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Warum sich Patienten und Ärzte besser verstehen sollten.

Patienten sollten lernen sich besser mitzuteilen, ihre Fragen zu stellen und sich einzubringen. Gerade bei schwerwiegenden, lebensverändernden (Krebs-)Diagnosen ist keine Zeit für Schüchternheit und vornehme Zurückhaltung. Die Einstellung: Der Arzt wird schon wissen, was er tut, ist eine sehr passive und steht der Eigenverantwortung und einer besser Behandlung im Wege. Dazu gehört auch, dass Ärzte besser zuhören, um das komplexe Ganze leichter verstehen. Wie das genau geht? Nun, lasst uns miteinander reden. Ich lade euch dazu ein.

Nellas Neuaufnahm‪e‬ Nella Rausch

    • Alternative Health

Warum sich Patienten und Ärzte besser verstehen sollten.

Patienten sollten lernen sich besser mitzuteilen, ihre Fragen zu stellen und sich einzubringen. Gerade bei schwerwiegenden, lebensverändernden (Krebs-)Diagnosen ist keine Zeit für Schüchternheit und vornehme Zurückhaltung. Die Einstellung: Der Arzt wird schon wissen, was er tut, ist eine sehr passive und steht der Eigenverantwortung und einer besser Behandlung im Wege. Dazu gehört auch, dass Ärzte besser zuhören, um das komplexe Ganze leichter verstehen. Wie das genau geht? Nun, lasst uns miteinander reden. Ich lade euch dazu ein.

    # Folge 4_Episode 7 - Fünf Jahre/ fünf Lektionen - Von Abschied(en) und Neubeginn

    # Folge 4_Episode 7 - Fünf Jahre/ fünf Lektionen - Von Abschied(en) und Neubeginn

    Kommentar
    Nach Diagnose und Therapie hat sich einiges verändert, deine Pläne erfahren einen intensiven und manchmal harten "Reality-Check" unter veränderten Vorzeichen.
    Mein Fazit: Ich sehe vieles klarer.
    Februar 2021

    Minute 1:10
    Erste Lektion: Nachrichten auf das Allernötigste reduzieren
    Auszug:
    "Die Dosis macht das Gift, heißt es so schön. Nicht erst jetzt habe ich das bei mir beobachtet, zu viel Nachrichten schauen macht mich fusselig, macht mich nervös."

    Minute 2:25
    Zweite Lektion: Den eigenen Rhythmus finden - geregelte Abläufe werden zu guten Freunden
    Auszug:
    "Rituale geben Halt und Rahmen. Gerade wenn du nicht mehr deinem Job nachgehen kannst, brauchst du andere Rhythmusgeber. Das ist sehr schwierig, denn nicht jeder ist als „Selbstständiger“ (der ohne Rituale gar nicht durch den Alltag käme) geboren."

    Minute 3:35
    Dritte Lektion: „Tschüss, „Krebs-Ich“!
    Auszug:
    "Der Krebs darf nicht jeden Tag, jede Stunde, jede Minute meines Seins bestimmen – und deines auch nicht. Traue dir wieder mehr zu - wenn es geht.

    Du bist wahrscheinlich schon länger dafür bereit, hast es nur noch nicht bemerkt."

    Minute 7:02
    Vierte Lektion: „Jedem Ende wohnt ein Anfang inne.“ - Trennungen sind wichtig
    Zitat: "Niemand kann ein totes Pferd reiten."

    Minute 8:16
    Fünfte Lektion: Meine Stärken (wieder)entdecken.
    Auszug:
    „Sei du selbst! Das ist deine Stärke. Dich darf man nicht aufhalten.“ bestärkte mich eine liebe Freundin. Danke dafür, liebe Ümit.
    Was sind deine Stärken?

    • 10 min
    # Folge 3_Episode 6 - Angst lass nach! - Meine Begegnung mit den dunklen Mächten

    # Folge 3_Episode 6 - Angst lass nach! - Meine Begegnung mit den dunklen Mächten

    Vom Gefühl, eine Flipperkugel zu sein und die Herausforderung, Elefanten zu verspeisen.

    Ich weiß selbst, das man viel von anderen Menschen lernen kann und habe mir auch so einiges von lieben Mitpatientinnen und Mitpatienten abgeschaut. 

    Daher erzähle ich euch in dieser Folge, wie es mir nach der Diagnose (Non-Hodgkin Lymphom) ergangen ist, und wie ich meine Ängste versucht habe zu zähmen, wie ich den Elefanten verspeist habe.

    Von den verschiedenen Möglichkeiten der Angst zu begegnen wusste ich Ende 2015 noch nichts, wie anhänglich und hinterhältig dieses Gefühl sein kann, hingegen schon. 

    Und damit es nicht nur theoretisch bleibt: 

    Ab Minute 12 stelle ich euch sieben Schritten gegen die Angst vor, die ich auch in meinen Blogbeitrag „Angst lass nach!“ für euch zusammengestellt habe. Ihr müsst also nicht mit schreiben 😉. 

    Die sieben Schritte gegen die Angst sind:


    Erster Schritt. Die Angst benennen.

    Zweiter Schritt. Krebs macht Angst.

    Dritter Schritt. Sprich über deine Ängste.

    Vierter Schritt. Negative Gedanken umleiten.

    Fünfter Schritt. Erstelle eine Ressourcenliste.

    Sechster Schritt. Der Krisen- oder Notfallplan.

    Siebter Schritt. Raus, aus der Panikfalle.

    • 28 min
    #Folge 2_Episode 5 - Das "Ich-weiß-Bescheid"-Syndrom und andere Missverständnisse

    #Folge 2_Episode 5 - Das "Ich-weiß-Bescheid"-Syndrom und andere Missverständnisse

    #Folge 2 / Teil 2 – Interview mit Dr. rer. medic. Martina Preisler – 6.11.2020

    Im 2. Teil der zweiten Folge von Nellas Neuaufnahme gehen wir unter anderem auf die Suche nach dem verlorenen Selbstbewusstsein, den guten Ärzten und erfahren, was die sogenannten Subjektiven Krankheitskonzepte mit uns machen. 

    Zum beruflichen Hintergrund: Dr. rer. medic. Martina Preisler war bis Ende 2018 an der Charité Berlin - Campus Benjamin Franklin tätig. Seit zwei Jahren lebt sie in Guatemala.  



    Meine Fragen:

    (Minute 0:44) –Wie kann man das Selbstbewusstsein von Patienten wieder wachküssen? 

    (Minute 5:56) - Wir sprachen im Vorfeld über die mir bisher unbekannten Subjektive Krankheitskonzepte. Was ist damit genau gemeint?

    (Minute 7:22) – Was ist das fatale, wenn man den sogenannten Subjektiven Krankheitskonzepten folgt?

    (Minute 11:01) – Was ist, wenn ich eine Therapie so nicht möchte? Wie kann ich ein mögliches Nein gegenüber dem Arzt formulieren?

    (Minute: 12:44) – Was sind deine Erfahrungen mit dem Einfordern einer Zweitmeinung? 

    (Minute 13:40) – Was ist deine Haltung zu Foren und Ratgebern im Netz? Finger weg oder kann man machen? -> Was sind solide Quellen?

    (Minute 17:11) - Was ist der große Unterschied zwischen einem Klinikarzt und einem niedergelassenen Arzt?

    (Minute 18:59) - Woran erkennst du gute Ärzte? Wem würdest du dich anvertrauen?

    Der Blogartikel zu dieser Folge ist in Vorbereitung und wird sehr bald veröffentlicht. Am besten den Newsletter abonnieren 😉. Dann seid ihr immer auf dem Laufenden.

    Shownotes

    Buchtipp:

    „Heute bin ich blond: Das Mädchen mit den neun Perücken“ 

    von Sophie van der Stap 

    Auszug aus der Amazon-Beschreibung: 

    „Als man bei Sophie van der Stap mit 21 Jahren Krebs diagnostiziert, möchte sie sich am liebsten verwandeln. Sie erkennt sich selbst nicht wieder – bis sie neun Perücken kauft. Wie Sophie mit ihrer Krankheit fertig wird, ist einzigartig: Nie zuvor hat jemand den Krebs derart freimütig, aber auch mit so viel Leichtigkeit beschrieben. Mit vielen Bildern aus dem Film.“

    Preis ca. 10.99 € Taschenbuch. 



    Außerdem lesenswert: 

    Folgende Blogbeiträge aus dem Zellenkarussell: 

    - Visite, Arztgespräch und Untersuchung, das sind die neuen Meetings - https://www.zellenkarussell.de/visite-arztgespraech-und-untersuchung-das-sind-die-neuen-meetings/

    - Meine Haare gehören zu mir - https://www.zellenkarussell.de/323-2/

    • 21 min
    #Folge 2 - Episode 4 - "Der Umgang mit Krebs ist für alle Neuland!"

    #Folge 2 - Episode 4 - "Der Umgang mit Krebs ist für alle Neuland!"

    Der Arzt und das Gesundheitssystem sind nur ein Teil auf dem Weg zur Genesung, der andere Teil bist du.


    "Es ist wichtig, sehend zu vertrauen, nicht blind zu vertrauen."


    Interview mit Dr. rer. medic. Martina Preisler vom 6.11.2020

    Meine „Gästin“ in der zweiten Folge von Nellas Neuaufnahme ist die Psychoonkologin,
    Frau Dr. rer. medic. Martina Preisler. Sie war bis 2018 an der Charité Berlin - Campus Benjamin Franklin tätig. 

    Unsere thematische Reise führt uns von Guatemala über die Wahl des passenden Psychoonkologen
    bis hin zu den Erwartungen an Ärzte und Patienten. 

    Wenn das alte Leben nicht mehr passt, kann es sein, dass man sich auf den Weg machen muss. Bei Dr. Martina Preisler war das so. Angekommen ist sie dabei vor zwei Jahren in Guatemala. Daher beginne ich mein Interview auch mit der Frage nach den Gründen für diesen Schritt.

    Meine Fragen:

    (Minute 1:21) - Warum Guatemala? War dir Berlin zu kühl? (Buchtipp dazu unten in den Shownotes)

    (Minute 5:10) – Wie wichtig ist es, psychoonkologische Begleitung nach einer Krebsdiagnose zu erhalten?

    (Minute: 6:20) - Ab wann sollten Angehörige ebenfalls psychoonkologische Hilfe in Anspruch nehmen??

    (Minute 7:46) - Wie schafft man es die Sprachlosigkeit zwischen Partnern aufzubrechen, auch ohne Psychoonkologin? Hast du einen guten Rat?

    (Minute 8:53) - Wie erreicht man Erkrankte, die sich zurückziehen?

    (Minute 11:07) - Was ist die Aufgabe von Psychoonkologen im Klinikbetrieb? Da ist doch noch mehr als Gesprächs- oder Verhaltenstherapie, richtig?

    (Minute 13:19) - Wie und vielleicht auch wo finde ich eine/n gute/n PsychoonkologIn?

    (Minute 16:25) – Wie teuer ist es, wenn ich mein Gespräch/Sitzung nicht über die Kasse abrechnen, sondern selbst zahlen möchte?

    (Minute 16:52) – Suchen sich auch Ärzte Rat bei euch?

    (Minute 17:14) - Wie kannst du die Patienten in der Arzt-Patienten-Beziehung unterstützen?

    (Minute 19:29) - Woran hakt es aus deiner Sicht am meisten, wenn du dir die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten anschaust? Was sind die Knackpunkte?

    (Minute 22:30) – Was ist, wenn Ärzte nicht zuhören? 

    (Minute 23:22) - Welche Rolle schreiben Patienten Ärzten zu? Und was ist nicht gut daran?

    (Minute 25:15) - Welche Rolle schreiben Ärzte Patienten zu? Wie sollen sie sein, sich verhalten?

    (Minute 27:04) - Was hältst du vom Selbstbestimmten Patienten?

    (Minute 27:40) – Was machen Patienten, die sich nicht trauen, die introvertiert sind, zu schüchtern, um für sich einzustehen?

    Im 2. Teil geht es dann um die sogenannten Subjektiven Krankheitskonzepte. Dass haben wir im ersten Teil nicht mehr geschafft. Und natürlich gehe ich auch der Frage auf den Grund, wie man gut Ärzte findet. Worauf legt Martina Preisler ganz persönlich wert?

    Der Blogartikel zu dieser Folge ist in Vorbereitung und wird sehr bald veröffentlicht. Am besten den Newsletter abonnieren 😉. Dann seid ihr immer auf dem Laufenden. https://www.zellenkarussell.de

    Online könnt ihr meinen Podcast hier finden: https://www.zellenkarussell.de/podcast-nellas-neuaufnahme/

    SHOWNOTES

    *Buchtipp: Stephen Levine - „Noch ein Jahr zu leben.“

    Auszug aus der Buchvorstellung über Amazon:

    „Stephen Levines Buch offenbart ein ebenso faszinierendes wie wirkungsvolles Programm und gibt uns einen Schlüssel zu tiefgreifender Befreiung von jeglicher Last nicht erst angesichts des nahen Todes.

    Poetisch, warmherzig und humorvoll gibt Stephen Levine an uns weiter, was er durch sein einzigartiges Experiment erfahren hat: Die Vorbereitung auf das Sterben und den Tod lehrt uns, in jedem Augenblick wach und gewahr zu sein und schenkt uns eine neue, zutiefst lebendige Beziehung zum Leben. … „

    • 30 min
    # Folge 1 - Episode 3 - Selbstbestimmte Patienten haben größere Chancen, gut durch die Krankheit zu kommen

    # Folge 1 - Episode 3 - Selbstbestimmte Patienten haben größere Chancen, gut durch die Krankheit zu kommen

    Im zweiten Teil meines Interviews mit Professor Antonio Pezzutto, dem langjährigen Ärztlichen Leiter der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie an der Charité Berlin Campus Benjamin Franklin., geht es um:

    – Was kann der Patient selbst beitragen? Was halten Sie vom „Selbstbestimmten Patienten“?
    – Was halten Sie von „Dr. Google“?
    – Wie sieht für Sie der „ideale Patient“ aus?
    – Was können Patienten tun, wenn die Kommunikation mit dem Arzt stockt, er ihnen nicht richtig zuhört?
    – Wie gehen Sie mit der Gratwanderung zwischen Mut machen und – medizinisch – ehrlich sein um?
    – Ich habe viele Mitpatientinnen erlebt, denen es vor der Visite erbärmlich ging, dann aber keine Rede mehr davon war, wenn die „Weißkittel“ den Raum betraten. Merken Sie das?
    – Sie haben in früheren Gesprächen öfter von den Erfahrungen auf der „anderen Seite der Barrikade“ gesprochen. Was meinen Sie damit und was genau ist die „Barrikade“ für Sie?
    – Gibt es denn Patientenbegegnungen, die Sie immer in Ihrem Herzen tragen werden, die sie besonders beflügelt haben, weiter zu machen?
    – Was hat Sie der Umgang mit Krebspatienten, mit der Krebserkrankung gelehrt? Was hat sich verändert?
    – Erfahren Sie, wie es von Ihnen erfolgreich behandelten Patientinnen und Patienten später geht? Wollen Sie das überhaupt wissen?
    – Und da war noch die Sache mit den Pfadfindern.

    Shownotes: 

    Blogbeitrag https://www.zellenkarussell.de/selbstbestimmte-patienten-haben-groessere-chancen/

    "Diese ganze Scheiße mit der Zeit: Meine Entdeckung des Jetzt" - von Hubertus Meyer-Burckhardt (Wenn ihr das Buch über diesen Affiliate-Link bestellt, erhalte ich von amazon eine kleine Provison ;-))

    • 32 min
    # Folge 1 - Episode 2 - "Die beste (Krebs)Therapie ist die, die wirkt!"

    # Folge 1 - Episode 2 - "Die beste (Krebs)Therapie ist die, die wirkt!"

    Nella spricht mit dem langjährigen Ärztlichen Leiter der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie an der Charité Berlin Campus Benjamin Franklin: Herrn Prof. Dr. Antonio Pezzutto. 

    Bei einer Tasse „Grünem Tee“ sind das unsere Themen: 

    - Können Italiener Empathie besser als Deutsche?
    - Was raten Sie angehenden Ärztinnen und Ärzten? Worauf sollten Sie immer achten, wenn Sie mit schwerkranken Patienten reden?
    - Warum haben Sie sich für die Hämatologie entschieden? Gab es einen konkreten Auslöser/Anlass?
    - Was treibt Sie mehr an, die Sorge um den Menschen oder die Faszination des medizinischen Fortschritts?
    - Zu viel krebsorientierte Forschung, zu wenig Forschung für Infektionserkrankungen, für Covid 19?
    – Wie sind Sie persönlich mit dem Überbringen von schlechten Nachrichten, unheilbaren Diagnosen umgegangen?
    – Welche Rolle spielen für Sie die Angehörigen? Beziehen Sie diese ein oder gilt Ihre ganze Aufmerksamkeit ausschließlich dem Patienten?
    – Mussten Sie schon einmal eine fatale Diagnose „auf die Schnelle“ mitteilen? Wenn ja, wie haben Sie sich dabei gefühlt?
    – Woraus haben Sie immer wieder Kraft geschöpft?
    – Finden Sie Supervision für Ärztinnen und Ärzte wichtig? Sollte da mehr getan werden?
    – Wer oder was sind die Cowboys?
    – Was sind die wichtigsten Faktoren für eine gute und im besten Falle heilende Therapie?
    – Wie schätzen Sie die Entwicklung der Immuntherapie ein? Wird sie irgendwann vielleicht sogar die Chemotherapie überflüssig machen?



    Shownotes: 

    Blogbeitrag https://www.zellenkarussell.de/nellas-neuaufnahme-klappe-die-erste/

    Therapie mit Grünem Tee. Die wundersame Heilung des Professor Hunstein https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Hunstein

    Quelle des Interviews zwischen Prof. Drosten und Prof. Ganten https://www.n-tv.de/panorama/Drosten-erklaert-deutschen-Corona-Erfolg-article22056133.html

    • 35 min

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