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Der "Auf geht's - der Reha-Podcast" richtet sich an (Verkehrs-)Unfallopfer und deren Angehörige, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Versicherungen die sich mit Personenschadenmanagement beschäftigen sowie an alle an sozialer, medizinischer und beruflicher Rehabilitation Interessierten. Ohne Fachsprache unterstützt der "Auf geht's - der Reha-Podcast!" Verkehrsunfallopfer und deren Angehörige bei Ihrer Veränderung.

Auf geht-s-der Reha-Podcast! Jörg Dommershausen

    • Maatschappij & cultuur

Der "Auf geht's - der Reha-Podcast" richtet sich an (Verkehrs-)Unfallopfer und deren Angehörige, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Versicherungen die sich mit Personenschadenmanagement beschäftigen sowie an alle an sozialer, medizinischer und beruflicher Rehabilitation Interessierten. Ohne Fachsprache unterstützt der "Auf geht's - der Reha-Podcast!" Verkehrsunfallopfer und deren Angehörige bei Ihrer Veränderung.

    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 216 DIVO - Verkehrsunfallopferhilfe

    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 216 DIVO - Verkehrsunfallopferhilfe

    Das Thema rechtzeitige Hilfe für Verkehrsunfallopfer ist ja ein roter Faden im „Auf geht’s - der Reha-Podcast!“. Dabei geht es nicht nur allein um das Reha-Management und die Möglichkeiten einer Teilhabe. Anwältinnen und Anwälte können da schnell an ihre Grenzen kommen, weiß Eduard Herwartz von der Deutschen Interessengemeinschaft für Unfallopfer (DIVO).

    Die DIVO ist Ansprechpartner für Verkehrsunfallopfer und deren Angehörige. Herr Herwartz empfiehlt, sich gleich mit einem Fachanwalt in Verbindung zu setzen. Bei schweren Personenschäden sollte gleich im ersten Anschreiben an die Versicherung auch die Arbeit eines Reha-Dienstleisters angefordert werden.

    Nach Auffassung von Eduard Herwartz gehen viele Anwältinnen und Anwälte zu Unrecht davon aus, dass es beim Reha-Management um die Reduktion von Leistungen geht. Genau das Gegenteil ist der Fall. Integrationsprozesse können schnell eingeleitet werden.

    Eduard Herwartz hat in der aktuellen Sendung des „Auf geht’s - der Reha-Podcast!“ auch viele Tipps zum Versicherungsschutz. Viele Leistungen werden nicht bei Kostenträgern beantragt, weil Falschberatungen oder auch Fehlinformationen hierzu führen. Beispielhaft berichtet Eduard Herwartz über die Unfälle von Kindern bis zum zehnten Lebensjahr. Hier wird oft bei einem Verschulden des Kindes auf dessen Haftpflichtversicherung verwiesen. Dies ist bei einem Verkehrsunfall allerdings laut Eduard Herwartz nicht richtig.

    Viele Fragen werden auch im Leitfaden der DIVO „Unfall – Schwerstverletzt – Hilfe; Der Leitfaden für Unfallopfer und Angehörige“ beantwortet. Mehr hierzu mit Link zum Leitfaden in Sendung 202 des „Auf geht’s – der Reha-Podcast!“.

    Und dann hat sich ja noch etwas bei den Versicherungen getan. Auch dort wurde festgestellt, dass es Sinn macht, Unfallopfer und deren Angehörige schnell zu unterstützen. Dazu gibt es ein Projekt des Gesamtverbandes der Versicherungen (GDV).

    Mehr Informationen findest du im Gespräch mit Andreas Bretzler vom GDV.

    • 15 min.
    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 215 Mit Bewegung und Mobilität zur Teilhabe

    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 215 Mit Bewegung und Mobilität zur Teilhabe

    Begleitungsprozesse sind komplex, wenn Unfallopfer unter schwersten Folgen leiden. Mitbetroffenen sind auch die Angehörigen, die zwangsweise plötzlich eine neue Rolle übernehmen müssen. Die der Pflegekraft und der/des Gesundheitsmanagerin*s für ihr schwer verunfalltes Familienmitglied.

    Da geht es um den Kampf im Behördendschungel. Gesetzliche Kranken- und Pflegekassen haben ihre Vorstellungen von Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Und auch wenn es um das Krankengeld geht (Sendung 214 im "Auf geht's - der Reha-Podcast!") wird es schwierig. Vom richtigen Pflegegrad wollen wir nicht auch noch sprechen.

    Steht keine/keine Reha-Manager*in an der Seite geht es auch um die Organisation von Therapien, Mobilität, Hilfsmitteln und Wohnumfeldgestaltung, um nur einige zu erwähnen.

    Hier stellt sich natürlich die Frage, was genau die Teilhabe- und Versorgungsziele sind. Welche Therapien in welcher Kombination können denn das Beste bieten, um das Unfallopfer optimal zu versorgen? Und wie sieht es dann mit den pflegenden Familienangehörigen aus? Wie können sie für Ihren Gesundheitsschutz sorgen? Denn dieser ist notwendig, um die Strukturen für das schwerstbetroffene Unfallopfer zu erhalten.

    Elke Schlesselmann hat in ihrem Buch „Bewegung und Mobilitätsförderung“ ein Praxishandbuch mit vielen Expertinnen und Experten geschrieben, dass sich genau mit diesen Fragen beschäftigt.

    Wichtig ist das Zusammenspiel möglichst aller therapeutischer Professionen. Gerade hier hapert es in der Praxis. Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten nebeneinander zu verschiedenen Zeitpunkten. Abstimmung erfolgt oft nicht. Und das geht dann zulasten von (neuen) Möglichkeiten für das schwer betroffene Unfallopfer und die Angehörigen.

    „Bewegung und Mobilitätsförderung“ ist ein Ratgeber, der sich für Betroffene lohnt, die ihre Rehabilitation und Teilhabe selbst besser steuern möchten. Angehörige von Schwerstbetroffenen finden viele Tipps, wie sie Pflege und Teilhabe aktiv und optimaler gestalten können.

    • 5 min.
    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 214 Wenn das Krankengeld zu Ende geht

    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 214 Wenn das Krankengeld zu Ende geht

    Arbeitsunfähigkeit tritt bei einem schweren Unfall meistens sofort ein. Du erhältst deine Krankmeldung durch den behandelnden Arzt. Diese gibst du bei deinem Arbeitgeber und deiner gesetzlichen Krankenkasse ab. Sechs Wochen zahlt dein Chef deinen Lohn weiter. Dann tritt die gesetzliche Krankenkasse mit dem Krankengeld ein. Hier musst du einen Einkommensverlust hinnehmen. Bei schwereren Unfallfolgen länger andauern wird das Krankengeld im Prinzip 78 Wochen gezahlt. Soweit so gut.

    Allerdings sieht die Realität etwas anders aus. Krankengeldzahlungen sind enorme Belastungen für die gesetzlichen Krankenkassen. Mit Tricks versuchen die Krankenkassen Ihre Mitglieder aus den Krankengeldbezug herauszubekommen. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei unter anderem der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MdK).

    Aber nicht nur bei Krankenkassen wird es schwierig, sondern auch bei der Agentur für Arbeit. Bist du erkrankt, kannst deine letzte Tätigkeit nicht mehr ausüben und meldest dich arbeitssuchend, kann es schwierig werden. Die Agentur für Arbeit versucht dann über ihren sozialmedizinischen Dienst „nachzuweisen“, dass du nicht mehr als 15 Stunden die Woche arbeiten kannst.

    Jörg Dommershausen begleitet den Fall eines Querschnittsgelähmten, dem es so ergangen ist und der jetzt „in der Luft hängt“. Richtig gestellte Anträge werden von der Agentur für Arbeit nicht akzeptiert. Eine Arbeitsfähigkeit soll unter 15 Stunden liegen, so der sozialmedizinische Dienst der Agentur für Arbeit. Tatsächlich wurde im Rahmen eines Praktikums allerdings schon eine wöchentliche Arbeitszeit von 30 Stunden erreicht.

    Ein Einzelfall? Leider nein. In seinem Buch „Am Ende vom Krankengeld“ berichtet Christian Schultz vom Sozialverband über viele ähnlich gelagerte Fälle. In seinem Buch gibt Christian Schultz viele Tipps, wie du vorgehen kannst, wenn du betroffen bist.

    • 5 min.
    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 213 Wiederholung Schnelle Hilfe für Verkehrsunfallopfer

    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 213 Wiederholung Schnelle Hilfe für Verkehrsunfallopfer

    Schwer verletzte Unfallopfer haben es nicht leicht wieder im Leben Fuß zu fassen. Das liegt oft an einer fehlenden Behandlungskette. Nach der Akutbehandlung folgt nicht immer die optimale medizinische Rehabilitation. In der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften/Unfallkassen) gibt es dafür das Instrument der Heilverfahrenssteuerung. Die freie Arztwahl kann bei schweren Unfallfolgen sogar eingeschränkt werden (§ 28 Abs. 4 SGB VII).

    Nach schweren Verkehrsunfällen ohne Beteiligung von Berufsgenossenschaften liegt genau hier das Problem. Geschädigte kommen nicht oder verspätet in die richtige Rehabilitationseinrichtung. Weder das Entlassmanagement (§ 39 Absatz 1 a SGB V) noch das Wunsch- und Wahlrecht (§ 8 SGB IX) haben hieran etwas geändert.

    Verkehrsunfallopfer und deren Angehörige leiden hierunter. Die Genesung wird verzögert, die Familie belastet. Zum Beispiel weil der Haushalt nicht wie bisher geführt werden kann. Oder es entwickeln sich Zukunftsängste, weil der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.

    Die zuständigen Versicherungen erfahren nicht selten zu spät von diesen schweren Schicksalen. Sie können somit nicht rechtzeitig Reha-Beratungen oder andere Leistungen anbieten.

    Zu diesem Zeitpunkt ist häufig nicht bekannt, welcher Versicherer für den Verkehrsunfall zuständig ist. Hierfür gibt es den Zentralruf der Autoversicherer. Seit Ende Oktober 2019 besteht die Möglichkeit, mit dem „Stichwort Reha“ Leistungen des Versicherers anzuschieben.

    Andreas Bretzler vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) macht im aktuellen Gespräch mit Jörg Dommershausen deutlich, dass es nicht darum geht,
    dass ein Versicherungsvertreter am Krankenbett erscheint. Absicht ist es, dass das Unfallopfer und seine Angehörigen eine “Reha-Ansprechstelle“ erhält.

    Die Entscheidung für oder gegen Angebote liegt ausschließlich bei der geschädigten Person, stellt Andreas Bretzler klar. Die Beteiligung von Angehörigen, Rechtsvertretern oder Bevollmächtigten Sozialdiensten ist laut Andreas Bretzler sogar gewünscht.

    Der GDV hat für die einschlägigen Fälle ein Merkblatt entwickelt, das Reha-Management Oldenburg als PDF-Datei zum Herunterladen anbietet.

    • 8 min.
    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 212 Mit einem Weckruf Teilhabe schaffen!

    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 212 Mit einem Weckruf Teilhabe schaffen!

    Vor kurzem führte ich ein interessantes Telefonat. „Herr Dommershausen, wenn ich an sie denke, bringe ich das immer mit Schädel-Hirn-Trauma in Verbindung!“. Auf der einen Seite finde ich das toll. Den Menschen; die von einem Schädel-Hirn-Trauma betroffen wurden, liegen mir sehr am Herzen. Eigentlich ist Frau Dr. Annegret Ritz daran „schuld“. 1992, als ich als Reha-Manager anfing, gab sie mir 2 Stunden „Privatunterricht“ zum Thema Schädel-Hirn-Trauma-Kinder-Jugendliche-Erwachsene. Das ist hängen geblieben!

    Und trotzdem begleite ich genauso Menschen mit jeder anderen Art von Unfallverletzung. Sei es ein Beinbruch, Armbruch oder etwas Ähnliches. Leider läuft es auch in den scheinbar „leichten“ Fällen eben nicht immer rund. Da wird zum Beispiel ärztlicherseits „vergessen“ eine Schraube im Becken einzufügen. Obwohl dies Standard sein müsste. Die Folgen sind verheerend. Auf einmal ist nicht nur der Arbeitsplatz im Handwerk gefährdet. Auch zu Hause läuft es für das Unfallopfer nicht mehr so, wie es laufen könnte. Einfach weil nichts mehr klappt. Staubsaugen oder Unkraut jäten werden schier unmöglich.

    Eins ist klar, rehamanagement-Oldenburg hilft Unfallopfern, Rechtsanwälten und Versicherungen in einer solchen Situation.

    Gibt es Beispiele? Ja! Peggy Seegy hat in Thailand eine schwere Beckenverletzung erlitten. Erst in Deutschland stellt sich heraus, dass es nicht so ganz einfach ist. Viele Operationen folgen und die Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die einfach helfen. Daneben gibt es viele Herausforderungen. Zur Physiotherapie über die Straße? Das ist nicht so einfach mit einem Rollstuhl. Abgesehen, einmal die Wohnung zu erreichen, denn es gibt ganz plötzlich Treppen! Vorher war alles normal und einfach. Und jetzt? Peggy Seegy muss auf einmal Hilfe annehmen, um klar zu kommen.

    „Unfall - Dein Weckruf ins Leben“ ist ein schönes Buch. Vom Unfall bis zur Teilhabe. Peggy Seegy hat viele spannende Tipps auf den letzten Seiten ihres Buches für die Leserinnen und Leser.

    Glaubenssätze zu prüfen und zu verändern ist so eine Sache. Oder ein Erfolgstagebuch. Mit eigenen Absichtserklärungen für dich bleibst du am Ball und darfst an deinen neuen 100 Prozent etwas verändern.

    • 5 min.
    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 211 Teletherapie in der neurologischen Rehabilitation

    Auf geht’s - der Reha-Podcast Folge 211 Teletherapie in der neurologischen Rehabilitation

    Du hast nach dem Schädel-Hirn-Trauma endlich die Akutklinik und stationäre Neuro-Reha geschafft. Und dann? Wie geht es zu Hause weiter? So viel Aufwand und Kampf. Und dann reißt das Neuro-Training ab und deine wieder gewonnenen Kompetenzen gehen verloren.

    Das kann nicht dein Ziel sein. Die Erfahrung zeigt, dass Ärzte in deiner schweren Zeit nicht immer eine Stütze sind. Notwendige Therapien werden nicht oder nur unzureichend verordnet. Zu diesem Thema haben wir ja schon eine Menge in Sendung 206 des „Auf geht’s - der Reha - Podcast!“ gesagt.

    Deine Teilhabeziele zu verfolgen ist deine Aufgabe. Eine Teletherapie kann dich in dieser Zeit unterstützen. Aber wie ist das dann mit dem Datenschutz? Und welche Ziele können verfolgt werden? In welchen Bereichen wie Logopädie, Ergotherapie und Neuropsychologie kann eine Teletherapie erfolgen? Also eine Menge Fragen, die es gilt zu beantworten.

    „Für jeden Menschen, der hierher kommt, ist das oberste Ziel Spaß und Lust zu haben!“ So Stephan Benhamza (ehemals Runge). Stephan Benhamza ist Geschäftsführer des Aphasie-Zentrum-Vechta.

    Das Gäste des Aphasie-Zentrum-Vechta nicht nur logopädische Ziele mit Teletherapie erreichen können kann Kathrin Billo, Casemanagerin des Aphasie-Zentrum-Vechta, garantieren.

    Der nach einem Nachsorgemodell und weiterem Kontakt zum Aphasie-Zentrum-Vechta kam von den eigenen Gästen. Sie haben teilweise bitter erfahren müssen, wie es ist nach einer Neuro-Reha ohne Therapieversorgung da zu stehen.

    Dabei hilft auch der Blickkontakt, den es bei einem Telefonat ja nicht gibt. Er ist gerade bei einer neurologisch veränderten Sprach- und Informationsverarbeitungsveränderung wichtig.

    Und was ist mit den erlernten Strategien? Klappt alles? Und was ist mit den Angehörigen? Passt wirklich alles? Oder darf nachgesteuert werden?

    Und ein Transfer von Therapieinhalten vor Ort nach Vechta macht für die Teilhabe der Betroffenen viel Sinn. Dies hilft bei Nachsorgetelefonaten mit den Therapeutinn/en am Wohnort.

    So können die Unfallopfer weiter ihren neuen Weg gehen, wachsen und Lebensfreude (zurück-) gewinnen.

    • 9 min.

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