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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    26.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    26.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Corona-Maßnahmen in Deutschland werden verlängert und verschärft

    Der geltende Teil-Lockdown in der Corona-Pandemie mit der Schließung von Restaurants, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird verlängert. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach den Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder mit. Danach gelten die Maßnahmen weiter bis zum 20. Dezember. Zudem werden die Kontaktbeschränkungen nochmals verschärft. Private Zusammenkünfte werden auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten begrenzt. Vom 23. Dezember bis längstens 1. Januar dürfen sich maximal zehn Personen treffen. "Wir brauchen noch mal eine Kraftanstrengung", sagte Merkel.



    22.268 neue Corona-Infektionen in Deutschland gemeldet

    Das Robert-Koch-Institut meldet 22.268 Coronavirus-Neuinfektionen in Deutschland. Das sind gut 3600 mehr als am Mittwoch, aber rund 340 weniger als vor einer Woche. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen mit SARS-CoV-2 stieg damit binnen 24 Stunden auf 983.588. Weitere 389 Menschen starben an oder mit dem Virus. Am Mittwoch war mit 410 Todesfällen ein neuer Höchststand erreicht worden. Die Zahl der Todesfälle aufgrund von COVID-19 erhöhte sich auf 15.160. Als genesen gelten rund 676.100 Menschen.



    Mexiko erreicht traurigen Rekord an Journalistenmorden

    Die Arbeit für Journalisten in Mexiko wird immer gefährlicher. In diesem Jahr sind bereits 19 Journalisten ermordet worden. Das ist die höchste Zahl seit zehn Jahren. Der Vizeminister für Menschenrechte, Alejandro Encinas, sagte, seit dem Amtsantritt des Präsidenten Andrés Manuel López Obrador im Dezember 2018 seien 38 Morde an Journalisten gezählt worden - nur in fünf Prozent der Fälle seien Täter verurteilt worden. Seit 2010 seien 138 Journalisten eines gewaltsamen Todes gestorben. Mexiko gilt als eines der gefährlichsten Länder der Welt für Journalisten außerhalb von Kriegsgebieten.



    Trump begnadigt Ex-Sicherheitsberater Flynn

    Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat seinen in die Russland-Affäre verstrickten früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn begnadigt. Trump teilte seine Entscheidung via Twitter mit. Der Ex-General hatte sich schuldig bekannt, die Bundespolizei FBI über seine Kontakte zum früheren russischen Botschafter in den USA belogen zu haben. Auf Druck des Justizministeriums wurde das Verfahren gegen den 61-jährigen Flynn im Juni eingestellt. Die Demokraten des designierten Präsidenten Joe Biden kritisierten Trumps Vorgehen umgehend scharf und sprachen von Machtmissbrauch.



    Iran lässt britisch-australische Islamwissenschaftlerin frei

    Im Austausch gegen drei iranische Staatsbürger hat Teheran die britisch-australische Dozentin Kylie Moore-Gilbert aus dem Gefängnis entlassen. Australiens Außenministerin Marise Payne zeigte sich "äußerst erfreut und erleichtert". Die 33-jährige Moore-Gilbert war nach ihrer Teilnahme an einer wissenschaftlichen Konferenz im September 2018 am Flughafen Teheran festgenommen worden. Die Justiz warf ihr Spionage für Israel und Gefährdung der nationalen Sicherheit vor. Die Islamwissenschaftlerin wurde zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.



    Ex-Weltbank-Präsident Wolfensohn gestorben

    Der ehemalige Weltbank-Chef James Wolfensohn ist im Alter von 86 Jahren an Komplikationen nach einer Lungenentzündung in Manhattan gestorben. Das teilte sein Sohn Adam mit. In Sydney geboren, schaffte es Wolfensohn als 23-jähriger Sportfechter in die australische Olympia-Mannschaft. 1956 nahm er an den Olympischen Spielen in Melbourne teil. Er diente als Offizier bei der Luftwaffe, arbeitete in einer Anwaltsfirma und gründete in den USA eine Investmentfirma. Als Präsident der Weltbank von 1995 bis 2005 kämpfte er unermüdlich gegen Armu

    • 9 min
    25.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    25.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bund und Länder beraten über Corona-Lockdown

    In Deutschland wollen Bund und Länder an diesem Mittwoch den weiteren Kurs im Kampf gegen die Corona-Pandemie bis zum Jahresende festzurren. Angedacht ist eine Verlängerung des derzeit geltenden Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember. Kontaktbeschränkungen sollen zudem im Dezember verschärft werden. Über die Weihnachtsfeiertage ist eine Lockerung der Corona-Einschänkungen im Gespräch. Details wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der 16 deutschen Bundesländer am Nachmittag bei einer Videokonferenz beschließen.



    Frankreich lockert Corona-Beschränkungen

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat eine Lockerung der strengen Corona-Auflagen in seinem Land angekündigt. Ab Samstag dürfen alle Geschäfte unter Hygiene-Auflagen wieder öffnen, wie der Staatschef mitteilte. Zudem können die Bürger dann ihre Häuser wieder länger verlassen - nämlich drei Stunden täglich im Umkreis von 20 Kilometern. Zuletzt war ihnen das nur eine Stunde am Tag im Radius von einem Kilometer erlaubt, wenn kein triftiger Grund vorlag. Restaurants bleiben hingegen voraussichtlich bis zum 20. Januar geschlossen.



    Deutsche Soldaten kehren Kundus den Rücken

    Die Bundeswehr zieht sich aus der nordafghanischen Provinz Kundus zurück. Die rund hundert Soldaten, die im Rahmen des Ausbildungseinsatzes "Train Advise Assist" im Lager Camp Pamir stationiert seien, würden an den Hauptstützpunkt in Masar-i-Scharif zurückverlegt, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr mit. Grundlage sei eine bereits vor Monaten getroffene Entscheidung der Führung des NATO-Kommandos in Kabul. Mit der vergangene Woche beschlossenen Beschleunigung des Abzugs der US-Truppen aus Afghanistan habe der Schritt nichts zu tun, hieß es.



    Sicherheitsrat schaltet sich in Tigray-Konflikt ein

    Der UN-Sicherheitsrat hat sich erstmals mit den Kämpfen in der äthiopischen Region Tigray befasst. Das höchste Gremium der Vereinten Nationen traf sich zur Beratung hinter verschlossenen Türen, eine Erklärung wurde anschließend nicht abgegeben. Äthiopiens Regierung hatte vor drei Wochen eine Offensive gegen die Volksbefreiungsfront von Tigray gestartet, die die nördliche Region beherrscht. Vor dem drohenden Kampf um Tigrays Hauptstadt Mekelle rief UN-Generalsekretär António Guterres die Konfliktparteien zum Schutz der Zivilbevölkerung auf.



    Dow Jones knackt die 30.000er-Marke

    Mit Erleichterung haben Anleger auf das Einlenken von US-Präsident Donald Trump im Streit um die Übergabe der Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Joe Biden reagiert. An der New Yorker Wall Street übersprang der US-Standardwerteindex Dow Jones erstmals die psychologisch wichtige Marke von 30.000 Punkten. Der Dow beendete den Börsenhandel am Dienstag mit einem Schlussstand von 30.046 Zählern, 1,5 Prozent höher als am Vortag. Rückenwind erhielten die Börsen auch von Fortschritten bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus.



    Bahn steuert offenbar auf Rekordverlust zu

    Der Deutschen Bahn droht laut einem Medienbericht in diesem Jahr ein Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro. Diese Zahl gehe aus den Unterlagen für die Aufsichtsratssitzung am 9. Dezember hervor, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Fernzüge demnach nur noch zu 20 Prozent ausgelastet. Um die Verluste auszugleichen, hat die Bundesregierung der Bahn im Konjunkturpaket vom Juni eine Aufstockung des Eigenkapitals um fünf Milliarden Euro zugesagt.



    Borussia Dortmund auf Achtelfinal-Kurs

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund nimmt in der Champions League Kurs auf das Achtelfinale. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre besiegte am Diens

    • 7 min
    24.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    24.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump leitet Prozess zur Amtsübergabe ein

    Nach mehr als zweiwöchiger Blockade hat US-Präsident Donald Trump den Weg zur Übergabe der Amtsgeschäfte an Wahlsieger Joe Biden freigemacht. Im Kurznachrichtendienst Twitter schrieb Trump, die Leiterin der zuständigen US-Bundesverwaltungsbehörde GSA, Emily Murphy, solle "tun, was getan werden muss", um Bidens Übergangsteam zu unterstützen. Damit erhält der designierte Präsident Millionengelder, Büroräume und Briefings von den Behörden für den geplanten Machtwechsel am 20. Januar. Eine Wahlniederlage räumte Trump weiterhin nicht ein, sondern kündigte vielmehr an, weiter kämpfen zu wollen.



    Biden besetzt erste Regierungs-Posten

    Das künftige US-Kabinett nimmt konkretere Formen an. Der designierte Präsident Joe Biden benannte am Montag erste Kandidaten für Schlüsselposten in seiner Regierung. So soll der frühere US-Außenminister John Kerry neuer Sonderbeauftragter für den Klimaschutz werden. Das Außenministerium soll Bidens langjähriger außenpolitischer Berater Antony Blinken übernehmen. Mehrere US-Medien berichten zudem, dass die ehemalige Notenbankchefin Janet Yellen als erste Frau die Führung des US-Finanzministeriums übernehmen soll. Offiziell bestätigt ist das allerdings noch nicht.



    Maas ruft zu Hilfe für Afghanistan auf

    Anlässlich der Geberkonferenz in Genf hat Bundesaußenminister Heiko Maas die internationale Gemeinschaft zu weiterer finanzieller Hilfe für das Krisenland aufgerufen. Die aktuelle Corona-Pandemie erschwere die Lebensbedingungen vieler Menschen in Afghanistan weiter, sagte Maas den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Millionen Menschen seien auf humanitäre Hilfe angewiesen. Am Montag hatte in Genf eine zweitägige virtuelle Geberkonferenz für Afghanistan begonnen. Zuletzt waren 2016 bei einer Geberkonferenz in Brüssel für vier Jahre gut 15 Milliarden Dollar zusammengekommen.



    Länder wollen Teil-Lockdown verlängern

    Die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer haben sich auf eine Verlängerung der seit Anfang November geltenden Corona-Einschränkungen verständigt. Die Maßnahmen sollten zumindest bis zum 20. Dezember fortgeführt werden, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Von Weihnachten bis Neujahr könnten die Kontaktbeschränkungen gelockert werden. Eine endgültige Entscheidung soll bei Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ländern am Mittwoch fallen.



    Antisemitismusbeauftragter kritisiert "Querdenken"-Bewegung

    Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat Anhängern der sogenannten Querdenken-Bewegung eine Verharmlosung des Holocaust vorgeworfen. Vergleiche der Anti-Corona-Maßnahmen mit der Politik der Nationalsozialisten verhöhnten die tatsächlichen Opfer und relativierten die Schoah, sagte Klein dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Bei Kundgebungen der "Querdenker" hatten sich zuletzt Gegnerinnen der Corona-Auflagen mit Sophie Scholl und Anne Frank verglichen. Sophie Scholl wurde wegen ihres Widerstands gegen die Nazis hingerichtet. Anne Frank starb im Konzentrationslager Bergen-Belsen.



    Konjunkturerholung in Deutschland stärker als erwartet

    Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal dieses Jahres stärker gewachsen, als zunächst angenommen. Nach dem coronabedingten Absturz im Frühjahr stieg das Bruttoinlandsprodukt von Juli bis September um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. In einer ersten Schätzung war die Behörde noch von einem Plus von 8,2 Prozent ausgegangen. Im Frühjahr war die Konjunktur um fast zehn Prozent eingebrochen. Wegen der Pandemie waren unter anderem Geschäfte geschlossen und Lieferketten unterbrochen.



    China startet Ra

    • 9 min
    23.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    23.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hongkonger Demokratie-Aktivisten müssen in Haft

    In Hongkong hat der Prozess gegen drei prominente Demokratie-Aktivisten wegen des Aufrufs und der Teilnahme an unerlaubten Protesten begonnen. Joshua Wong, Ivan Lam und Agnes Chow plädierten zum Prozessauftakt auf schuldig. Es sei jetzt nicht die Zeit, vor Peking zu kuschen und aufzugeben, hatte Wong kurz vor Prozessbeginn gesagt. Er rechne mit seiner sofortigen Inhaftierung. Tatsächlich verfügte das Gericht, dass alle drei Angeklagten für die Dauer des Prozesses in Haft müssten. Den Beschuldigten droht eine mehrjährige Gefängnisstrafe.



    Trump-Team trennt sich von umstrittener Anwältin

    Wenige Tage nach einer aufsehenerregenden Pressekonferenz zu angeblichem Wahlbetrug hat US-Präsident Donald Trump die Zusammenarbeit mit der Anwältin Sidney Powell beendet. Powell hatte von einem Betrug bei der Präsidentschaftswahl am 3. November gesprochen. Die Anwältin behauptete, Trump habe seinen Herausforderer Joe Biden in Wirklichkeit geschlagen. Kuba, Venezuela und andere "kommunistische" Staaten hätten die Wahl mit Hackerangriffen zugunsten von Biden manipuliert.



    Früherer Präsident Sarkozy in Frankreich vor Gericht

    Der frühere französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy muss sich von diesem Montag an vor einem Pariser Strafgericht verantworten. Dem 65-Jährigen werden Bestechung und illegale Einflussnahme auf die Justiz vorgeworfen. Er soll im Zusammenhang mit einem anderen Verfahren versucht haben, über einen Staatsanwalt an Informationen zu kommen. Verantworten muss sich auch der Anwalt Sarkozys. Es drohen zehn Jahre Haft und eine Geldbuße in Millionenhöhe.



    Corona-Massentest in Südtirol: Fast 3200 Infizierte gefunden

    Ein dreitägiger Corona-Massentest in der norditalienischen Provinz Südtirol hat große Resonanz gefunden und mehr als 3000 Infektionen ans Licht gebracht. In der kleinen Alpen-Provinz ließen mehr als 343.000 Bürger und Bürgerinnen einen Abstrich machen. Die Landesregierung will so die zweite Corona-Welle schneller brechen: Virusträger, die nichts von ihrer Infektion ahnen, sollen entdeckt werden. Sie gelten als gefährliche Ansteckungsquelle.



    Guatemalteken gehen gegen Regierung auf die Straße

    Den zweiten Tag in Folge sind in Guatemala Menschen gegen den Haushaltsplan der Regierung für das kommende Jahr auf die Straße gegangen. Hunderte Demonstranten protestierten am Sonntag vor dem Kongress im Zentrum von Guatemala-Stadt gegen das im Eilverfahren verabschiedete Budget für 2021 und die Regierung von Präsident Alejandro Giammattei. Im Gegensatz zum Vortag blieb es zunächst friedlich. Am Samstag hatten Demonstranten Teile des Kongressgebäudes in Brand gesteckt.



    Wieder Massengrab in Mexiko entdeckt

    Im Westen Mexikos haben Ermittler mehr als 100 Leichen in einem Massengrab entdeckt. In der Ortschaft El Salto im Bundesstaat Jalisco seien die Überreste von 113 Menschen entdeckt worden, sagte der örtliche Generalstaatsanwalt. In Mexiko gelten 60.000 Menschen als vermisst. Viele dürften von Verbrechersyndikaten verschleppt und getötet worden sein. Vergangenes Jahr wurden in Mexiko über 35.000 Menschen getötet. Ein großer Teil der Gewalt geht auf das Konto von Banden, die in Drogenhandel, Entführungen und Erpressung verwickelt sind. Die meisten Taten werden nie aufgeklärt.

    • 7 min
    21.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    21.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zivilisten bei Raketenbeschuss in Kabul getötet

    Beim Einschlag zahlreicher Raketen in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens fünf Menschen getötet worden. 21 Zivilisten seien verletzt worden, teilten die Behörden mit. Die Raketen schlugen demnach vor allem in Wohngebieten in der Mitte und im Norden von Kabul ein. Bisher übernahm niemand die Verantwortung für die Attacke. US-Außenminister Mike Pompeo will an diesem Samstag in Katar mit der Delegation der Taliban sprechen, die mit der afghanischen Regierung über eine mögliche Friedenslösung verhandeln. Trotzdem gab es zuletzt deutlich mehr Taliban-Angriffe auf Sicherheitskräfte.



    Biden-Sieg in Bundesstaat Georgia ist zertifiziert

    Der Sieg des designierten US-Präsidenten Joe Biden im Bundesstaat Georgia ist jetzt offiziell. Georgias Wahlleiter Brad Raffensperger zertifizierte nach einer Neuauszählung aller Stimmen das Wahlergebnis in dem Südstaat. Biden gewann den traditionell konservativen Bundesstaat mit rund 12.000 Stimmen Vorsprung vor Amtsinhaber Donald Trump. Die Wahldokumente werden nun an Georgias Gouverneur Brian Kemp übermittelt. Dieser muss noch besiegeln, dass Georgias 16 Wahlleute an Biden gehen. Wegen des engen Wahlausgangs kann Trumps Wahlkampfteam eine weitere Neuauszählung der Stimmen beantragen.



    Proteste nach tödlichem Angriff auf Schwarzen in Brasilien

    Nach dem tödlichen Angriff von Sicherheitsleuten eines Supermarkts auf einen Schwarzen sind in mehreren Städten Brasiliens Menschen gegen Rassismus auf die Straße gegangen. In São Paulo, Brasília und Rio de Janeiro gab es Kundgebungen. Anlass der Proteste ist der Tod eines Schwarzen in Porto Alegre. Zwei Sicherheitsmänner einer Supermarktkette hatten ihn brutal zusammengeschlagen. Eine Passantin hatte die Szene gefilmt.



    UN wollen Korridore für Hilfslieferungen nach Äthiopien

    Die UN haben wegen der Kämpfe in Äthiopien humanitäre Korridore zur Unterstützung der Zivilbevölkerung gefordert. "Wir sind sehr besorgt über die Lage in Äthiopien", sagte UN-Generalsekretär António Guterres. Seit Ausbruch des Konflikts sind mehr als 30.000 Menschen über die Grenze in das Nachbarland Sudan geflüchtet. Guterres warnte vor "dramatischen humanitären Auswirkungen" auch im Sudan. Wo die von den UN geforderten Korridore für humanitäre Hilfslieferungen liegen könnten, sagte er nicht.



    Deutschland fordert Freilassung ägyptischer Menschenrechtler

    Nach neuen Festnahmen in Ägypten fordert die Bundesregierung die sofortige Freilassung dreier Menschenrechtsaktivisten. Die Verhaftung der Mitarbeiter der Egyptian Initiative for Personal Rights sei nicht hinnehmbar, sagte Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bei der Organisation handele es sich um einen langjährigen Partner des deutschen Außenministeriums. Den Menschenrechtlern, die sich Anfang November mit westlichen Diplomaten getroffen hatten, wird vorgeworfen, Terrorgruppen unterstützt und "Falschinformationen" verbreitet zu haben.



    Koalition einigt sich grundsätzlich auf Frauenquote in Vorständen

    Die schwarz-rote Koalition hat sich grundsätzlich auf eine verbindliche Frauenquote in Vorständen geeinigt. In Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern muss demnach künftig ein Mitglied eine Frau sein, teilten Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) mit. Der Kompromiss soll in der kommenden Woche den Koalitionsspitzen zur Entscheidung vorgelegt werden.

    • 6 min
    20.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    20.11.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Merkel setzt auf zügige Impfstoff-Zulassung

    Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen machen Hoffnungen auf eine schnelle Zulassung eines Corona-Impfstoffes. Merkel rechnet damit schon im Dezember oder - so wörtlich - "sehr schnell nach der Jahreswende", wie sie nach Video-Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs sagte. Die Impfstoffe von Biontec/Pfizer sowie von Moderna könnten, wenn alles problemlos weitergehe, schon in der zweiten Dezemberhälfte eine bedingte Marktzulassung bekommen, ergänzte von der Leyen. Zudem wollen die EU-Staaten gemeinsame Standards für schnelle Antigen-Tests festlegen.



    Mehr als 400 Millionen Kinder leben in Konfliktgebieten

    Fast jedes fünfte Kind auf der Welt wächst laut der Hilfsorganisation Save the Children in einem bewaffneten Konflikt auf. 426 Millionen Mädchen und Jungen waren im vergangenen Jahr von kriegerischer Gewalt in ihrer Umgebung betroffen, wie aus einem aktuellen Bericht der Organisation hervorgeht. Die gefährlichsten Staaten für Kinder waren demnach Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo, Irak, Jemen, Mali, Nigeria, Somalia, Sudan, Südsudan, Syrien und die Zentralafrikanische Republik. Save the Children forderte die Staatengemeinschaft auf, den Handel mit Explosivwaffen einzuschränken.



    Biden gewinnt Neuauszählung in Georgia

    Der örtliche Wahlleiter hat erneut bestätigt, dass der Demokrat Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl auch in Georgia gewonnen hat. Das habe eine Neuauszählung der Stimmen von Hand ergeben, die wegen des knappen Ergebnisses von den Behörden des US-Bundesstaates angeordnet worden war. Die ursprüngliche maschinelle Stimmauszählung habe den Gewinner der Wahl korrekt wiedergegeben, teilte Wahlleiter Brad Raffensperger mit. Weil Bidens Vorsprung nach wie vor sehr knapp sei, könne US-Präsident Donald Trump jedoch eine erneute Neuauszählung beantragen.



    Deutschland will Menschen in Äthiopien helfen

    Wegen der andauernden Kämpfe in der abtrünnigen Region Tigray hat die Bundesregierung Äthiopien weitere fünf Millionen Euro für humanitäre Hilfe zugesagt. Das Geld solle eingesetzt werden, um Menschen zu versorgen, die ihre Häuser verloren haben oder auf der Flucht seien, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas. Gleichzeitig forderte er einen politischen Reformkurs für Äthiopien. Anfang des Monats hatte sich nach monatelangen Spannungen ein bewaffneter Konflikt zwischen der Regierung und der Volksbefreiungsfront der Region Tigray entzündet. Zehntausende Bewohner sind deshalb auf der Flucht.



    Stuart erhält Booker-Preis 2020

    Der renommierte britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an Douglas Stuart. Der in New York lebende schottische Autor wird für sein Erstlingswerk "Shuggie Bain" geehrt. Darin geht es um einen Jungen, der in den 1980er-Jahren mit seiner verarmten, alkoholabhängigen Mutter in Glasgow lebt. Der Roman sei "gewagt, erschreckend und lebensverändernd", heißt es in der Laudatio der Jury. Wegen der Corona-Pandemie fand die Preisverleihung an Stuart am Donnerstagabend in London per Videoübertragung statt. Der Booker-Preis ist mit umgerechnet knapp 56.000 Euro dotiert.

    • 6 min

Customer Reviews

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303 Ratings

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JMHJAH ,

Don’t use it, you lose it.

Lived in Germany many years. Moved back to the States and quit speaking it. This has made it possible for me to keep up with the language and the current news. It’s a win, win. Herzlichen dank!

unhappyinwyo ,

I agree with the separate suggestion.

Great podcast but separate sections would be fantastic.

barabajackel ,

Mein Lieblingsprogramm

After my intermediate German classes ended, I needed a way to keep up my level, so after each newscast, I have a spirited discussion of current events in German with my pro-Trump friend (he’s to be excused since he’s an evangelical and Trump is ‘der Auserwählte’). Anyway, to hold my own I have to have a firm grasp of events and vocabulary. This show is perfect for that.
BTW, I own him on climate change.

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