DMS CAMPUS: Zugehörigkeit in der Migrationsgesellschaft

Worum geht es, wenn wir von ‚Zugehörigkeit‘ sprechen? Der Begriff ist mehrdeutig und unscharf. Gleichzeitig sehen wir, wie politisiert und emotional aufgeladen die Vorstellungen von Zugehörigkeit sind: Eine differenzierte Debatte scheint immer schwieriger. Seit Oktober 2023 haben sich die Fronten weiter verhärtet: Wenn es um den Nahostkonflikt geht, kommt es oft zu emotionalisierten Auseinandersetzungen oder man geht dem Thema aus dem Weg. Wie können wir in der Demokratiebildung diese scheinbar unlösbaren Dilemmata aufgreifen, wo gibt es neue, konstruktive Ansätze?

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  1. Sprechen über den Nahostkonflikt: Offene Fragen und Grundsätze für eine konstruktive Debatte

    06/11/2024

    Sprechen über den Nahostkonflikt: Offene Fragen und Grundsätze für eine konstruktive Debatte

    Aufzeichnung vom 22.05.2024 Der Krieg zwischen Israel und der Hamas will nicht enden – trotz andauernder Bemühungen der internationalen Gemeinschaft. Für die Demokratiebildung stellt sich die Frage, wie eine konstruktive Debatte angesichts der sich eskalierenden Lage gelingen kann. Wir sehen, dass die Dynamik des Krieges viele Diskussionen blockiert oder gar nicht erst entstehen lässt: Ob in Kunst und Kultur, in Schulen und Universitäten oder in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen bis hin ins private Umfeld – überall scheinen sich zwei Lager unversöhnlich gegenüberzustehen. Gleichzeitig haben die Ereignisse vom 7. Oktober 2023 und der Krieg in Gaza gezeigt, welche immense Tragweite der Nahostkonflikt vor allem für Menschen palästinensischer Herkunft, Juden und Jüdinnen sowie Menschen aus arabischen Ländern und muslimischen Glaubens für ihr Leben hat. Wie kann angesichts höchst komplexer Realitäten und Wahrnehmungen eine konstruktive Debatte über den Nahostkonflikt geführt werden, die auch die deutsche Geschichte des Holocausts und die historischen Bindungen Deutschlands an Israel berücksichtigt? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo müssen wir unterschiedliche Wahrnehmungen akzeptieren? Wie können die unterschiedlichen Stimmen und Perspektiven sich in diese Debatte einbringen? Wo und unter welchen Bedingungen kann dieser Dialog stattfinden? Darüber sprachen wir mit Prof. Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, und Nazih Musharbarsh, Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft. Moderation: Marfa Heimbach (freie Journalistin, WDR) Hinweis: Der Podcast enthält eine geklonte Stimme des Anbieters ElevenLabs (https://elevenlabs.io/).

    1h 26m

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Worum geht es, wenn wir von ‚Zugehörigkeit‘ sprechen? Der Begriff ist mehrdeutig und unscharf. Gleichzeitig sehen wir, wie politisiert und emotional aufgeladen die Vorstellungen von Zugehörigkeit sind: Eine differenzierte Debatte scheint immer schwieriger. Seit Oktober 2023 haben sich die Fronten weiter verhärtet: Wenn es um den Nahostkonflikt geht, kommt es oft zu emotionalisierten Auseinandersetzungen oder man geht dem Thema aus dem Weg. Wie können wir in der Demokratiebildung diese scheinbar unlösbaren Dilemmata aufgreifen, wo gibt es neue, konstruktive Ansätze?

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