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Wir interviewen in unserem Podcast Menschen, denen der Sinn ihrer Arbeit wichtiger ist als das große Geldverdienen. Dabei versuchen wir herauszufinden, was sie antreibt, wer oder was sie inspiriert und warum sie Arbeit für sich ganz anders definieren, als es bisher die gängige Praxis ist.

Bei uns kommen Sozialunternehmerinnen und -unternehmer, Gründerinnen und Gründer und New Work Pioniere zu Wort. Gemeinsam fragen wir uns, was schief läuft in Wirtschaft und Gesellschaft und bei der täglichen Arbeit. Aber vor allem entwickeln wir Ideen, wie wir es besser machen können! Denn mit dem Status Quo sollten wir uns nicht zufrieden geben.

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Wir interviewen in unserem Podcast Menschen, denen der Sinn ihrer Arbeit wichtiger ist als das große Geldverdienen. Dabei versuchen wir herauszufinden, was sie antreibt, wer oder was sie inspiriert und warum sie Arbeit für sich ganz anders definieren, als es bisher die gängige Praxis ist.

Bei uns kommen Sozialunternehmerinnen und -unternehmer, Gründerinnen und Gründer und New Work Pioniere zu Wort. Gemeinsam fragen wir uns, was schief läuft in Wirtschaft und Gesellschaft und bei der täglichen Arbeit. Aber vor allem entwickeln wir Ideen, wie wir es besser machen können! Denn mit dem Status Quo sollten wir uns nicht zufrieden geben.

    Benjamin Adrion (Viva con Agua): Wie steuert man eine dezentrale Organisation?

    Benjamin Adrion (Viva con Agua): Wie steuert man eine dezentrale Organisation?

    Als Benjamin Adrion 2005 mit seinem damaligen Arbeitgeber, dem Fußballverein FC St. Pauli, im Trainingslager auf Kuba war, hatten ca. 1,3 Mrd. Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Im Jahr 2020 hat sich diese Zahl in etwa halbiert. Benny und die von ihm ins Leben gerufene Organisation Viva con Agua (VcA) hat einen kleinen, aber wichtigen Beitrag dazu geleistet. Mit dem All-For-Profit-Prinzip gelingt es VcA auf faszinierende Weise, zehntausende, primär junge Menschen für soziales Engagement zu begeistern und damit viel Geld für Wasser- und Sanitärprojekte weltweit zu sammeln.

    Inzwischen gibt es nicht nur den Verein in St. Pauli, sondern auch eine Stiftung, eine GmbH für den Vertrieb von Flaschenwasser, die Tochtergesellschaft Goldeimer (Klopapier & Komposttoiletten) sowie zahlreiche internationale Ableger und Projekte. Aus Bennys Idee, soziales Engagement mit Spaß, Sport, Kultur und Musik zu verbinden ist ein internationales Netzwerk von tausenden Unterstützer*innen geworden. Die klassische Rollenverteilung von spendablen Gebern im Reichen Norden und den armen Hilfsbedürftigen im globalen Süden will VcA überwinden. Stattdessen sollen alle Beteiligten gleichermaßen für ein gesellschaftliches Miteinander auf Augenhöhe ermächtigt werden.

    Wir haben mit Benny über seine aktuelle Aufgabe in Südafrika gesprochen, wo er mit seinem Team eine weitere VcA-Zelle aufbaut und den anstrengenden Arbeitsalltag in Zoom-Konferenzen debattiert. Er hat uns davon berichtet, wie VcA sich durch Corona ein Stück weit neu erfinden muss, mit welchen Methoden sie das dezentrale und internationale Netzwerk steuern und warum sie neuerdings auch in Eigenregie WASH-Projekte vor Ort umsetzen. Diese Folge ist auch aus New Work Perspektive sehr zu empfehlen.

    Wir stecken viel Arbeit und Herzblut in ‘Geil Montag’ und müssen diesen Aufwand auch refinanzieren. Wenn Du möchtest, dass wir den Podcast auch zukünftig regelmäßig veröffentlichen, hast Du unter www.geilmontag.de die Möglichkeit, einmalig oder monatlich wiederkehrend einen finanziellen Betrag deiner Wahl beizusteuern. Wir bedanken uns sehr herzlich für deinen Support!

    Diese Folge wurde auf dem Viva con Agua Summit 2020 aufgenommen.

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    TEDx Talk von Benny:
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    • 1 hr 9 min
    Raúl Krauthausen (Sozialhelden e.V.): Warum möchtest Du dich und deine Arbeit überflüssig machen?

    Raúl Krauthausen (Sozialhelden e.V.): Warum möchtest Du dich und deine Arbeit überflüssig machen?

    Ob ein Fahrstuhl funktioniert, ein Restaurant barrierefrei ist oder der Film im Kino mit Untertitel gezeigt wird, ist für viele Menschen im Alltag nicht so wichtig. Für andere ist es hingegen tagtäglich eine zentrale Frage, um überhaupt gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. In Deutschland sind wir noch immer weit von einer inklusiven Gesellschaft entfernt, sei es in Bezug auf eine barrierefreie Infrastruktur oder wenn es um einen wertschätzenden Umgang mit behinderten Menschen geht. Was muss sich verändern, damit Barrieren in den Köpfen und im Alltag verschwinden?

    Raúl Krauthausen ist einer der prominentesten Aktivisten für eine inklusive Gesellschaft in Deutschland. Er selbst hat Glasknochen und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Die von ihm mit gegründete Organisation Sozialhelden e.V. hat er seit 2003 zahlreiche innovative Projekte realisiert, um mehr Teilhabe und Barrierefreiheit zu erreichen. Der Verein hat beispielsweise die Wheelmap erfunden, eine digitale Karte, auf der man erkennen kann, ob ein Ort barrierefrei ist oder nicht. Für seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz, als Ashoka Fellow und mit dem Grimme Online Award.

    Wir haben mit Raúl über Sexismus, sprachliche Diskriminierung und Hass im Netz gesprochen. Er hat uns mitgenommen in seine abwechslungsreiche Vita, in der man aufgrund der Vielzahl von unterschiedlichen Projekten und Tätigkeiten gut und gerne mal den Überblick verlieren kann. Wir haben über das Für und Wider des Sozialunternehmertums diskutiert und ihn gefragt, ob er sich eher als Aktivist oder als gesellschaftlich engagierter Tech-Nerd betrachtet. Außerdem grübeln wir über die Frage, wie man Menschen auf ein Problem aufmerksam machen kann, von dem sie selbst nicht direkt betroffen sind und ob ein soziales Pflichtjahr für alle das gesellschaftliche Miteinander stärken würde.

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    • 1 hr 25 min
    Simon Böhnlein (GoodBuy): Wie gründet man als Angestellter ein Unternehmen?

    Simon Böhnlein (GoodBuy): Wie gründet man als Angestellter ein Unternehmen?

    Entrepreneure gehen ein hohes Risiko ein, wenn sie ein Unternehmen gründen. Sie müssen viele verschiedene Kompetenzen mitbringen, um einen Businessplan aufzustellen, ein wettbewerbsfähiges Produkt auf den Markt zu bringen und die ersten Kunden zu gewinnen. Das hält viele davon ab, ihren Traum zu verwirklichen und ihre Ideen in die unternehmerische Tat umzusetzen. Aber es gibt einen Mittelweg, der die schöpferische Freiheit des Unternehmertums mit der Sicherheit eines Angestellten verbindet. Intrapreneure sind Unternehmerpersönlichkeiten, die aus einer bestehenden Organisation heraus gründen.

    Unser Gast Simon ist ein sehr gutes Beispiel für diese Art des Gründens. Er ist nach seinem Studium als Praktikant zu GoodJobs gekommen und hat nach nur zwei Jahren das Unternehmen GoodBuy ausgegründet. Mit finanzieller, kreativer und fachlicher Unterstützung aus dem Schwesterunternehmen ließ sich das Projekt sehr viel schneller realisieren, als wenn er es als klassischer Entrepreneur alleine angegangen wäre. Und umgekehrt profitiert nun auch die bestehende Organisation von Simons Erfolg.

    Vor kurzem war Simon bereits zu Gast in Europas erfolgreichstem Podcast Gemischtes Hack. Wir haben Simon gefragt, wie es sich nun anfühlt, prominent zu sein, ob er inzwischen auf der Straße erkannt wird und warum es so wichtig ist, Soziales Unternehmertum der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Er hat uns erläutert, wie er nachhaltigen Konsum aus der Nische holen möchte, warum auch öko-soziales Einkaufen nicht immer die beste Lösung ist und wieso er nebenbei ein Kartenspiel erfunden hat.

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    • 1 hr 14 min
    Heinrich Strößenreuther (German Zero): Lässt sich der Klimawandel per Gesetz stoppen?

    Heinrich Strößenreuther (German Zero): Lässt sich der Klimawandel per Gesetz stoppen?

    Heinrich Strößenreuther ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Umweltaktivisten in Deutschland. Seit Jahren kämpft er mit viel persönlichem Einsatz für mehr Klimaschutz, lebenswerte Städte und sichere Radwege. Die Medien titulieren in regelmäßig als “Autoschreck” oder “Aktivist in Nadelstreifen”, denn Heinrichs Arbeit ist nicht nur überaus wirksam, sondern unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht auch von der anderer Organisationen. Als Wirtschaftsinformatiker, langjähriger Umweltmanager bei der Deutschen Bahn und selbstständiger Berater ist sein wirksamstes Werkzeug die Excel-Liste.

    Heinrichs neuestes Projekt ist auch sein bislang größtes: Als Mitgründer und Initiator von German Zero möchte er Deutschland bis 2030 klimaneutral machen. Was heute als naive Utopie, als Ding der Unmöglichkeit gilt, möchte er mit einem Netzwerk von Wissenschaftler*innen, Experten aus der Wirtschaft, Politiker*innen, Bürger*innen und Prominenten schaffen. Die Grundlage bildet ein gemeinsam erarbeiteter Klimaplan, der 2022 pünktlich zur Bundestagswahl dem Parlament vorliegen soll und mit dessen Beschluss Deutschland die Selbstverpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen doch noch einhalten kann.

    Wir haben mit Heinrich über sein Leben und die Leidenschaft für die Umwelt gesprochen und haben am Beispiel der Lokführer gelernt, wie minimale Verhaltensänderungen des Einzelnen in der Summe riesige, positive Auswirkungen haben können. Heinrich hat uns die Entstehung des “Volksentscheids Fahrrad” in Berlin erläutert und erklärt, wie daraus das erste Mobilitätsgesetz in Deutschland wurde, das nun bundesweit als Blaupause für nachhaltige, urbane Mobilität gilt. Außerdem haben wir beeindruckt festgestellt, was man mit Excel alles bewegen kann (wenn man es beherrscht) und dass die Zukunft dieses Landes in den Händen von uns allen liegt.

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    • 1 hr 36 min
    Matthias Scheffelmeier (Ashoka): Was zeichnet ein echtes Sozialunternehmen aus?

    Matthias Scheffelmeier (Ashoka): Was zeichnet ein echtes Sozialunternehmen aus?

    Dass sich der Kapitalismus verändern muss, darin sind sich schnell alle einig. Zumindest wenn man den regelmäßigen Lippenbekenntnissen aus der Beletage von Wirtschaft und Politik Glauben schenken kann. Aber bei der Frage, wie wir unser Wirtschaftssystem ganz konkret verändern können, damit es nicht fortlaufend gewaltige soziale und ökologische Kollateralschäden verursacht, wird lamentiert und gezaudert. Social Entrepreneurship hat weltweit bereits den Beweis erbracht, dass sich Unternehmertum auch gemeinwohlorientiert denken lässt. Warum fristet es dennoch ein Nischendasein?

    Matthias Scheffelmeier ist seit zehn Jahren bei Ashoka tätig, dem weltgrößten Förderer von Sozialen Unternehmer*innen. Die Stiftung möchte das kreative Potenzial, die Leidenschaft und den Ehrgeiz von Gründerinnen und Gründern in eine andere Richtung lenken - weg vom Gedanken an den millionenschweren Exit und einen flotten Sportwagen (zugegeben sehr spitz formuliert), hin zu gesellschaftlicher Innovation und sozial-ökologischem Nutzen für alle. Die Dynamik des Kapitalismus kann gewaltige Veränderungen in Gang setzen, vorausgesetzt, das richtige Ziel wird in den Blick genommen.

    Wir haben mit Matthias über die verschiedenen Facetten von Social Entrepreneurship gesprochen, über bahnbrechende Ideen aus dem Ashoka-Netzwerk und die strengen Auswahlkriterien, denen man gerecht werden muss, um in den erlesenen Kreis der “Fellows” aufgenommen zu werden. Gemeinsam haben wir uns gefragt, wie der Social Business Gedanke einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könnte und ob die aktuelle Krise Fluch oder Segen bedeutet. Schlussendlich haben wir unser eigenes unternehmerisches Tun hinterfragt und dabei festgestellt, dass auch bei uns noch etwas Luft nach oben ist. Inspiration von einigen tollen sozial unternehmerischen Geschäftsideen hat uns das Gespräch mit Matthias geliefert.

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    • 1 hr 24 min
    Stephan A. Jansen (Hohes C - Folge 5): Retten wir die Alten - aber nicht das Alte!

    Stephan A. Jansen (Hohes C - Folge 5): Retten wir die Alten - aber nicht das Alte!

    Lange angekündigt, noch länger debattiert, jetzt ist sie endlich da: die Maskenpflicht! Wir halten uns natürlich wie immer an alle Auflagen und nehmen unseren Podcast nur noch mit Maske auf. Das erfordert in der Konsequenz beim Zuhörenden besondere Aufmerksamkeit, um bei all dem Genuschel überhaupt noch etwas zu verstehen. Denn so ehrlich sind wir auch: Unser Stammgast und Marathon-Redner Stephan A. Jansen spricht gewohnheitsbedingt weiterhin so schnell wie immer, denn es gibt viel zu diskutieren.

    Wir läuten das Staffelfinale von unserer kleinen Mini-Reihe “Hohes C - Corona Spezial” ein. Für den Moment scheint alles gesagt, eine Neuauflage wird es dann vielleicht pünktlich zur zweiten Pandemie-Welle im Herbst geben. Wir lassen in dieser Folge die vergangenen Wochen Revue passieren und blicken auf die behandelten Themen und unsere eigene Gefühlslage zurück: Hackathon, Green New Deal, fehlerhafte Corona-Statistiken, die Frage nach einem neuen Kapitalismus und der Verhältnismäßigkeit des Shutdowns, der Status Quo in unserem Gesundheits- und Bildungssystem und die Ungewissheit, wie es morgen weitergeht.

    Außerdem zaubern wir ein paar Überraschungsgäste aus dem Hut, zum Beispiel die Asien-Grippe von 1957 oder die Hongkong-Grippe (auch Mao-Grippe genannt) aus dem Jahr 1968. Warum das Ganze? Weil auch damals in Deutschland jeweils mehr als 30.000 Menschen starben und das öffentliche Leben still stand, sich aber niemand in Wissenschaft und Medien daran zu erinnern scheint. Zu guter Letzt blicken wir naturgemäß nach vorne und in eine Zukunft, in der es vielleicht schon bald ein Bedingungsloses Grundeinkommen gibt. Davon würden besonders gesellschaftlich benachteiligte Menschen profitieren, die auch in dieser Krise die größten Lasten zu tragen haben.

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    www.stephanjansen.org
    www.18teskamel.de

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    Petition zum Bedingungslosen Grundeinkommen im Bundestag:
    www.mensch-in-germany.org

    Volksbegehren zum Grundeinkommen in Berlin:
    www.expedition-grundeinkommen.de

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    • 1 hr 25 min

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