syrien findet nach Ansicht der Welthungerhilfe die schlimmste Flüchtlingskrise seit Beginn des Krieges vor fast neun Jahren statt. Im Nordwesten flohen nach UN-Angaben seit Dezember rund 900.000 Syrer vor der heranrückenden Armee und Gewalt. Die Menschen müssten in ein relativ kleines Gebiet fliehen, sagte Dirk Hegmanns, Regionaldirektor der Welthungerhilfe. Auch die Lager seien überlaufen. Es handele sich um eine "krasse humanitäre Katastrophe", auch wegen der winterlichen Temperaturen. Die Armee hatte 2019 eine Offensive auf die letzte große Rebellenhochburg um die Stadt Idlib begonnen.



    Libyens Regierung setzt Genf-Gespräche aus

    Die international anerkannte libysche Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch hat ihre Teilnahme an Gesprächen in Genf über einen Waffenstillstand ausgesetzt. Die militärisch schwache Regierung Libyens verwies zur Begründung auf neue Angriffe in Tripolis. Unter diesen Bedingungen seien weitere Verhandlungen nicht sinnvoll. Die Beratungen unter Vermittlung der Vereinten Nationen waren erst am Dienstag fortgesetzt worden. Dafür reisten ranghohe Militärs der Regierung und des aufständischen Generals Chalifa Haftar an. Zu direkten Treffen beider Seiten kam es nicht.



    USA erhöhen Druck auf Chinas Staatsmedien

    Die US-Regierung stuft Chinas staatliche Medien künftig als direkte Organe der kommunistischen Führung in Peking ein. Aufgrund des neuen Rechtsstatus müssen sie sich in den USA ähnlich einer Botschaft als ausländische Vertretung registrieren. Das habe eine stärkere Kontrolle zur Folge, sagte ein ranghoher Beamter des Außenministeriums. Betroffen sind die Nachrichtenagentur Xinhua, der Fernsehsender CGTN, China Radio sowie die Zeitungen "China Daily" und "The People's Daily". Die Medien seien Teil des "Propaganda-Apparats" der kommunistischen Partei und der Staatsführung, erklärte der Beamte.



    Bundeskabinett will Grundrente beschließen

    Nach monatelangen Verhandlungen und viel Streit will das Bundeskabinett an diesem Mittwoch die Grundrente beschließen. Mehr als eine Million Bezieher kleiner Renten sollen ab 2021 einen Aufschlag bekommen. Der Kompromiss sieht eine umfassende Einkommensprüfung, aber keine Vermögensprüfung vor. Die zunächst 1,3 Milliarden Euro, die die Grundrente kosten soll, sollen mit Steuermitteln finanziert werden. Die Grundrente ist ein Prestigeprojekt der SPD. Die zwei Vorgängerregierungen waren mit ähnlichen Vorhaben gescheitert.



    UN-Kinder-Studie: Norwegen bietet die gesündesten Lebensverhältnisse

    Im weltweiten Vergleich bietet Norwegen laut einer UN-Studie Kindern die gesündesten Lebensverhältnisse und die besten Chancen für ein gutes Gedeihen. Die nächsten drei Plätze belegen Südkorea, die Niederlande und Frankreich. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO mit. Deutschland kam auf Rang 14. Am schlechtesten trifft es die Kinder in der Zentralafrikanischen Republik: Sie belegt den 180. und damit letzten Platz. In den Index fließen Daten über Gesundheit, Schulbildung und Ernährung ein. Als Risikofaktoren

    • 9 min
    18.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    18.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mehr Corona-Infekte in China

    Die Zahl der Coronavirus-Patienten in China ist um weitere 1886 Fälle gestiegen. Innerhalb eines Tages waren weitere 98 Tote zu beklagen, wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilte. An der COVID-19 genannten neuartigen Lungenkrankheit sind in Festland-China damit schon mehr als 1800 Menschen gestorben. Unter den Toten ist auch der Chef eines Krankenhauses in Wuhan. Die chinesische Millionenmetropole gilt als Zentrum der Epidemie.



    Lage der Uiguren unverändert kritisch

    Die Minderheit der Uiguren wird in China unvermindert allein wegen ihrer Religion und Kultur von staatlicher Seite verfolgt. Dies geht aus einer Gefangenenliste hervor, die der Deutschen Welle und anderen Medien zugespielt wurde. Darin wird über einen längeren Zeitraum das Schicksal von mehr als 300 Gefangenen aus einer kleinen Gemeinde in Xinjiang dokumentiert. Wie aus einem vertraulichen Papier des deutschen Auswärtigen Amtes hervorgeht, sind in der Region mindestens eine Million Uiguren interniert.



    Amazon-Chef gibt Milliarden für Klimaschutz

    Der Chef des Amazon-Konzerns, Jeff Bezos, hat eine Milliardenspende für den Klimaschutz angekündigt. Er wolle zehn Milliarden Euro in den "Bezos Earth Fund" einbringen, mit dem Wissenschaftler, Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen beim Kampf gegen den Klimawandel finanziell unterstützt werden sollen, teilte Bezos mit. Er gilt als reichster Mann der Welt. Zuletzt waren auch aus der Amazon-Belegschaft verstärkt Forderungen an das Management laut geworden, sich im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Amazon stellt seinen Kunden jährlich zehn Milliarden Artikel zu.



    Ärzte prangern Assange-Haft als Folter an

    Mit einem eindringlichen Appell haben etwa 120 Ärzte und Psychologen eine bessere Versorgung des inhaftierten Wikileaks-Gründers Julian Assange gefordert. In einem Brief, den die Medizin-Zeitschrift "The Lancet" veröffentlicht hat, sprachen sie von "psychologischer Folter und medizinischer Vernachlässigung". Assange leide unter den Folgen des Aufenthalts in der ecuadorianischen Botschaft und im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, schreiben die Experten. Sie warnen davor, dass der 48-Jährige in der Zelle sterben könnte. Assange, dessen Auslieferung die USA fordern, sitzt seit April 2019 im Gefängnis im Osten der britischen Hauptstadt ein.



    Lieberknecht als Ministerpräsidentin vorgeschlagen

    Im Bundesland Thüringen deutet sich eine Lösung der Regierungskrise an. Der ehemalige Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat seine Amtsvorgängerin Christine Lieberknecht (CDU) als Regierungschefin vorgeschlagen. Dies sei als Übergangsregelung bis zu möglichen Neuwahlen vorgesehen, sagte Ramelow in Erfurt. Ob die CDU eine solche Regelung mitträgt, ist unklar. Auslöser für die politische Krise war die unerwartete Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU, FDP und maßgeblich der rechten AfD zum Ministerpräsidenten. Dies hatte deutschlandweit und auch international Proteste ausgelöst. Drei Tage später trat der 54-Jährige zurück.



    Milliardensumme für Wiederaufbau Albaniens

    Nach dem schweren Erdbeben in Albanien stellt die internationale Gemeinschaft 1,15 Milliarden Euro für den Wiederaufbau des Balkanlandes zur Verfügung. Alle Erwartungen seien übertroffen worden, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einer Geberkonferenz in Brüssel. Allein EU-Kommission, Europäische Zentralbank und die 27 EU-Staaten wollen 400 Millionen Euro geben.



    Assad trotzt türkischen Warnungen

    Syriens Machthaber Baschar al-Assad zeigt sich von türkischen Drohungen mit Vergeltungsangriffen unbeeindruckt und will die Offensive auf die letzte große Rebellenhochburg Idlib

    • 7 min

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