Weiblich gelesene Personen interessieren sich nicht für Technik, männlich gelesene sind nicht so einfühlsam und kluge Menschen tragen immer Brillen. Stereotype begegnen uns in vielen unterschiedlichen Situationen und sind häufig vor allem sehr langlebig, wie die hartnäckigen Vorurteile gegenüber Blondinen.
Woher kommt das Bedürfnis, Menschen nach Kategorien sortieren zu wollen, die häufig in Stereotypen münden? Wie entstehen bestimmte Stereotype und wie setzen sie sich durch? Aus welchen unterschiedlichen Perspektiven kann man sie in wissenschaftlicher Hinsicht betrachten?
Darum geht es in dieser Folge im Gespräch mit Benjamin Paaßen aus der Informatik, mit dem Schwerpunkt KI in der Bildung, mit Rima-Maria Rahal aus der Psychologie mit dem Schwerpunkt Entscheidungsfindung, und mit der Soziologin Nadine Zwiener-Collins mit dem Schwerpunkt Politik und Geschlecht. Alle drei sind Fellows im ZiF-Postdoc-Netzwerk „Das Junge ZiF“ und damit reiht sich diese Folge in die ‚Junges-ZiF-Serie‘ ein.
Links
- Webseite Benjamin Paaßen
- Webseite Rima-Maria Rahal
- Webseite Nadine Zwiener-Collins
- Publikationen zum Thema:
- Paaßen/Morgenroth/Stratemeyer (2016): What is a True Gamer? The Male Gamer Stereotype and Marginalization of Women in Video Game Culture.
- Zwiener-Collin/Lefkofridi (2023): Unequal political participation in Austria: Do gender roles matter? In 20 Years Austria in the European Social Survey.
- Publikationen Thekla Morgenroth
Bei Fragen, Rückmeldungen oder Vorschlägen könnt ihr dem ZiF-Kommunikationsteam eine Mail an zif-info@uni-bielefeld.de schreiben oder euch über Instagram unter @zif_bielefeld melden.
Information
- Show
- FrequencyUpdated Monthly
- PublishedSeptember 17, 2025 at 7:00 AM UTC
- Length1h 4m
- Episode18
- RatingClean
