1 u. 47 min.

Der Mensch als Chimäre? Die Herausforderungen von Tier-Mensch-Mischwesen durch die medizinische Biotechnologie 2015/2016 Wissenschaft im Schloss (SD 640)

    • Onderwijs

Unser Verständnis der Welt ist geprägt von einer strikten Trennung von den Menschen auf der einen und den Tieren auf der anderen Seite. Eine solch strikte Trennung manifestiert sich unter anderem in den unterschiedlichen moralischen und rechtlichen Umgangsweisen zwischen Menschen und Tieren. Wird ein solches anthropozentrisches Welt- wie Selbstbild dabei in unterschiedlichen kulturellen Imaginationen verarbeitet und fiktional unterlaufen, sind angesichts neuster Entwicklungen in der medizinischen Biotechnologie die gezogenen Grenzen neu in Frage gestellt. Welcher Kategorie ist beispielsweise ein Mischwesen zuzuordnen, dessen Embryonalentwicklung durch die gezielte Verbindung von menschlichem und tierischem Material bestimmt wurde? Und welche Konsequenzen ergeben sich, so Nerven-Vorläuferzellen auf die Hirne von beispielsweise Primaten übertragen werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich der medizinische Biotechnologe Prof. Dr. Oliver Friedrich sowie der Ethiker Prof. Dr. Peter Dabrock in ihrer gemeinsamen Vorlesung „Der Mensch als Chimäre? Die Herausforderungen von Tier-Mensch-Mischwesen durch die medizinische Biologie“. Die Vorlesung war dabei Teil der „emerging fields lectures“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, im Rahmen derer das Projekt „Bio-Objects and Bio-Subjects. Exploring the Interface of Science, Technology and Society“ einen Einblick in seine Arbeit gab.

Zu jeder Auflösung existiert bei diesem Vortrag eine ungekürzte Fassung (Dauer 01:47 h) und die, auf BR-alpha ausgestrahlte, 30-minütige Sendung.

Unser Verständnis der Welt ist geprägt von einer strikten Trennung von den Menschen auf der einen und den Tieren auf der anderen Seite. Eine solch strikte Trennung manifestiert sich unter anderem in den unterschiedlichen moralischen und rechtlichen Umgangsweisen zwischen Menschen und Tieren. Wird ein solches anthropozentrisches Welt- wie Selbstbild dabei in unterschiedlichen kulturellen Imaginationen verarbeitet und fiktional unterlaufen, sind angesichts neuster Entwicklungen in der medizinischen Biotechnologie die gezogenen Grenzen neu in Frage gestellt. Welcher Kategorie ist beispielsweise ein Mischwesen zuzuordnen, dessen Embryonalentwicklung durch die gezielte Verbindung von menschlichem und tierischem Material bestimmt wurde? Und welche Konsequenzen ergeben sich, so Nerven-Vorläuferzellen auf die Hirne von beispielsweise Primaten übertragen werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich der medizinische Biotechnologe Prof. Dr. Oliver Friedrich sowie der Ethiker Prof. Dr. Peter Dabrock in ihrer gemeinsamen Vorlesung „Der Mensch als Chimäre? Die Herausforderungen von Tier-Mensch-Mischwesen durch die medizinische Biologie“. Die Vorlesung war dabei Teil der „emerging fields lectures“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, im Rahmen derer das Projekt „Bio-Objects and Bio-Subjects. Exploring the Interface of Science, Technology and Society“ einen Einblick in seine Arbeit gab.

Zu jeder Auflösung existiert bei diesem Vortrag eine ungekürzte Fassung (Dauer 01:47 h) und die, auf BR-alpha ausgestrahlte, 30-minütige Sendung.

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