Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS

Anne Solveig und Erina Wissing

Willkommen bei den Bunnybrains. Wir sind Anne und Erina und wir sprechen in unserem Podcast über das Schreiben. Meistens. Manchmal auch über andere Dinge. Wie zum Beispiel Eichhörnchen. Wir gehen kompakt und auf den Punkt in die Tiefe. Unsere Gespräche finden auf Augenhöhe mit unseren Hörer:innen statt. Wir wissen es schließlich auch nicht besser. Der Podcast erscheint immer montags. Wenn wir es nicht vergessen. Mehr Info: www.bunnybrains.de Instagram: @bunnybrains.podcast

  1. 4H AGO

    #70 Therapeutisches Schreiben | Wie hilft man sich durch kreatives Schreiben selbst?

    Gerade unter Autor:innen wird Schreiben häufig mit einemgewissen Leistungsgedanken gleichgesetzt. Wir wollen Geschichten schreiben, die anderen gefallen und diese womöglich auch veröffentlichen – und sobald andere Menschen involviert sind, braucht man Zeitpläne, Fortschritt und ein wenig Zielgerichtetheit. Was wir dabei manchmal vergessen ist, dass Schreiben auchein Selbstzweck sein kann. Manchmal wird es als therapeutisches Mittel eingesetzt. Es kann dabei helfen, die Gedanken zu ordnen, Emotionen zu verarbeiten, Situationen zu verstehen und mit Krisen umzugehen. Dabei geht es nicht um das Endprodukt, sondern um den Prozess und das, was währenddessen im schreibenden Menschen vor sich geht. In dieser Folge sprechen wir über unsere persönlichenErfahrungen mit dem Thema. Wie genau kann das kreative Schreiben bei der Selbstheilung oder Selbstfürsorge helfen? Was bedeutet „kreatives Schreiben“ überhaupt? Welche verschiedenen Methoden und Prompts kennen wir? Ehe wir in die Folge starten, noch ein kleiner Disclaimer:Wir sind keine ausgebildeten Therapeutinnen, Psychologinnen oder Ärztinnen. Alles, was wir hier austauschen, sind unsere eigenen Ansichten, Erfahrungen und das, was wir zu dem Thema recherchiert haben. Die Methoden, über die wir in dieser Folge reden, dienen der Selbstfürsorge, aber sie ersetzen im Ernstfall keineTherapie. Solltest du Hilfe benötigen such dir bitte professionelle Unterstützung. Du möchtest uns erreichen? » Instagram: @bunnybrains.podcast » E-Mail: hallo@bunnybrains.de » Website: www.bunnybrains.de » Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin » Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin » Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorin Du möchtest uns einen Kaffee spendieren? » Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains

    36 min
  2. JAN 26

    #68 Hyperfokus | Heiliger Grahl oder notwendiges Übel?

    Wenn ihr den Podcast schon länger hört, dann wisst ihr vielleicht schon, dass ich (Anne) nicht der größte Fan von Hyperfokus bin. Ich mag es nicht, wie ich mich dabei und danach fühle. Viele beschreiben den Hyperfokus aber als eine Art Superkraft von ADHS. In einer der Folgen zum Thema Spaß am Schreiben haben wir kurz über Flow und Hyperfokus gesprochen und ich habe gemerkt, dass ich die beiden in einen Topf werfe. Deswegen machen wir heute mal eine ganze Folge zum Thema und schauen uns an was der Unterschied zwischen Hyperfokus und Flow ist, und wie wir Hyperfokus erleben. 3 Punkte aus der Folge: Hyperfokus und Flow unterscheiden sich in mehreren Aspekten. Ein wichtiger Unterschied ist die Freiwilligkeit. Während ein Flow-Zustand unter den richtigen Voraussetzungen begünstigt und auf eine bestimmte Sache ausgerichtet werden kann, ist Hyperfokus wie Lotto spielen. Man weiß nie, woran sich das Gehirn festbeißt und oft ist es etwas, das uns nicht weiterbringt. Auch das Empfinden des Zustands unterscheidet sich. Aus einem Flow-Zustand geht man erfüllt hervor, Hyperfokus fühlt sich eher angespannt und getrieben an.Hyperfokus wird häufig als Superkraft dargestellt. Wenn man von außen drauf guckt, dann ist es erstaunlich, was in einer Hyperfokus-Phase alles erreicht werden kann, wenn sie mal in die richtige Richtung geht. Von außen sieht man allerdings auch nur den Output, nicht die Kosten.Hyperfokus ist nicht steuerbar, aber es gibt durchaus ein paar Stellschrauben, an denen wir drehen können. Wecker stellen, Ablenkungen minimieren, die Selbstversorgung erleichtern – das sind Dinge, die den Hyperfokus angenehmer machen können. Aber auch so etwas wie Co-Working oder Accountability-Gruppen können helfen. Wenn man aus dem Hyperfokus raus möchte hilft es, den Ort des Geschehens zu verlassen und einen körperlichen Reiz zu setzen, also spazieren zu gehen oder kalt zu duschen.  Du möchtest uns erreichen? » Instagram: @bunnybrains.podcast » E-Mail: hallo@bunnybrains.de » Website: www.bunnybrains.de » Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin » Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin » Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorin Du möchtest uns einen Kaffee spendieren? » Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains

    29 min
  3. JAN 19

    #67 Selbstwirksamkeit | Kann man sich zum Erfolg denken?

    In der letzten Folge haben wir über das Thema „Selbstverwirklichung“ gesprochen. Das Bedürfnis, sich selbst zu entfalten, sichtbar zu machen, die eigenen Vorstellungen und Wünsche in die Tat umzusetzen. Doch dieses umzusetzen ist mitunter garnicht so leicht. Wer noch nie die Erfahrung gemacht hat, dass das eigene Handeln Erfolge erzielt, ist vielleicht von vornerein demotiviert, es überhaupt zu versuchen. Anne und ich haben in diesem Bereich unsere Schwierigkeiten, wir zerdenken vieles und haben Angst,Dinge anzufangen, weil wir zu oft erlebt haben, dass wir sie nicht umsetzen.Ganz anders ist das bei Mario, einem guten Freund von mir. Wir kennen uns seit dem Kindergarten und sind eng befreundet, seit wir 17 Jahre alt sind. Er ist Lehrer in Nordrhein-Westfalen, hat vor kurzem seine ADHS Diagnose bekommen und als sein Therapeut ihn fragte, was er als seine „Superpower“ bezeichnen würde, hat Mario gesagt: „Ich kann mich zu 100% darauf verlassen, dass ich alles, was ich mir vornehme, auch umsetze.“   In dieser Folge sprechen wir über unsere persönlichenErfahrungen mit dem Thema. Was geht in unseren Köpfen vor, wenn wir uns etwas vornehmen? Welche Erfahrungen haben wir gemacht? Was macht jeder von uns anders? Es gibt hier kein richtig oder falsch, keine zehn-Punkte Anleitung fürmehr Selbstwirksamkeit – einfach nur drei Perspektiven. Links aus der Folge: » Mario bei Green Day (ab ca. 3:55) Du möchtest uns erreichen? » E-Mail: hallo@bunnybrains.de » Website: www.bunnybrains.de » Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin » Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin » Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorin Du möchtest uns einen Kaffee spendieren? » Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains

    46 min
  4. 12/29/2025

    #64 Zukunfts-Ich | Warum glauben wir, dass morgen alles anders wird?

    Morgen ist alles besser. Morgen stehe ich um 7 Uhr auf, mache Sport, ernähre mich gesund. Und ab morgen fange ich auch endlich dieses Projekt an, vor dem ich mich seit Monaten drücke. Und wenn ich schonmal dabei bin, dann kann ich in den Pausen auch gleich die ganze Wohnung aufräumen. Weil morgen der Tag gekommen ist, an dem ich ein besserer Mensch bin. Kommt euch das bekannt vor? Und, wie oft wart ihr am nächsten Tag der Mensch, den ihr euch in dieser Zukunftsversion ausgemalt habt? Ja, geht mir genauso. Und trotzdem, ich mache diese Pläne für mein Zukunfts-Ich immer und immer wieder. Aber warum? Warum erliegen wir immer wieder der Illusion, dass ab morgen alles besser wird? Können wir uns dazu bringen heute mit dem anzufangen, was wir für morgen versprechen? 3 Punkte aus der Folge: Wir schieben die Verantwortung auf das Zukunfts-Ich, wenn wir uns nach Veränderung sehnen, uns aber nicht in der Lage sehen, sofort etwas zu verändern. Vielleicht sind wir erschöpft oder angeschlagen. Unser Zukunfts-Ich hat die aktuellen Probleme nicht, deswegen können wir es auf ein Podest heben und uns eine perfekte Version von uns ausmalen, die dazu in der Lage ist das zu machen, was wir gerade nicht können. Auch wenn wir immer wieder die Geschichten von dem einen Moment hören, der alles verändert hat, so funktioniert Veränderung in der Regel nicht. Es sind nicht die großen von-heute-auf-morgen-Sprünge oder die Mammut-Tage, die uns wachsen lassen, sondern die kleinen Momente und Schritte, die wir unaufgeregt jeden Tag gehen. Der Gedanke, dass ab morgen alles besser wird, entsteht aus Hoffnung und dem Wunsch, etwas zu verändern. Wenn wir stattdessen denken „das wird eh nichts“, dann gaben wir auf. Im Idealfall schaffen wir es, unsere Hoffnung zu bewahren, aber unser Zukunfts-Ich auch nicht mit unschaffbaren Aufgaben zu bombardieren, sondern ihm eine Chance zu geben, unsere Wünsche auch umzusetzen. Du möchtest uns erreichen? » Instagram: @bunnybrains.podcast » E-Mail: hallo@bunnybrains.de » Website: www.bunnybrains.de » Erina auf Instagram: @eveskillane.autorin » Anne auf Instagram: @anne.solveig.autorin » Anne auf YouTube: YouTube.com/@anne.solveig.autorin Du möchtest uns einen Kaffee spendieren? » Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains

    41 min

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