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«Musik für einen Gast» – die besondere Talkshow auf SRF 2 Kultur: Ein Mensch und seine Musik. Persönlichkeiten – ob aus Kultur, Wissenschaft, Sport, Politik oder Wirtschaft – erzählen über ihr Leben, ihren Beruf, ihre Träume und Visionen und vor allem über die Musik, die sie geprägt hat und ihnen wichtig ist.

Leitung: Peter Bürli

Redaktion: Hannes Hug, Röbi Koller, Michael Luisier, Eva Oertle (Fachführung)

Kontakt: info@srf2kultur.ch

 

Musik für einen Gast Schweizer Radio und Fernsehen

    • Society & Culture
    • 5.0 • 1 Rating

«Musik für einen Gast» – die besondere Talkshow auf SRF 2 Kultur: Ein Mensch und seine Musik. Persönlichkeiten – ob aus Kultur, Wissenschaft, Sport, Politik oder Wirtschaft – erzählen über ihr Leben, ihren Beruf, ihre Träume und Visionen und vor allem über die Musik, die sie geprägt hat und ihnen wichtig ist.

Leitung: Peter Bürli

Redaktion: Hannes Hug, Röbi Koller, Michael Luisier, Eva Oertle (Fachführung)

Kontakt: info@srf2kultur.ch

 

    Carl Achleitner – Trauerredner, Schauspieler

    Carl Achleitner – Trauerredner, Schauspieler

    Mehr als 2'500 Trauerreden hat Carl Achleitner schon gehalten. 2'500 Trauerfeiern bedeuten ebenso viele Lebensläufe, die er gewürdigt, und Trauerfamilien, die er begleitet hat. Seine Erfahrungen hat er nun zu einem Buch verarbeitet. Ein Buch, das bereits ein Bestseller ist. Carl Achleitner stammt aus einem Dorf in Oberösterreich. Weil die Schule nicht so sein Ding ist, wie er sagt, geht er mit 16 Jahren nach Linz, wo er eine Lehre als Koch und Kellner absolviert. Wie es der Zufall aber will, arbeitet Carl Achleitner an einem Ort, wo Theaterleute verkehren. Das bringt ihn selbst ans Theater. Zuerst als Zuschauer, dann als Schauspieler. Nach vielen Jahren im Beruf entdeckt Carl Achleitners Frau, ebenfalls eine Schauspielerin und heute ebenfalls Trauerrednerin, ein Inserat, in dem Trauerredner gesucht werden. Carls Achleitner bewirbt sich darauf und wird Trauerredner, was nicht nur eine ganz neue Erfahrung geworden ist, sondern auch sein Denken und sein Leben grundsätzlich verändert hat.


    Vor diesen Veränderungen und Erkenntnissen, von seiner Herkunft und seinem Weg, von seinen Auseinandersetzungen mit dem Leben und dem Tod und natürlich von der Musik, die ihm auch Anlass zu dieser Auseinandersetzung ist, erzählt Carl Achleitner seinem Gastgeber Michael Luisier.

    • 1 hr 1 min
    Martin Schäfer, Musikjournalist

    Martin Schäfer, Musikjournalist

    Martin Schäfer war fast 40 Jahre lang beim Schweizer Radio tätig, davon einige Zeit als Musikchef von DRS 3. Seine Liebe zu Bob Dylan widerspiegelt nur einen kleinen Teil seines Interesses für populäre Musik. Röbi Koller unterhält sich mit Martin Schäfer über seine Kindheit und Jugend als Pfarrerssohn, über sein Universitätsstudium mit Promotion zum Thema Science Fiction und seine Anfänge beim Schweizer Radio, das in den Sechzigerjahren noch kaum Rock oder Pop spielte. Den Zugang zur Musik fand Schäfer einerseits über das Radio seiner Mutter, anderseits über die Playlist einer Davoser Eisbahn. Seine spätere Fokussierung auf Leben und Werk von Bob Dylan ist legendär. Dass er darin ein Experte ist, werden seine Fachkolleginnen und -kollegen ohne weiteres bestätigen.

    Martin Schäfer beschäftigt sich seit seiner Pensionierung seltener beruflich mit Musik als früher. Trotzdem ist ihm die Leidenschaft dafür nicht abhanden gekommen. Heute steht er in lebendigem Austausch mit Fachkollegen im In- und Ausland – meist über soziale Plattformen wie Facebook.

    • 59 min
    Thomas Cerny, Präsident der Krebsforschung Schweiz

    Thomas Cerny, Präsident der Krebsforschung Schweiz

    Thomas Cerny ist einer der bekanntesten Krebsmediziner der Schweiz. Der 67-jährige Berner war von 1998 bis zur Pensionierung 2017 Chefarzt Onkologie/Hämatologie am Kantonsspital St. Gallen.  Sein besonderes Interesse gilt der Entwicklung neuer Medikamente und den gesundheitspolitischen Aspekten der onkologischen Versorgung der Bevölkerung. Cerny ist Präsident der Krebsforschung Schweiz und Ehrenpräsident der Krebsliga Schweiz.

    In Musik für einen Gast bei Eva Oertle erzählt Thomas Cerny, wie seine Faszination für die Onkologie entstanden ist, wie es dazu kam, dass er eine Schule im Niger gegründet hat und warum er den Tag oft damit beginnt, auf dem Klavier Bach zu spielen.

    Erstausstrahlung: 19.04.20

    • 1 hr 5 min
    Bettina Dieterle - Schauspielerin, Regisseurin, Kabarettistin

    Bettina Dieterle - Schauspielerin, Regisseurin, Kabarettistin

    Von Punk bis Mozart. So breit und verschiedenartig ist die Musikauswahl der Bühnenkünstlerin Bettina Dieterle. Und so breit und verschiedenartig sind auch die persönlichen und beruflichen Erfahrungen und Geschichten, die hinter dieser Musikauswahl stehen. Geboren wird Bettina Dieterle in eine bildungsbürgerliche Familie in Basel. Der Vater ist Lehrer am renommierten Humanistischen Gymnasium, die Mutter Buchhändlerin. Ausserdem sind da zwei älter Geschwister, die die Nachzüglerin mit Musik versorgen: Stones, Beatles, Cream, Dylan. Der ganze Kanon der Zeit eben. Doch dann kommt Punkt. Bettina Dieterle entdeckt das «Sex Pistols»-Album «Never mind the Bullocks» und findet etwas Eigenes. Und Folgenschweres. Denn die nächsten Jahre verbringt Bettina Dieterle weniger in der Schule als unter Gleichgesinnten im AJZ und anderswo. Ausserdem singt sie in Punkbands und macht als Punklady von sich reden. Doch Mitte der Achtzigerjahre ändert sich ihr Leben. Bettina Dieterle macht zwei Schauspielausbildungen und arbeitet danach ausgerechnet im Zürcher Opernhaus, wo sie mit den grossen Regisseuren und Sängerinnen der Zeit in Kontakt kommt. Danach folgen Fernsehengagements bei den «Friends» in «Benissimo» und im «Mannezimmer», bis sich die Wahlzürcherin dazu entschliesst, eigene Soloprogramme als Kabarettistin zu entwickeln. Jetzt hat das zweite Programm Premiere. «EgoBlues» heisst es, und es behandelt eine immer selbstsüchtiger werdende Gesellschaft. Zur Premiere des Programms, die hoffentlich trotz Corona wie geplant stattfinden kann, ist sie auch Gast von Michael Luisier in der Sendung «Musik für einen Gast».

    • 1 hr 2 min
    Martin Walker, Schriftsteller, Journalist und Historiker

    Martin Walker, Schriftsteller, Journalist und Historiker

    Am besten kennt man seine Krimireihe: Von den Geschichten um Bruno Courrèges, Polizeichef im südfranzösischen Städtchen Saint Denis, gibt es bereits 13 Folgen, übersetzt in 18 Sprachen.  Der Schotte Martin Walker, der sich selber im Périgord niedergelassen hat, fokussiert darin nicht nur auf die Aufklärung von Verbrechen, sondern ebenso auf erlesene regionale Weine und Spezialitäten.

    Dass es Saint Denis nicht wirklich gibt, sondern eine Erfindung des Autors ist, stört die Leserinnen und Leser wohl kaum. Walker gibt unumwunden zu, dass es sich dabei um eine Mischung aus mehreren Orten in der Dordogne handelt. Auch den Frommager, die Spargelfrau und den Weinhändler hat er sich nach existierenden Vorbildern ausgedacht.

    Bevor Martin Walker begann, Bruno-Krimis zu schreiben, war er 25 Jahre lang für die Britische Zeitung »The Guardian« tätig. Er berichtete aus Moskau und Washington und verfasste Bücher über Bill Clinton und den Kalten Krieg.

    Röbi Koller befragt den Autor über die Toten Hosen, mit deren Musik Martin Walker Deutsch gelernt hat. Und über die Band Pink Floyd, die er zur Zeit des Albums »Dark Side Of The Moon« persönlich kennengelernt hat.

    • 1 hr 1 min
    Lisa Eckhart – Schriftstellerin, Kabarettistin

    Lisa Eckhart – Schriftstellerin, Kabarettistin

    Zwei Bühnenprogramme und ein Roman, unzählige Auftritte bei Poetryslams und auf Kleinkunstbühnen, viele Preise und Einladungen in alle Satiresendungen im deutschsprachigen Raum und eine medienwirksame Ausladung bei einem Literaturfestival, das die eindrucksvolle Bilanz der jungen Künstlerin. Dabei ist es mehr ein Zufall, dass Lisa Eckhart Kabarettistin geworden ist. Denn ursprünglich will sie Schauspielerin werden. Aber die Professoren der Schauspielschulen, bei denen sie vorspricht, sind entsetzt und raten ihr, wohl selbst Texte zu schreiben, aber sie auf keinen Fall auf der Bühne zu präsentieren. Ersteres beherzigt sie, letzteres nicht. Und so kommt es, dass Lisa Eckhart erst bei Poetryslams, dann mit eigenen Programmen auf der Bühne steht und seither die Kabarettszene aufmischt. Und jetzt kommt noch ein Roman dazu. «Omama», eine Auseinandersetzung an der Grossmutter und der Nachkriegsgeneration und dem österreichischen Anspruch, Hitlers erstes und bitteschön auch bedauernswertestes Opfer gewesen zu sein.


    Von ihrer Art, Kabarett zu betreiben, und der Sehnsucht, sich ganz dem Roman zu widmen, von ihrer einzigartigen Ausstrahlung und ihrem Umgang mit Anfeindungen, von ihrer Sehnsucht nach der parlamentarischen Monarchie und ihrer Lust, selbst die Kaiserin zu sein, und natürlich von der Musik erzählt die Sprachkünstlerin im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier.

    • 1 hr 2 min

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