100 episodes

Neben Sex gibt es nichts Intimeres als Essen. Lebensmittel sind nichts Beiläufiges. Ihre Produktionsbedingungen bestimmen ihre Nachhaltigkeit, ihre Qualität, ihren gesundheitlichen Wert. Wie sind wir in Österreich in dieser Hinsicht aufgestellt? Was bewegt uns aktuell und in Zukunft, wenn es um unser tägliches Brot geht? Hannes Royer Gründer und Obmann des Vereins im Gespräch mit seiner Vorstandskollegin Maria Fanninger und spannenden Gästen. Denn Essen geht uns alle an. Jeden Tag auf’s Neue.

Wer nichts weiß, muss alles essen Land schafft Leben

    • Society & Culture

Neben Sex gibt es nichts Intimeres als Essen. Lebensmittel sind nichts Beiläufiges. Ihre Produktionsbedingungen bestimmen ihre Nachhaltigkeit, ihre Qualität, ihren gesundheitlichen Wert. Wie sind wir in Österreich in dieser Hinsicht aufgestellt? Was bewegt uns aktuell und in Zukunft, wenn es um unser tägliches Brot geht? Hannes Royer Gründer und Obmann des Vereins im Gespräch mit seiner Vorstandskollegin Maria Fanninger und spannenden Gästen. Denn Essen geht uns alle an. Jeden Tag auf’s Neue.

    #100 Wer nichts weiß, muss alles essen

    #100 Wer nichts weiß, muss alles essen

    „Wer nichts weiß, muss alles essen“ feiert die unglaubliche einhundertste Podcast-Folge! Ein perfekter Anlass für Hannes Royer und Maria Fanninger, die unzähligen Fragen unserer Hörerinnen und Hörer zu beantworten. Wie sieht es in Österreich mit der Versorgungssicherheit aus? Wer bestimmt den Marktpreis? Was ist das Alleinstellungsmerkmal der österreichischen Landwirtschaft? Die beiden liefern nicht nur ausführliche Antworten, sondern widmen sich diesen Themen auch durchaus kritisch - allerdings nicht, ohne einen optimistischen Blick in die Zukunft unserer Lebensmittelproduktion zu werfen. Denn auch wenn die steigenden Rohstoffpreise das Leben von Produzenten und Konsumenten gerade gleichermaßen schwer machen, ist sich das Vorstandsduo einig, dass die aktuellen Herausforderungen eine Chance für uns alle sein können. Auch wenn aktuell situationsbedingt wieder mehr Menschen zu billigeren Produkten greifen, ist für Hannes Royer klar: „Jetzt heißt es für alle, durchhalten, auch für die Biobauern, und für die, die sich auf Tierwohl spezialisiert haben. Der grundsätzliche Trend, von dem bin ich zu 1.000 Prozent überzeugt, der lässt sich nicht aufhalten.“ Hör rein!

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    • 1 hr 9 min
    #99 Gentechnik(frei)

    #99 Gentechnik(frei)

    Anfang der 50er-Jahre wurde die Struktur der DNA, also des Erbguts aller Lebewesen, entschlüsselt. Etwa 20 Jahre später begann man damit, diese gezielt zu verändern – die Gentechnik war geboren. In der Landwirtschaft wird Gentechnik bislang vor allem dafür eingesetzt, herbizid- und insektenresistente Pflanzen zu züchten und so den Ertrag zu steigern oder die Menge der eingesetzten Pflanzenschutzmittel zu reduzieren. Während gentechnisch veränderte Pflanzen etwa in südamerikanischen Ländern oder den USA in großem Stil angebaut werden, genießt die Gentechnik-Freiheit in Österreich einen ganz besonderen Stellenwert. So haben sich etwa die gesamte Geflügel- und auch die Milchbranche dazu entschieden, gentechnikfrei zu produzieren. Welche Chancen und Risiken die Gentechnik birgt, darüber spricht Hannes Royer im neuen Podcast mit Helmut Gaugitsch, der als fachlicher Leiter für biologische Vielfalt am Umweltbundesamt tätig ist. „Es ist keine Schwarz-Weiß-Geschichte“: Auch wenn wir es uns vielleicht anders wünschen, gilt die Aussage des studierten technischen Chemikers wie in so vielen Bereichen der Lebensmittelproduktion auch hier. Daher – und da sind sich Hannes Royer und sein Gast einig – sollte diese Diskussion breit geführt und die großen Herausforderungen unserer Zeit miteinbezogen werden. Denn in die Frage nach einem zukunftsfähigen Ernährungsmodell kann sich schon einmal der ein oder andere Zielkonflikt einschleichen. Hör‘ rein!

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    • 1 hr 7 min
    #98 Soja: Interessiert dich die Bohne?

    #98 Soja: Interessiert dich die Bohne?

    Was unterscheidet den heimischen Sojaanbau vom weltweiten? Welche Inhaltsstoffe hat die Bohne, wo wird sie eingesetzt - und wie sieht es in Österreich mit der Selbstversorgung bei Soja aus? Karl Fischer ist Obmann des Vereins Soja aus Österreich und geht diesen und anderen Fragen im Gespräch mit Maria Fanninger auf den Grund. Denn Soja ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil im Futter heimischer Nutztiere, sondern wird auch auf den Tellern und in den Gläsern der Österreicherinnen und Österreicher immer präsenter. Mit Platz vier, was die EU-weite Produktionsmenge betrifft, hat sich der Ertrag österreichischer Sojabohnen seit den ersten Anbauversuchen vor fast 150 Jahren beachtlich entwickelt – und in den letzten zehn Jahren sogar verdoppelt. Ist die Sojapflanze also eine „Bedrohung“ für heimische Nutzpflanzen wie Mais, Weizen und Gerste, denen sie in Sachen Anbaufläche dicht auf den Fersen ist? Land- und Gastwirtssohn Karl Fischer ist vom Gegenteil überzeugt. Welche kritischen Themen es bei Soja gibt, wie es mit Soja in der Tierfütterung aussieht und welche Chancen die wärmeliebende Pflanze in Zeiten der Klimaerwärmung eröffnet, erfährst du im Podcast – hör‘ rein!

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    • 50 min
    #97 Über nachhaltige Ernährung

    #97 Über nachhaltige Ernährung

    Wie können wir uns nachhaltig ernähren? Eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist. Denn Nachhaltigkeit beschränkt sich längst nicht mehr auf Umweltverträglichkeit, sondern umfasst auch die Bereiche Gesundheit, Soziales und Tierwohl, erklärt Petra Rust im neuen Podcast. Sie leitet das Institut für Ernährungswissenschaften an der Uni Wien und beschäftigt sich insbesondere mit der Ernährung in den unterschiedlichen Lebensphasen. Sie ist überzeugt: Ernährungsbildung ist nicht nur im Kindesalter wichtig, sondern bis ins hohe Alter. Und hier gibt es großen Aufholbedarf, denn: „Wir verlieren die meisten Lebensjahre durch Krankheiten, die durch unsere Ernährung (mit-)verursacht werden.“ Dabei ist die Fehlernährung ein zweischneidiges Schwert, denn während auf der einen Seite weltweit zwei Milliarden Menschen übergewichtig beziehungsweise adipös sind, leiden ebenfalls zwei Milliarden an einem Mikronährstoffmangel. Um die rasant anwachsende Weltbevölkerung ernähren zu können, müssen wir also etwas ändern. Wie das gehen soll? „Unsere Ernährung an die Empfehlungen anzupassen, ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung“ – und zwar nicht nur in Hinblick auf unsere eigene Gesundheit, sondern auch für Tier und Umwelt, darüber sind sich Maria Fanninger und ihr Podcast-Gast einig. Hör‘ rein und erfahre, warum die meisten Lebensmittel einen widersprüchlichen Preis haben und wie wir uns und der Umwelt durch Genuss etwas Gutes tun können!



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    • 46 min
    #96 Zukunft Landwirtschaft

    #96 Zukunft Landwirtschaft

    „Es gibt eine Zukunft für die bäuerliche Landwirtschaft, auch für die kleinstrukturierte Landwirtschaft.“ Mit diesen Worten lässt sich das Gespräch von Hannes Royer und seinem Gast Josef Rohregger wohl am besten zusammenfassen. Eigentlich ist er Meteorologe, verbindet aber als Unternehmensberater seine Leidenschaften Wetter, Klima und Innovation in der Landwirtschaft wie kaum ein anderer. Selbst bezeichnet sich der Gründer des Start-Ups zukunft.farm als Gelegenheits-Bauer, „weil ich wenige Gelegenheiten auslasse, Bauer zu sein.“ Gemeinsam knöpfen sich die beiden die „Lebenslügen“ der Landwirtschaft vor, und lassen dabei auch den optimistischen Blick in die Zukunft nicht aus, in der Bäuerinnen und Bauern wieder im Zentrum ihrer Höfe stehen und unabhängig und erfolgreich über ihre Äcker und Ställe bestimmen. Wie das geht? Indem sich jeder die Frage stellt, welches Problem er mit seinem Betrieb lösen möchte – und sich diesem entweder mit Produktionsexzellenz, Produktführerschaft oder Kundennähe widmet. Hör rein und erfahre, was es damit auf sich hat!



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    • 1 hr 15 min
    #95 Le Tour de Farm

    #95 Le Tour de Farm

    Kaum mit dem Zivildienst fertig, hat der 19-jährige Andreas Mader eine Mission: Er begibt sich auf die Spur österreichischer Lebensmittel – und zwar mit dem Fahrrad! Manch eine oder einer mag auf unseren Social-Media-Kanälen mitverfolgt haben, wie er sich im Morgengrauen des 10. Aprils vor dem Goldenen Dachl in Innsbruck in den Sattel schwingt und losradelt. Sein Ziel: der Wiener Stephansdom. Bis er diesen am Karfreitag erreicht, gibt es für den Tiroler aber noch einiges zu erleben. Denn auf seinem Weg quer durch Österreich macht der angehende Veterinärmedizinstudent Station bei vielen verschiedenen Lebensmittelproduzentinnen und -produzenten. Er radelt von Bauernhof zu Bauernhof, besucht eine große Bäckerei, einen Mostheurigen und sogar die Wiener Bezirksimkerei – und stellt dabei all seinen Gastgeberinnen und Gastgebern dieselben Fragen: Warum bist du Bäuerin oder Bauer? Was bedeuten Lebensmittel und deren Produktion für dich? Und was wolltest du den Konsumentinnen und Konsumenten schon immer einmal sagen? Neben vielen köstlichen selbst produzierten Lebensmitteln nimmt Andi von seiner Tour noch etwas mit: dass Lebensmittelproduktion vor allem mit den Menschen zu tun hat, die dahinterstehen. Und dass diese mehr als nur interessiert daran sind, ihre Stalltüren zu öffnen und den Menschen ihr Tun näherzubringen. Hör‘ rein und lass dich mitnehmen auf Andis abenteuerliche Reise!

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    • 55 min

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