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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    23.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    23.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Keine Fortschritte im Kampf gegen Korruption

    Im Kampf gegen Korruption kommen die meisten Staaten der Welt nach Einschätzung von Transparency International nicht voran - oder machen sogar Rückschritte. Auch Deutschland konnte sich im neuen Korruptionsindex der Organisation nicht verbessern und erreichte lediglich Rang neun - deutlich hinter den Siegern Dänemark und Neuseeland. Für Kanada, Frankreich, Großbritannien und die USA verschlechterte sich das Ranking sogar. Die Untersuchung von Transparency International misst die in Wirtschaft, Politik und Verwaltung wahrgenommene Korruption im öffentlichen Sektor in 180 Ländern.



    China stoppt Verbindungen aus Wuhan wegen Corona-Virus

    Aus Angst vor einer weiteren Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit hat China alle Flüge und Züge aus der Millionenstadt Wuhan gestoppt, wie Staatsmedien berichten. Die Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei gilt als Ausgangspunkt des neuen Corona-Virus. Die erlassenen Reisebeschränkungen für Wuhan sollten die Ausbreitung der Epidemie "entschieden eindämmen", heißt es. Die Weltgesundheitsorganisation will an diesem Donnerstag erneut darüber beraten, ob sie eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausruft.



    US-Demokraten tragen Vorwürfe gegen Trump vor

    Im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump haben die oppositionellen Demokraten ihre Beweisführung begonnen. Anklageführer Adam Schiff sagte im Senat, der Präsident habe seine Macht missbraucht, um seine Chancen auf eine Wiederwahl zu vergrößern. Die Demokraten werfen Trump vor, den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zu Ermittlungen gegen Ex-Vizepräsident Joe Biden gedrängt zu haben, der ihn bei der Präsidentschaftswahl im November herausfordern könnte. Als Druckmittel soll er dabei zurückgehaltene Militärhilfe in Höhe von 391 Millionen Dollar eingesetzt haben.



    Türkei wirft EU Bruch des Flüchtlingsdeals vor

    Kurz vor dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Präsident Recep Tayyip Erdogan am Freitag in Istanbul hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu schwere Vorwürfe gegen die EU erhoben. Der "Bild"-Zeitung sagte er, die im EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen zugesagten Milliardensummen seien nicht vollständig gezahlt worden. Auch an die vereinbarte Erweiterung der Zollunion und den Start eines neuen Kapitels der Beitrittsverhandlungen habe sich die EU nicht gehalten. Dies seien alles Gründe, aus denen die Türkei die Grenzen für Flüchtlinge Richtung Europa hätte öffnen können.



    Staatsgäste aus fast 50 Ländern bei Holocaust-Gedenken

    In Israel erinnern Staats- und Regierungschefs aus fast 50 Ländern an die Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau vor 75 Jahren. Nach Angaben des Außenministeriums handelt es sich um das größte Staatsereignis seit der Gründung Israels im Jahr 1948. Beim sogenannten Holocaust-Forum wird an diesem Donnerstag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als erstes deutsches Staatsoberhaupt eine Rede in der zentralen Gedenkstätte Yad Vashem halten. Nach Schätzungen wurden in Auschwitz mehr als eine Million Menschen ermordet, zumeist Juden.



    VW zahlt im Dieselskandal Millionenstrafe in Kanada

    Volkswagen muss in Kanada im Dieselskandal eine Strafe von umgerechnet rund 135 Millionen Euro zahlen. Ein Gericht in Toronto billigte einen zwischen dem deutschen Autokonzern und der kanadischen Regierung erzielten Vergleich. Volkswagen hatte sich zuvor schuldig bekannt, gegen Umweltschutzgesetze des Landes verstoßen zu haben. Die kanadische Regierung hatte dem Unternehmen zudem gezielte Desinformation vorgeworfen. In der Klage ging es um 128.000 Fahrzeuge, die bis 2015 eingeführt wurden. Es ist nicht d

    • 9 min
    22.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    22.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Senat beschließt Prozedere für Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

    Nach einer fast 13-stündigen Debatte hat der Senat das Prozedere für das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump festgelegt. Die Kongresskammer beschloss mit der Mehrheit der Republikaner, zunächst Anklagevertretern und Verteidigung Zeit für ihre Eröffnungsplädoyers zu geben. Erst in der kommenden Woche soll der Senat entscheiden, ob auch Zeugen gehört werden. Die Demokraten konnten sich nicht damit durchsetzen, dass der Senat vorab Zeugen vorlädt und bislang zurückgehaltene Dokumente für das Verfahren anfordert.



    Steinmeier reist zum Holocaust-Gedenken nach Israel

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fliegt nach Israel, um dort am internationalen Holocaust-Gedenken in Yad Vashem teilzunehmen. Am Donnerstag wird Steinmeier in Yad Vashem eine Rede halten, als erstes deutsches Staatsoberhaupt. Zu den Gedenkfeiern werden Staatsgäste aus fast 50 Ländern in Jerusalem erwartet, unter ihnen die Präsidenten Frankreichs und Russlands, Emmanuel Macron und Wladimir Putin. Anlass ist der 75. Jahrestag der Befreiung des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee.



    Bundesregierung sieht Deutschland als Einwanderungsland

    Im Nationalen Aktionsplan Integration, dessen erster Teil an diesem Mittwoch das Kabinett passieren soll, nennt die Bundesregierung Deutschland ein Einwanderungsland. Man habe einen Paradigmenwechsel vollzogen und sich dazu bekannt, dass Deutschland auf die Einwanderung ausländischer Fachkräfte angewiesen sei, heißt es in der Vorlage, die der "Rheinischen Post" vorliegt. Zudem ist geplant, potenzielle Einwanderer umfassend über ein Leben in Deutschland aufzuklären, bevor sie ihre Entscheidung zur Auswanderung treffen.



    Guterres wirbt für UN-Resolution zu Libyen

    UN-Generalsekretär António Guterres hat die Berliner Libyen-Konferenz vom Sonntag als einen "großen Schritt" zum Frieden in dem Bürgerkriegsland gewürdigt. Er wünsche sich, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Libyen-Einigung unterstütze, sagte Guterres in New York. Der Vorteil einer UN-Resolution wäre, dass diese rechtlich bindend sei und den Beschlüssen so zusätzlichen Nachdruck verleihen könnte. 16 Staaten und Organisationen hatten sich im Kanzleramt auf einen Friedens-Fahrplan für das Bürgerkriegsland geeinigt, zu dem ein Waffenstillstand und ein Waffenembargo gehören.



    Neues Wuhan-Coronavirus auch in den USA

    In den USA ist erstmals ein Fall der neuartigen Lungenkrankheit nachgewiesen worden, an der in China bereits Hunderte Menschen erkrankt sind. Die Infektion wurde in Seattle im Bundesstaat Washington bei einem Reisenden aus China festgestellt. In den vergangenen Tagen waren bereits Ansteckungen in Thailand, Japan, Taiwan und Südkorea gemeldet worden. In China sind nun neun Tote und 440 Infektionsfälle offiziell bestätigt.



    Libanon hat eine neue Regierung

    Nach landesweiten Massenprotesten und einer monatelangen Hängepartie hat der Libanon wieder eine Regierung. Der neue Ministerpräsident Hassan Diab stellte in Beirut sein 20 Mitglieder zählendes Kabinett vor. Mit ihm soll das Mittelmeerland aus der schwersten politischen und wirtschaftlichen Krise seit dem Ende des Bürgerkriegs vor 30 Jahren finden. Die Ministerriege des Universitätsprofessors entstammt nicht den traditionellen politischen Parteien. Damit soll eine zentrale Forderung der Demonstranten, die einen Rücktritt der gesamten politischen Führung gefordert hatten, erfüllt werden.



    Klage gegen Bergbaukonzern Vale und den TÜV

    Vor knapp einem Jahr starben bei einem Staudammbruch in Brasilien mindestens 270 Menschen, 13 Millionen Kubikmeter Schlamm ergossen sich über

    • 9 min
    21.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    21.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.UN-Sonderbeauftragter Salamé gegen Friedenstruppe für Libyen

    Der UN-Sondergesandte für Libyen, Ghassan Salamé, hat sich gegen eine internationale Friedenstruppe für das nordafrikanische Land ausgesprochen. Es gäbe dort keine Akzeptanz für ausländische Truppen, zudem sehe er in der internationalen Gemeinschaft auch nicht die Bereitschaft, Truppen zu entsenden. In einem Interview der Zeitung "Die Welt" schloss er daher diese Option aus. Ziel sei es, die derzeitige Waffenruhe in einen dauerhaften Waffenstillstand zu überführen, betonte der UN-Gesandte. Nach der Berliner Libyen-Konferenz soll es bei einem Folgetreffen im Februar um nächste Schritte gehen.



    Untersuchungsbericht zum Absturz der ukrainischen Passagiermaschine veröffentlicht

    Das irrtümlich im Iran abgeschossene ukrainische Passagierflugzeug wurde durch zwei Raketen zum Absturz gebracht. Das ist das Ergebnis eines zweiten Berichts der iranischen Luftfahrtbehörde: Wie die Nachrichtenagentur Isna berichtet, wurde die Maschine demnach nahe Teheran von zwei Raketen aus nördlicher Richtung getroffen. Der Iran hatte erst nach tagelangen Dementis und massivem internationalen Druck den versehentlichen Abschuss zugegeben. Bei dem Unglück am 8. Januar waren alle 176 Insassen ums Leben gekommen.



    Südkorea will Marineeinheit in Straße von Hormus entsenden

    Südkorea wird einen Zerstörer und rund 300 Soldaten in die Straße von Hormus entsenden. Die USA hatten ihren Verbündeten aufgerufen, sich an der von ihr geführten Marinemission in der für den globalen Handel wichtigen Meerenge zu beteiligen. Allerdings kündigte Südkorea an, es werde sich nicht offiziell der Mission anschließen. Der Iran hatte in der Region im vergangenen Jahr wiederholt Tanker festgesetzt. Die USA, andere westliche Länder und Saudi-Arabien machten das Land zudem für Angriffe auf Tanker verantwortlich. Teheran bestritt jedoch jede Verwicklung.



    Weltgesundheitsorganisation berät über das Lungenvirus

    Die Weltgesundheitsorganisation hat für Mittwoch wegen der neuen Lungenkrankheit in China eine Krisensitzung in Genf einberufen. In dem Land sind inzwischen über 200 mit dem Coronavirus infizierte Menschen erfasst. In Europa sind bislang keine Fälle bekannt. Das zuständige Komitee will bei der Sitzung mit unabhängigen Fachleuten darüber beraten, ob der Ausbruch als Gesundheitsnotfall von internationalem Ausmaß einzustufen ist – und was gegen das Virus getan werden kann. Der chinesische Präsident Xi Jinping kündigte einen entschlossenen Kampf gegen die Ausbreitung der Krankheit an.



    Britisches Oberhaus will Änderungen am Brexit-Gesetz

    Im britischen Oberhaus hat eine Mehrheit für eine Änderung am Brexit-Gesetz gestimmt, mit der das Bleiberecht für EU-Bürger zusätzlich abgesichert werden soll. Mit 270 zu 229 Stimmen votierten die nicht gewählten Mitglieder des Oberhauses dafür, die rund 3,6 Millionen in Großbritannien lebenden EU-Bürger und Schweizer mit einem Dokument auszustatten, mit dem sie ihren Aufenthaltsstatus in Großbritannien jederzeit dokumentieren können. Premierminister Boris Johnson wollte, dass alle EU-Bürger ihr Aufenthaltsrecht beantragen müssen. Über die Frage muss jetzt noch einmal das Unterhaus abstimmen.



    Frankreich und USA wollen bei Digitalsteuer keine Strafzölle

    Im Streit zwischen Frankreich und den USA über die Digitalsteuer für große Internetkonzerne wollen die Präsidenten beider Länder, Emmanuel Macron und Donald Trump, weiter über einen Kompromiss verhandeln. Macron sagte, er habe mit Trump über das Thema gesprochen und wolle mit ihm für eine gute Vereinbarung zusammenarbeiten. Damit solle verhindert werden, dass der Zollstreit eskaliere. Das Weiße Haus erklärte später, ma

    • 9 min
    20.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    20.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU-Außenminister beraten über Libyen

    Die EU-Außenminister beraten an diesem Montag über die Ergebnisse des Berliner Libyen-Gipfels. Außenminister Heiko Maas sowie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell wollen in Brüssel über Details der Einigung vom Sonntag informieren. Die in den Bürgerkrieg in Libyen verwickelten Staaten hatten sich auf die Einhaltung eines UN-Waffenembargos verständigt. Milizen sollen entwaffnet werden. Bei Verletzungen eines Waffenstillstandes sind Sanktionen geplant.



    Fast 150 Verletzte bei gewaltsamen Protesten in Beirut

    In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist es den zweiten Tag in Folge zu Auseinandersetzungen zwischen regierungskritischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden am Sonntag 145 Menschen verletzt. Bereits am Vortag mussten fast 400 Menschen medizinisch versorgt werden. Der Libanon wird seit Oktober von Protesten erschüttert. Die Wut der Bevölkerung hat zuletzt noch zugenommen, weil sich ihre wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert und es zwei Monate nach dem Rücktritt von Ex-Ministerpräsident Saad Hariri noch immer keine neue Regierung gibt.



    Warnung vor weiteren Unwettern in Australien

    Über die Brandgebiete im Südosten Australiens sind starker Regen und Gewitter gezogen. Außerdem gingen stellenweise Hagelkörner so groß wie Golfbälle nieder. Betroffen war unter anderem die Hauptstadt Canberra. Es gab auch Berichte über andere Wetterextreme: Viele Australier teilten Bilder im Internet, die einen gewaltigen Sandsturm in New South Wales zeigten, der den Himmel verdunkelte. Hier und in den Bundesstaaten Victoria und Queensland müssen die Bewohner mit heftigem Wind und schweren Gewittern rechnen. Das Wetteramt warnte auch vor möglichen Sturzfluten.



    Lungenkrankheit in China breitet sich deutlich aus

    Nach dem Ausbruch der rätselhaften Lungenkrankheit in China ist die Zahl der bestätigten Fälle sprunghaft auf rund 200 gestiegen. Ein weiterer Patient starb. Damit gibt es jetzt drei Todesfälle, wie die Gesundheitsbehörde der zentralchinesischen Stadt Wuhan mitteilte. Erstmals wurden auch Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus an anderen Orten in China entdeckt.



    Neue Proteste gegen rechte Lega

    In Bologna sind zehntausende Menschen gegen die rechtspopulistische und fremdenfeindliche Lega des früheren italienischen Innenministers Matteo Salvini auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich rund 40.000 Menschen an der Protestaktion, zu der die sogenannte Sardinen-Bewegung aufgerufen hatte. Eine Woche vor der Regionalwahl in der Emilia Romagna im Nordosten Italiens warnten sie mit Luftballons und Plakaten in Form von Sardinen vor einem Sieg der Lega.



    Flucht durch Tunnel: Häftlinge türmen aus Gefängnis

    Mindestens 75 Insassen sind aus einem paraguayischen Gefängnis nahe der Grenze zu Brasilien entkommen. Die Häftlinge waren durch einen Tunnel geflohen. Wie es heißt, sind viele von ihnen Bandenmitglieder der First Capital Command, Brasiliens mächtigster Gruppierung für organisierte Kriminalität. Paraguays Justizministerin Cecilia Perez sagte, ein korruptes Netzwerk habe die Flucht ermöglicht. Der Direktor der Justizvollzugsanstalt in der Stadt Pedro und sechs weitere Gefängnisbeamte seien gefeuert worden.



    SpaceX-Rakete explodiert - Betreiber spricht von Erfolg

    Eine Rakete des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist bei einem Test kurz nach dem Start in Cape Canaveral in einem großen Feuerball explodiert - doch die Mission war ein voller Erfolg. Bei dem Test war ein Notfall-Rettungssystem mit einer Abspaltung der Raumkapsel simuliert worden. SpaceX-Chef Elon Musk sagte, jetzt sei der Weg frei für den ersten bemannten "Dr

    • 6 min
    18.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    18.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump richtet Warnung an Irans geistliches Oberhaupt Chamenei

    Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump eine Warnung an die Führung in Teheran gerichtet. Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, solle "sehr vorsichtig mit seinen Worten" sein. Chamenei habe "böse Dinge" über die USA und Europa gesagt. Dabei stürze die iranische Wirtschaft ab und die Bevölkerung leide, kritisierte Trump. Der Ajatollah hatte Trump und US-Außenminister Mike Pompeo als Clowns bezeichnet. Sie würden lügen, um dem iranischen Volk einen Dolch in die Brust zu stoßen.



    Chinesische MeToo-Aktivistin wieder frei

    Die chinesische Aktivistin Sophia Huang ist nach drei Monaten aus der Haft entlassen worden. Die 32-Jährige war im Oktober in der südchinesischen Metropole Guangzhou festgenommen worden. Ihr war unterstellt worden, "Streit angefangen und Ärger provoziert" zu haben. Bei einer Verurteilung drohen bis zu fünf Jahre Haft. Vor ihrer Festnahme hatte die Journalistin über die prodemokratische Protestbewegung in Hongkong berichtet. Huang ist eine bekannte Aktivistin in der MeToo-Bewegung in China. Sie hatte chinesische Frauen ermutigt, ihr Schweigen über sexuelle Übergriffe von Männern zu brechen.



    Neue Probleme bei Boeing 737 MAX

    Der US-Flugzeugbauer Boeing hat bei dem Maschinentyp 737 MAX ein neues Software-Problem entdeckt. Wie der Konzern mitteilte, werden "notwendige Updates" und Änderungen vorgenommen. Weitere Angaben zur Art des Problems machte Boeing nicht. Boeing steckt nach zwei Abstürzen von Flugzeugen des Typs 737 MAX mit insgesamt 346 Toten in einer Krise. Seit März gilt für dieses Modell ein weltweites Flugverbot. Derweil senkte die Ratingagentur Fitch ihre Bewertung für Boeing von A auf A minus. Die Probleme mit den Flugzeugen hätten das Finanzpolster des Konzerns deutlich schrumpfen lassen.



    Häfen in Ost-Libyen stellen Ölexporte ein

    Kurz vor Beginn der Libyen-Konferenz in Berlin hat sich die Lage in dem nordafrikanischen Land weiter zugespitzt. Die ostlibyschen Häfen, die unter Kontrolle von General Chalifa Haftar stehen, haben die Ölexporte eingestellt. Damit wird mehr als die Hälfe der Ölproduktion des Landes gestoppt. Am Sonntag steht in Berlin eine internationale Konferenz an, die eine Eskalation der Lage in Libyen verhindern soll. Das Treffen findet auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und unter Leitung der Vereinten Nationen statt.



    Bericht: EU kürzt Hilfsgelder für Türkei

    Die EU hat die sogenannten Vorbeitrittshilfen für die Türkei in diesem Jahr einem Medienbericht zufolge drastisch zusammengestrichen. Gründe seien der Gasstreit mit der Türkei im Mittelmeer und die Militäroffensive Ankaras in Syrien. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf ein Schreiben des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell an das Europäische Parlament. Von den Kürzungen unberührt bleiben die Zahlungen, die die EU im Rahmen des Flüchtlingsabkommens an die Türkei leistet.



    Lufthansa-Gruppe streicht alle Flüge nach Teheran bis Ende März

    Nach dem Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine nahe Teheran vor anderthalb Wochen streicht die Lufthansa-Gruppe alle Verbindungen in die iranische Hauptstadt bis einschließlich 28. März. Die Sicherheitslage rund um den Teheraner Flughafen sowie im iranischen Luftraum insgesamt sei weiterhin unklar, erklärte die Lufthansa zur Begründung. Vor einer Woche hatte die Lufthansa-Gruppe ihre Teheran-Flüge zunächst bis einschließlich 20. Januar annulliert.

    • 5 min
    17.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    17.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump: "Impeachment ist eine Schande"

    US-Präsident Donald Trump hat das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn erneut scharf kritisiert. Es sei "eine Schande", sagte Trump nach Beginn des Impeachments im Senat. Den Anklagevertreter des Repräsentantenhauses, Adam Schiff, bezeichnete er als "korrupt". Die Demokraten beschuldigen Trump, er habe den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Ermittlungen gegen den möglichen Herausforderer bei der US-Präsidentenwahl im November, Joe Biden, gedrängt. Trump habe die Freigabe von Militärhilfen für die Ukraine von entsprechenden Zusagen abhängig gemacht und damit seine Macht missbraucht.



    Guatemala kappt Beziehungen zu Venezuela

    Guatemalas neuer Präsident Alejandro Giammattei bricht die diplomatischen Beziehungen zu Venezuela ab. Dessen Botschaft in Guatemala-Stadt werde geschlossen, sagte Giammattei. Er distanziert sich damit demonstrativ von Venezuelas amtierendem Staatschef Nicolás Maduro. Dieser liefert sich einen Machtkampf mit Parlamentspräsident Juan Guaidó, der sich vor knapp einem Jahr zum Interimspräsidenten erklärt hatte. Der konservative Giammattei war am Dienstag als Staats- und Regierungschef Guatemalas vereidigt worden. Zu der Zeremonie kam auch eine Delegation Guaidós in das mittelamerikanische Land.



    Taliban reden mit den USA über Truppenrückzug

    Die radikalislamischen Taliban haben weitere Gespräche mit den USA bestätigt. Bei den Verhandlungen im Golfemirat Katar gehe es um die Unterzeichnung eines Abkommens zwischen beiden Seiten, twitterte Taliban-Sprecher Suhail Schahin. Die Islamisten verlangen den Abzug der internationalen Truppen. Im Gegenzug fordern die USA Garantien, dass von Afghanistan aus keine Terroranschläge mehr ausgehen. Die Gespräche sollen in innerafghanische Friedensverhandlungen münden. Bislang weigern sich die Taliban, mit der Regierung in Kabul zu sprechen, die sie als "Marionette" Washingtons betrachten.



    Heftige Regenfälle unterstützen Feuerwehr in Australien

    Starke Gewitter mit heftigen Regenfällen sorgen in den australischen Buschbrandgebieten für etwas Entspannung. Der Niederschlag werde die verheerenden Feuer nicht löschen, aber etwas eindämmen, sagte Einsatzleiter Rob Rogers im Fernsehen. Laut Vorhersage soll der Regen in den Bundesstaaten Victoria, New South Wales und Queensland, die am stärksten betroffen sind, noch das ganze Wochenende anhalten. Seit September wüten in Australien Buschfeuer, bei denen bisher 29 Menschen ums Leben kamen. Eine Fläche in der Größe von etwa einem Drittel Deutschlands wurde zerstört.



    Chinas Wirtschaft kühlt ab

    Vor dem Hintergrund des Handelskonflikts mit den USA ist die chinesische Wirtschaft 2019 weitaus schwächer gewachsen als im Vorjahr. Nach offiziellen Zahlen betrug der Zuwachs der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt 6,1 Prozent. Dies ist die niedrigste Wachstumsrate seit fast drei Jahrzehnten. 2018 lag der Wert noch bei 6,6 Prozent. Am Dienstag hatte der chinesische Zoll mitgeteilt, dass der Handel mit den USA 2019 um 14,6 Prozent zurückgegangen sei.



    Google-Mutter ist eine Billion Dollar wert

    Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat einen Börsenwert von einer Billion Dollar - umgerechnet knapp 900 Milliarden Euro. Der Kurs des US-Internetriesen stieg an der New Yorker Wall Street auf ein Rekordhoch, wodurch die symbolisch wichtige Marke geknackt wurde. Alphabet ist erst das vierte US-Unternehmen, das die Billionengrenze überschritt - nach Apple, Microsoft und Amazon. Google-Chef Sundar Pichai hatte im Dezember bekanntgegeben, dass er auch im Mutterhaus die Chefrolle übernehmen wird. Die beiden Gründer Larry Page und Sergey Brin ziehen sich von der Alphabet-Spitze zurück.



    Wieder Massenproteste in Frankr

    • 8 min

Críticas de clientes

shellmichaeli ,

Congratulations!!!

Sensacional idéia. Melhor forma para se aprender vocabulário, enquanto se ouve noticia da atualidade mundial. Parabéns! Horen und Lesen.

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