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Willkommen zum Podcast der Europa-Universität Flensburg (EUF). Hier findet ihr Gespräche mit Wissenschaftlern und weiteren Personen aus Politik und Gesellschaft. Die Interview-Reihe „Gespräche über den Zustand der Welt“ findest du ebenfalls als Video auf der Website der Uni Flensburg: https://www.uni-flensburg.de/weltgespraeche

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Willkommen zum Podcast der Europa-Universität Flensburg (EUF). Hier findet ihr Gespräche mit Wissenschaftlern und weiteren Personen aus Politik und Gesellschaft. Die Interview-Reihe „Gespräche über den Zustand der Welt“ findest du ebenfalls als Video auf der Website der Uni Flensburg: https://www.uni-flensburg.de/weltgespraeche

    Die häufigste Beeinträchtigung, von der Sie noch nie gehört haben | DLD | Sprachentwicklungsstörung

    Die häufigste Beeinträchtigung, von der Sie noch nie gehört haben | DLD | Sprachentwicklungsstörung

    Ein Kind versteht nicht genau, was jemand von ihm will. Es kann sich die Namen seiner Cousins nicht gut merken. Eine Schülerin hat Schwierigkeiten, zu sagen, was sie möchte. DLD – Developmental Language Disorder – oder auch Sprachentwicklungsstörung ist eine häufige, aber in der Öffentlichkeit unbekannte Störung. 

    Statistisch gesehen ist eines von 14 Kindern betroffen. Die Folgen für Bildung, Lernerfolg, Freundschaft und das emotionale Wohlergehen sind gravierend. Sprachpädagogik und Sprachtherapie können helfen. 

    Seit 2017 wird am 16. Oktober der „DLD Awareness Day“ begangen, um Aufmerksamkeit für eine oft unentdeckte und missverstandene Spracherwerbsbeeinträchtigung zu erzeugen. 

    Dr. Solveig Chilla, Professorin für Pädagogik bei Beeinträchtigung von Sprache und Kommunikation an der Europa-Universität Flensburg, erklärt, was DLD ist, warum sie so oft übersehen wird und wie Eltern, Pädagog*innen und Therapeut*innen unterstützen können. 

    Dies ist die siebzehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

    • 24 min
    Populistischer Angriff auf die Demokratie

    Populistischer Angriff auf die Demokratie

    Weltweit erstarken populistische Bewegungen. Populisten wie etwa Boris Johnson in Großbritannien behaupten, demokratische Politikerinnen und Politiker würden nicht den wahren Volkswillen einer bestimmten Nation vertreten, sondern stattdessen die Interessen internationaler Eliten. 

    Dabei, sagt Christopher Thornhill, Professor für Rechtswissenschaften an der University of Manchester und Humboldt-Preisträger an der Europa-Universität Flensburg, sind Demokratien weltweit seit ihrer Entstehung international und sozialstaatlich geprägt. 

    Werden diese beiden Säulen geschwächt, werden Demokratien anfällig für Populismus.

    Dies ist die sechzehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

    • 22 min
    Markt versus Mensch?

    Markt versus Mensch?

    In der Corona-Krise ist eine große Behauptung der freien Marktwirtschaft ins Wanken geraten: Es sei der Markt, der für das Wohlergehen der Bevölkerung sorge, der „das“ schon regle. - Diese Krise regelt der Markt nicht, es ist stattdessen der Staat, der sich mit umfassenden Hilfen um das Wohlergehen seiner Bürgerinnen und Bürger kümmert. 

    Wir brauchen eine neue politische Rationalität der Solidarität, sagt die Philosophin Jule Govrin: Eine, die die Gesundheit der Gesellschaft und nicht die Gesundheit der Wirtschaft verfolgt, eine, die Gemeinwohl und nicht Profit in den Mittelpunkt stellt. 

    Denn Menschen sind verwundbare Wesen, die in Abhängigkeit voneinander leben.

    Dies ist die fünfzehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

    • 19 min
    Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im Schatten der Coronakrise

    Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im Schatten der Coronakrise

    Am 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft. Sie ist von den finanziellen Herausforderungen der Corona-Krise geprägt, wobei die Verabschiedung des regulären mehrjährigen Haushaltsplans für die EU, Brexit, Klimaschutz, Asyl und Migration sowie Digitalisierung auch auf der Agenda stehen. 

    Welche Aufgaben kommen auf Deutschland zu und wie hat sich die Regierung auf die Ratspräsidentschaft vorbereitet? Wie wichtig ist eine deutsche Führungsrolle? Wird die EU eher zusammenwachsen oder werden die Risse größer? 

    Uwe Puetter, Professor für Empirische Europaforschung an der EUF, skizziert Aufgaben und Prozesse der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und sieht es als wahrscheinlich an, dass in Bezug auf den Wiederaufbaufonds und den EU-Haushalt Lösungen gefunden werden.

    Dies ist die vierzehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

    • 19 min
    Weltwirtschaftskrise durch Corona

    Weltwirtschaftskrise durch Corona

    Die Covid-19 Pandemie hat die Weltwirtschaft in ihre größte Krise seit dem zweiten Weltkrieg gestürzt. Wieso konnte das Virus die globale Wirtschaft so hart treffen? Welche Maßnahmen helfen, die Volkswirtschaften wieder in Gang zu bringen? 

    Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung lobt Marcel Smolka, Professor für Internationale und Institutionelle Ökonomik an der EUF als „timely, targeted and temporary“ (rechtzeitig, zielgerichtet und vorübergehend). 

    Die protektionistischen Reaktionen auf den wirtschaftlichen Schock der Krise, etwa ausländische Direktinvestionen zu unterbinden, schätzt er dagegen als gefährlich ein. 

    Damit Europa aus der Krise gestärkt hervorgeht, sollte es in Bildung und Infrastruktur investieren.

    Dies ist die dreizehnte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

    • 23 min
    Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu Coronazeiten

    Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu Coronazeiten

    Wie sehr offene Grenzen zum europäischen Lebensgefühl gehören, haben die EU-Bürgerinnen und -Bürger gespürt als die Grenzen wegen der Covid-19 Pandemie geschlossen wurden.

    Dabei ist der Schengenraum bereits seit der Migrationskrise von 2015 in keinem besonders guten Zustand – viele Länder führen Personenkontrollen durch, wo eigentlich Freizügigkeit von Personen, Waren und Dienstleistungen möglich sein sollte.

    Deshalb müssen das Asylrecht und das Grenzregime der EU reformiert werden, sagt Christof Roos, Juniorprofessor für European and Global Governance an der Europa-Universität Flensburg (EUF).

    Die Bedingungen für eine Reform bleiben aber schwierig. Ein Kompromiss zwischen den weit auseinanderliegenden Interessen der Ost- und Westeuropäischen Staaten in der Asylfrage könnte mit dem Vorschlag der Bundesregierung während der deutschen Ratspräsidentschaft vorbereitet werden.

    Dies ist die zwölfte Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.

    • 22 min

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