21 episodes

Podcast des Arbeitskreises für Sicherheitspolitik an der Universität Passau.

Mit wechselnden Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit diskutieren wir brennendsten Themen der deutschen wie europäischen Außen- und Sicherheitspolitik.

Viel Spaß und stay tuned! ;)

Team:
Patrick Zerrer, Emily Spanl, Christian Zrenner, Marlene Rühlemannn, Marie Haser, Maximilian Preusser, Christoph Benz

Projektkoordination:
Matthias Fiebig

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Podcast des Arbeitskreises für Sicherheitspolitik an der Universität Passau.

Mit wechselnden Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit diskutieren wir brennendsten Themen der deutschen wie europäischen Außen- und Sicherheitspolitik.

Viel Spaß und stay tuned! ;)

Team:
Patrick Zerrer, Emily Spanl, Christian Zrenner, Marlene Rühlemannn, Marie Haser, Maximilian Preusser, Christoph Benz

Projektkoordination:
Matthias Fiebig

    GSP 021: “The Art of the Deal”? – die iranische Zivilgesellschaft im Zeichen des Atomabkommens…

    GSP 021: “The Art of the Deal”? – die iranische Zivilgesellschaft im Zeichen des Atomabkommens…

    Heute geht es bei uns um die innenpolitischen Veränderungen im Iran. Die komplexen Strukturen politischer Macht in der Islamischen Republik sind sowohl von republikanischen als auch autoritären Elementen gekennzeichnet. Den obersten Befehl hat der "Oberste Führer der Islamischen Revolution", der auf unbestimmte Zeit ernannt wird, dem entgegen steht der auf 4 Jahre vom Volk gewählte Regierungschef Hassan Ruhani.

    Dieser strebt seit den großen Protesten Ende letzten Jahres einige Reformbemühungen hin zu einem demokratischen Staat an. Zusätzlich scheint es so, dass seit die Wirtschaftlichen Sanktionen aufgehoben wurden ein wirtschaftlicher Aufschwung im Land stattfindet doch wie wirkt sich dieser auf die Bevölkerung aus? Auch ist die staatliche Zukunft des Iran durch das bröckelnde Atomabkommen ungewiss, kann der Fortschritt hin zu mehr Mitbestimmung des Volkes erhalten bleiben?

    Zu diesem Thema haben wir Herrn Bahman Nirumand eingeladen. Er studierte Germanistik, Philosophie und Iranistik. 1960 promovierte er in Tübingen über Probleme der Verpflanzung des europäischen Dramas in die neupersische Literatur. In diesem Jahr war er auch Gründungsmitglied der Konföderation Iranischer Studenten (CISNU). Nach Abschluss seines Studiums kehrte Nirumand 1960 in den Iran zurück und arbeitete dort an der Universität Teheran. Da Nirumand als Oppositioneller galt und ihm eine Verhaftung drohte verließ er das Land und ging 1965 erneut nach Deutschland. Nirumand erhielt dort ein Stipendium für eine Habilitationsschrift über Goethe und Hafis. Im Frühling 1967 erschien sein Buch Persien, Modell eines Entwicklungslandes, das die westdeutsche Studentenbewegung stark beeinflusste. Darauf hin folgten noch viele weitere Publikationen wie zum Beispiel „Sturm im Golf: Die Irak-Krise und das Pulverfass Nah-Ost.“, „Der unerklärte Weltkrieg.“ oder sein letztes Buch 2012 „Iran Israel Krieg - Der Funke zum Flächenbrand.“. Zusätzlich schreibt er seit 2001 den Iran Report der Heinrich Böll Stiftung.



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    Dafür vielen Dank und viel Spaß an hoffentlich noch vielen Folgen GASPacho Podcast!



    Moderation: Patrick Zerrer & Emily Spanl
    Redaktion: Patrick Zerrer
    Projektkoordination: Matthias Fiebig

    Intro: Flamenco Rhythm by Sunsearcher

    • 30 min
    GSP 020: Two Minutes To Midnight – Mission Global Zero: Die Genfer Abrüstungskonferenz

    GSP 020: Two Minutes To Midnight – Mission Global Zero: Die Genfer Abrüstungskonferenz

    "2 Minutes To Midnight" ist der warnende Titel eines Songs der Band Iron Maiden. Der Song wurde zum Anlass des Standes der "Doomsday Clock" - Zwei Minuten vor Mitternacht im Jahr 1953 - geschrieben. Damals testete swohl die UdSSR, als auch die USA ihre Wasserstoffbomben. Heute, 65 Jahre später zeigt die Weltuntergangsuhr dem gleichen Stand.

    Am zurückdrehen dieser Uhr arbeitet unser heutiger Gast. Wir werden mit dem deutschen Botschafter bei der Abrüstungskonferenz in Genf - Michael Biontino - über die internationalen Abrüstungsbemühungen im Allgemeinen und im Konkreten um die Arbeit "Fissile Material Cutoff Treaty" dem sogenannten FMCT sprechen.

    Dabei handelt es sich um ein internationales Übereinkommen, dass die Herstellung der beiden Hauptkomponenten von Kernwaffen verbieten soll - hochangereichertes Uran und Plutonium. Diskussionen zu diesem Thema finden im Rahmen der UN-Abrüstungskonferenz - abgekürzt als CD bezeichnet - statt. Das Gremium umfasst 65 Mitgliedstaaten, welches als einziges multilaterales Verhandlungsforum für Abrüstung eingerichtet wurde. Die CD erfordert Konsens für die Durchführung von Maßnahmen. Folglich haben Verhandlungen über einen FMCT nicht stattgefunden, obwohl vorläufige Diskussionen bereits im Gange sind.



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    Moderation: Patrick Zerrer & Maximilian Preußer
    Redaktion: Christian Zrenner
    Projektkoordination: Matthias Fiebig

    • 21 min
    GSP 019: Play it again, Sam – Zustand der russischen parlamentarischen Opposition unter Putin IV

    GSP 019: Play it again, Sam – Zustand der russischen parlamentarischen Opposition unter Putin IV

    Am 18. März hat die Russische Föderation gewählt: Wie bereits vor der Wahl vermutet konnte Vladimir Putin die Wahl für sich entscheiden. Mehr als 56,4 Millionen Russen haben den amtierenden Präsidenten wiedergewählt. Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 67% konnte er somit 76,69% der Stimmen auf sich vereinen. Nicht nur aus den Reihen der OSZE-Wahlbeobachter hagelte es Kritik:

    Die Wahlen seien von mangelnder Auswahl geprägt, zudem meldete die Wahlbeobachtungsbehörde Golos alleine am Wahltag 2700 Manipulationsversuche. Solche wurden auch bereits Monate vorher von der Regierung vorgenommen: In den Sinn kommt einem dabei zugleich das Verfahren gegen den Blogger und Oppositionspolitiker Alexej Nawalny, der im Sommer 2017 wegen Unterschlagung zu fünf Jahren Bewährung verurteilt wurde und dem durch ein Gesetz, das vorbestraften Politikern untersagt, für die Präsidentschaft zu kandidieren, schließlich die Kandidatur untersagt wurde.

    Wir sprechen heute mit Dimitri Androssow, einem Jungpolitiker der liberalen Parnas, der Partei der Volksfreiheit, und Munich Young Leader 2017 über die Situation der Opposition in Russland und die Auswirkungen, die die erneute Wiederwahl Putins auf die russische Politik haben wird.



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    Moderation: Marie Haser & Marlene Rühlemann
    Redaktion: Marlene Rühlemann
    Projektkoordination: Matthias Fiebig

    Intro: Flamenco Rhythm by Sunsearcher

    • 29 min
    Traditionserlass 3.0 – “umfassende Beteiligung”, “breiter Ansatz” & “begrüßenswerte Selbstreflexion”…

    Traditionserlass 3.0 – “umfassende Beteiligung”, “breiter Ansatz” & “begrüßenswerte Selbstreflexion”…

    Ein treffendes Bonmot der Stunde ist gewiss, dass es zur guten langjährigen Tradition der Bundeswehr gehört seit der deutschen Wiederbewaffnung vor über 60 Jahren, sich über die Geschichte und das Geschichtsbild der deutschen Streitkräfte zu streiten.

    Im Zuge des öffentlichkeitswirksamen Skandals um den vereitelten Anschlag des rechtsextremen Bundeswehroffiziers Franco A. trat sich im Sommer des vergangenen Jahres eine Kaskade pseudo- und intellektueller Beiträge los, die das Verhältnis der Bundeswehr zu Wehrmacht, Reichswehr und dem deutschen Heer des Kaiserreichs neu auszuloten, sich aufs Banner geschrieben hatte.

    In postwendender Reaktion wurden seitens des BMVg Devotionalienkammern geräumt, private Spinde nach Wehrmachtsartefakten durchsucht, weitreichende Personalentscheidungen getroffen und vor allem – und darum soll es heute bei uns gehen – ein Update des angestaubten Traditionserlasses von 1982 forciert.

    „Umfassende Beteiligung“, „Ein breiter Ansatz“ & „Begrüßenswerte Selbstreflexion“ waren die Schlagworte die seitens des BMVg die 4 Workshops auf dem Weg zum neuen Traditionserlass selbstzugeschriebenermaßen prägen sollten.

    Was erreicht und ob Handlungs- und Rechtssicherheit für unsere deutschen Streitkräfte im Umgang mit ihrer Tradition gestiftet werden konnte, ob die Bundeswehr eine identitätsstiftende Eigengeschichte besitzt und wie mit dem umkämpften Begriff des Helden umgegangen werden kann, klären wir heute im Gespräch mit Herrn Oberst i.G. Dr. Sven Lange, Referatsleiter für Fragen deutscher Militärgeschichte im Bundesministerium der Verteidigung, dessen Referat federführend die Neufassung des Traditionserlasses der Bundeswehr begleitete.

    • 56 min
    Usbekistan - die neue alte Perle der Seidenstraße?

    Usbekistan - die neue alte Perle der Seidenstraße?

    Seit dem Tod des ehemaligen Präsidenten Usbekistans (Islom Karimov) beschreitet sein Amtsnachfolger und ehemaliger Regierungschef des zentralasiatischen Landes, Shavkat Mirziyoyev, einen wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Öffnungskurs.
    Neben der Modernisierung der weitgehend bisher wirtschaftlich abgeschotteten Industrie Usbekistans, wurde seit seiner Amtseinführung Ende 2016 unter dem neuen Präsidenten seither ein Weg der verhaltenen politischen Reformen eingeschlagen. Die Folgen und Entwicklungen dieses Kurses für Usbekistan - ein Land das in der Vergangenheit regelmäßig als Dinosaurier unter den autoritären Staaten dieser Welt bezeichnet wurde - sind zum Zeitpunkt kaum abzusehen und stellen die europäische außenpolitische Community vor folgenschwere Fragen und Entscheidungen:

    1. Welche Einwirkungsmöglichkeiten für den in Angriff genommenen Demokratisierungskurs eröffnen sich der EU?
    2. Welche wirtschaftlichen Entwicklungspotentiale ergeben sich aus dem Reformkurs für die deutsche Industrie?
    3. Welches Konfliktpotential zwischen den Großmächten China und Russland erwächst womöglich aus dem viel beschworenen "Seidenstraßenprojekt" der Volksrepublik & ist womöglich mit einer Neuauflage eines "Great Game" um Zentralasien zu rechnen?

    Als Experten für dieses Interview dürfen wir Herrn Dr. Sebastian Schiek wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe Osteuropa und Euroasien der Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP) bei uns begrüßen. Hr. Dr. Schiek promovierte an der Universität Hamburg zu den Reform- und Modernisierungsprozessen in der Region. In den Jahren 2007 & 2008 verbrachte er einen einjährigen Forschungsaufenthalt in Kasachstan und ist u.a. als Lehrbeauftragter an der Deutsch Kasachischen Universität in Almaty tätig.

    • 41 min
    Hungerkatastrophe in Ostafrika - vergessen, ignoriert, provoziert?

    Hungerkatastrophe in Ostafrika - vergessen, ignoriert, provoziert?

    Im Jahr 2011 erklärten die UN in Somalia den Hungernotstand, mehr als 260.000 Menschen starben. Heute wiederholt sich die Geschichte. Es droht die größte humanitäre Katastrophe seit dem zweiten Weltkrieg. Mehr als 18 Millionen Menschen in Äthiopien, Kenia und Somalia waren in diesem Jahr von Hunger durch Dürren bedroht, 40 Mio. leiden unter Nahrungsmittelknappheit. Allein in Somalia hat sich die Zahl der Menschen, die Nahrungsmittelhilfe benötigen, in den vergangenen sechs Monaten auf 6,2 Millionen verdoppelt. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, ganz im Gegenteil. Dies wirft auch die Frage der Verantwortung des UN-Sicherheitsrates auf. Unzählige Resolutionen werden verabschiedet die meist mit den Worten »Mit tiefer Betroffenheit...« beginnen und nie zu einem Ergebnis führen. Versagen die Vereinten Nationen auf ganzer Linie?

    Aber nicht nur in Ostafrika ist die Lage kritisch, der Krieg im Jemen führt dazu unzählige Menschen das Land verlassen und nach Dschibuti und den Sudan flüchten. Die Nachbarstaaten des Jemen wie Saudi-Arabien und der Oman zeigen hingegen kein Interesse die Menschen aufzunehmen.

    Gleichzeitig scheint es so, dass die deutsche Bevölkerung sich an die Katastrophenmeldungen gewöhnt hat die konstant aus aller Welt kommen. Doch kann man sich wirklich an das Grauen gewöhnen? Warum hat die Internationale Gemeinschaft nichts aus den Hungerkatastrophen der vergangenen Jahre gelernt? Sind Institutionen wie der UN-Sicherheitsrat gar ein Teil des Problems und nicht der Lösung?

    Über diese und andere Fragen diskutieren wir heute mit Uwe Kekeritz, dem Sprecher für Entwicklungspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. Dort beschäftigt er sich bereits seit 2009 mit Entwicklungspolitik, internationaler Zusammenarbeit und Fragen der globalen Gerechtigkeit.

    • 36 min

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