108 episodes

Erfrischend ehrlich und nahbar gibt Dorothea Einblicke in ihre Erfahrungen und Geschichten aus über 20 Jahren Choreografiearbeit in der freien Künstler:innenszene. Sie führt Interviews, reagiert auf aktuelles Geschehen, diskutiert andere Meinungen und spricht damit bei weitem nicht nur Choreograf:innen und Kunstschaffende an. Es ist ihr ein Anliegen einen alternativen und erfüllenden Weg für Kunstkreation aufzuzeigen, fernab von Wettbewerb und Konkurrenz. Hierfür stellt sie Modelle, praktische Tools und bewährte Methoden vor aus dem intentionalen Gemeinschaftsleben und agilen Management. Sie kombiniert persönliche Geschichten mit Übungen, Experimenten und Reflexionen für die Hörer:innen.  Choreografin sein ist eine Lebenshaltung. Dabei bringen sich insbesondere drei Rollen ein: die Künstlerin, die Unternehmerin und der Mensch. Dorothea zeigt sich in allen drei Facetten überraschend ungeschminkt und möchte Zuhörer:innen damit ermutigen, für sich und ihre Visionen zu gehen. 

Das Buch zum Podcast:
Neue Wege zur zeitgenössischen Choreografie - Grundlagen, Methodik und Werkzeuge für künstlerische Gestaltung und Teamarbeit  (Dorothea Eitel)

Die Choreografin Dorothea Eitel

    • Arts

Erfrischend ehrlich und nahbar gibt Dorothea Einblicke in ihre Erfahrungen und Geschichten aus über 20 Jahren Choreografiearbeit in der freien Künstler:innenszene. Sie führt Interviews, reagiert auf aktuelles Geschehen, diskutiert andere Meinungen und spricht damit bei weitem nicht nur Choreograf:innen und Kunstschaffende an. Es ist ihr ein Anliegen einen alternativen und erfüllenden Weg für Kunstkreation aufzuzeigen, fernab von Wettbewerb und Konkurrenz. Hierfür stellt sie Modelle, praktische Tools und bewährte Methoden vor aus dem intentionalen Gemeinschaftsleben und agilen Management. Sie kombiniert persönliche Geschichten mit Übungen, Experimenten und Reflexionen für die Hörer:innen.  Choreografin sein ist eine Lebenshaltung. Dabei bringen sich insbesondere drei Rollen ein: die Künstlerin, die Unternehmerin und der Mensch. Dorothea zeigt sich in allen drei Facetten überraschend ungeschminkt und möchte Zuhörer:innen damit ermutigen, für sich und ihre Visionen zu gehen. 

Das Buch zum Podcast:
Neue Wege zur zeitgenössischen Choreografie - Grundlagen, Methodik und Werkzeuge für künstlerische Gestaltung und Teamarbeit  (Dorothea Eitel)

    Schein versus verbindlicher Interdisziplinarität (106)

    Schein versus verbindlicher Interdisziplinarität (106)

    Schein-Interdisziplinarität: Unterschiedliche Disziplinen arbeiten in verschiedenen Bereichen an unterschiedlichen Einzelzielen. 
    Die echte, oder wie ich sie nennen, verbindliche Interdisziplinarität:
    Ein Team, dessen Mitglieder aus unterschiedlichen Disziplinen kommen, arbeitet an einem gemeinsamen Ziel, das es nur in Zusammenarbeit umsetzen kann. 
    Heute stelle ich dir dazu verschiedene künstlerische Konzepte und Vorgehensweisen vor, wie du scheininterdisziplinär oder verbindlich interdisziplinär spannend künstlerisch kollaborieren kannst.

    • 22 min
    Trans- versus Interdisziplinarität (105)

    Trans- versus Interdisziplinarität (105)

    Zusammen ein Seil knüpfen oder mit verschiedenen Seilen in eine Richtung ziehen; das ist m. E. der Unterscheid zwischen Trans- und Interdisziplinarität.
    In der interdisziplinären Zusammenarbeit bleiben die Disziplinen weitgehend voneinander getrennt und behalten ihre spezifischen Methoden und Ansätze bei. In transdisziplinären Ansätzen dagegen werden die Grenzen zwischen den Disziplinen bewusst überschritten, um umfassendere und integrativere Lösungen zu entwickeln bezogen auf eine gemeinsame übergeordnete Sache.
    Heute möchte ich mit dir erörtern, wie diese beiden Begriffe allgemein unterschieden werden und wie ich sie persönlich im Kontext der Kunst anwende. Ich gebe dir Bilder, um es greifbarer zu machen und Beispiele. Diese Episode ist der erste von 4 Teilen zu diesem Thema. 

    • 32 min
    Ertanze dir deine Alltags-Experimente (104)

    Ertanze dir deine Alltags-Experimente (104)

    Vor 2 Jahren hab ich in diesem Podcast diese Bewegungsmethode movement fundamentals nach Jane Hawley vorgestellt, du findest sie unter dem Titel „Wenn Tanz dir deine Pattern vor die Füße wirft“, Episode  54 vom 16.  April 22. 
    Ich habe für die heutige Episode eine Session getanzt und teile meine sehr persönlichen Schreibergebnisse mit dir. Über das Schreiben konnte ich Sachen über mich selbst herausfinden. Diese habe ich genutzt, um 8 Experimente für meinen Alltag zu entwickeln. Vielleicht hast du Lust, das eine oder andere Experiment von mir auszuprobieren. Mein individueller Prozess soll dir als Beispiel und Anregung dienen, wie du selbst durch Beobachtung deines Körpers und deiner Bewegung und schließlich über das dazu Geschriebene etwas über dich, deine Gewohnheiten, Automatismen, deine Gedanken, Interpretationen, Bewertungen und Gefühle herausfinden kannst. Vor allem aber geht es mir darum, dich zu ermutigen, movement fundamentals für dich selbst erweiternd anzuwenden und deine eigenen Beobachtungen in Texten zu verfassen und daraus Experimente zu entwickeln.

    • 27 min
    Tanze was du bist und hast (103)

    Tanze was du bist und hast (103)

    Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin Bérengère Brulebois leitet die inklusive Tanztheater Compagnie INTUICIO in Saarbrücken. Heute spreche ich mit ihr über den Unterschied der Wörter inklusiv und integrativ. Wir überlegen und reflektieren über den Unterschied von finanzieller Barrierefreiheit und einem Handshake des Empowerments. Wir tauchen in Fragen ein, wie: Was, wenn (körperliche) Einschränkungen den tänzerischen Entdeckungsraum erweitern statt limitieren? Was, wenn wir uns statt  künstlich kategorisch abzugrenzen, dem WIE zuwenden, um in einer vielfältigen Gruppe Ziele zu erreichen oder bestimmte Resultate zu erzielen? Ein Gespräch, das Normität, Exklusivität und Schubladen zugunsten von authentischem Miteinander infrage stellt.

    • 46 min
    Kunstschaffende sind Gedankengut-Programmierer (102)

    Kunstschaffende sind Gedankengut-Programmierer (102)

    In der letzten Episode hab ich dir ausführlich von Memen erzählt - Gedankenschnipsel, die bestimmen, womit wir denken und wie sich das, womit wir denken auf unser Denken, Entscheiden und Handeln auswirkt. Meme sind sehr individuell, wir können aber auch normative Memen-Sets in unterschiedlichen Sektoren erkennen, z. B. partnerschaftlich/ familiär, gesellschaftlich/ kulturell oder in verschiedenen Spielwelten oder Kontexten.    
    Als Kunstschaffende können wir diese toxischen oder visionären Meme scannen, untersuchen und für unsere künstlerischen Inhalte nutzen. Wie das gehen kann und welche Strategien was bewirken, wird heute Thema sein. 
    Außerdem schauen wir uns an, wie das, WOMIT die verschiedenen Rollen im Kulturbereich denken, beeinflusst, was, wie und welche Art von Kunst erschaffen wird.
    Zum Schluss noch eine Momentaufnahme, um deine eigenen Meme auszumachen, die dir eventuell hier und und da im Leben einen Strich durch die Rechnung machen.

    • 30 min
    Mit Memen denken, mit Kunst lenken (101)

    Mit Memen denken, mit Kunst lenken (101)

    WOMIT du denkst, legt fest, WAS du über etwas denken kannst.
    Die Einzelbausteine an Gedankengut, mit denen du denkst, heißen ‚Meme‘.
    Matrix ist das Gewebe auf dem neues Gedankengut eine Chance hat hängen zu bleiben und durch mehr und mehr Schnipsel ein neues Gedankengut-Gewebe aufbauen kann. Theaterräume sind  Erfahrungsräume, wo sinnlich und auf allen 5 Körpern (physisch, mental, emotional, energetisch, archetypisch) neuartiges, fremdes, noch keinen Sinn ergebendes Gedankengut durch erste Erzählungen und Erlebnisse eine Grundlage schaffen, um andere Denkweisen zu ermöglichen. Damit kann das Theater zu einem wichtigen Ort für Veränderung und Transformation werden. 

    • 25 min

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