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Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

hr2 Camino - Religionen auf dem Weg HR

    • Religion

Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

    Aus dem Ei gepellt - Ein Symbol kommt unter den Löffel

    Aus dem Ei gepellt - Ein Symbol kommt unter den Löffel

    Ein Osterfest ohne Eier ist undenkbar, trotz aller Schreckensmeldungen über Salmonellen, Cholesterin und Geflügelpest. Die Deutschen essen nicht nur gerne Eier, sie verehren sie und widmen ihnen wahre Rituale. Wenn es um das perfekte Frühstücksei oder die richtige Eier-Öffnungstechnik geht, fangen selbst nüchterne Menschen hitzige Diskussionen an. Das Ei ist Symbol für das Leben an sich, und zwar in fast allen Kulturen der Welt. Das Christentum bringt das Ei mit seinem höchsten Feiertag, der Auferstehung Christi, in Verbindung.- „Aus dem Ei gepellt“ - Stefanie Pütz begibt sich für Camino in hr2 auf die Suche nach den verschlungenen Wegen

    Steiners religiöser Kosmos - Woran glauben Anthroposophen?

    Steiners religiöser Kosmos - Woran glauben Anthroposophen?

    Die Anthroposophie ist eine weltweit vertretene Geisteshaltung. Das Wort leitet sich ab von altgriechisch ánthropos - Mensch und soph?a - Weisheit, und bezeichnet die von Rudolf Steiner begründete, spirituelle und esoterische Weltanschauung und den dazugehörigen Ausbildungs- und Erkenntnisweg. Was Anthroposophie bedeutet, wissen die Wenigsten, wenn sie zu Weleda -Naturkosmetik greifen oder ihre Sprösslinge in die Waldorf-Schulen schicken, damit diese kreativ gefördert werden und keinem Notenstress unterliegen. Doch Anthroposophie ist mehr als Roggenkampschrift, Dr. Hauschka und Alnatura. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich.
    „Steiners religiöser Kosmos - Woran glauben Anthroposophen?“ Hören Sie in Camino in hr2-kultur eine Sendung von Dorothea Brummerloh.

    Stadtplan des Lebens - Ein Gespräch mit Petra Altmann

    Stadtplan des Lebens - Ein Gespräch mit Petra Altmann

    In diesen Tagen und Wochen sind viele Menschen auf sich selbst zurückgeworfen. Das normale Leben ist aus dem Tritt geraten. Das kann auch eine Gelegenheit sein, einmal darüber nachzudenken, was mir im Leben wirklich wichtig ist; welche Menschen, welche Orte, welche Lebensstationen mich geprägt haben.
    Die Beraterin und Buchautorin Petra Altmann lädt ein zu einem ungewöhnlichen Blick auf das eigene Leben. Gleichsam wie aus der Vogelperspektive können wir das Leben wie einen Stadtplan betrachten: Welches sind die Hauptstraßen meines Lebens, wie sieht mein Stadtzentrum aus? Das Rathaus steht für meine Lebensregeln, das Bürogebäude für den Arbeitsplatz, das Vereinsheim für die Verbundenheit mit Gleichgesinnten. Aber gibt es da auch ein Ehrenmal für meine Lebensleistungen? Und wo entdecke ich dunkle Gassen?
    hr-Kirchenredakteur Lothar Bauerochse hat mit Petra Altmann über den Sinn eines solchen Nachdenkens über den “Stadtplan meines Lebens“ gesprochen.

    Auf rechter Straße - Wie sich ein evangelischer Pfarrer den Nazis unterwarf

    Auf rechter Straße - Wie sich ein evangelischer Pfarrer den Nazis unterwarf

    Der evangelische Pfarrer Wolfgang Weißgerber war in den 1930er Jahren in Darmstadt-Eberstadt tätig. Er hatte zwei Leidenschaften: seine Jugendarbeit und seine Pressearbeit. Als die Nationalsozialisten 1933 daran gingen, sich alle Lebensbereiche in Deutschland zu unterwerfen, glaubte er, durch Paktieren mit der NDSAP seine bis dahin sehr erfolgreiche Arbeit schützen zu können. Er trat in die SA ein und wurde Mitglied der NS-gesteuerten Reichs-schrifttumskammer.
    Weißgerber leistete keinen Widerstand, sondern passte sich an und schrieb bis zum Ende seines Gemeindeblatts 1941 immer härtere Leitartikel im Sinne der NS-Propaganda.
    Joachim Schmidt beschreibt diesen Weg eines evangelischen Pfarrers, der sich den Nazis unterwarf, und nach dem Krieg kein Wort der Reue dazu fand.

    Eine vollentblühende Welt - Hölderlins Vision einer zukünftigen Religion

    Eine vollentblühende Welt - Hölderlins Vision einer zukünftigen Religion

    Am kommenden Freitag ist der 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin. Der Dichter, einer der bedeutendsten Lyriker seiner Zeit, machte sich Gedanken über die Zukunft der Menschheit. Das war nicht untypisch in den Jahren nach der Französischen Revolution, deren blutiger Ausgang die Frage aufwarf: Was muss eigentlich geschehen, damit Menschen wirklich frei sein können? Wie ist ein wahres, sinnerfülltes Menschenleben möglich. In seiner Dichtung ringt er darum, den in der Natur waltenden Gott so eindringlich zur Sprache zu bringen, dass damit eine neue geschichtliche Epoche anheben könne: eine blühende, menschliche Welt.
    „Eine vollentblühende Welt - Hölderlins Vision einer zukünftigen Religion“. Hören Sie in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Christoph Quarch über einen spirituellen Vordenker und Visionär.

    Ein System aus Gewalt und Aggression - Mexikanischer Männlichkeitswahn und sein Frauenbild

    Ein System aus Gewalt und Aggression - Mexikanischer Männlichkeitswahn und sein Frauenbild

    Mord ist in Mexiko die zweithäufigste Todesursache von Frauen. Oft sind gewalttätige Partner die Täter, die ihre Frauen aus Eifersucht töten. Wendy und Luis aus Mexiko sind empört. Die beiden Jugendlichen haben im Rahmen eines Freiwilligendienstes ein Jahr in Deutschland gelebt. Hier haben sie ein Alltagsleben von Frauen kennengelernt, das nicht von Gewalt geprägt ist. Seitdem blicken die beiden kritisch auf die lateinamerikanische Kultur des "Machismo".

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