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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    03.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    03.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Indien kauft in großem Umfang russische Waffensysteme

    Inmitten der jüngsten Spannungen mit China hat Indien angekündigt, 33 russische Militärflugzeuge und Raketensysteme im Wert von umgerechnet rund 4,5 Milliarden Euro zu kaufen. Man sich habe sich angesichts der aktuellen Lage und der Notwendigkeit zur Stärkung der Streitkräfte für die Grenzverteidigung zur Anschaffung entschieden, erklärte das Verteidigungsministerium. Im Juni waren bei einem Zwischenfall an der Himalaya-Grenze zwischen Indien und China mindestens 20 indische Soldaten zu Tode gekommen. Beide Länder führten weiter Deeskalationsgespräche, hieß es aus Neu Delhi.



    Macron will nach Wahlschlappe Kabinett umbilden

    Nach der schweren Schlappe seines Lagers bei den Kommunalwahlen in Frankreich will Präsident Emmanuel Macron die Regierung umbilden. Es werde eine "neue Mannschaft" geben, sagte der Staatschef in einem Interview mit Regionalzeitungen. Er äußerte sich nicht dazu, ob der populäre Premierminister Édouard Philippe zum neuen Kabinett gehören werde, lobte aber das Vertrauensverhältnis zu dem 49-Jährigen. Bei Kommunalwahlen konnte sich Macrons Partei bis auf wenige Ausnahmen in großen Städten nicht durchsetzen. Stattdessen eroberten Grüne und ihre Verbündeten Städte wie Lyon, Straßburg und Bordeaux.



    Nach jahrelanger Diskussion kommt Grundrente für 1,3 Millionen Rentner

    Der Bundestag hat die sogenannte Grundrente beschlossen, mit der kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen. Wenn der Bundesrat am Freitag zustimmt, kann das Gesetz zum 1. Januar in Kraft treten. Die Grundrente kostet den Staat jährlich rund 1,3 bis 1,6 Milliarden Euro. Der Bundestag beschloss die Grundrente mit den Stimmen der Fraktionen von Union und SPD gegen die Stimmen der AfD und der FDP bei Enthaltung der Grünen und Linken. Sozialminister Hubertus Heil nannte die Grundrente ein zentrales politisches Reformprojekt der Bundesregierung. Es sei kein Almosen.



    Hongkonger Aktivist Joshua Wong bittet deutsche Regierung um Hilfe

    Angesichts des rabiaten Vorgehens der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in Hongkong hat der Demokratie-Aktivist Joshua Wong die Bundesregierung um Unterstützung gebeten. Diese müsse das Unrecht beim Namen nennen, sagte Wong der "Bild"-Zeitung. "Ich demonstriere weiterhin in der vordersten Reihe mit, die Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas ein, hunderte Demonstranten wurden verhaftet", sagte Wong. Die Demokratie-Bewegung in Hongkong brauche die "Unterstützung Europas gerade jetzt". China hatte ein Sicherheitsgesetz für Hongkong beschlossen, das die Bürgerrechte massiv einschränkt.



    Oberster US-Gerichtshof befasst sich mit Streit um Welfenschatz

    Der Oberste US-Gerichtshof wird sich mit dem juristischen Tauziehen um den berühmten mittelalterlichen Welfenschatz befassen. Der Supreme Court in Washington gab einem Antrag der Bundesrepublik und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) auf eine Prüfung der Frage statt, ob US-Gerichte in dem Fall überhaupt zuständig sind. Hintergrund ist der Verkauf eines Teils des Welfenschatzes durch deutsch-jüdische Kunsthändler im Jahr 1935. Die Erben der Kunsthändler verklagten die SPK und die Bundesrepublik 2015 vor einem US-Gericht auf Herausgabe der wertvollen Sammlung mittelalterlicher Reliquien und kirchlicher Prunkstücke.



    Polizei knackt kriminelles Netzwerk

    Ermittlern in Europa ist durch die Entschlüsselung des geheimen Kommunikationsnetzwerks EncroChat ein großer Schlag gegen die organisierte Kriminalität gelungen. Insgesamt wurden mehr als 800 Verdächtige festgenommen, außerdem Drogenlabore ausgehoben, tausende Kilo Drogen sowie Schusswaffen und Millionen Bargeld beschlagnahmt, wie die eur

    • 8 min
    02.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    02.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Russen stimmen mit Zweidrittelmehrheit für Putins Machterhalt

    Bei einer von Manipulationsvorwürfen überschatteten Abstimmung haben die Bürger in Russland die neue Verfassung angenommen. Nach Angaben der Wahlkommission stimmten nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmzettel 78 Prozent für das neue Grundgesetz, mit dem der 67-jährige Präsident Wladimir Putin bis 2036 an der Macht bleiben könnte. 21,2 Prozent lehnten die Vorlage ab. Erste Ergebnisse wurden bereits veröffentlicht, als die Abstimmung noch nicht überall beendet war. Die Beteiligung lag bei rund 65 Prozent. Der Kremlkritiker Alexej Nawalny nannte die Ergebnisse eine "riesige Lüge".



    Bundesregierung: Deutschland hat "genug Reserven" an Remdesivir

    Das als mögliche Corona-Medizin gehandelte Medikament Remdesivir ist nach Angaben der Bundesregierung in Deutschland in ausreichendem Maße verfügbar - obwohl die USA das Mittel in großem Stil aufkaufen. Der Bund habe sich frühzeitig Remdesivir "gesichert", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Derzeit gebe es "genug Reserven". Das Medikament wird vom US-Konzern Gilead hergestellt und wurde ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt. In den USA und auch in Japan ist es bereits für die Behandlung von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus zugelassen.



    Türkische Minister auf Werbetour in Berlin

    Die Corona-Reisewarnung der Bundesregierung für die Türkei trifft besonders den Tourismus dort. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy kommen deshalb an diesem Donnerstag nach Deutschland, um darüber zu sprechen. Die Reisewarnung gilt derzeit bis Ende August, die Bundesregierung hat die Türkei als Corona-Risikogebiet eingestuft. Ankara wirbt schon seit einiger Zeit um deutsche Touristen, bei denen vor allem der Ort Antalya beliebt ist. Nach Spanien und Italien lag die Türkei bislang auf Platz drei der Favoritenliste deutscher Urlauber.



    Erdogan will härter gegen Online-Netzwerke vorgehen

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Maßnahmen angekündigt, um Online-Netzwerke im Land stärker zu kontrollieren. In einer Videoschalte mit Vertretern seiner AKP-Partei bekundete er die Absicht, die "Unmoral" in Medien wie YouTube, Twitter und Netflix zu beseitigen. Seine Familie sei in den sozialen Medien beleidigt worden. Finanzminister Berat Albayrak, der auch Erdogans Schwiegersohn ist, hatte am Dienstag gewittert, dass seine Frau Esra ihr viertes Kind geboren habe. Die Polizei nahm später elf Verdächtige wegen "beleidigender Äußerungen" gegen Albayrak und seine Familie fest.



    Raab rügt China wegen des umstrittenen Sicherheitsgesetzes

    Der britische Außenminister Dominic Raab hat China wegen des umstrittenen Sicherheitsgesetzes für Hongkong scharf kritisiert. Er warf der regierenden Kommunistischen Partei eine "Strangulation" der Freiheiten Hongkongs vor. Das sei ein "zutiefst beunruhigender Schritt", sagte Raab im Parlament. Der chinesische Botschafter Liu Xiaoming wurde ins Außenministerium einbestellt. Liu warf Großbritannien Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas vor. Tausende Hongkonger hatten am Mittwoch, dem 23. Jahrestag der Rückgabe der britischen Kronkolonie an China, gegen das Gesetz protestiert.



    Ukrainischer Zentralbankchef Smoli tritt überraschend zurück

    In der Ukraine hat der Chef der Zentralbank, Jakow Smoli, seinen Rücktritt wegen "systematischen politischen Drucks" eingereicht. Dadurch könne er seinen Pflichten nicht mehr nachkommen, schrieb der 59-Jährige. Er leitet die unabhängige Institution seit März 2018. Das Parlament und Präsident Wolodymyr Selenskyj müssen noch zustimmen. Der Rücktritt könnte nach Ansicht von Analysten die Eig

    • 7 min
    01.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    01.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Erste Festnahme in Hongkong

    Das sogenannte "Sicherheitsgesetz" in Hongkong hat kurz nach Inkrafttreten bereits erste Auswirkungen. Die Polizei nahm einen Mann fest, der eine Unabhängigkeitsflagge bei sich trug. Zudem üben sich viele Bürger der chinesischen Sonderverwaltungsregion in Selbstzensur. Deutschlands Außenminister Heiko Maas fordert ein gemeinsames Vorgehen der EU gegenüber China. Das neue "Sicherheitsgesetz" sei "außerordentlich besorgniserregend", sagte Maas im ZDF. Mit dem Gesetz hat sich China weitreichende Vollmachten in Hongkong gegeben. Zuwiderhandlungen können mit lebenslanger Haft bestraft werden.



    Facebook sperrt Rechtsextremisten-Accounts

    Der US-Internetkonzern Facebook hat ein Netzwerk rechtsextremer Gruppen von seinen Seiten verbannt. Das Netzwerk steht nach Angaben des Unternehmens in Verbindung zur sogenannten Boogaloo-Bewegung, die einen Bürgerkrieg in den USA anstrebt. Schwer bewaffnete Anhänger der Bewegung waren in den vergangenen Wochen bei den Anti-Rassismus-Protesten in Erscheinung getreten. Insgesamt schloss Facebook 220 Konten, weitere 95 im zum Konzern gehörenden Bilderdienst Instagram sowie 106 Onlinegruppen. Zuletzt hatte der Druck auf das Unternehmen deutlich zugenommen, Hassbotschaften aus seinen Netzwerken zu entfernen.



    Mehr Corona-Infektionen

    In den USA ist die Zahl der Ansteckungen mit COVID-19 so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Innerhalb eines Tages gab es nach Auswertung der Agentur Reuters mehr als 47.000 neue Infektionen. Die Zahl der Infizierten verdoppelte sich im Juni in 14 Bundesstaaten. Kalifornien, Texas und Arizona haben sich zu neuen Epizentren entwickelt. Die Lage sei derzeit nicht komplett unter Kontrolle, sagte US-Seuchenexperte Anthony Fauci vor einem Senatsausschuss. Er befürchtet, dass die tägliche Zahl an Neuinfektionen auf 100.000 steigen könnte, sollte nicht gegengesteuert werden.



    Milliardensumme bei Syrien-Geberkonferenz

    Eine Online-Geberkonferenz für Leidtragende des syrischen Bürgerkriegs hat nach EU-Angaben Hilfszusagen von 6,9 Milliarden Euro erbracht. Allein 4,9 Milliarden Euro seien für das laufende Jahr bestimmt, sagte der für Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic. Die EU sagte aus dem Gemeinschaftshaushalt 2,3 Milliarden Euro zu. Deutschland wolle den Flüchtlingen mit 1,58 Milliarden Euro zur Seite stehen, so Bundesaußenminister Heiko Maas. Mehrere Konferenzteilnehmer würdigten die großen Lasten, die Syriens Nachbarstaaten tragen, namentlich Libanon, Jordanien und die Türkei.



    Mindestlohn klettert in kleinen Schritten

    Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland soll Anfang 2021 um 15 Cent auf 9,50 Euro steigen, in drei weiteren Schritten zur Jahresmitte 2022 aber 10,45 Euro erreichen - so die Empfehlung der zuständigen Kommission aus Arbeitgebern und Gewerkschaften. Dies betrifft etwa zwei Millionen Beschäftigte. Mit der Empfehlung für 2021 bleibt die Kommission hinter der Entwicklung der Tariflöhne zurück. Als Grund wird die Wirtschaftskrise infolge der Corona-Pandemie genannt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sprach sich für 2023 für eine kräftige Anhebung auf zwölf Euro pro Stunde aus.



    Arbeitsplatzabbau bei Airbus

    Wegen der Corona-Krise will der europäische Flugzeugbauer Airbus weltweit rund 15.000 Stellen streichen. Mit 5100 Stellenstreichungen ist der Standort Deutschland am stärksten betroffen. Weitere 5000 Jobs sollen in Frankreich wegfallen, 1700 in Großbritannien und 900 in Spanien. Der Konzern schloss auch betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Bis Sommer 2021 sollen weltweit elf Prozent der Arbeitsplätze abgebaut werden. Das Unternehmen reagiert damit auf den Einbruch der Nachfrage bei Passagiermaschinen aufg

    • 8 min
    30.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    30.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Sicherheitsgesetz für Hongkong erlassen

    China hat laut Medienberichten ein umstrittenes Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet. Der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses habe die Vorlage einstimmig angenommen, heißt es. Das Gesetz richtet sich vor allem gegen Aktivitäten, die die Führung in Peking als subversiv ansieht oder die auf eine Unabhängigkeit Hongkongs abzielen könnten. Die prodemokratische Opposition geht davon aus, dass das Gesetz insbesondere auf sie abzielt. Der prominente Aktivist Joshua Wong erklärte aus diesem Grund seinen Rücktritt von der Spitze der Demokratiegruppe Demosito.



    Bedauern aus Belgien

    Der belgische König Philippe hat sich für die Kolonialvergangenheit seines Landes bei der Demokratischen Republik Kongo entschuldigt. Er wolle sein "tiefstes Bedauern über die Wunden der Vergangenheit" zum Ausdruck bringen, schreibt Philippe in einem Brief an den Präsidenten des zentralafrikanischen Landes, Felix Tshisekedi. Unter belgischer Regentschaft sei es im Kongo zu Gewalt und Grausamkeiten gekommen, die auf dem kollektiven Gedächtnis lasten, so der König. Anlass des Schreibens ist der 60. Jahrestag der Unabhängigkeit der Demokratischen Republik Kongo.



    UN warnen vor Corona-Auswirkungen für Frauen

    Die Vereinten Nationen rufen zum verstärkten Kampf gegen Frühverheiratung und Genitalverstümmelung auf: Um diese Praktiken bis 2030 zu beenden, seien Investitionen von jährlich 3,4 Milliarden Dollar notwendig, heißt es im neuen Weltbevölkerungsbericht. Durch die aktuelle Corona-Pandemie seien Mädchen besonders gefährdet, da etwa Aufklärungskampagnen erschwert würden, betonte die Exekutivdirektorin des UN-Weltbevölkerungsfonds, Natalia Kanem. Sie plädiert für die Förderung von Programmen, die Mädchen dabei unterstützen, Schulen bis zum Abschluss zu besuchen - anstatt früh verheiratet zu werden.



    Senatoren wollen Truppenabzug verhindern

    In den USA wächst der Widerstand gegen Pläne von Präsident Donald Trump, Truppen aus Deutschland abzuziehen. Führende Senatoren beider Parteien wollen den Schritt per Gesetz blockieren. Wie das Büro des republikanischen Senators Mitt Romney mitteilte, brachte die Gruppe eine entsprechende Vorgabe für den Verteidigungshaushalt ein. Für einen Abzug dürften Budgetmittel dann nur genutzt werden, wenn dies im Interesse der nationalen Sicherheit ist und die europäischen NATO-Partner nicht gefährdet werden. Trump will die Zahl der US-Truppen in Deutschland von gut 34.500 auf 25.000 verringern.



    Venezuela weist EU-Botschafterin aus

    Als Reaktion auf von der Europäischen Union verhängte Sanktionen hat die venezolanische Regierung die Botschafterin der EU des Landes verwiesen. Isabel Brilhante Pedrosa und ihre Mitarbeiter hätten 72 Stunden Zeit, um Venezuela zu verlassen, erklärte der amtierende Staatschef Nicolás Maduro in Caracas. Die EU hatte zuvor Strafmaßnahmen gegen elf weitere Verbündete Maduros im Machtkampf mit Oppositionsführer Juan Guaidó verhängt. Dieser hatte sich Anfang 2019 selbst zum Übergangspräsidenten des südamerikanischen Krisenstaats erklärt, was auch von der EU anerkannt wird.



    AKW Fessenheim stillgelegt

    Das Atomkraftwerk im elsässischen Fessenheim, das seit Jahrzehnten als Sicherheitsrisiko galt, ist nach 43 Jahren endgültig abgeschaltet worden. Der zweite Reaktor des ältesten französischen AKW wurde am Montagabend vom Netz genommen, wie der Betreiber Electricité de France (EDF) mitteilte. Der erste Reaktor hatte bereits im Februar den Betrieb eingestellt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kam mit dem Aus für das südwestlich von Freiburg gelegene Kraftwerk Forderungen aus Deutschland und der Schweiz nach.



    "Golden State Killer" g

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    29.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    29.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Schon eine halbe Million Corona-Tote

    Seit Beginn der Corona-Pandemie sind weltweit bereits mehr als 500.000 Menschen an den Folgen einer COVID-19-Infektion gestorben. Das geht aus neuen Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor. Demnach hatte kurz zuvor zudem die Zahl der weltweit bestätigten Infektionen die Zehn-Millionen-Marke überschritten. Die meisten Todesfälle haben die USA zu beklagen. Dort starben inzwischen mehr als 125.000 Menschen an einer Corona-Infektion. An zweiter Stelle liegt Brasilien mit mehr als 57.000 Toten vor Großbritannien mit knapp 44.000 Todesopfern.



    Neuer Anlauf für Corona-Resolution

    Deutschland will einen neuen Vorstoß für eine Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Corona-Pandemie starten. Es sei ein "Armutszeugnis" für das höchste Gremium der Vereinten Nationen, dass es sich bei diesem Thema bisher nicht einig geworden sei, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas der Deutschen Presse-Agentur. Deutschland übernimmt am 1. Juli für einen Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat. Eine Corona-Resolution ist dort bisher an einem Streit zwischen den USA und China gescheitert, in dem es vor allem um die Rolle der Weltgesundheitsorganisation WHO geht.



    Duda muss in Stichwahl

    Bei der Präsidentenwahl in Polen hat der nationalkonservative Amtsinhaber Andrzej Duda die für eine Wiederwahl nötige absolute Mehrheit verpasst. Laut Prognosen kam er auf 41,8 Prozent der Stimmen. Damit muss Duda in zwei Wochen in einer Stichwahl gegen den oppositionellen Kandidaten Rafal Trzaskowski antreten, der 30,4 Prozent erzielte. Eine zweite Amtszeit Dudas würde das Machtmonopol der polnischen Regierungspartei PiS weiter untermauern.



    Herbe Wahlschlappe für Partei von Macron

    Bei der Endrunde der Kommunalwahlen in Frankreich haben die Grünen und ihre Verbündeten beispiellose Erfolge errungen. In einer ganzen Reihe von größeren Städten konnten sie die Rathäuser erobern. In der Hauptstadt Paris sicherte sich die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo im Bündnis mit den Grünen klar die Wiederwahl für sechs Jahre. Die Partei von Präsident Emmanuel Macron "La République en Marche" wurde hingegen vielerorts für die Reformpolitik und das Corona-Krisenmanagement der Regierung abgestraft.



    Mississippi trennt sich von umstrittener Flagge

    Inmitten der Rassismusdebatte in den USA hat das Parlament von Mississippi entschieden, ein Symbol der einstigen Sklavenhalterstaaten aus der Flagge des US-Bundesstaates zu entfernen. Beide Kongresskammern stimmten dafür, dass eine Arbeitsgruppe ein neues Design vorlegen soll. Das Andreaskreuz mit 13 Sternen soll entfallen, weil es an die sogenannten Konföderierten erinnert, die im Bürgerkrieg an der Sklaverei festhalten wollten. Mississippi ist der letzte US-Bundesstaat, dessen Flagge noch dieses Symbol enthält.



    Airbus baut deutlich weniger Flugzeuge

    Europas größter Flugzeughersteller Airbus will als Reaktion auf die Luftfahrt-Krise für zwei Jahre seine Produktion um 40 Prozent drosseln. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nur noch 40 Maschinen pro Monat gebaut werden, wie Airbus-Chef Guillaume Faury mitteilte. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt. Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stünden, sagte Faury der Tageszeitung "Die Welt". Im Juli will er den genauen Umfang des Stellenabbaus bei Airbus verkünden.



    VfB Stuttgart vor Comeback

    Der VfB Stuttgart kehrt in die erste Fußball-Bundesliga zurück. Der Klub blieb am letzten Spieltag trotz einer Eins-zu-drei-Niederlage gegen Darmstadt auf dem zweiten Tabellenplatz der Zweiten Liga. Der VfB-Stuttgart folgt damit als Aufsteiger Arminia Bielefeld.

    • 7 min
    27.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    27.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU-Ratspräsidentschaft: Merkel konzentriert sich auf Bekämpfung der Corona-Krise

    Der Brexit hat in den kommenden sechs Monaten für Bundeskanzlerin Angela Merkel keine übergeordnete Priorität. In einem Interview mit sechs europäischen Zeitungen bezweifelte sie, dass die britische Regierung ein ernsthaftes Interesse an einem geregelten Brexit hat. Während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wolle sie ihre politische Energie vor allem in den wirtschaftlichen Aufbau Europas nach der COVID-19-Pandemie investieren, sagte die Kanzlerin. Die Corona-Krise sei eine "Herausforderung beispiellosen Ausmaßes".



    EU plant strenge Kriterien für eine Lockerung von Reisebeschränkungen

    In der EU zeichnet sich eine Einigung auf strenge Kriterien für die geplante Lockerung der Corona-Einreisebeschränkungen ab. Demnach werden Reisende aus Ländern wie den USA, Russland und Brasilien auch nach Ablauf dieses Monats nur in Ausnahmefällen in die EU kommen dürfen. Lediglich für Menschen aus rund einem Dutzend Ländern wie Südkorea oder Neuseeland könnten die geltenden Einreisebeschränkungen im Juli aufgehoben werden. Zu der vorläufigen Liste sollen sich die Regierungen der EU-Mitglieder bis Samstagabend äußern.



    Immer mehr Konzerne setzen ihre Werbung auf Facebook aus

    Ein Werbeboykott soll Facebook, Instagram und Twitter zu einem stärkeren Vorgehen gegen rassistische und gewaltverherrlichende Inhalte bewegen. Der amerikanische Mobilfunkbetreiber Verizon will die Pause so lange aufrechterhalten, bis Facebook eine akzeptable Lösung anbiete. Coca-Cola und Honda wollen im Juli keine Anzeigen platzieren, um ein Zeichen gegen "Hass und Rassismus" zu setzen. Der britisch-niederländische Konsumgüterriese Unilever macht bis zum Jahresende keine Werbung mehr in US-Onlinenetzwerken - und verweist dabei auf die Präsidentschaftswahl im November.



    UN-Experten werfen China Missachtung fundamentaler Menschenrechte vor

    Unabhängige Experten der Vereinten Nationen haben sich alarmiert über die Unterdrückung von Freiheitsrechten in China gezeigt. Etwa 50 UN-Sonderberichterstatter und Menschenrechtler fordern deshalb eine Sondersitzung des Weltsicherheitsrats. Dabei müsse der Posten eines UN-Sonderberichterstatters oder eines UN-Sondergesandten für China beschlossen werden. Besondere Aufmerksamkeit müsse die Weltgemeinschaft auf Pekings neues Sicherheitsgesetz für Hongkong legen. Auch der Umgang mit Uiguren und Tibetern sowie die Verfolgung von Bürgerrechtlern sollte genau beobachtet werden.



    Die neue irische Regierung steht

    Mehr als vier Monate nach der Parlamentswahl hat Irland eine neue Regierung. Die ehemals verfeindeten Mitte-rechts-Parteien Fine Gael und Fianna Fail sowie die Grünen haben in Urabstimmungen ihren ausgehandelten Koalitionsvertrag angenommen. Noch an diesem Samstag soll Fianna-Fail-Chef Micheal Martin zum neuen Premier gewählt werden. Die Grünen werden dabei zum Königsmacher. Sie nahmen den Deal mit einer Drei-Viertel-Mehrheit an. Das Regierungsprogramm ist stark von umweltpolitischen Zielen geprägt. Das Amt des Regierungschefs wird zwischen den beiden großen Koalitionspartnern rotieren.



    Erster Testflug für Boeings Krisenflieger steht bevor

    Seit 15 Monaten bleiben weltweit alle Passagierflugzeuge des Typs Boeing 737 MAX am Boden. Nun zeichnet sich ein Schlüsselmoment für die Wiederinbetriebnahme des Unglücksfliegers ab. Anfang nächster Woche dürfte die US-Flugaufsichtsbehörde FAA einen ersten Probeflug der überarbeiteten Maschine genehmigen. Der Zulassungstest soll mindestens zwei Tage dauern. Das Flugverbot für die 737 MAX wird aber wohl nicht vor September aufgehoben. Die Luftfahrtbehörde muss noch zahlreiche Sicherheitsüberprüfungen abschließe

    • 7 min

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279 Ratings

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JMHJAH ,

Don’t use it, you lose it.

Lived in Germany many years. Moved back to the States and quit speaking it. This has made it possible for me to keep up with the language and the current news. It’s a win, win. Herzlichen dank!

unhappyinwyo ,

I agree with the separate suggestion.

Great podcast but separate sections would be fantastic.

BGDeutch ,

Separate

Please separate the written sections. Seems pretty simple to do.
Thx.

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