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Im radioeins & Freitag Salon setzt sich der Journalist und Verleger Jakob Augstein einmal im Monat mit einem Gast an den Tisch und redet – über das Politische in der Kultur, über die Gesellschaft und ihre Zwänge, über die Mechanismen von Öffentlichkeit und Lüge, und über das Verschwinden der Demokratie im Kapitalismus. radioeins sendet live. Hier verstummt die Erregungsmaschine des Internets. Der radioeins & Freitag Salon ist "unplugged", wie man früher gesagt hätte. Echte Menschen reden über echte Themen und üben sich in Fähigkeiten, die rar zu werden drohen: Zeit nehmen, zuhören, verstehen, lernen. Das – unerreichte – Vorbild dieses aktuellen politischen Diskussionsformats sind die legendären Gespräche des Journalisten Günter Gaus, die im Fernsehen gezeigt wurden, als dieses noch schwarz-weiß war.

Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und Geschäftsführer der Wochenzeitung "der Freitag". 1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris. Er war zehn Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung als Reporter in Berlin und Ostdeutschland unterwegs. Von 2011 bis 2018 schrieb er die Kolumne "Im Zweifel links" auf "SPIEGEL ONLINE". Von 2011 bis 2020 lieferte er sich mit Nikolaus Blome, dem ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur der Bildzeitung, in der Phoenix-Sendung "Augstein und Blome" einen wöchentlichen Schlagabtausch zum politischen Thema der Woche.

radioeins- und Freitag-Salon rbb

    • Society & Culture

Im radioeins & Freitag Salon setzt sich der Journalist und Verleger Jakob Augstein einmal im Monat mit einem Gast an den Tisch und redet – über das Politische in der Kultur, über die Gesellschaft und ihre Zwänge, über die Mechanismen von Öffentlichkeit und Lüge, und über das Verschwinden der Demokratie im Kapitalismus. radioeins sendet live. Hier verstummt die Erregungsmaschine des Internets. Der radioeins & Freitag Salon ist "unplugged", wie man früher gesagt hätte. Echte Menschen reden über echte Themen und üben sich in Fähigkeiten, die rar zu werden drohen: Zeit nehmen, zuhören, verstehen, lernen. Das – unerreichte – Vorbild dieses aktuellen politischen Diskussionsformats sind die legendären Gespräche des Journalisten Günter Gaus, die im Fernsehen gezeigt wurden, als dieses noch schwarz-weiß war.

Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und Geschäftsführer der Wochenzeitung "der Freitag". 1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris. Er war zehn Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung als Reporter in Berlin und Ostdeutschland unterwegs. Von 2011 bis 2018 schrieb er die Kolumne "Im Zweifel links" auf "SPIEGEL ONLINE". Von 2011 bis 2020 lieferte er sich mit Nikolaus Blome, dem ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur der Bildzeitung, in der Phoenix-Sendung "Augstein und Blome" einen wöchentlichen Schlagabtausch zum politischen Thema der Woche.

    Im Osten nichts Neues – wohin steuert die nächste Generation?

    Im Osten nichts Neues – wohin steuert die nächste Generation?

    Hat der Osten ein Demokratieproblem? Der ehemalige Ost-Beauftragte der Bundesregierung erntete im vergangenen Jahr mit seiner markigen Einschätzung, dass viele im Osten noch nicht in der Demokratie angekommen seien, massive Kritik. Darüber spricht Freitag-Verleger Jakob Augstein mit der Regisseurin und Autorin Grit Lemke bei "2 um acht" im Berliner Ensemble.

    • 53 min
    Neue Rechte, alte Ignoranz – Radikalisieren sich jetzt die Konservativen?

    Neue Rechte, alte Ignoranz – Radikalisieren sich jetzt die Konservativen?

    Freiheit, Grundrecht, Revolution – klassisch links besetzte Themen, oder? Doch zunehmend okkupieren rechts-konservative Lager diese Inhalte. Die Pandemiesituation scheint dieses Phänomen weiter zu verstärken. Darüber spricht Freitag-Verleger Jakob Augstein mit der Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl bei "2 um acht" im Berliner Ensemble.

    • 54 min
    Haben wir was vergessen? Ein neuer Streit um die deutsche Erinnerungskultur

    Haben wir was vergessen? Ein neuer Streit um die deutsche Erinnerungskultur

    "Das Gedenken und Sprechen über die deutsche Geschichte muss sich ändern", fordert der Schriftsteller und Historiker Per Leo. Wie aber lässt sich eine solche Veränderung herbeiführen? Was gilt heute beim Umgang mit Begriffen wie Antisemitismus, Kolonialismus oder auch Vergebung und Vergessen? Haben wir was vergessen? Ein neuer Streit um die deutsche Erinnerungskultur.

    • 53 min
    Freiheit – Ist das Einzige, was zählt?

    Freiheit – Ist das Einzige, was zählt?

    Wir haben die freie Wahl, oder? Die Bundestagswahl verdeutlicht das. Aber sind wir wirklich frei? Und was bedeutet die Freiheit des Einzelnen noch im globalen Kontext? Freitag-Verleger Jakob Augstein diskutiert darüber mit dem Autor Bernd Ulrich.

    • 50 min
    Freiheit und Menschsein in Zeiten der Pandemie – was zählt, was fehlt?

    Freiheit und Menschsein in Zeiten der Pandemie – was zählt, was fehlt?

    Was bedeutet heute eigentlich Freiheit? Die Pandemie hat die Gesellschaft verändert und viele ihrer Freiheiten eingeschränkt. Nie dagewesene Kompromisse zwischen Freiheit und dem Schutz von Menschenleben mussten getroffen werden. Die Diskussionen über richtig und falsch, moralisch und unmoralisch, Solidarität und persönlicher Freiheit sind mittlerweile allgegenwärtig. Doch sie drehen sich zunehmend im Kreis. Abschließende, befriedigende Antworten bleiben aus.
    Auch für Philosophin Olivia Mitscherlich-Schönherr ist klar, die Debatten der letzten Monate waren lediglich von zwei Entgegensetzungen geprägt: Individuum versus Gemeinschaft und Lebensschutz versus Selbstbestimmung. Das greift aber zu kurz, so die Philosophin.

    • 54 min
    #allesdichtmachen? – Zum Zustand der Demokratie

    #allesdichtmachen? – Zum Zustand der Demokratie

    Fortschritt bedeutet gängige Positionen immer wieder in Frage zu stellen, postulierte schon der Sozialphilosoph Karl Popper in seinem Plädoyer für die offene Gesellschaft. Werden gesellschaftlich etablierte Methoden, Vorschriften und Praktiken in Frage gestellt, reagiert die Gesellschaft häufig mit strikter Ablehnung oder absoluter Zustimmung, sie polarisiert und moralisiert. "Das ist eine Gefahr für die Demokratie", erklärt Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel. Die Aufregung rund um #allesdichtmachen hat es gezeigt: Die Republik ist nervös.

    • 54 min

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