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Das Wissensmagazin «Einstein» berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen.

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Das Wissensmagazin «Einstein» berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen.

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    Hitze in der Stadt

    Hitze in der Stadt

    Urban Heating, der Hitzeinseleffekt. Eine Stadt heizt sich an einigen Plätzen so stark auf, dass es für den Menschen gefährlich werden kann. Dicht besiedelte Gebiete wie Grossstädte müssen in der Stadtplanung stark umdenken. «Einstein» erforscht, was Urban Heating ist, und sucht neue Lösungen. Besonders Stadtmenschen bekommen Hitzewellen im Sommer sehr stark zu spüren. Das Phänomen nennt sich Urban Heating. Dabei handelt es sich um einen Hitzeinseleffekt. Die Stadt heizt sich an einigen Plätzen und Ecken so stark auf, dass der Mensch sogar gesundheitlichen Schaden nehmen kann.
    Durch den Klimawandel wird es immer wärmer auf der Erde. Gerade dicht besiedelte Gebiete wie Grossstädte müssen deshalb in der Stadtplanung stark umdenken. «Einstein» will herausfinden, was Urban Heating ist und welche Probleme es den Städterinnen und Städtern bereitet, und sucht neue Lösungsmethoden.
    Moderator Tobias Müller macht eine «Hitzetour» durch Zürich, um zu erfahren, welche Massnahmen zur Hitzeminderung ergriffen werden. Zudem erlebt er im Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil bei einem Hitzestresstest, wie stark der Körper unter hohen Temperaturen leidet.
    ETH-Forscherinnen und -Forscher zeigen auf, wie die Kaltluftströmung eine Stadt durchlüftet und wie Rasen und Bäume ganze Areale abkühlen können. Ein Experiment für perfekten Asphalt komplettiert die Suche nach der besten Abkühlung für eine heisse Stadt im Sommer.

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    Exit aus dem Shutdown: Die Macht der Daten

    Exit aus dem Shutdown: Die Macht der Daten

    Wie schafft es die Schweiz aus dem Corona-Stillstand heraus? Eine neu lancierte «Contact Tracing»-App soll verlässliche Daten liefern, um die Ausbreitung des Virus schweizweit im Auge zu behalten. Und neue Immunitätstests werden zeigen, ob man bereits mit dem Virus in Kontakt war. Mit Künstlicher Intelligenz gegen das Virus: Viele Forscherinnen und Forscher setzen jetzt auf die Kraft digitaler Rechenpower, um noch mehr über das Virus und seine Verbreitung herauszufinden. Etwa, ob sich im Husten bereits akustisch Covid-19 detektieren lässt, oder ob Armbänder, die bisher die Fruchtbarkeit gemessen haben, auch eine Infektion mit dem Coronavirus erkennen können.
    Ebenso fehlen noch Daten darüber, wie sich das Virus verbreiten kann. Könnte es tatsächlich über feinste schwebende Tröpfchen übertragen werden, die beim Husten, Singen oder sogar beim normalen Sprechen ausgestossen werden? Die sogenannten Aerosole rücken in den Fokus der Wissenschaft: «Einstein» zeigt im Aerosol-Test mit Expertinnen und Experten, wie sich feinste Partikel in Büros oder geschlossenen Räumen verhalten und was das für die Verbreitung des Virus bedeuten könnte.
    Wie immun sind Kinder und Jugendliche wirklich? Erste Hinweise deuten darauf hin, dass die Jungen keine Treiber der Pandemie sind. Aber eine fehlende solide Datenbasis dazu schürt Ängste in der Bevölkerung. «Einstein» zeigt, wie Epidemiologinnen und Epidemilogen in Schulen und Familien Antikörpertests durchführen, um eine Antwort auf diese brennende Frage zu bekommen.

    • 37 min
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    Die Vermessung des Universums

    Die Vermessung des Universums

    Dank neuer Verfahren gelingt es Astrophysikerinnen, unser Universum auf noch nie dagewesene Art zu vermessen und zu kartographieren. Die unfassbare Grösse des Universums wird damit ein Stück weit fassbarer. Eine faszinierende Reise mit den Frauen, die diesen Durchbruch möglich gemacht haben. «Einstein» bricht auf zu einer faszinierenden Reise rund um den Globus. Das Ziel klingt zunächst grössenwahnsinnig: Eine Karte des Universums zu erstellen. Denn der Kosmos lässt sich nicht einfach wie eine Strassenkarte auf Papier darstellen. Eine Karte des Universums muss dreidimensional sein, und dynamisch: Sie muss also berücksichtigen, dass alles ständig in Bewegung ist.

    Einem Team von Astrophysikerinnen um die Französin Hélène Courtois ist es gelungen, die Bewegungen und Positionen der Galaxien in noch nie gesehener Grösse und Präzision abzubilden. Sie nannten ihre Entdeckung Laniakea – hawaiianisch für «immens grosser Himmel». Die Karte von Laniakea ist wunderschön, und sie verändert unseren Blick auf uns und unsere Position im Universum.

    Die Karte von jenem Teil des Universums, den die Astrophysikerinnen vermessen konnten, hat eine Kantenlänge von einer Milliarde Lichtjahren. Das Licht bräuchte also eine Milliarde Jahre, um diese Strecke zurückzulegen – und das bei einem Tempo, in dem in einer einzigen Sekunde die Erde siebeneinhalb Mal umrundet würde. Obwohl diese Karte also unfassbar gross ist, bildet sie trotzdem erst einen Millionstel des Volumens des Universums ab.

    Diese gigantische Leistung war nur möglich dank der Zusammenarbeit von Forschungsteams rund um den Globus, und dank den Daten verschiedener Teleskope. So sind für die Vermessung einerseits verschiedene Messmethoden nötig, etwa optische Teleskope und Radio-Teleskope. Andererseits braucht es verschiedene Standorte auf der Nord- und der Südhalbkugel. Nur so ist ein möglichst vollständiges Bild des Kosmos zu erhaschen.

    «Einstein» ist dabei, wenn Hélène Courtois aufbricht, um die Karte von Laniakea zu erweitern. Neue Messungen und Methoden beschleunigen die Forschung extrem: Was vorher Jahrzehnte dauerte, ist nun in wenigen Wochen möglich.

    Wie Hélène Courtois das alles schafft, und dabei auch noch ihre Rollen als Vize-Rektorin der Universität Lyon und als Mutter unter einen Hut bringt, verrät sie im Interview mit Kathrin Hönegger.

    • 36 min
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    Einstein in der Psychiatrie – Es ist okay, nicht okay zu sein.

    Einstein in der Psychiatrie – Es ist okay, nicht okay zu sein.

    Jeder Zweite ist einmal im Leben mit einem psychischen Leiden konfrontiert und ein Fünftel permanent von mindestens einer psychischen Störung betroffen. «Einstein-Spezial» zeigt den Alltag in der Erwachsenen- und Kinderpsychiatrie und spricht mit Betroffenen über Krankheit, Ausgrenzung und Hoffnung. Alltag in einer psychiatrischen Klinik
    Eine Woche lang beobachtete «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger den Alltag in der psychiatrischen Klinik Beverin bei Cazis GR. Sie begleitete drei Patienten mit Depressionen zu ihren Therapien und erlebte dabei eine unerwartete Offenheit und Ehrlichkeit.

    Kleine Menschen in grossen Nöten
    Es sind Kinder wie andere auch. Aber schlimme Erlebnisse, schwierige Familiensituationen und seelische Verletzlichkeit haben sie in grösste Not gebracht. In Fällen wie diesen ist eine stationäre Therapie manchmal die beste Option. «Einstein» durfte den speziellen Alltag von Kindern und Fachleuten auf der Kinderpsychiatrischen Abteilung an der Basler Universitätsklinik dokumentieren.

    Unterwegs mit der Notfallpsychiaterin
    Freitagabend in der Stadt Zürich. Ein besorgter Vater hat Angst um seinen suizidgefährdeten Sohn, Nachbarn sorgen sich um eine verwirrte Frau, und ein Heimleiter meldet einen randalierenden Insassen. So oder ähnlich klingen die Anrufe bei der Notfallpsychiaterin. «Einstein» begleitet Hanna Steinmann bei ihrem Dienst und erlebt den normalen Wahnsinn.

    Borderline: Leben auf der emotionalen Achterbahn
    Extremste Gefühls- und Stimmungsschwankungen, die nicht zu ertragen sind. Typisch für die instabile Persönlichkeitsstörung Borderline und dominierendes Thema von Jlonas Kunst, die sie als «catvelvet_art» ins Internet lädt. Dank digitalem Zeichenstift kann sie das innert Minuten wechselnde Gemütschaos mit anderen teilen. Das hilft ihr aber auch ihren immer zahlreicheren Followern auf Instagram.

    Das Glück aus der Steckdose
    Seit mehr als 80 Jahren wird Strom zur Behandlung von psychischen Krankheiten eingesetzt. Allerdings: Nach den brutalen Bildern aus den Anfangszeiten haben sich die Methoden stark verändert und erleben ein regelrechtes Comeback. «Einstein» dokumentiert eine TMS (Transkranielle Magnetstimulation), eine EKT (Elektrokrampftherapie) und sogar das Einsetzen eines Hirnschrittmachers zur Linderung von starken Depressionen.

    Das Outing ins Offside
    Früher war Ruedi Gafner gesundheitlich viel schlimmer dran als heute, doch das hat 35 erfolgreiche Berufsjahre lang niemanden interessiert. Dann outete er sich als Mensch mit bipolarer Störung und hat sich damit «arbeitsmarktlich suizidiert». Psychische Erkrankungen sind heute immer noch stark stigmatisiert. Betroffene schämen sich, leiden unter Schuldgefühlen oder haben das Gefühl, versagt zu haben. Dies ist längerfristig weder für die Psyche noch für den Körper gesund.

    • 1 tim. 31 min
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    Der Lockdown: Das Virus und sein Impact

    Der Lockdown: Das Virus und sein Impact

    Corona hat die Welt im Griff, und trotzdem ist es schwierig, das Virus zu fassen. Jetzt sind Forschende Corona aber endlich auf der Spur: im Abwasser. Doch die Zeit drängt. Und auch der Impact von Corona auf die Gesellschaft und die Umwelt kann in vielen Belangen nur in diesen Wochen erforscht werden. Corona im Abwasser – Gefahr oder Glücksfall?
    Im Abwasser soll sich das Virus tummeln, ausgeschieden von Infizierten. «Einstein» ist eins zu eins dabei, wenn Forscherinnen und Forscher der EAWAG und der EPFL versuchen, das Virus im Abwasser messbar zu machen. Gelingt es ihnen, würde diese Methode sogar als Frühwarnsystem für eine zweite Corona-Welle taugen.

    Corona und die Gesellschaft – Wie die Wissenschaft das Homeoffice untersucht
    Für sehr viele Menschen ist Homeoffice eine ganz neue Erfahrung und für die Arbeitspsychologie ist der Shutdown eine gute Gelegenheit, diese zu untersuchen. Was genau Homeoffice bedeutet und wie sich das auf Vorgesetzte und Teammitglieder auswirkt, das untersucht eine grosse Studie der Universität Zürich. Eine der Teilnehmenden ist Kathrin Hönegger, die ebenfalls im Homeoffice arbeitet.

    Corona und die Luft – Was verändert der Shutdown wirklich?
    Ein Drittel weniger Verkehr auf den Autobahnen, dazu kaum noch Flüge: Was die Luftqualität angeht, liefert die Coronakrise für einmal gute Neuigkeiten. Doch wie viel sauberer ist die Luft wirklich? Ein Team der Empa nimmt die Schadstoffsituation mithilfe Dutzender Messstationen sowie Satellitenaufnahmen genau unter die Lupe. Wie verändert der Corona-Impact den CO2-Fussabdruck von Herrn und Frau Schweizer? Und hilft er wirklich, das Klima zu retten?

    Corona und die Umwelt – Was geschieht mit den Tieren?
    Delfine in italienischen Häfen, Ziegen in Wales und Hirsche im Osten Londons – wenn die Menschen sich zurückziehen, kommen die Tiere. So zumindest suggerieren es die sozialen Medien. Und in der Schweiz? Tierforscherinnen und Wildhüter werden von Tierbeobachtungen überflutet, die die Menschen bei sich zu Hause und in der näheren Umgebung machen. Aber ist man im Shutdown einfach aufmerksamer und dankbar für jegliche Ablenkung – oder trauen sich die Tiere tatsächlich näher ran? Das wollen auch die Forscherinnen und Forscher wissen.

    • 36 min
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    Das Geheimnis der Bäderstadt Baden – 2000 Jahre Lust und Leiden

    Das Geheimnis der Bäderstadt Baden – 2000 Jahre Lust und Leiden

    Es ist ein europäisch einzigartiger Schatz, der bei den Bauarbeiten zum Botta-Bad in Baden zum Vorschein kommt. Die Überreste der bis 2000 Jahre alten Bäder erzählen verrückte Geschichten. Von Priestern, die sich an Jungfrauen ergötzten, vom Facebook des 19. Jahrhunderts oder von Elektrobädern. 2000 Jahre Wellnessgeschichte, von den Römern bis zu Mario Botta. Es ist ein europäisch einzigartiger Schatz, der in diesen Monaten bei den Bauarbeiten zum Botta-Bad in Baden zum Vorschein kommt. Die Überreste der Thermalbäder von der Römerzeit über das Mittelalter bis in die Neuzeit erzählen die verrücktesten Geschichten aus dem damaligen Leben. Geschichten von Lust und Leiden, von unfruchtbaren Edeldamen, die dank dem Badener Fruchtbarkeitsbad auf seltsame, aber wohl doch erklärbare Weise schwanger geworden sind. Von Priestern nämlich, die sich an Jungfrauen ergötzten. Vom Facebook des 19. Jahrhunderts, das bei der Suche nach heiratswilligen Badegästen geholfen hat. Oder von Elektroschocks in Badewannen und dem Baden bis zum Hautausschlag. «Einstein» hat während Monaten die Ausgrabungen in Baden begleitet und zusammen mit der Archäologin und Badeforscherin Andrea Schaer unerwartete Entdeckungen gemacht.

    • 37 min

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