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Agrana rutscht ins Minus - Bis Kriegsausbruch noch auf Kurs - Trotzdem Dividende geplant - "Sind ein Dividendenwert‪"‬ Wiener Börse Podcast

    • Management

Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana ist im Geschäftsjahr 2021/22 ins Minus gerutscht. Grund sind Abschreibungen aufgrund des Kriegs in der Ukraine. Agrana CFO Stephan Büttner: "Die wesentlichste Position war eine Firmenwertabschreibung im Segment Frucht in Höhe von 55 Mio. Euro, außerdem Vorräte, Forderungen und andere Vermögensgegenstände. Zusätzlich auch noch ein Gesellschafterdarlehen, das wir an ein Joint Venture gegeben haben. Also signifikante negative Auswirkungen." Der Geschäftsbetrieb in Russland wird aber weiter aufrecht gehalten. Im Gesamtjahr blieb Verlust von 12,2 Mio. Euro Minus. Im Vorjahr waren es noch 55 Mio. Euro Gewinn. Trotz des Verlusts will Agrana eine Dividende zahlen: 75 Cent je Aktie nach 85 Cent im Vorjahr. "Wir sind ein Dividendenwert." Prognose: Der Agrana-Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2022/23 mit einem "sehr deutlichen Anstieg" beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) und beim Konzernumsatz mit einem "deutlichen Anstieg". Dafür müssen aber einige Bedingungen erfüllt sein.

Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana ist im Geschäftsjahr 2021/22 ins Minus gerutscht. Grund sind Abschreibungen aufgrund des Kriegs in der Ukraine. Agrana CFO Stephan Büttner: "Die wesentlichste Position war eine Firmenwertabschreibung im Segment Frucht in Höhe von 55 Mio. Euro, außerdem Vorräte, Forderungen und andere Vermögensgegenstände. Zusätzlich auch noch ein Gesellschafterdarlehen, das wir an ein Joint Venture gegeben haben. Also signifikante negative Auswirkungen." Der Geschäftsbetrieb in Russland wird aber weiter aufrecht gehalten. Im Gesamtjahr blieb Verlust von 12,2 Mio. Euro Minus. Im Vorjahr waren es noch 55 Mio. Euro Gewinn. Trotz des Verlusts will Agrana eine Dividende zahlen: 75 Cent je Aktie nach 85 Cent im Vorjahr. "Wir sind ein Dividendenwert." Prognose: Der Agrana-Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2022/23 mit einem "sehr deutlichen Anstieg" beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) und beim Konzernumsatz mit einem "deutlichen Anstieg". Dafür müssen aber einige Bedingungen erfüllt sein.

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