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Der Gerichtspodcast mit Heike Borufka und Basti Red: Die hr-Gerichtsreporterin und der Podcaster sprechen über echte Kriminalfälle, echte Gerichtsurteile, das echte Leben und das deutsche Justizsystem.

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    • True Crime

Der Gerichtspodcast mit Heike Borufka und Basti Red: Die hr-Gerichtsreporterin und der Podcaster sprechen über echte Kriminalfälle, echte Gerichtsurteile, das echte Leben und das deutsche Justizsystem.

    Verurteilt! (20): Der Kannibale von Rotenburg

    Verurteilt! (20): Der Kannibale von Rotenburg

    2001 entmannt der sogenannte "Kannibale von Rotenburg" Armin Meiwes seinen Internet-Bekannten Bernd. Er filmte die Tat, portionierte das Fleisch, frierte es ein - und isst Teile davon. Sein Opfer überlebt die Tat nicht. 2002 wird Meiwes verhaftet und zwei Jahre später in Kassel wegen Totschlags zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Doch der Bundesgerichtshof hebt das Urteil auf. 2006 verurteilt ihn das Landgericht Frankfurt wegen Mordes und Störung der Totenruhe zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.

    Verurteilt! (19): Liebesbetrüger Gerry Mason

    Verurteilt! (19): Liebesbetrüger Gerry Mason

    Er nannte sich Gerry Mason. Und war die große Liebe von Frau B. Die 63-Jährige hatte ihn im Internet kennengelernt. Er fand schöne Worte für sie. Doch plötzlich schrieb Gerry von einer Notlage - und Frau B. half gerne. 35 000 € schickte sie ihm insgesamt. Dann wurde sie aber doch ein bisschen misstrauisch und wollte ein Treffen. Gerry schickte seinen Freund Mouhamed A. Ihm gab sie 5200 €. Aber schon bald wurde ihr klar: sie war auf zwei Liebesbetrüger reingefallen. Immerhin konnte die Staatsanwaltschaft Mouhamed A. ermitteln und wegen Betrugs anklagen. Ein Schöffengericht verurteilte ihn zu 11 Monaten mit Bewährung. Der Mann, der sich Gerry Mason nannte, ist bis heute verschwunden.

    Verurteilt! (18): Der Stalker

    Verurteilt! (18): Der Stalker

    Ahmet Ü. sieht 2008 auf einer Veranstaltung in der Abendschule eine junge Frau. An diesem Abend entscheidet er: diese Frau ist für ihn bestimmt. Und von diesem Tag an verfolgt er sie. Wochenlang. Monatelang. Jahrelang. Der 38-Jährige ist ein Stalker - und er ist gewalttätig. Er quält nicht nur die junge Frau, er quält auch seine Eltern und andere Menschen. Wegen Nachstellung, gefährlicher Körperverletzung, räuberischer Erpressung, Beleidigung und Nötigung steht er schließlich in Frankfurt vor dem Landgericht.

    Verurteilt! (17): Kein Mord ohne Leiche

    Verurteilt! (17): Kein Mord ohne Leiche

    Am 15. Oktober 2004 verschwindet der Fabrikantensohn Andreas Sascha Grimm in Frankfurt auf dem Weg zu seiner Freundin. Vier Wochen lang sucht seine Familie nach ihm. Die Polizei durchkämmt Felder und Wälder. Zunächst sieht alles nach einer Entführung aus. Doch es kommt keine Lösegeldforderung. Die Ermittler erhalten einen Tipp, der sie zu dem 22 Jahre alten Jens A. führt. Er erzählt viele Versionen, in denen es auch um Rauschgift und Drogendeals geht. Mörder aber sei er nicht. In dem Indizienprozess wird Jens A. zu 11 Jahren verurteilt. Und das, obwohl die Leiche von Andreas Sascha Grimm bis heute nicht gefunden wurde.

    Verurteilt! (16): Die Naziplatten

    Verurteilt! (16): Die Naziplatten

    Manfred J. geht gerne auf Flohmärkte und versteigert die Schnäppchen später auf Ebay. Auch eine Kiste mit alten Platten bietet er zum Verkauf an. Kurz darauf meldet sich allerdings die Polizei. Es handelt sich bei den Scheiben um Nazi-Platten, stilecht mit Reichsadler und Hakenkreuz auf dem Cover. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm das "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" vor und beantragt einen Strafbefehl.

    Verurteilt! (15): Doppelmörder Söring

    Verurteilt! (15): Doppelmörder Söring

    Am 17. Dezember 2019 landet der in den USA verurteilte Doppelmörder Jens Söring auf dem Frankfurter Flughafen und damit in der Freiheit. Ein Vertreter der Bundesregierung, Dutzende Journalisten und ein knappes Dutzend seiner Unterstützer begrüßt ihn wie einen Popstar. Der 53-Jährige deutsche Diplomatensohn ist jetzt frei, aber nicht freigesprochen. Die amerikanische Justiz hält nach wie vor an ihrem Urteil und ihrer Überzeugung fest: Danach hat Jens Söring im März 1985 die Eltern seiner damaligen Freundin Elisabeth Haysom umgebracht. Er gesteht das auch zunächst. Aus Liebe, sagt er, als er sein Geständnis widerruft, um Elisabeth vor der Todesstrafe zu bewahren. 1990 wird er wegen Doppelmordes zu zweimal Lebenslang verurteilt. Doch Söring beteuert all die Jahre seine Unschuld. Ende 2019 entscheidet das zuständige US-Gremium nach 33 Jahren Haft: Söring kommt auf Bewährung frei und wird abgeschoben.

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