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Klassik Ultras sind besonders leidenschaftliche Fans der klassischen Musik. Leider sind sie im Vergleich zur gesamten Ultra-Bewegung bisher nur eine kleinere Randgruppe. Dieser Podcast wird das ändern.
Ihre Gastgeberinnen sind Catharina Waschke (Marketing und
Development) und Judith Schor (Kommunikation und Dramaturgie). In nicht immer zielorientierten, dafür von Faszination und Begeisterung getriebenen Dialogen berichten sie über Begebenheiten, die mit klassischer Musik und dem wahren Leben zu tun haben. Musikgeschichtliche Fakten haben darin ebenso einen Platz wie skurrile Geschichten – fast immer entspricht das Gesagte der Wahrheit. Gelegentlich treten Waschke und Schor mit verstellten Stimmen auf, um vermeintlich exklusive Stargäste zu simulieren.

Klassik Ultras Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

    • Music

Klassik Ultras sind besonders leidenschaftliche Fans der klassischen Musik. Leider sind sie im Vergleich zur gesamten Ultra-Bewegung bisher nur eine kleinere Randgruppe. Dieser Podcast wird das ändern.
Ihre Gastgeberinnen sind Catharina Waschke (Marketing und
Development) und Judith Schor (Kommunikation und Dramaturgie). In nicht immer zielorientierten, dafür von Faszination und Begeisterung getriebenen Dialogen berichten sie über Begebenheiten, die mit klassischer Musik und dem wahren Leben zu tun haben. Musikgeschichtliche Fakten haben darin ebenso einen Platz wie skurrile Geschichten – fast immer entspricht das Gesagte der Wahrheit. Gelegentlich treten Waschke und Schor mit verstellten Stimmen auf, um vermeintlich exklusive Stargäste zu simulieren.

    Nacht der halbgaren Sachen

    Nacht der halbgaren Sachen

    Der finnische Dirigent Esa-Pekka Salonen komponiert auch. Er schrieb eine Etüde für Bratsche Solo, die sich auf das berühmte Bratschenkonzert von Béla Bartók bezieht. Abgesehen vom Solopart sind von dem Konzert lediglich Skizzen überliefert, denn Bartók konnte das Werk vor seinem Tod nicht mehr vollenden. Dieses Schicksal teilt Schuberts 7. Sinfonie. Die „Unvollendete“ ist für ihr düster-hypnotischen Eröffnungsthema bekannt und durch die besondere Werkgeschichte zusätzlich vom Nimbus des Rätselhaften umgeben.

    • 8 min
    Ein Leben für Mahlers 2. Sinfonie

    Ein Leben für Mahlers 2. Sinfonie

    Es ist 1965 und in der New Yorker Carnegie Hall sitzt ein junger Mann namens Gilbert Kaplan. Er ist Anfang zwanzig und als Sohn eines Schneiders nicht reich auf die Welt gekommen. Doch Gilbert Kaplan weiß sich klug anzustellen und wird unfassbar reich – gewissermaßen vom Tellerwäscher zum Millionär. Fortan verfolgt er mit seinem Reichtum ein einziges Ziel: Er will Mahlers 2. Sinfonie aufführen, die ihn bei seinem Konzertbesuch 1965 vollkommen in den Bann gezogen hat. Ohne große musikalische Vorbildung nimmt er Dirigierunterricht. 1981 mietet er zu ersten Versuchszwecken das American Symphony Orchestra. Später wird er zu einem weltweit bekannten Dirigenten, der über 50 angesehene Orchester mit der 2. Sinfonie leitete. „O glaube, du warst nicht umsonst geboren …“ ist eine der bewegenden Zeilen in Mahlers Werk. Für Gilbert Kaplan hat sie sich bewahrheitet.

    • 6 min
    Jedem Feuervogel sein Feuerwerk

    Jedem Feuervogel sein Feuerwerk

    Prinz Iwan möchte die 13 Jungfrauen befreien, die der Zauberer Kastschej im Reich des Bösen gefangen hält. Besonders die Prinzessin Zarewna liegt ihm am Herzen, denn in sie hat er sich unsterblich verliebt. Aber Kastschej und seine Dämonen sind gefährlich und bedrohen Iwan. Als die Not am größten ist, kommt der Feuervogel zu Hilfe. Mit einem Zauber bringt er alle Feinde zum Tanzen. Dann singt er ein Wiegenlied und Kastschej und seine Gefolgschaft schlafen ein. Die Musik klingt wie ein Besuch im Nostalgieladen, Strawinsky beschreibt den Sieg des Guten über das Böse mit launenhafter Wildheit und zart schillernder Raffinesse. Für Strawinsky war der „Feuervogel“ ein wichtiger Schritt, der von Russland nach Frankreich führte. Die Musik zeichnet diesen Weg nach: Vom wohligen Zuhause geht es in Richtung Avantgarde.

    • 9 min
    Stars in der Manege

    Stars in der Manege

    Die lustigsten Geschichten schreibt das Leben selbst, weswegen sich das gelangweilte Zirkuspublikum vor Lachen schüttelt, als plötzlich die Figur des Tramps in die Manege stürmt. Dass sich dieser eigentlich in einer misslichen Lage auf der Flucht vor der Polizei befindet, steigert die Komik nur noch mehr. Unfreiwillig zum Star in der Manege geworden, verpflichtet der habgierige Zirkusdirektor den Tramp als Clown. Doch die Schwierigkeiten sind vorprogrammiert, denn er kann nicht auf Kommando lustig sein. Als er sich in die Kunstreiterin Merna verliebt, ist aller Schmerz zunächst vergessen, doch auch diese Geschichte verläuft anders als erwartet.

    • 7 min
    Harte Club-Politik

    Harte Club-Politik

    Dem Publikum eine genaue Kenntnis moderner Musik zu verschaffen, war Arnold Schönbergs Ziel, als er den Verein für musikalische Privataufführungen gründete. Es war seine Antwort auf verständnislose Kritiker, Provokateure, apathische Musiker und überhaupt auf ein Musikleben, das in Selbstgefälligkeit und Routine zu versinken drohte. Euphorisch studierten die Schönberg-Schüler Werke ein, die sie ausschließlich vor Vereinsmitgliedern aufführten. Ein Orchester stand aus Platzgründen nicht zur Verfügung. Dennoch wurden im Verein sinfonische Werke in eigens für Kammermusikensembles entwickelten Bearbeitungen gespielt. Auch Bruckners 7. Sinfonie, die selbst im Miniaturformat nicht an Großartigkeit verliert, stand auf dem Spielplan. Hinter der Bearbeitung steckten die Schönberg-Schüler Hanns Eisler, Erwin Stein und Karl Rankl. Als die drei 1921 ihre Arbeit beendet hatten, war der Verein allerdings bankrott, sodass es zu keiner Aufführung mehr kommen konnte.

    Programm: Anton Bruckner Sinfonie Nr. 7 E-Dur, Bearbeitung für Ensemble

    • 9 min
    Klassik Ultras: Was soll das sein?

    Klassik Ultras: Was soll das sein?

    Klassik Ultras sind besonders leidenschaftliche Fans der klassischen Musik. Leider sind sie im Vergleich zur gesamten Ultra-Bewegung bisher nur eine kleinere Randgruppe. Dieser Podcast wird das ändern.
    Ihre Gastgeberinnen sind Catharina Waschke (Marketing und Development) und Judith Schor (Kommunikation und Dramaturgie). In nicht immer zielorientierten, dafür von Faszination und Begeisterung getriebenen Dialogen berichten sie über Begebenheiten, die mit klassischer Musik und dem wahren Leben zu tun haben. Musikgeschichtliche Fakten haben darin ebenso einen Platz wie skurrile Geschichten – fast immer entspricht das Gesagte der Wahrheit. Gelegentlich treten Waschke und Schor mit verstellten Stimmen auf, um vermeintlich exklusive Stargäste zu simulieren.

    • 8 min

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