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Das Wissensmagazin «Einstein» berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen.

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Das Wissensmagazin «Einstein» berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen.

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    Elektroautos in der Schweiz – Wie ökologisch sind sie heute?

    Elektroautos in der Schweiz – Wie ökologisch sind sie heute?

    Kauft man heutzutage eher ein Elektroauto? Zu teuer, zu wenig ökologisch; oder doch nicht? Was Elektroautos heute leisten und was nicht: «Einstein» prüft die gängigen Vorstellungen und fragt, welche Lösungen die Forschung für Probleme mit Batterien oder der Ladeinfrastruktur sucht.

    Umweltfaktoren
    Moderator Tobias Müller geht den Mythen und Fakten der Elektroautos nach. Wie grün sind sie wirklich? Forschende des Paul-Scherrer-Instituts haben in Zusammenarbeit mit dem TCS ein Tool zur Berechnung von Nettobilanzen bei Fahrzeugen erstellt. Damit sieht man, wie Elektroautos bezüglich ihrer Klimabilanz über den ganzen Lebenszyklus gegenüber anderen Antrieben wirklich abschneiden.

    Bessere Batterien und Recycling
    An der EMPA forschen Expertinnen und Experten an immer leistungsfähigeren Lithium-Ionen-Batterien mit Feststoff-Anteilen, und das Thema Batterie-Recycling wird immer wichtiger. Wie kann man die belasteten Rohstoffe Kobalt und Lithium erfolgreich rezyklieren und in einen Werkstoffkreislauf einbinden? Denn die Umweltbelastungen beim Abbau dieser für die Batterieindustrie nötigen Rohstoffe verschärfen sich mit immer mehr Batterien. «Einstein» zeigt zudem einen innovativen Lösungsansatz.

    Laden
    Die Ladeinfrastruktur wird immer weiter ausgebaut – entlang den Hauptverkehrsachsen mit Schnellladesäulen, aber auch innerstädtische Bereiche rücken ins Visier. Was braucht es, um zuhause privat zu laden? Und: Ist das für jede und jeden möglich?
    Die E-Offensive der Autoindustrie wird spürbar: 2020 waren erstmals 15 Prozent der verkauften Neuwagen Elektroautos. Kommt jetzt der Durchbruch oder überwiegen doch die Probleme?

    • 36 min
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    Die Wiege der Menschheit: Stammt der Mensch aus Afrika oder aus Europa?

    Die Wiege der Menschheit: Stammt der Mensch aus Afrika oder aus Europa?

    Ist Afrika wirklich die Wiege der Menschheit oder hat der letzte gemeinsame Vorfahre von Mensch und Affe im Allgäu gelebt? Haben unsere Vorfahren gar in Europa laufen gelernt? «Einstein» über eine Reihe von bahnbrechenden archäologischen Funden, die nahe legen: Der Mensch könnte aus Europa stammen.

    Fussspuren auf Kreta
    Auf Kreta deuten versteinerte menschenähnliche Fussabdrücke darauf hin, dass hier schon vor sechs Millionen Jahren ein mysteriöses Wesen auf zwei Beinen gegangen ist. Diese Fussabdrücke sind der weltweit früheste Hinweis für aufrechten Gang – und das in Europa.

    Neue Menschenaffenart im Allgäu
    In einer Tongrube im Süden Deutschlands stiess Paläontologin Madelaine Böhme auf zahlreiche Fossilien, die von einer bislang unbekannten Menschenaffenart stammen. «Danuvius guggenmosii» lebte vor über 11 Millionen Jahren – und er konnte aufrecht gehen. Ist er der letzte gemeinsame Vorfahre von Mensch und Schimpanse?

    Savanne in Europa
    Schon Charles Darwin mutmasste, dass die Vorfahren des Menschen laufen lernten, als sie von den baumreichen Wäldern in die dürre Savanne kamen. Doch Savannen gab es zu dieser Zeit nicht in Afrika – sondern in Europa.

    «Einstein» über eine Reihe von bahnbrechenden archäologischen Funden, die nahe legen: Der erste Mensch könnte aus Europa stammen.

    • 36 min
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    Pillen, Cannabis und Kokain: Jugendliche und der Mischkonsum von Drogen

    Pillen, Cannabis und Kokain: Jugendliche und der Mischkonsum von Drogen

    Jugendliche dröhnen sich gehäuft mit synthetischen Cannabinoiden und anderen Drogen zu. Der Risiken sind sie sich oft nicht bewusst. «Einstein» spricht mit Jugendlichen über ihre Drogenexzesse und fragt nach, wie Expertinnen und Experten diesem gefährlichen Trend begegnen.

    Hauptsache «high»: Dass sich schon Teenager mit Drogen aus der Realität schiessen, ist an sich nicht neu. Doch zu den Klassikern wie Cannabis, Alkohol oder Ecstasy sind in den letzten Jahren viele neue Substanzen dazu gekommen.
    Synthetische Cannabinoide zum Beispiel, die 1000 Mal potenter als gängiges THC sind und hochgefährlich. Schon bei Kids im Trend: Der Mischkonsum von rezeptpflichtigen Medikamenten, bei dem Beruhigungsmittel und Opiate oft zusammen mit Alkohol für den grossen «Flash» sorgen.
    Auch die Drogenbeschaffung ist heute ein Kinderspiel. Über die Plattformen auf Social Media ist jede Substanz zum Zudröhnen per Klick zu haben.
    Noch gibt es keine verlässlichen Daten und Zahlen darüber, wie verbreitet Mischkonsum und neue psychoaktive Substanzen in der Schweiz tatsächlich sind. Das soll sich nun ändern.
    Wissenschaft und Forschung haben begonnen, diesen gefährlichen Drogentrend zu untersuchen, der von der Öffentlichkeit und der Politik bislang kaum wahrgenommen wird.

    • 37 min
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    Drogen als Medikamente: Wie LSD und Co heilen könnten

    Drogen als Medikamente: Wie LSD und Co heilen könnten

    Werden illegale Drogen wie LSD, Psilocybin und GHB schon bald als Medikamente gegen Depression, Sucht oder Angstzustände eingesetzt? Wenn es um Drogenforschung geht, haben Schweizer Forschende die Nase vorn. Die Psychiatrie setzt grosse Hoffnungen in die Entwicklung dieser Medikamente.

    Illegale Drogen wie LSD, Psilocybin oder KO-Tropfen wie GHB sind in vielen Ländern verboten – auch für die Forschung. Nicht so in der Schweiz. Unter strengen Auflagen ist hier Drogenforschung schon seit ein paar Jahren wieder erlaubt – erste Erfolge sind schon sichtbar. Die Wissenschaft entdeckt die heilsame Wirkung der psychedelischen Stoffe neu. Erste Studienergebnisse zeigen, dass psychoaktive Drogen bei Depressionen, Ängsten und Süchten helfen können. Die Erfahrungen, die solche Substanzen auslösen, können im therapeutischen Prozess entscheidend zur Heilung beitragen.
    Ein Beispiel dafür ist Oleg Kogut. Er hat Krebs und kaum Chancen auf Heilung. Der junge Mann ist depressiv und leidet unter Angstzuständen. Er nimmt in Solothurn beim Psychiater Peter Gasser an einer LSD-Studie teil. Nach zwei therapeutisch begleiteten LSD-Sitzungen kommt er mit Gefühlen in Berührung, die er sein Leben lang verdrängt hat. Die Drogenerfahrung hilft ihm, einen anderen Umgang mit seiner Krankheit zu finden und seinen ausweglosen Zustand besser zu akzeptieren.
    Solche Studien sind hierzulande keine Seltenheit. «Einstein» zeigt, dass an Schweizerischen Psychiatrischen Kliniken intensiv an Drogen geforscht wird. Forschende untersuchen an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, ob Psilocybin, der Wirkstoff sogenannter Zauberpilze, Alkoholsüchtigen beim Entzug helfen kann. Eine weitere Studie erforscht, ob GHB, bekannt als KO-Tropfen, Depressiven helfen kann, sich im Schlaf besser von der Krankheit zu erholen. Für die Psychiatrie ist diese Forschung wichtig, denn sie setzt grosse Hoffnungen in diese neuen Medikamente.

    • 37 min
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    Der Permafrost taut auf: Unberechenbare Gefahr fürs Klima

    Der Permafrost taut auf: Unberechenbare Gefahr fürs Klima

    In der Schweiz kommen die Berghänge ins Rutschen, und in Sibirien bedrohen sinkende Böden ganze Siedlungen. Der Permafrost taut weltweit rasant auf – und beschleunigt die Klimaerwärmung. Zudem tauchen plötzlich Mikroben auf, die vorher im Eis eingeschlossen waren. Die Wissenschaft ist alarmiert.

    Alarm in Sibirien
    In Sibirien taut der Permafrost immer schneller – mit verheerenden Folgen. Es kommt in einigen Gebieten zu Dürren und Waldbränden, in anderen zu Überschwemmungen. Zudem tun sich riesige Krater auf, und der auftauende Boden gibt immer mehr Klimagase frei. Wie dramatisch die Situation in Sibirien ist, weiss die Schweizer Permafrost-Expertin Gabriela Schaepman-Strub.

    Auch der Schweizer Permafrost taut
    Die gefrorenen Permafrost-Böden im Schweizer Hochgebirge beginnen ebenfalls aufzutauen. Das führt zu Bergstürzen, wie im Sommer 2017 am Piz Cengalo: Mehrere Murgänge verwüsteten damals das Dorf Bondo. Forschende des Schnee- und Lawinenforschungsinstituts SLF versuchen nun mit minutiösen Temperaturmessungen im Permafrost, diese Naturgefahren in Zukunft besser vorauszusagen.

    Tiefgefrorene Mikroben
    Im Permafrost der Alpen schlummern unzählige Mikroorganismen, und viele davon sind der Wissenschaft noch gänzlich unbekannt. Laut Schweizer Mikrobiologinnen und -biologen könnten diese geheimnisvollen Mikroben sogar der Schlüssel zu neuen Antibiotika sein.

    • 37 min
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    Schweizer Kernkraft und die Suche nach dem Endlager

    Schweizer Kernkraft und die Suche nach dem Endlager

    Vor 10 Jahren, am 11. März 2011, kam es in Fukushima zum Supergau: eine Kernschmelze im Atomreaktor. Die Katastrophe erschütterte den Glauben, Atomkraftwerke sicher betreiben zu können. Als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe beschloss die Schweiz den Atomausstieg.

    Rückbau eines Atomkraftwerkes
    Als erstes Schweizer AKW ging Mühleberg vom Netz. Bis 2030 soll es komplett abgerissen sein – ein Mammutprojekt. Kostenpunkt: 3 Milliarden Franken. «Einstein» begleitet den Gesamtprojektleiter Stefan Klute bis ins Herz der Anlage: das Reaktorgebäude. Hier werden aktuell die stark radioaktiven Teile zersägt. Wegen der hohen Radioaktivität geschieht das unter Wasser und komplett ferngesteuert. Moderator Tobias Müller erfährt, was die grössten Herausforderungen auf der nuklearen Baustelle sind, und wie Mitarbeitende und Bevölkerung vor den Gefahren geschützt werden, die von dem 6000 Tonnen schweren, strahlenden Atommüll ausgehen.

    Der Anfang vom Ende einer Ära
    Nach dem Zeitalter der Atombomben läutete US-Präsident Eisenhower 1956 das Zeitalter der zivilen Nutzung der Atomenergie ein. Auch die Schweiz liess sich vom Atomfieber anstecken und wollte sogar einen eigenen Atomreaktor entwickeln. Die Pläne scheiterten, als es 1969 im Versuchsreaktor Lucens zu einer Kernschmelze kam. Doch der Glaube an die saubere und fast grenzenlose neue Energieform blieb. Und schon kurz darauf nahm das erste Atomkraftwerk nach amerikanischer Bauart seinen Betrieb auf. «Einstein» beleuchtet mit dem Historiker Michael Fischer das atomare Zeitalter aus Schweizer Sicht. Von der anfänglichen Euphorie bis zur jetzigen Ernüchterung.

    Das strahlende Erbe
    Was zurückbleibt sind die hochradioaktiven Abfälle. Eigentlich sollte längst ein Endlager in Betrieb sein. Doch bis heute ist noch nicht einmal ein möglicher Standort bestimmt. Die Anforderungen an ein solches Endlager sind enorm. Es muss den Atommüll für mindestens 200’000 Jahre sicher einschliessen. Ein Zeitraum, der die menschliche Vorstellungskraft weit übersteigt. Die Nagra, die für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle zuständig ist, räumt ein, dass man die Herausforderung wohl unterschätzt habe. Aber trotz vieler Rückschläge und jahrzehntelanger Verzögerung ist die Nagra zuversichtlich, dass jetzt das Wissen vorhanden sei, um bis in 40 Jahren ein Endlager in der Schweiz zu realisieren. «Einstein» zeigt den aktuellen Stand der Standortsuche und hinterfragt das Entsorgungskonzept der Nagra.

    • 37 min

Customer Reviews

4.4 out of 5
18 Ratings

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bonbon3b ,

MTW new from Switzerland

I have really enjoyed this podcast. I wish there were more of these available. The stories are interesting and I can understand the moderator's German easily. After several viewings I can even begin to understand the dialectish Swiss German. Good for tuning your ear to spoken German.

Yackip ,

:-)

;-) TOP
Aber besser noch in HD !

designophile ,

Top notch content and presentation

I am lucky to understand this german/swiss-german broadcast as it is one of the most informative and inspiring in depth view into todays' science and technology. I wish that it could be made available in English. America's programming in this sector is watered down, superficial and is being more and more sensationlizised.

Keep up the good work MTW! Thank you for your shows and thank you for providing them on the internet!

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