JnanaYoga

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Yoga ist Bewusstsein

  1. 05/25/2023

    Yoga – wie ist deine Körperhaltung?

    Prägt dich deine Körperhaltung? Wie kann Yoga deine Haltung zu dir und deiner Umwelt verändern? Von Zeit zu Zeit ist es gut einmal unser Stehen, Sitzen und Gehen unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht sind ein paar Korrekturen notwendig? Was hat meine Körperhaltung mit mir zu tun? Ab und zu verändert sich unsere Körperhaltung. Besonders in schweren Lebensperioden zeigt sich das auch in unserer Haltung, denn sie reflektiert unseren Geist und unser Gemüt, wie auch diese auf unsere Haltung einwirken. https://jnanayoga.ch/wp-content/uploads/2023/05/yoga-koerperhaltung.mp3 Wie wirkt meine Haltung auf mich? Wenn wir eine Körperhaltung einnehmen, dann beeinflusst dies uns im Alltag unser Denken und Fühlen. Wie ist unsere Haltung unserer Umwelt gegenüber? Unsere Körperhaltung lässt auch auf unsere Einstellung gegenüber unseren Mitmenschen und unserer Umwelt schliessen. Was hat Yoga mit unserer Körperhaltung zu tun? Körperhaltungen können in uns Gefühle wecken und ebenso Stimmungen auslösen. Yoga kann uns durch die besondere Vielzahl an Asanas helfen, die uns positiv beeinflussen können. Dazu gehören Vorbeugen und Rückbeugen, Gleichgewichtsübungen, Drehungen und Umkehrhaltungen. Interessant ist zu beobachten, welche wir gerne einnehmen und welche Yoga-Positionen wir weniger gerne praktizieren oder geradezu ablehnen. Das hat manchmal damit zu tun, dass wir Schwierigkeiten haben, sie einzunehmen, weil die Muskulatur noch nicht so geschmeidig ist. Zum anderen aber haben Asanas eine ganz spezielle Bedeutung für einen. So kann die Vorbeuge für den eine Bescheidenheit ausdrücken und für andere, sich zu ducken, was unerwünscht ist. In jeden Fall haben alle Yoga-Positionen eine positive Wirkung, die Körper und Geist gesund halten. Spezielle Effekte der Yoga-Positionen auf unsere Haltung? Die Gruppe der Vorbeugen hat einen kühlenden und beruhigenden Effekt auf das sympathische Nervensystem. Gegenteilig sind die Rückbeugen, die erwärmend und anregend und damit auch einen stimulierenden Effekt auf das sympathische Nervensystem haben. Durch das Rückbeugen weiten wir den Herzraum und öffnen uns. Die Gruppe der Drehhaltungen ist allgemein neutral und Umkehrhaltungen können je nach Asanas anregend oder beruhigend sein. Stehende Haltungen helfen uns wieder fest auf der Erde zu stehen. Mit Yoga unsere Körperhaltung stärken? Durch die Kombination der Asanas wird unsere Muskulatur und damit unsere Körperhaltung gestärkt, was einen positiven Einfluss auf unsere Psyche hat. Zugleich können wir uns bestimmten Yoga-Positionen widmen, die wir mit einem Thema oder eine Herausforderung verbinden und die uns helfen, diese zu meistern. Der Beitrag Yoga – wie ist deine Körperhaltung? erschien zuerst auf JnanaYoga.

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  2. 05/18/2023

    Beeinflusst die Meditation unseren Darm?

    Welche Bedeutung hat unser Darm? Mehr als nur ein Verdauungsapparat? Was sagt eine Studie über den Einfluss der Meditation auf den Darm? Wenn wir von der Meditation und ihren Wirkungen hören, dann ist es eher selten, dass dies mit unserem Verdauungsapparat in Verbindung gebracht wird. Dennoch ist es gar nicht so abwegig. Podcast https://jnanayoga.ch/wp-content/uploads/2023/05/Meditation-Darm.mp3 Ist der Darm mehr als nur zur Verdauung da? Unser Verdauungsorgan ist ein fantastisches System, um unsere Nahrung zu verarbeiten. Aber er ist noch viel mehr. Unser Darm ähnelt unserem Gehirn, da Zelltypen wie auch Rezeptoren exakt identisch sind. So wird er als „Zweites Gehirn“ bezeichnet. Es findet auch eine rege Kommunikation zwischen Darm und Gehirn statt. Das Zusammenspiel zwischen unserem Verstand und unserem Verdauungsorgan beeinflusst Körper und Geist. So können Stress und Angst sich im Darm widerspiegeln, das Darmmikrobiom beeinflussen und verändern, sogar dauerhaft. Es wird vermutet, dass der Darm unsere Psyche stärker beeinflusst als umgekehrt. Er kann nicht nur den Appetit und das Sättigungsgefühl steuern, sondern sogar das Lernen oder die Stimmung verbessern. Was hat die Meditation mit unserem Darm zu tun? Von der Meditation werden immer mehr positive Wirkungen auf Körper und Geist bekannt. Dadurch kommt es nicht von ungefähr, dass sie auch auf unser Verdauungsorgan wirken könnte, was äusserst vorteilhaft ist, wenn wir den Einfluss des Darms betrachten. Eine Studie über den Einfluss der Meditation auf den Darm? Für eine Studie über den Einfluss der Meditation auf die Darmflora wurden Stuhl- und Blutproben von 37 Mönchen genommen, die eine gesündere Darmflora besassen als ihre Nachbarn, was auf eine regelmässige Meditation zurückzuführen sein könnte. Die tibetisch-buddhistischen Mönche meditierten jahrelang im Vergleich zu ihren Nachbarn. Beide Gruppen hatten vorher weder Antibiotika noch Probiotika eingenommen. Die Ernährung der Mönche zur Vergleichsgruppe unterschied sich nicht. Was ergab die Studie? Stuhl- und Blutproben sowie weitere Analysen ergaben, dass die Mönche eine deutlich grössere Vielfalt und Menge der Bakteriengemeinschaft im Darm besassen. Darunter befanden sich auch Bakterien, die mit einem kleineren Risiko für Angstzustände, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen in Verbindung gebracht werden. Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Metabolismus sowie mehrere schützende Reaktionen bei den Mönchen verstärkt waren. Substanzen hingegen, die auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hindeuten, waren deutlich niedriger. Die Mönche, die an der Studie teilnahmen, praktizierten die tibetisch-buddhistische Meditation und hatten zwischen drei und 30 Jahren lang täglich zwei Stunden meditiert. Der Beitrag Beeinflusst die Meditation unseren Darm? erschien zuerst auf JnanaYoga.

    3 min
  3. 05/08/2023

    Warum solltest du einen Body-Scan durchführen?

    Wie führe ich einen Körper-Scan durch? Was hat der Body-Scan mit der Achtsamkeitsmeditation zu tun? Der Body-Scan ist eine Form der Meditation. Es geht darum, deinen Körper achtsam wahrzunehmen. Geübt wird, mit der ganzen Aufmerksamkeit bei sich zu bleiben und schrittweise den ganzen Körper zu spüren, vom Kopf bis zu den Füssen oder umgekehrt. Podcast https://jnanayoga.ch/wp-content/uploads/2023/04/Bodyscan.mp3 Was begegnet dir bei der Reise durch deinen Körper? Wenn wir durch unseren Körper wandern, dann begegnen uns Gefühle, Empfindungen und Gedanken. All das soll ohne Bewertung in einer wohlwollenden Haltung angenommen werden. Wozu dient ein Body-Scan? Der Body-Scan wird als Achtsamkeitsmeditation betrachtet und dadurch sehr oft zur Stressbewältigung eingesetzt. Dabei kann tief entspannt werden und auch die Reise zum inneren Selbst gefördert werden. Zugleich ist es eine sehr schöne Übung, um mit dem eigenen Körper in Kontakt zu kommen und das Körpergefühl zu verbessern. Warum lohnt sich ein Körper-Scan? Der Körper-Scan bietet konkret folgende Vorteile. So kann er bei bestimmten Schlafproblemen helfen und die Schlafqualität verbessern. Er dient der Angst- und Stressbewältigung. Er unterstützt das Loslassen beunruhigender Gedanken, die einen oft am Einschlafen hindern. Ebenso ist der Körper-Scan eine wertvolle Methode zur Behandlung bei chronischen Schmerzen. Permanente oder immer wiederkehrende Schmerzen lenken die Aufmerksamkeit darauf und können damit den Alltag bestimmen. Diese Meditation, wie auch andere, können die Schmerzen nicht stoppen, aber sie können helfen, damit umzugehen, indem der Schmerz akzeptiert, aber nicht zum Lebensinhalt wird. Zuletzt führt auch das verbesserte Körpergefühl zu mehr eigener Akzeptanz und Selbstliebe und damit zu mehr Selbstbewusstsein Wie beginnst du mit dem Körper-Scan? Der Body-Scan kann als ein mentaler Röntgenstrahl betrachtet werden, mit dem durch den Körper gewandert wird. Dafür wird sich idealerweise hingelegt. Er ist aber auch im Sitzen oder Stehen möglich. Die Augen werden geschlossen und der Fokus auf die Atmung gelegt. Es wird wahrgenommen, wie wir Ein- und Ausatmen, aber auch das Füllen und Leeren. Dann wird ein Anfang gewählt: der Kopf, der rechte Fuss oder die linke Hand beispielsweise. Es wird sich auf diese Stelle konzentriert, sich eingefühlt, während weiter tief und langsam weitergeatmet wird. Dann beginnt die Wanderung und jeder Körperteil wird passiert, jede Zehe und jeder Finger, der Arm wird hinauf gewandert oder das Bein, der Rumpf, Vorder- und Rückseite sowie Hals und Kopf mit Mund, Nase, Augen, Ohren, Stirn usw. Alle Empfindungen, auch Schmerz, werden ohne Wertung angenommen. An jeder Körperstelle kann zwischen 20 Sekunden und 1 Minute verblieben werden. Wer, vor allem am Anfang, an einem Körperpunkt nichts spürt, stellt ihn sich vor, kann ihn auch nennen. Bei Schmerzen kann auch hineingeatmet werden. Emotionen sollen ebenfalls angenommen werden. Wenn uns Gedanken abgelenkt haben, dann kehren wir zu unserem Body-Scan zurück und führen ihn fort. Als Abschluss wird versucht, mit dem Bewusstsein und Gefühl den ganzen Körper wohlwollend zu erfassen. Dann darf der Körper geschüttelt und bewegt werden und die Aufmerksamkeit wieder auf die Umgebung gelenkt werden. Warum Bodyscan Brauchst du Tipps für den Body-Scan? Gerade Anfänger sollten sich beim ersten Mal nicht entmutigen lassen. Es dauert manchmal, bis statt dem mechanischen Durchlaufen sich ein Gefühl und die Entspannung einstellt. Im Idealfall wird der Body-Scan in eine tägliche oder wöchentliche Routine eingebaut, vor allem, auch weil eine regelmässige Meditation zu vielen positiven Veränderungen im Gehirn führen kann. Wie eine verbesserte Konzentration, ein erhöhtes Mitgefühl und eine verbesserte Fähigkeit, mit unerwünschten Emotionen umzugehen. Dann heisst es anfangen und keinen Fokus auf Perfektion oder Ziele legen, sondern sich einfach überraschen lassen. Der Beitrag Warum solltest du einen Body-Scan durchführen? erschien zuerst auf JnanaYoga.

    5 min
  4. 04/30/2023

    9 Regeln für Sport und Yoga

    Sport und Yoga sind gesund. Doch auch hier macht die Dosis das Gift? 9 Regeln für die richtige Dosierung. Bewegung ist gesund. Doch wenn Sport und Bewegungsformen wie Yoga, insbesondere dynamische Formen wie das Power-Yoga, übertrieben werden, dann schaden sie mehr als sie nützen. Gerade Anfänger oder Wiedereinsteiger sollten diese Regeln beherzigen. Dann fördern sie mit Bewegung ihre Gesundheit Podcast https://jnanayoga.ch/wp-content/uploads/2023/04/yoga-und-sport.mp3 9 Regeln für gesunden Sport und Yoga Wer unter bestimmten Erkrankungen leidet wie Arthrose oder Übergewicht, der sollte vorher mit seinen Arzt Rücksprache halten. Ggf. sollte nur eine sanfte Bewegungsart wie Yoga ausgewählt werden. Sport und Bewegung sollten an das Klima und die Umgebung angepasst werden. Nach einer sportlichen Belastung muss eine ausreichende Entspannung eingeplant werden. Der Yoga kennt diese Regel schon seit Jahrhunderten und so wird normalerweise jede Yoga-Stunde mit einer Entspannung beendet. Auch wenn die Begeisterung noch so gross ist, sollte der Beginn langsam sein und dann kann das Training gesteigert werden. Auf diese Weise können auch Verletzungen vermieden werden. Bei Erkältungen und Erkrankungen sollte eine heilende Pause eingehalten werden. Der Gesundheit zuliebe sollte auf die richtige Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Die Sportart und Bewegungsform sollten nach dem eigenen Interesse und Bedürfnis ausgewählt werden. Die Bewegung sollte an den Übenden angepasst werden, wie beispielsweise an das Alter, Kondition und gesundheitliche Einschränkung. Es sollte Spass machen, auch wenn es „Tage und Tage“ gibt. Yoga Und Sport Der Beitrag 9 Regeln für Sport und Yoga erschien zuerst auf JnanaYoga.

    2 min
  5. 04/18/2023

    Mit der Meditation Gammawellen erhöhen?

    Wozu dienen Gammawellen und warum sollte ich sie steigern? Wie wirksam kann die Meditation sie erhöhen? Zur Gehirnfunktion braucht es auch Gammawellen. Sie spielen sogar eine wesentliche Rolle bei kognitiven Prozessen. Dazu gehören das Lernen, Aufmerksamkeit und das Gedächtnis. Dieser Frequenzbereich wird mit einer hohen Konzentrationsfähigkeit, unserer Informationsverarbeitung, der Fähigkeit zur Problemlösung und geistiger Klarheit verbunden. Damit erregt dieser Frequenzbereich in letzter Zeit in Verbindung mit der Meditation viel Interesse. Denn ihn zu fördern, kann viele Vorteile bringen. Ebenso ist das Interesse erwacht herauszufinden, ob auch andere Gehirnwellen wie beispielsweise Thetawellen durch die Meditation erhöht werden können. Video Podcast https://jnanayoga.ch/wp-content/uploads/2023/04/Gamma-Gehirnwellen.mp3 Können mit der Meditation Gammawellen erhöht werden? Meditationstechniken können nachweislich dazu beitragen, Gammawellen zu steigern. Vor allem das Praktizieren der Meditation „Liebende Güte“ sowie „Mitgefühl“ kann helfen, ein positives Gehirnwellenmuster zu bewirken. Allerdings gehört regelmässiges Meditieren dazu. Neben den bereits genannten Meditationsübungen sind auch die sogenannten Achtsamkeitsmeditationen ideal für die Steigerung der Gammawellen. Kann mit körperlicher Aktivität die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert werden? Auch körperliche Aktivität kann dazu beitragen, die Gammawellenaktivität zu erhöhen. Dazu zählen Ausdauertraining und Kraftsport. Es wird davon ausgegangen, dass eine verbesserte Fitness auch zu einer Besserung der kognitiven Fähigkeiten beiträgt. Was kann noch die Gammawellen steigern? Doch damit nicht genug. Auch ein ausreichend und erholsamer Schlaf kann die Gammawellenproduktion erhöhen. In Bezug auf die Ernährung kann durch eine regelmässige Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren die Gammawellen steigern. Neben einer Erhöhung der Gehirnwellen fördern sie auch eine gesunde Gehirnfunktion. Es wird vermutet, dass auch die Verwendung von ätherischen Ölen wie Rosmarin, Pfefferminze oder Lavendel die Gammawellen im Gehirn steigern. Kann eine Stimulation des Gehirns die Gammawellen vermehren? Durch eine transkranielle magnetische Stimulation, kurz TMS, kann eine Erhöhung bewirkt werden. Bei der TMs werden elektromagnetische Felder freigesetzt, wodurch Gehirnregionen gezielt stimuliert werden können und damit auch die Gammawellenproduktion gesteigert werden kann. Der Beitrag Mit der Meditation Gammawellen erhöhen? erschien zuerst auf JnanaYoga.

    3 min
  6. 04/11/2023

    Körpergefühl im Yoga?

    Bedeutet Körpergefühl mehr als sich schön zu fühlen? Was hat Hatha Yoga mit unserem Körper zu tun? Wenn wir an unseren Körper denken, was fällt uns dann ein? Meist sind es Problemzonen, Übergewicht und der kritische Blick in den Spiegel. Podcast https://jnanayoga.ch/wp-content/uploads/2023/04/Yoga-Koerpergefuehl.mp3 Unterdrückung des Körpers? Die Bedeutung des Körpers hat seine eigene Geschichte. Im Westen wurde er im Mittelalter regelrecht unterdrückt. Teile des Körpers galten als edel, wie der Kopf oder als unedel, wie die Leber und generell war das Dasein in ihm als Leid anzusehen. Geist statt Körper? Aus der Geschichte des Yoga wissen wir, dass in der Region des heutigen Indiens, das Bedürfnis nach einem klaren Geist und innerer Ruhe im Vordergrund stand. Der Körper galt als Instrument, um Erleuchtung zu erreichen. Texte aus dem 6. und 15. Jahrhundert, die in der Hatha Yoga Pradipika zusammengefasst wurden, zeigen, dass sich die Wertschätzung des Körpers veränderte. In den Schriften werden bereits Yoga-Körperpositionen, die Asanas, beschrieben. Körper, Wohnsitz unserer Seele? Heute wird im Yoga vom Körper als Wohnsitz unserer Seele, als Zugang zu unserem Selbst bis hin zur Erleuchtung gesprochen. Es bedeutet, dass wir, so wie wir unser Zuhause pflegen, auch unserem Körper Beachtung und Pflege schenken sollen. Ein Signal für ein gutes Gelingen ist ein gesundes Körpergefühl. Wie entwickle ich ein gutes Körpergefühl? Es geht um das Wahrnehmen unseres Körpers und dessen Wohlbefinden. Dazu gehören auch Stimmungen und Gefühle. Entwickelt wird ein gesundes Gefühl für unseren Körper vor allem durch Bewegung und das möglichst natürlich. Dazu gehört Barfusslaufen über natürliche Böden, jegliche Art von Sport und Yoga. Beim Sport laufen wir jedoch häufig Gefahr, dass wir unseren Körper überfordern. Wir können ihn gut einschätzen, bewerten ihn aber aufgrund seiner Leistung. Beim Yoga können wir unseren Körper erfahren. Noch heute ist Hatha Yoga als Einstieg empfehlenswert, um selbst ein gestörtes Körpergefühl zu beheben. Meinen Körper mit Yoga entdecken? Mithilfe der Körperhaltungen im Yoga können wir unseren Körper, in jedem Alter entdecken. Die Asanas werden bewusst und im Einklang mit dem Atem praktiziert. Das allein ist bereits eine tiefe Erfahrung. Durch regelmässiges Üben erfahren wir die Veränderung, wie der Körper flexibler wird, wie wir uns immer wohler in ihm fühlen. Durch das Nachspüren nach den Yoga-Körperpositionen und die Tiefenentspannung spüren wir uns in ihn hinein. Mit Yoga mehr Körpergefühl? Die indische Philosophie kann uns durch ihre Elemente wie die Körperhaltungen, die Atemtechniken und die Meditation zu einem gesunden Körpergefühl verhelfen. Wir beginnen unseren Körper anzunehmen, wodurch wir aufhören ihn zu bewerten, wie beispielsweise mit einem Schönheitsideal, dass wir uns selbst auferlegt haben. Zugleich kann Yoga unsere Lebensweise verändern. Schädigende Gewohnheiten wie eine falsche Ernährung, Bekleidung wie unbequeme Schuhe, Stress oder Reizüberflutung werden nicht nur erkannt, sondern auch verändert. Yoga kann als aktive Gesundheitsfürsorge angesehen werden, mit der wir uns zugleich wohl in unserer Haut fühlen. Der Beitrag Körpergefühl im Yoga? erschien zuerst auf JnanaYoga.

    4 min
  7. 04/04/2023

    Ein Feuerritual an Ostern?

    Was hat Feuer mit Ostern zu tun? Warum eine Meditation zum Osterfest? Das Feuer hat für den Menschen eine grosse Bedeutung und ist ein wichtiges Symbol für Ostern. Es spendet Licht und Wärme. Wer kennt nicht die behagliche Stimmung, die ein Lagerfeuer entfacht, aber auch die Kraft, die ein Feuer in sich birgt. Noch heute gibt es vielerorts ein Osterfeuer. Das Feuer als Symbol für die Sonnen, das Feuerrad am Himmel. Die Tage werden heller, die Dunkelheit wird vom Licht überwunden. Podcast https://jnanayoga.ch/wp-content/uploads/2023/03/oster-feuer.mp3 Feuerritual an Ostern? Wie wäre es mit einem Feuerritual an Ostern? Es muss nicht gleich ein Osterfeuer sein, schon eine Kerze genügt. Auf einen Zettel kann geschrieben werden, was wir loslassen möchten, was nicht gut gelaufen ist. Dann kann das Papier in einer feuerfesten Schale verbrannt werden. Meditieren mit einer Kerze? Mit einer Kerze kann meditiert werden. Wenn wir die Symbolik des Feuers betrachten, wie der Wärme und Helligkeit, das Mut macht oder Feuer, das transformiert, dann gibt es viele Anregungen, um mit einer Kerze zu meditieren. Kerze als Hilfestellung? Die Kerze kann auch als Hilfestellung dienen. Wenn wir abdriften, können wir immer wieder zum Licht der Kerze zurückkehren. Es ist das, was uns auch das Meditieren lehrt: wenn wieder Gedanken aufkommen, dann sollten wir uns nicht ärgern und entmutigen lassen, sondern, wie diese Kerze, mit Licht und Wärme wieder neu beginnen. Wir können auch mit einer imaginären Kerze durch unseren Körper wandern und Licht spenden. Dieser Körperscan hat eine sehr entspannende Wirkung. Ein Feuerritual an Ostern erinnert uns daran, wie wertvoll Licht und Wärme ist und was daraus alles entstehen kann. Der Beitrag Ein Feuerritual an Ostern? erschien zuerst auf JnanaYoga.

    2 min
  8. 04/01/2023

    Osterbotschaft auch für Yogis?

    Was hat das Ego mit der christlichen Kreuzigung zu tun? Was hat das spirituelle Selbst mit der Auferstehung an Ostern zu tun? Das christliche Symbol des Kreuzes ist das Symbol des Todes und der Auferstehung. Dem Verlust folgt ein Neubeginn. Es gibt Heilige, die die Kreuzigung als Entsagung des individuellen Egos interpretieren sowie die Auferstehung als spirituelle Neugeburt. Was ist das Ego? Zuerst einmal hat das Ego einen negativen Beigeschmack. Ist das nicht der Teil von uns, der zuerst kommt, der Solidarität und Altruismus hinten anstellt? „Ego“ bedeutet „Ich“ und wird in der Psychologie als die Vorstellung definiert, die der Mensch von sich hat. Es ist eine Art von Identifikation, wie wir uns sehen, unser Selbstbild. Podcast https://jnanayoga.ch/wp-content/uploads/2023/04/yogi-ostern.mp3 Wo ist der Sitz des Egos in unserem Körper? Es gibt tatsächlich einen Sitz des Egos in unserem Körper. Er befindet sich in unserem Gehirn, im präfrontalen Kortex, der sich hinter unserer Stirn befindet. Er ist verantwortlich für die Planung, die Entscheidungsfindung, aber auch für die Moderation unseres Verhaltens verantwortlich. Welche Bedeutung hat das Ego im Yoga? Das Ego und vor allem die Überwindung davon ist ein wesentliches Thema in der indischen Philosophie. Auch wenn es nur eine Illusion ist, macht es uns doch ziemlich zu schaffen. Das schnelle Denksystem besitzt einen ununterbrochen urteilenden oder verwirrenden und verrückten Geist, der uns von Geburt an begleitet. Es kann sein, dass wir es für unsere eigene Stimme halten. Es hat einen Platz als falsches Selbst eingenommen. Indem es Gedanken und Gefühle produziert, hält es uns von unserem wahren Selbst getrennt. Doch es gibt Momente, in denen wir uns bewusstwerden, dass da mehr ist. Ist das Ego etwas Gutes oder etwas Schlechtes? Wir dürfen das Ego nicht als etwas Schlechtes oder etwas Gutes bewerten. Es ist vergleichbar mit einem Diener, der uns in dieser Welt zur Seite steht Es heisst aufgepasst, dass er nicht die Macht an sich reisst. Zuerst einmal gilt es diesen Diener zu identifizieren. Für gewöhnlich springt er beispielsweise von der Vergangenheit in die Zukunft und zurück, sodass wir nie im Jetzt verweilen, was uns unserem Selbst nahebringt. Wenn sich bei Entscheidungen eine innere Stimme, die Intuition, bemerkbar macht, dann zeigt uns das ebenfalls, dass wir nicht nur Ego sind. Wir können das Ego als unseren Verstand, als unseren geprägten Denkapparat verstehen. Er ist weder gut noch schlecht. Es kommt darauf an, wie wir mit ihm umgehen. Kann ich mein Ego überwinden? Es gibt Yogis, für die das Ego ein Ersatz für das Selbst ist, wenn wir uns dessen noch nicht bewusst sind. Wenn das geschieht, soll das Ego verschwinden, heisst es. Das Ego verführt uns zu einer Verhaftung in dieser Welt. In manchen spirituellen Traditionen bedeutet das, die Ursache für Begrenztheit und damit Leiden. Wenn wir uns unseres Egos bewusst sind und den Dingen, denen wir zu sehr anhaften, dann können wir frei werden, Raum schaffen und einen Weg zu unserem Selbst finden. Entsagung in der Bhagavad Gita? Die Gita, wie sie meist genannt wird, ist eine der zentralen Schriften des Hinduismus. Das Loslassen oder der Verzicht sind hier ein wichtiges Thema. In der Schrift heisst es, dass zwischen Entsagung und Pflichterfüllung als Weg gewählt werden kann. Durch unseren physischen Körper können wir auf dieser Welt allerdings nicht vollständig entsagen. So bleibt der Weg des Handelns, das Karma. Vom Ego zum Selbst? Yoga hilft uns. Es kann uns im Alltag gelassener und bewusster machen, wie wir leben. Durch die Meditation und durch die Pranayama können wir unser unruhiges Ego besänftigen und so manches loslassen. Wir können unser Selbst erfahren und dabei sehr glücklich und zuversichtlich leben, bis hin zu Samadhi. Der Beitrag Osterbotschaft auch für Yogis? erschien zuerst auf JnanaYoga.

    5 min

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