51 min

Folge 2: #Der Internationale Frauentag Let's talk, sisters!

    • Education

In der Folge zum Internationalen Frauentag versuchen wir einen Perspektivenwechsel und stellen uns zusammen mit Anna Schapiro Fragen zum Feminismus in der Sowjetunion, was Selbstermächtigung bedeutet und wie uns die Erinnerungen unserer Großeltern und Eltern prägen.

Anna Schapiro (https://www.annaschapiro.com/), wurde 1988 in Moskau geboren und wuchs in Dillenburg, in Hessen auf. Sie studierte bis 2013 übergreifendes künstlerisches Arbeiten an der HfKB Dresden bei Prof. Ulrike Grossarth, bei der sie später auch Meisterschülerin war. An der Universidade do Porto, Portugal studierte sie 2011 Bildhauerei und am European Institute for Jewish Studies in Stockholm 2017-2018 Jüdische Studien. Von 2014-2017 wurde Sie durch das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (https://eles-studienwerk.de/) gefördert. Heute lebt Sie in Berlin, wo Sie schreibt und bildnerische Werke schafft. Sie ist Gründungsmitglied und Mitherausgeberin der Zeitschrift Jalta - Positionen zur Jüdischen Gegenwart (https://neofelis-verlag.de/verlagsprogramm/zeitschriften/jalta). Auch ist sie Mitglied im Ministerium für Mitgefühl (https://ministerium-fuer-mitgefuehl.net/), das als Antwort auf Horst Seehofers Heimatministerium 2018 gegründet wurde. Zudem ist Schapiro seit März 2020 Beirat der KunstNothilfe. Sie lehrte an der Muthesius Hochschule Kiel. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Kunsthaus Dresden, im Museum für zeitgenössische Kunst Wroclaw Museum, dem Museum Vilha Velha, Vila Real, Portugal, der GFLK Halle Süd, Tölz sowie im Centrum Judaicum, Berlin gezeigt. Zuletzt sprach Sie mit Valérie Favre in ihrem Kunstprojekt VALERY / PLATTFORM 1 / EXIL (https://valery-plattform1-exil.de/) in der Galerie Pankow über die Bedeutung von Exil und Brüche (https://www.youtube.com/watch?v=LjBSS6E9k5E). In ihrem laufenden Projekt „Fühlen Sie sich wie Zuhause und vergessen Sie nicht, dass sie zu Gast sind“ interviewt Sie Familienangehörige und deren Freunde und Bekannte aus mehreren Generationen und erforscht deren Verflechtung persönlicher Lebenswege mit den Geschehnissen des letzten Jahrhunderts bis heute.
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Sarah-Ruth Schumann war Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Oldenburg und stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen. Außerdem wurde ihr der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Ihr Nachruf ist in der Jüdischen Allgemeine unter https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/eine-frau-voller-ideen/ zu finden.

Bea Wyler war die erste Rabbinerin in Deutschland und trat 1995 ihr Rabbinat in Oldenburg an. https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/die-pionierin/

Sarah Nemstov studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie an der Universität der Künste Berlin. Ihre zuletzt komponierte Oper Sacrifice wurde 2017 an der Oper Halle uraufgeführt. https://www.sarah-nemtsov.de/de/biographie/

Der Artikel von Erica Zingher „Was wächst auf Beton“ erschien im November 2020 in der TAZ: https://taz.de/Juedische-Kontingentfluechtlinge/!5727852/

Reenacting der Talmudfigur Jalta von Ruhama Weiss auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=AX1MQHealYw
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www.jmaugsburg.de
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Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

In der Folge zum Internationalen Frauentag versuchen wir einen Perspektivenwechsel und stellen uns zusammen mit Anna Schapiro Fragen zum Feminismus in der Sowjetunion, was Selbstermächtigung bedeutet und wie uns die Erinnerungen unserer Großeltern und Eltern prägen.

Anna Schapiro (https://www.annaschapiro.com/), wurde 1988 in Moskau geboren und wuchs in Dillenburg, in Hessen auf. Sie studierte bis 2013 übergreifendes künstlerisches Arbeiten an der HfKB Dresden bei Prof. Ulrike Grossarth, bei der sie später auch Meisterschülerin war. An der Universidade do Porto, Portugal studierte sie 2011 Bildhauerei und am European Institute for Jewish Studies in Stockholm 2017-2018 Jüdische Studien. Von 2014-2017 wurde Sie durch das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (https://eles-studienwerk.de/) gefördert. Heute lebt Sie in Berlin, wo Sie schreibt und bildnerische Werke schafft. Sie ist Gründungsmitglied und Mitherausgeberin der Zeitschrift Jalta - Positionen zur Jüdischen Gegenwart (https://neofelis-verlag.de/verlagsprogramm/zeitschriften/jalta). Auch ist sie Mitglied im Ministerium für Mitgefühl (https://ministerium-fuer-mitgefuehl.net/), das als Antwort auf Horst Seehofers Heimatministerium 2018 gegründet wurde. Zudem ist Schapiro seit März 2020 Beirat der KunstNothilfe. Sie lehrte an der Muthesius Hochschule Kiel. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Kunsthaus Dresden, im Museum für zeitgenössische Kunst Wroclaw Museum, dem Museum Vilha Velha, Vila Real, Portugal, der GFLK Halle Süd, Tölz sowie im Centrum Judaicum, Berlin gezeigt. Zuletzt sprach Sie mit Valérie Favre in ihrem Kunstprojekt VALERY / PLATTFORM 1 / EXIL (https://valery-plattform1-exil.de/) in der Galerie Pankow über die Bedeutung von Exil und Brüche (https://www.youtube.com/watch?v=LjBSS6E9k5E). In ihrem laufenden Projekt „Fühlen Sie sich wie Zuhause und vergessen Sie nicht, dass sie zu Gast sind“ interviewt Sie Familienangehörige und deren Freunde und Bekannte aus mehreren Generationen und erforscht deren Verflechtung persönlicher Lebenswege mit den Geschehnissen des letzten Jahrhunderts bis heute.
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Sarah-Ruth Schumann war Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Oldenburg und stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen. Außerdem wurde ihr der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Ihr Nachruf ist in der Jüdischen Allgemeine unter https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/eine-frau-voller-ideen/ zu finden.

Bea Wyler war die erste Rabbinerin in Deutschland und trat 1995 ihr Rabbinat in Oldenburg an. https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/die-pionierin/

Sarah Nemstov studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie an der Universität der Künste Berlin. Ihre zuletzt komponierte Oper Sacrifice wurde 2017 an der Oper Halle uraufgeführt. https://www.sarah-nemtsov.de/de/biographie/

Der Artikel von Erica Zingher „Was wächst auf Beton“ erschien im November 2020 in der TAZ: https://taz.de/Juedische-Kontingentfluechtlinge/!5727852/

Reenacting der Talmudfigur Jalta von Ruhama Weiss auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=AX1MQHealYw
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Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

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