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'Deutschland im digitalen Abseits' oder 'Wir verlieren den Anschluss an China oder die USA'. So klingt es häufig, wenn über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Kryptowährungen gesprochen oder geschrieben wird. Aber verschlafen wir wirklich die großen Trends? In "So techt Deutschland" fragen Frauke Holzmeier und Andreas Laukat nach, ob das stimmt, wo es gut und wo es schlecht läuft. Bei Krypto-König Oliver Flaskämper, Tech-Investor Frank Thelen und anderen.

So techt Deutschland - der ntv Tech-Podcast ntv Nachrichten / Audio Alliance

    • Technology

'Deutschland im digitalen Abseits' oder 'Wir verlieren den Anschluss an China oder die USA'. So klingt es häufig, wenn über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Kryptowährungen gesprochen oder geschrieben wird. Aber verschlafen wir wirklich die großen Trends? In "So techt Deutschland" fragen Frauke Holzmeier und Andreas Laukat nach, ob das stimmt, wo es gut und wo es schlecht läuft. Bei Krypto-König Oliver Flaskämper, Tech-Investor Frank Thelen und anderen.

    Pitch will das bessere Powerpoint sein

    Pitch will das bessere Powerpoint sein

    Wer eine Präsentation im Job, in der Schule oder im Studium vorbereitet, nutzt dafür sehr wahrscheinlich Powerpoint von Microsoft. Mehr als 30 Millionen Präsentationen werden Schätzungen zufolge jeden Tag mit der Software des Marktführers erstellt. Christian Reber will das ändern. Das neue Startup des Seriengründers heißt Pitch und bietet eine gleichnamige Präsentationssoftware an.
    Reber hat seine Erfahrungen mit Microsoft. Sein Startup Wunderlist verkaufte er einst für 150 Millionen Euro an das von Bill Gates gegründete Unternehmen. Mit Pitch will er den Platzhirschen aber nicht ärgern. Das beteuert er zumindest im ntv-Podcast "So techt Deutschland": Weltweit nutzen 500 Millionen Menschen eine Präsentationssoftware. Wenn er auch nur einen kleinen Teil davon gewinnen könne, wäre das schon ein Erfolg.
    Im Schnitt werden zwei Stunden aufgewendet, um eine Präsentation in Powerpoint vorzubereiten. Reber will es schneller und schicker schaffen. Die erfolgreichsten Unternehmen der Welt wie Apple und Tesla haben "die Kunst des Präsentierens perfektioniert", behauptet der Gründer. Deshalb hätten Veranstaltungen der beiden Firmen regelmäßig Millionen von Zuschauern.
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    • 43 min
    Social Chain? "Georg Kofler und Ralf Dümmel sind Glücksfall für uns"

    Social Chain? "Georg Kofler und Ralf Dümmel sind Glücksfall für uns"

    "Wir vermarkten Produkte über Social Media" - so beschreibt Wanja S. Oberhof die Arbeit seines Unternehmens Social Chain. 2014 wurde die Firma gegründet, die Aktie des E-Commerce- und Social-Media-Unternehmens ist an der Frankfurter Börse notiert. Der aus der "Höhle der Löwen" bekannte Investor Georg Kofler ist Aufsichtsratsvorsitzender. Mit Ralf Dümmel sitzt seit der Fusion von Social Chain und der DS Gruppe ein weiterer "Löwe" im Vorstand.
    Für Oberhof sind die beiden Manager ein Glücksfall. Dümmel ist seit Jahrzehnen als "Mister Handel" bekannt. Seine Kernkompetenz: Produkte schnell verbessern und an den Markt bringen. Kofler habe ein Feingefühl dafür, wie Produkte in den neuen Medien besser vermarktet werden können, sagt Oberhof in dieser Folge des ntv-Podcasts. "So techt Deutschland". Insofern sei der Zusammenschluss an sich logisch, "so unterschiedlich die beiden als Typen auch sind."
    Oberhof will mit seinem Unternehmen ganz vorne mitspielen, wenn die neuesten Vermarktungstrends aus Asien in die westliche Welt kommen. Amerika und Europa würden in dem Bereich noch ein ganzes Stück hinter Asien zurückliegen, analysiert Oberhof. Es sei das erste Mal, dass die Trends im Handel aus Asien kommen, sagt der Vermarktungsexperte. Influencer gebe es nach Meinung von Oberhof genug in Deutschland, um auch der "alten" Industrie Social Commerce zu ermöglichen. Die großen Marken erkennen immer mehr, dass sie dahin müssen, wo die Kunden sind. "Und ddie sind auf Social Media und die kaufen online ein", so Oberhof.
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    • 34 min
    Digitalministerium? "Wie ein Startup im Staat"

    Digitalministerium? "Wie ein Startup im Staat"

    Judith Gerlach war einst Bayerns jüngste Abgeordnete und ist seit 2018 erste Digitalministerin in einem deutschen Bundesland. Die Digitalisierung geht ihr oft nicht schnell genug. Gerlach ist der Überzeugung, dass ein Produkt am Anfang nicht perfekt sein muss. Es sei wichtig, etwas vorzuweisen, sagt Gerlach und verweist auf die BayernApp, die erste Verwaltungs-App in einem Bundesland. Warum in ihrem sonst volldigitalen Ministerium auch ein Faxgerät steht, erzählt sie in der neuen Folge des ntv-Podcasts "So techt Deutschland".
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    • 39 min
    Datenschutz? "Es geht schlichtweg ums Geld"

    Datenschutz? "Es geht schlichtweg ums Geld"

    Datenschutz ist für die einen ein wichtiges und notwendiges Übel - für die anderen spannend und geschäftsfördernd. Tim Wybitul gehört zur zweiten Seite. Er ist einer der erfolgreichsten Fachanwälte für Datenschutzrecht.
    Seit die DSGVO im Mai 2018 EU-weit in Kraft getreten ist, steigt die Zahl der ausgesprochenen Bußgelder in Milliardenhöhe. Wybitul hält die Datenschutzgrundverordnung prinzipiell für gut gemacht. "Ich halte Datenschutz für sehr wichtig. Ich glaube auch, so wie er vor 2018 gelebt wurde, war es an vielen Stellen sicherlich zu wenig", ist der Experte überzeugt.
    Trotzdem mahnt er im ntv-Podcast "So techt Deutschland" Augenmaß an. "Ich habe den Eindruck, dass die Datenschutzbehörden mittlerweile an vielen Stellen sich ein kleines bisschen von der wirtschaftlichen Realität entkoppeln." Ein gutes Beispiel dafür ist für den Anwalt die Corona-Pandemie. Die Frage, ob Gesundheitsschutz oder Datenschutz wichtiger ist, wurde für Wybitul zu häufig mit Datenschutz beantwortet.
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    • 35 min
    Simuliert ein Computer demnächst Peter Kloeppel?

    Simuliert ein Computer demnächst Peter Kloeppel?

    Stephan Schmitters Karriere hat beim Radio begonnen. Heute gestaltet er den Zusammenschluss von RTL Deutschland und Gruner + Jahr mit. Sein eigener Wechsel zum TV und jetzt auch noch die Fusion - Aufgaben, die sich der Manager nicht erträumt hätte. Warum Technologie zukünftig die Kernkompetenz für Medienunternehmen ist, erzählt Stephan Schmitter, ntv-Chef und Geschäftsführer der RTL News, in der 150. Folge von "So techt Deutschland".


    Im Vermarktungsbereich ist RTL Deutschland schon lange ein Tech- und Datenunternehmen. "Aber jetzt müssen wir das noch einmal auf ein neues Level heben", verspricht Schmitter im Podcast. Mit den Daten auf RTL+ gebe es noch ganz andere Möglichkeiten und der Nutzer sei das ja auch gewohnt von anderen Plattformen, dass er Vorschläge bekommt, die ihm gefallen. RTL investiert gerade massiv in neue Technologien. Dafür braucht es vor allem Spitzenleute wie Datenanalysten, Datenwissenschaftler und vor allem auch Programmierer. "Wer beim Content der Beste sein will, muss es bei der Technik mindestens auch sein", argumentiert Schmitter.


    Was demnächst mit synthetischen Stimmen möglich ist, ob Peter Kloeppel von einer Computerstimme simuliert wird und diese die Nachrichten vorliest und ob es vielleicht mal einen "Let's-Dance"-NFT geben wird, das erzählt Stephan Schmitter in der neuen Folge von "So techt Deutschland".


    Aus Anlass der 150. Folge bedanken wir uns bei allen Zuhörerinnen und Zuhörer, die uns regelmäßig oder auch unregelmäßig hören. Wo immer Sie unseren Podcast abrufen, hinterlassen Sie bitte eine Bewertung und schreiben Sie uns Ihre Kritik, Anmerkungen oder Ideen.


    Sie haben Fragen an die Podcast-Hosts Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.
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    • 27 min
    Dermanostic? Eine App für intime und andere Hautkrankheiten

    Dermanostic? Eine App für intime und andere Hautkrankheiten

    Der Einstieg des Beiersdorf-Konzerns bei Dermanostic war für Mitgründerin Estefanía Lang das Highlight des vergangenen Jahres. 40.000 Patienten haben 2021 Fotos von Ausschlägen, Flecken oder ihrer Haut hochgeladen und sich digital von Hausarzt oder Hautärztin beraten lassen. Ein Erfolg, der das Gründerteam und alle anderen Mediziner überwältigt. Inzwischen programmieren sie eine künstliche Intelligenz, um das Personal bei der Diagnose zu unterstützen und sich auf die Konkurrenz von Google vorzubereiten: Der Internetgigant bringt ein ähnliches Produkt auf den Markt.
    Aus gutem Grund, denn die Vorteile sind offensichtlich, zum Beispiel bei der Diagnose von sexuell übertragbaren Hautkrankheiten. "Wir sehen, dass vor allem männliche Patienten Bilder aus dem Intimbereich schicken", verrät Lang in der neuen Folge des ntv-Podcasts "So techt Deutschland". Für viele sei das offenbar einfacher, als zum Hautarzt vor Ort zu gehen. "Durch die digitalen Möglichkeiten sinkt die Hemmschwelle, sexuell übertragbare Hautkrankheiten werden schneller entdeckt."
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    • 38 min

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