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In der Vortragsreihe Wissenschaft im Schloss bisher bekannt als EFI-Lectures stellt die FAU innovative Spitzenforschungsprojekte vor. Sie sind Teil der Emerging Fields Initiative, mit der die Universität neuartige, fächerübergreifende und risikobehaftete Forschungsprojekte mit hohem Entwicklungspotential fördert. Damit erhalten exzellente FAU-Forschungsteams die Chance, ihre visionären Ideen umzusetzen.

Mehr Informationen zur Emerging Fields Initiative und den geförderten EFI-Projekten finden Sie auf der EFI-Homepage: www.efi.fau.de

Wissenschaft im Schloss (SD 640) Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    • Onderwijs

In der Vortragsreihe Wissenschaft im Schloss bisher bekannt als EFI-Lectures stellt die FAU innovative Spitzenforschungsprojekte vor. Sie sind Teil der Emerging Fields Initiative, mit der die Universität neuartige, fächerübergreifende und risikobehaftete Forschungsprojekte mit hohem Entwicklungspotential fördert. Damit erhalten exzellente FAU-Forschungsteams die Chance, ihre visionären Ideen umzusetzen.

Mehr Informationen zur Emerging Fields Initiative und den geförderten EFI-Projekten finden Sie auf der EFI-Homepage: www.efi.fau.de

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    Genetisch veränderte Insektenviren für den biologischen Pflanzenschutz? Transgene Insekten, die Freisetzungsdebatte und ihre mediale Diskursivierung 2015/2016

    Genetisch veränderte Insektenviren für den biologischen Pflanzenschutz? Transgene Insekten, die Freisetzungsdebatte und ihre mediale Diskursivierung 2015/2016

    Pflanzenschutzmittel sind aus der aktuellen Landwirtschaft in den allermeisten Fällen nicht mehr wegzudenken. Mittel der chemischen Industrie haben allerdings oft negative Nebenwirkungen, die in der Öffentlichkeit zur Ablehnung führen. Hier können biologische Mechanismen attraktive Alternativen sein. Der gezielte Einsatz von Viren in der Landwirtschaft als Alternative zu klassischen Insektiziden ist gut etabliert und weithin akzeptiert. Erst deren mögliche genetische Veränderung mit dem Ziel, die Wirkung noch passgenauer steuern zu können, verursacht in der Öffentlichkeit erhebliches Unbehagen. Anhand des Vergleichs konkreter biotechnologischer Forschungsbefunde und der medialen Berichterstattung über Biotechnologie lässt sich zeigen und diskutieren, was sich bei der Informationsvermittlung im Übergang vom Labor in die Medien ereignet, wie Forschungsergebnisse, aber auch dadurchausgelöste Ängste kommuniziert und Zukunftsszenarien imaginiert werden. Ausgehend von einer konkreten Fallstudie, nämlich dem Vireneinsatz zur Bekämpfung von Schmetterlingsraupen der Wickler-Familie, soll im Vortrag über die Zusammenhänge von Wissenschaft, Technik und medialer Berichterstattung nachgedacht werden. Zum einen geschieht dies aus der Perspektive eines Biotechnologen, zum anderen aus der Sicht der Medienwissenschaft.

    • 1 u. 48 min.
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    Der Mensch als Chimäre? Die Herausforderungen von Tier-Mensch-Mischwesen durch die medizinische Biotechnologie 2015/2016

    Der Mensch als Chimäre? Die Herausforderungen von Tier-Mensch-Mischwesen durch die medizinische Biotechnologie 2015/2016

    Unser Verständnis der Welt ist geprägt von einer strikten Trennung von den Menschen auf der einen und den Tieren auf der anderen Seite. Eine solch strikte Trennung manifestiert sich unter anderem in den unterschiedlichen moralischen und rechtlichen Umgangsweisen zwischen Menschen und Tieren. Wird ein solches anthropozentrisches Welt- wie Selbstbild dabei in unterschiedlichen kulturellen Imaginationen verarbeitet und fiktional unterlaufen, sind angesichts neuster Entwicklungen in der medizinischen Biotechnologie die gezogenen Grenzen neu in Frage gestellt. Welcher Kategorie ist beispielsweise ein Mischwesen zuzuordnen, dessen Embryonalentwicklung durch die gezielte Verbindung von menschlichem und tierischem Material bestimmt wurde? Und welche Konsequenzen ergeben sich, so Nerven-Vorläuferzellen auf die Hirne von beispielsweise Primaten übertragen werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich der medizinische Biotechnologe Prof. Dr. Oliver Friedrich sowie der Ethiker Prof. Dr. Peter Dabrock in ihrer gemeinsamen Vorlesung „Der Mensch als Chimäre? Die Herausforderungen von Tier-Mensch-Mischwesen durch die medizinische Biologie“. Die Vorlesung war dabei Teil der „emerging fields lectures“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, im Rahmen derer das Projekt „Bio-Objects and Bio-Subjects. Exploring the Interface of Science, Technology and Society“ einen Einblick in seine Arbeit gab.

    Zu jeder Auflösung existiert bei diesem Vortrag eine ungekürzte Fassung (Dauer 01:47 h) und die, auf BR-alpha ausgestrahlte, 30-minütige Sendung.

    • 1 u. 47 min.
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    Der Mensch als Chimäre? Die Herausforderungen von Tier-Mensch-Mischwesen durch die medizinische Biotechnologie 2015/2016

    Der Mensch als Chimäre? Die Herausforderungen von Tier-Mensch-Mischwesen durch die medizinische Biotechnologie 2015/2016

    Unser Verständnis der Welt ist geprägt von einer strikten Trennung von den Menschen auf der einen und den Tieren auf der anderen Seite. Eine solch strikte Trennung manifestiert sich unter anderem in den unterschiedlichen moralischen und rechtlichen Umgangsweisen zwischen Menschen und Tieren. Wird ein solches anthropozentrisches Welt- wie Selbstbild dabei in unterschiedlichen kulturellen Imaginationen verarbeitet und fiktional unterlaufen, sind angesichts neuster Entwicklungen in der medizinischen Biotechnologie die gezogenen Grenzen neu in Frage gestellt. Welcher Kategorie ist beispielsweise ein Mischwesen zuzuordnen, dessen Embryonalentwicklung durch die gezielte Verbindung von menschlichem und tierischem Material bestimmt wurde? Und welche Konsequenzen ergeben sich, so Nerven-Vorläuferzellen auf die Hirne von beispielsweise Primaten übertragen werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich der medizinische Biotechnologe Prof. Dr. Oliver Friedrich sowie der Ethiker Prof. Dr. Peter Dabrock in ihrer gemeinsamen Vorlesung „Der Mensch als Chimäre? Die Herausforderungen von Tier-Mensch-Mischwesen durch die medizinische Biologie“. Die Vorlesung war dabei Teil der „emerging fields lectures“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, im Rahmen derer das Projekt „Bio-Objects and Bio-Subjects. Exploring the Interface of Science, Technology and Society“ einen Einblick in seine Arbeit gab.

    Zu jeder Auflösung existiert bei diesem Vortrag eine ungekürzte Fassung (Dauer 01:47 h) und die, auf BR-alpha ausgestrahlte, 30-minütige Sendung.

    • 30 min.
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    Maßgeschneiderte Zellen – Naturwissenschaftliche und Wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven der Synthetischen Biologie 2015/2016

    Maßgeschneiderte Zellen – Naturwissenschaftliche und Wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven der Synthetischen Biologie 2015/2016

    Zu jeder Auflösung existiert bei diesem Vortrag eine ungekürzte Fassung (Dauer 01:47 h) und die, auf BR-alpha ausgestrahlte, 30-minütige Sendung.

    Abstract Teil 1 (Prasch)

    Die Synthetische Biologie beschäftigt sich als sehr junge Disziplin mit dem Design biologischer Systeme und nutzt dazu standardisierte Bausteine und ingenieurwissenschaftliche Prinzipien, die es erlauben maßgeschneiderte Moleküle sowie ganze Organismen zu schaffen. Die Geschichte der Synthetischen Biologie ist eng mit der Entwicklung der Molekularbiologie sowie der Biotechnologie verknüpft. Das Prinzip und die Vorteile der Synthetischen Biotechnologie werden in diesem Vortrag anhand aktueller Beispiele aus der modernen Pflanzenzüchtung, vornehmlich aus dem Bereich der Grünen Gentechnik, anschaulich dargestellt.

    Abstract Teil 2 (Grimm)

    Innovationen im Bereich der synthetischen Biologie können eine wichtige Grundlage des Wirtschaftswachstums sein. So können heute Pflanzen resistent gemacht werden gegen Schädlinge oder auch an widrige Lebensbedingungen angepasst werden. Die Akzeptanz aktueller Entwicklungen ist jedoch in verschiedenen Anwendungsbereichen extrem unterschiedlich. Während in Europa eine steigende Zustimmung zur roten Gentechnik zu verzeichnen ist, bleibt die Akzeptanz der grünen Gentechnik konstant niedrig oder nimmt sogar ab. Es zeigt sich außerdem, dass Bürgern zunehmend die Möglichkeit fehlt, den Gehalt von Informationen über aktuelle Entwicklungen zu beurteilen. Das Vertrauen in Institutionen und Informationsquellen spielt daher eine zentrale Rolle für den Akzeptanzprozess.

    Im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen Biologen und Wirtschaftswissenschaftlern an der FAU Erlangen-Nürnberg wird derzeit in experimentellen Studien der Einfluss von Informationsquellen auf die Akzeptanzentscheidung am Beispiel der grünen Gentechnologie erforscht. In ihrem Vortrag präsentiert Veronika Grimm erste Ergebnisse dieser Studie. Es zeigt sich wie zu erwarten, dass die Interessen von Akteuren bei der Beurteilung der Aussagen berücksichtigt werden. Überraschend deutlich zeigt sich, dass weiblichen Akteuren deutlich mehr vertraut wird, wenn es um Aspekte geht, die das persönliche Umfeld der Probanden betrifft.

     

    • 29 min.
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    Maßgeschneiderte Zellen – Naturwissenschaftliche und Wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven der Synthetischen Biologie 2015/2016

    Maßgeschneiderte Zellen – Naturwissenschaftliche und Wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven der Synthetischen Biologie 2015/2016

    Zu jeder Auflösung existiert bei diesem Vortrag eine ungekürzte Fassung (Dauer 01:47 h) und die, auf BR-alpha ausgestrahlte, 30-minütige Sendung.

    Abstract Teil 1 (Prasch)

    Die Synthetische Biologie beschäftigt sich als sehr junge Disziplin mit dem Design biologischer Systeme und nutzt dazu standardisierte Bausteine und ingenieurwissenschaftliche Prinzipien, die es erlauben maßgeschneiderte Moleküle sowie ganze Organismen zu schaffen. Die Geschichte der Synthetischen Biologie ist eng mit der Entwicklung der Molekularbiologie sowie der Biotechnologie verknüpft. Das Prinzip und die Vorteile der Synthetischen Biotechnologie werden in diesem Vortrag anhand aktueller Beispiele aus der modernen Pflanzenzüchtung, vornehmlich aus dem Bereich der Grünen Gentechnik, anschaulich dargestellt.

    Abstract Teil 2 (Grimm)

    Innovationen im Bereich der synthetischen Biologie können eine wichtige Grundlage des Wirtschaftswachstums sein. So können heute Pflanzen resistent gemacht werden gegen Schädlinge oder auch an widrige Lebensbedingungen angepasst werden. Die Akzeptanz aktueller Entwicklungen ist jedoch in verschiedenen Anwendungsbereichen extrem unterschiedlich. Während in Europa eine steigende Zustimmung zur roten Gentechnik zu verzeichnen ist, bleibt die Akzeptanz der grünen Gentechnik konstant niedrig oder nimmt sogar ab. Es zeigt sich außerdem, dass Bürgern zunehmend die Möglichkeit fehlt, den Gehalt von Informationen über aktuelle Entwicklungen zu beurteilen. Das Vertrauen in Institutionen und Informationsquellen spielt daher eine zentrale Rolle für den Akzeptanzprozess.

    Im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen Biologen und Wirtschaftswissenschaftlern an der FAU Erlangen-Nürnberg wird derzeit in experimentellen Studien der Einfluss von Informationsquellen auf die Akzeptanzentscheidung am Beispiel der grünen Gentechnologie erforscht. In ihrem Vortrag präsentiert Veronika Grimm erste Ergebnisse dieser Studie. Es zeigt sich wie zu erwarten, dass die Interessen von Akteuren bei der Beurteilung der Aussagen berücksichtigt werden. Überraschend deutlich zeigt sich, dass weiblichen Akteuren deutlich mehr vertraut wird, wenn es um Aspekte geht, die das persönliche Umfeld der Probanden betrifft.

     

    • 1 u. 4 min.
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    Anspruch und Wirklichkeit von Tissue Engineering und Regenerativer Medizin 2015/2016

    Anspruch und Wirklichkeit von Tissue Engineering und Regenerativer Medizin 2015/2016

    Der Bedarf an funktionellen Gewebeersatz wird nicht nur beim Verlust von Organen oder deren Funktionen, sondern auch bedingt durch die zunehmende Lebenserwartung für die Reparatur von altersbedingten Verschleißprozessen stets größer. Aufgrund dieses wachsenden Bedarfs wurde seit den 1990er Jahren verstärkt nach Auswegen gesucht, durch Züchtung körpereigener Ersatzgewebe (Tissue Engineering– TE) Organfunktionen zu ersetzen. Durch die Kombination von Technologien der Ingenieurs-, Werkstoff- und Lebenswissenschaften (Life Sciences), soll die Gewebefunktion aufrecht erhalten, ersetzt, verbessert oder grundlegend erforscht werden. Unter dem Begriff "Tissue Engineering" versteht man heute deshalb einen interdisziplinären Forschungsbereich an den Schnittstellen zwischen Medizin, Bio- und Materialwissenschaften.

    Die größte Herausforderung stellen derzeit aber trotz aller Anfangserfolge noch ausreichend große Ersatzkonstrukte für größere Substanzdefekte dar. Dies liegt daran, dass die Durchblutung der transplantierten Zellen in der Anfangsphase bis zur Integration in den Körper noch nicht hinreichend gesichert ist. In Erlangen konnte hierfür ein Verfahren entwickelt werden, welches durch die Implantation von arteriellen Gefäßschleifen analog zur Technik der klinisch bereits eingesetzten mikrochirurgischen Lappenpräfabrikation bereits erfolgversprechende neue Möglichkeiten verspricht. Bis diese Probleme hinreichend gelöst sind, ist das Ausnutzen des Körpers als „natürlicher Bioreaktor“ im Sinne eines „guided tissue repair“ unter Einsatz der bereits jetzt durch TE gewonnenen Erkenntnisse ein erfolgversprechender Weg. Das Zusammenwirken zahlreicher verschiedener Forschungsinstitute in Erlangen unter dem Dach der Emerging Field Initiative (EFI) ist ein vielversprechender Ansatz auf dem Weg zum körpereigenen Gewebeersatz.

    • 28 min.

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