38 min

#CITYMAKING_34 - Kirsten Pfaue - „Die Mobilitätswende startet an der Haustür der Menschen‪“‬ Citymaking - So wollen wir in Städten leben

    • Society & Culture

Kirsten Pfaue ist Hamburgs erste Radverkehrskoordinatorin – und das Gesicht der Hamburger Mobilitätswende. Seit 2015 tritt sie für eine neue Mobilität in der Stadt ein und sieht dabei das große Bild: „Die Mobilitätswende startet direkt an der Haustür. Hier treffen Menschen die Entscheidung für oder gegen das Auto.“ Ihrer Meinung nach braucht Hamburg deshalb nicht nur mehr Radverkehr, sondern auch mehr Fußverkehr und ÖPNV. „Die Radmobilität ist das Herz, der ÖPNV der Kopf der Mobilitätswende.“

Das 9-Euro-Ticket betrachtet Pfaue als Chance, denn sie hat die Erfahrung gemacht: Akzeptanz entsteht durch Erlebnisse. Das gilt auch für Fahrradstraßen und verkehrsberuhigte Zonen.

Die Stadt mobil halten und zugleich die Lebensqualität steigern, das ist das Ziel der Mobilitätswende. Corona hat den Druck zur Veränderung erhöht: 2021 war das zweitstärkste Fahrradjahr in Hamburg überhaupt – und nach wie vor liegt der Radverkehr 23 % über dem Vor-Corona-Niveau. „Alle sind sich einig, dass wir in Hamburg eine Mobilitätswende brauchen. Jetzt geht es um die richtige Balance.“ Also darum, die Infrastruktur für alle zu verbessern, auch für den notwendigen Auto- und Schienenverkehr. Hier sind Politik und Verwaltung gefragt – diese müssen sich ebenfalls in die Zukunft bewegen: „Um Veränderungen im Außen zu erzeugen, muss sich die Verwaltung im Inneren verändern“, schließt Pfaue.

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CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben wird präsentiert von Die Stadtmanufaktur.

Kirsten Pfaue ist Hamburgs erste Radverkehrskoordinatorin – und das Gesicht der Hamburger Mobilitätswende. Seit 2015 tritt sie für eine neue Mobilität in der Stadt ein und sieht dabei das große Bild: „Die Mobilitätswende startet direkt an der Haustür. Hier treffen Menschen die Entscheidung für oder gegen das Auto.“ Ihrer Meinung nach braucht Hamburg deshalb nicht nur mehr Radverkehr, sondern auch mehr Fußverkehr und ÖPNV. „Die Radmobilität ist das Herz, der ÖPNV der Kopf der Mobilitätswende.“

Das 9-Euro-Ticket betrachtet Pfaue als Chance, denn sie hat die Erfahrung gemacht: Akzeptanz entsteht durch Erlebnisse. Das gilt auch für Fahrradstraßen und verkehrsberuhigte Zonen.

Die Stadt mobil halten und zugleich die Lebensqualität steigern, das ist das Ziel der Mobilitätswende. Corona hat den Druck zur Veränderung erhöht: 2021 war das zweitstärkste Fahrradjahr in Hamburg überhaupt – und nach wie vor liegt der Radverkehr 23 % über dem Vor-Corona-Niveau. „Alle sind sich einig, dass wir in Hamburg eine Mobilitätswende brauchen. Jetzt geht es um die richtige Balance.“ Also darum, die Infrastruktur für alle zu verbessern, auch für den notwendigen Auto- und Schienenverkehr. Hier sind Politik und Verwaltung gefragt – diese müssen sich ebenfalls in die Zukunft bewegen: „Um Veränderungen im Außen zu erzeugen, muss sich die Verwaltung im Inneren verändern“, schließt Pfaue.

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