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Internationales Symposium unter der Schirmherrschaft der UNESCO

Das Studium Generale der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg, der Wissenschaftlichen Gesellschaft Freiburg, dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde des SWR Orchesters und der Albert Konzerte.

Musik ist eine der wichtigsten Säulen unserer Kultur und damit unserer Gesellschaft. Die Pflege und Förderung der zeitgenössischen Musik stärkt nicht nur das zuweilen wagemutige Konzept einer kulturellen Zukunft, sondern beruft in besonderer Weise auch die kulturgeschichtlichen Dimensionen. Kein noch so bedeutendes neues musikalisches Werk entsteht geschichtslos, sondern unterhält auf seinem Weg ins Künftige immer auch Bezüge zu musik- und kulturgeschichtlich bedeutsamen Stationen und nötigt deshalb stets, über die Herkunft, Geschichte und die kulturellen Vorläufer nachzudenken.
Die also derart kulturerhaltende und kulturfördernde zeitgenössische Musik bedarf bei vielen ihrer Neuschöpfungen unerlässlich der wechselwirkenden Kooperation mit einem großen Sinfonieorchester, und unbestritten ist gerade in diesem bedeutsamen Kulturfelde das SWR Sinfonieorchester zu einem legendären Ruhm gelangt.
Bei den in Bezug auf Neue Musik als exemplarisch zu sehenden Donaueschinger Musiktagen, aber auch in einer Fülle von Radio-, CD- und Fernsehaufnahmen sowie in vielen Konzertprogrammen hat das große SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg nachdrücklich unter Beweis gestellt, dass zeitgenössische Musik gerade dieser Kooperation bedarf, um sich selbst angemessen zu realisieren, und das heißt auch, eine Wirkung zu entfalten, die kulturell-gesellschaftliche Nachhaltigkeit mit sich bringt.
Damit sind die wichtigen Fragen dieses Symposions implizit benannt und können in folgender Weise mit den genannten Referenten in Diskussionen behandelt werden; ein abschließendes Konzert des SWR Sinfonieorchesters mit zeitgenössischer Musik (u.a. von Manoury und Xenakis) bietet einen musikalisch-klingenden Beleg der zuvor angestellten Überlegungen.

Das Sinfonieorchester in der zeitgenössischen Musik Kultur – Gesellschaft – SWR Sinfonieorchester Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    • Muziek

Internationales Symposium unter der Schirmherrschaft der UNESCO

Das Studium Generale der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg, der Wissenschaftlichen Gesellschaft Freiburg, dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde des SWR Orchesters und der Albert Konzerte.

Musik ist eine der wichtigsten Säulen unserer Kultur und damit unserer Gesellschaft. Die Pflege und Förderung der zeitgenössischen Musik stärkt nicht nur das zuweilen wagemutige Konzept einer kulturellen Zukunft, sondern beruft in besonderer Weise auch die kulturgeschichtlichen Dimensionen. Kein noch so bedeutendes neues musikalisches Werk entsteht geschichtslos, sondern unterhält auf seinem Weg ins Künftige immer auch Bezüge zu musik- und kulturgeschichtlich bedeutsamen Stationen und nötigt deshalb stets, über die Herkunft, Geschichte und die kulturellen Vorläufer nachzudenken.
Die also derart kulturerhaltende und kulturfördernde zeitgenössische Musik bedarf bei vielen ihrer Neuschöpfungen unerlässlich der wechselwirkenden Kooperation mit einem großen Sinfonieorchester, und unbestritten ist gerade in diesem bedeutsamen Kulturfelde das SWR Sinfonieorchester zu einem legendären Ruhm gelangt.
Bei den in Bezug auf Neue Musik als exemplarisch zu sehenden Donaueschinger Musiktagen, aber auch in einer Fülle von Radio-, CD- und Fernsehaufnahmen sowie in vielen Konzertprogrammen hat das große SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg nachdrücklich unter Beweis gestellt, dass zeitgenössische Musik gerade dieser Kooperation bedarf, um sich selbst angemessen zu realisieren, und das heißt auch, eine Wirkung zu entfalten, die kulturell-gesellschaftliche Nachhaltigkeit mit sich bringt.
Damit sind die wichtigen Fragen dieses Symposions implizit benannt und können in folgender Weise mit den genannten Referenten in Diskussionen behandelt werden; ein abschließendes Konzert des SWR Sinfonieorchesters mit zeitgenössischer Musik (u.a. von Manoury und Xenakis) bietet einen musikalisch-klingenden Beleg der zuvor angestellten Überlegungen.

    Entwurf und Präsentation Neuer Musik - Das SWR Sinfonieorchester als Exempel

    Entwurf und Präsentation Neuer Musik - Das SWR Sinfonieorchester als Exempel

    Hans Zender, Cornelius Schwehr, Helmut Lachenmann, Michael Gielen, Patrick Frank, Thorsten Schmidt und François-Xavier Roth

    Moderation: Patrick Hahn (Stuttgart)

    • 1 u. 52 min.
    Vermittlung Neuer Musik

    Vermittlung Neuer Musik

    PD Dr. Gregor Herzfeld (FU Berlin), Prof. Dr. Christoph Burmann (Universität Bremen), Gerhard Koch (FAZ) und Lucas Fels (Musikhochschule Frankfurt/Arditti-Quartett)

    Moderation: Prof. Dr. Karl-Reinhard Volz (Freiburg)

    • 1 u. 27 min.
    Begrüßung und Vortrag "Ein Exemplum für die Kooperation: Zeitgenössische Kompositionen und SWR Sinfonieorchester: Donaueschingen"

    Begrüßung und Vortrag "Ein Exemplum für die Kooperation: Zeitgenössische Kompositionen und SWR Sinfonieorchester: Donaueschingen"

    Begrüßung durch den Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer

    Ein Exemplum für die Kooperation: Zeitgenössische Kompositionen und SWR Sinfonieorchester: Donaueschingen
    Barbara Eckle (Neue Musikzeitung), Prof. Dr. Jürg Stenzl (Universität Salzburg) und Armin Köhler (SWR)

    Moderation: Anne Holzmüller (Freiburg)

    • 43 min.

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