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Der N-Systems Podcast "Biologie in 2 Minuten" erklärt, wie der Name schon sagt, in nur 120 Sekunden die Welt der Biologie - Und das so, dass sie jeder verstehen kann.
Freuen Sie sich auf neue, spannende Folgen mit Alia Korth

Biologie in 2 Minuten N-Systems

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Der N-Systems Podcast "Biologie in 2 Minuten" erklärt, wie der Name schon sagt, in nur 120 Sekunden die Welt der Biologie - Und das so, dass sie jeder verstehen kann.
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    #8 - Mitose

    #8 - Mitose

    Willkommen in der Welt der Biologie! Mein Name ist Alia Korth und heute geht es um Mitose.
    Als Mitose bezeichnet man den Vorgang der Zellteilung bei Zellen, die einen Zellkern besitzen. Aus einer Mutterzelle werden also zwei Tochterzellen.
    Man teilt die Mitose in die folgenden 5 Phasen ein:
    In der Interphase werden die Chromosomen, also die DNS, verdoppelt. Während der Prophase ziehen sich die Chromatidfäden zusammen, es entstehen Paare, die von einem sich bildenden Zentromer zusammen gehalten werden. Anschließend wandern die Zentriolen zu den Polen, also den gegenüberliegenden Seiten des Zellkerns. Nun löst sich die Wand des Zellkerns auf. Im Anschluss daran kommt die Metaphase, in welcher sich die Chromosomen an der Äquatorialebene, der Mitte des Zellkerns, ausrichten. Es bilden sich Spindelfasern, welche zu den Zentromeren wandern. In dem Moment, in dem die Chromatiden der Chromosome auseinander gezogen werden, beginnt die Anaphase. Darauf folgend, in der Telophase, bildet sich die Zellwand des Zellkerns wieder, die Zentriolen bauen sich ab und die Äquatorialebene zieht sich zusammen. Es entstehen zwei Tochterzellen. Die eigentliche Mitose ist nun abgeschlossen, nun wachsen die Tochterzellen. Dies nennt man Zytokinese.
    Für die Phasen der Mitose gibt es verschiedene Merksprüche. Ich finde den Spruch “Ich pauke Mitose alle Tage.” am einfachsten, die Anfangsbuchstaben der Worte sind die Anfangsbuchstaben der einzelnen Phasen.
    Wenn euch die vielen Fachbegriffe, die wir in dieser Folge nicht alle ausführlich erklären konnten, teilweise noch nicht klar sind, dann schaut doch einfach in unserem Glossar auf www.in2minuten.com nach. Dort haben wir alle unklaren Begriffe noch mal kurz erklärt.
    Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt, dann schreibt mir einfach eine E-Mail an biologie@in2minuten.com. Weitere “in 2 Minuten” Podcasts findet ihr auch im Internet unter www.in2minuten.com. Vielen Dank für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal!

    #7 - Schimmel

    #7 - Schimmel

    Willkommen in der Welt der Biologie! Mein Name ist Alia Korth und heute geht es um Schimmel. Ich muss leider alle kleinen Mädchen enttäuschen, es geht nicht um die weißen Pferde, sondern um Schimmelpilze.
    Wie schon im Namen enthalten, gehören sie zu der Gattung der Pilze, somit sind sie Lebewesen. Sie leben größtenteils unauffällig in toter oder zersetzter Materie.
    Es gibt verschiedene Arten von Schimmel, manche sind harmlos, andere kann man essen, wie zum Beispiel auf Käse oder Salami, andere wiederum sind sogar tödlich.
    Diese Arten sind meistens meldepflichtig, dass heißt, dass man einer zuständigen Behörde Bescheid geben muss, wenn man eine solche Art findet, damit Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen werden können.
    Schimmelpilze kommen hauptsächlich auf verdorbenen Lebensmitteln, feuchtem Holz, oder nassen Wänden vor. Feuchtigkeit ist also eine wichtige Bedingung für ihre Entstehung.
    Überall in der Luft fliegen Schimmelpilzsporen herum, die in normaler Konzentration für Menschen meistens ungefährlich sind. Kommen Sie jedoch in höherer Konzentration vor, kann es zu allergischen Reaktion kommen. Gelangt eine solche Spore auf ein geeignetes Objekt entstehen so genannte Hyphen. Das sind mikroskopisch kleine Fäden, die sich kreisförmig ausbreiten. Sie bilden den sichtbaren Teil des Schimmels.
    Schimmelpilze ernähren sich von organischen Molekülen, wie zum Beispiel Fetten oder Proteinen.
    Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt, dann schreibt mir einfach eine E-Mail an biologie@in2minuten.com. Weitere “in 2 Minuten” Podcasts findet ihr auch im Internet unter www.in2minuten.com. Bis zum nächsten Mal!

    #6 - Viren oder Bakterien?

    #6 - Viren oder Bakterien?

    Willkommen in der Welt der Biologie! Mein Name ist Alia Korth und heute klären wir den Unterschied zwischen Bakterien und Viren.
    Bakterien bestehen aus einer Zelle, dass heißt, dass Bakterien lebendig sind. Viren hingegen sind nicht lebendig, sie haben keinen Stoffwechsel und können sich nicht eigenständig vermehren. Sie bestehen lediglich aus Erbmaterial, dass von einer Eiweißhülle umgeben ist. Sie brauchen deshalb eine Wirtszelle, um sich zu vermehren. Bakterien wiederum können sich selbstständig teilen. Jeder Mensch beherbergt etwa 1000 verschiedene Arten von Bakterien. Es gibt also auch gute, hilfreiche Bakterien, sie machen nicht zwangsläufig krank. Im Gegenteil, die Bakterien in unserem Körper unterstützen sogar unser Immunsystem und helfen uns so, uns vor gefährlichen Bakterien zu schützen. Sollte sich doch einmal ein krankmachendes Bakterium in unserem Körper durchsetzen, so kann man diese Krankheit meist mit Antibiotika behandeln. Diese legen den Stoffwechsel der Bakterien lahm, wodurch sie absterben.
    Aus diesem Grund funktionieren Antibiotika auch nicht bei viralen Erkrankungen, wir erinnern uns, Viren haben ja keinen Stoffwechsel. Durch eine falsche, oder unkontrollierte Einnahme von Antibiotika sind in den letzten Jahren jedoch resistente Bakterien entstanden, die sich durch gängige Antibiotika nicht mehr abtöten lassen.
    Vor Viren kann man sich in der Regel nur durch eine vorbeugende Impfung schützen und im Falle einer Ansteckung die Symptome bekämpfen. Da Viren sehr anpassungsfähig sind, ist es jedoch oftmals nötig, die Impfung regelmäßig zu wiederholen, wie zum Beispiel die Grippeimpfung, die man jedes Jahr erneuern muss.
    Unterschied verstanden? Nein? Dann schreibt mir einfach eure Fragen per E-Mail an
    biologie@in2minuten.com. Weitere “in 2 Minuten” Podcasts findet ihr auch im Internet unter www.in2minuten.com. Bis zum nächsten Mal!

    #5 - HIV

    #5 - HIV

    Willkommen in der Welt der Biologie! Mein Name ist Alia Korth und heute geht es um HIV.
    HIV steht für “Humanes Immundefizienz-Virus”, was soviel heißt, wie Menschliches Immunschwäche-Virus. Hervorzuheben ist, dass HIV nicht das Gleiche ist, wie AIDS. AIDS entsteht erst nach mehreren Jahren der HIV-Krankheit.
    In den letzten 25 Jahren hat sich HIV zu einer Pandemie entwickelt. Bis jetzt haben sich 33 Millionen Menschen infiziert, 25 Millionen sind an dem Virus gestorben.
    HIV Typ 1 wurde 1983 entdeckt, der zweite Typ drei Jahre später. Der HI-Virus existiert aber wahrscheinlich schon seit beginn des 20. Jahrhunderts und ist eine Mutation von SIV, ein für Affen gefährliches Virus.
    Übertragen wird HIV durch Körperflüssigkeiten. Am häufigsten beim ungeschützten Geschlechtsverkehr, aber auch durch unsterile Spritzen beim Konsum von Drogen.
    Die HIV-Erkrankung verläuft in verschiedenen Phasen. Die akute Phase tritt 2 bis 6 Wochen nach der Infektion ein. In dieser Phase können Symptome auftreten, die denen einer Grippe ähneln. Anschließend kommt es zur 8 bis 10 jährigen Latenzphase, in der praktisch keine Symptome auftreten. Die nächste Phase nennt sich AIDS Related Complex. In dieser Phase kann es zu Fieber, Durchfall, Abgeschlagenheit, Gewichtsabnahme und Persönlichkeitsveränderung kommen. Anschließend ist das Endstadium der HIV-Erkrankung erreicht, AIDS. Hierbei bricht das Immunsystem praktisch komplett zusammen.
    Sowohl HIV, als auch AIDS sind bislang leider nicht heilbar, es wird aber mit großem Nachdruck nach einer Heilungsmethode geforscht.
    Wenn Ihr noch Fragen oder Anregungen habt, dann schickt mir einfach eine E-Mail an biologie@in2minuten.com. Bis zum nächsten Mal!

    #4 - Blut

    #4 - Blut

    Willkommen in der Welt der Biologie! Mein Name ist Alia Korth und heute geht es um Blut.
    Für alle, die es noch nicht wissen: Blut ist eine Körperflüssigkeit. Es besteht aus vielen verschiedenen Stoffen, hauptsächlich aber aus zellulären Bestandteilen, Plasma, Proteinen und Salzen und zu einem großen Teil aus Wasser.
    Neben den Hauptbestandteilen transportiert das Blut aber auch Sauerstoff, Hormone und vieles mehr.
    Pro Kilogramm Körpergewicht haben wir etwa 70 bis 80ml Blut in uns. Das entspricht bei einem Erwachsenen in etwa 5 bis 6 Liter. Männer haben übrigens etwa einen Liter Blut mehr als Frauen, das liegt vor allem am Größen- und Gewichtsunterschied.
    Es gibt verschiedene Blutgruppen, die durch das AB0 System festgelegt sind.
    Unterschieden werden sie durch verschiedene Eiweisstoffe an der Oberfläche der Blutkörperchen. Es gibt “A Eiweise”, “B Eiweise” und eine dritte Gruppe, die man Rhesusfaktor nennt. Sind sie vorhanden, sagt man Rhesus positiv, wenn nicht, Rhesus negativ. So können die verschiedenen Blutgruppen zusammengesetzt werden: Hat man keine der Eiweise, so spricht man von Blutgruppe 0 negativ.
    Die Blutgruppen werden bei Blutspenden besonders wichtig. Als Empfänger darf man nur Eiweise akzeptieren, die man auch selbst schon besitzt. Bekommt man Blut mit anderen Eiweisen zugeführt, kommt es zu heftigen Abwehrreaktionen. Ein Mensch mit Blutgruppe AB positiv kann also Blut von allen anderen Menschen empfangen.
    Der optimale Blutspender hat Blutgruppe 0 negativ, da er gar keine Eiweise hat, die bei anderen Menschen zu Abwehrreaktionen führen könnten.
    Ich hoffe, dass ich euch dieses Thema gut erklären konnte. Wenn Ihr noch Fragen oder Anregungen habt, dann schickt mir einfach eine E-Mail an biologie@in2minuten.com. Weitere “in 2 Minuten” Podcasts findet ihr auch im Internet unter www.in2minuten.com. Bis zum nächsten Mal!

    #3 - Photosynthese

    #3 - Photosynthese

    Willkommen in der Welt der Biologie! Mein Name ist Alia Korth und heute geht es um Photosynthese. Das Wort Photosynthese kommt aus dem Griechischen. Es ist zusammengesetzt aus phōs für Licht und sýnthesis für Zusammensetzung. Der biochemische Vorgang der Photosynthese ist die Umwandlung von energieärmeren Stoffen, wie Kohlenstoffdioxid, in energiereiche, wie Glucose oder Stärke, mit Hilfe von Licht. Sie wird von Pflanzen, Algen- und Bakteriengruppen betrieben und findet in den Chloroplasten der Zelle statt.
    Als Nebenprodukt entsteht häufig Chlorophyl, ein Farbstoff, der für die grüne Farbe vieler Pflanzen und Algen verantwortlich ist.
    Es gibt zwei Arten von Photosynthese, die oxygene und die anoxygene. Wie der Name bereits vermuten lässt wird bei der oxygenen Photosynthese Sauerstoff frei, bei der anoxygenen nicht, hier können anorganische Stoffe wie Schwefel entstehen. In der Natur ist die oxygene Photosynthese überlebenswichtig und der Grundstein jedes Ökosystems, da durch sie der lebenswichtige Sauerstoff freigesetzt wird.
    Die Photosynthese lässt sich in drei Schritte unterteilen. Im ersten Schritt wird das Licht, das auf die Pflanzen trifft, von einem Farbstoff, zum Beispiel dem Chlorophyl, absorbiert.
    In der Pflanze befinden sich verschiedene Arten von Chlorophyl, die jeweils unterschiedliche Wellenlängen des Lichts absorbieren. Im zweiten Schritt wird die Energie des Lichts in so genannte chemische Energie umgewandelt, die dann im dritten Schritt für den vorhin beschriebenen Synthesevorgang verwendet wird.
    Ich hoffe, dass ich euch dieses etwas komplexere Thema ausreichend gut erklären konnte. Wenn Ihr noch Fragen oder Anregungen habt, dann schickt mir einfach eine E-Mail an biologie@in2minuten.com. Weitere “in 2 Minuten” Podcasts findet ihr auch im Internet unter www.in2minuten.com. Bis zum nächsten Mal!

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