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„Our Voices, our Choices“ ist die internationale, geschlechterpolitische Podcast-Reihe der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier werden Geschichten über Frauen- und LGBTI-Menschenrechte erzählt: von Menschen, deren Stimme nicht oft gehört wird, und, deren Rechte eingeschränkt werden.

Our Voices, Our Choices (deutsch‪)‬ Heinrich-Böll-Stiftung

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„Our Voices, our Choices“ ist die internationale, geschlechterpolitische Podcast-Reihe der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier werden Geschichten über Frauen- und LGBTI-Menschenrechte erzählt: von Menschen, deren Stimme nicht oft gehört wird, und, deren Rechte eingeschränkt werden.

    Die binäre Erzählung – Intergeschlechtlichkeit (3/3) | Our Voices, Our Choices

    Die binäre Erzählung – Intergeschlechtlichkeit (3/3) | Our Voices, Our Choices

    Was bedeutet es, einen Körper zu haben, von dem die Mehrheitsgesellschaft glaubt, dass es ihn gar nicht gibt oder dass es ihn nicht geben darf? Einen Körper, der als Ansichtssache entlarvt, was viele für eine Tatsache halten? Einen Körper, der die engen Kategorien von Mann oder Frau sprengt? Julius Kaggwa aus Uganda, Eliana Rubashkyn aus Neuseeland und Irene Kuzemko aus Moskau sind intergeschlechtlich, oder inter*. In eigentlich allen modernen Ländern und Gesellschaften dominiert ein binäres Verständnis von Geschlechtlichkeit – das nur zwei Optionen zulässt: Mann oder Frau. Wir erzählen von den Kämpfen intergeschlechtlicher Menschen um einen Platz in dieser unserer heteronormativen Welt und um Selbstbestimmung.

    Ein Podcast mit:

    Irene Kuzemko, OII Europe und Intersex Russia
    Eliana Rubashkyn, Pharmazeutikerin und Aktivistin
    Julius Kaggwa, SIPD, Support Initiative for people with atypical sex development

    • 33 min
    Die binäre Erzählung – Transgeschlechtlichkeit (2/3) | Our Voices, Our Choices

    Die binäre Erzählung – Transgeschlechtlichkeit (2/3) | Our Voices, Our Choices

    Die binäre Geschlechtererzählung spricht von Männern und Frauen. Wer sich im Laufe des Lebens nicht mit dem Geschlecht identifiziert, welches bei der Geburt zugewiesen wurde, wird transgeschlechtlich genannt. In den meisten Ländern der Welt kämpfen trans* Menschen um ganz elementare Rechte der Selbstbestimmung. Wie sie sich nennen dürfen, welches Geschlecht in ihrem Pass steht, wen sie heiraten dürfen - all das ist oft nicht ihre Entscheidung oder nur über teure und erniedrigende Prozeduren zu erkämpfen. Argentinien wird gerne als vorbildlich genannt, wenn es um die Rechte von trans* Menschen geht. Welche Kämpfen müssen trans* Menschen auch hier noch ausfechten? Wie sieht es im Vergleich dazu in Thailand oder Deutschland aus? Wohin steuert der Trans*Aktivismus?

    Ein Podcast mit:

    Alba Rueda, Unterstaatssekretärin für Diversitätspolitik im Frauenministerium in Argentinien
    Manuela Picq, Professorin für internationale Beziehungen an der Universität San Francisco de Quito, Ecuador
    Esther Suvannannon, PhD-Studentin zur Geschichte von Transgeschlechtlichkeit in Thailand, University of Victoria, Kananda
    Nyke Slawik, Spitzenkandidatin der Grüne Jugend NRW für die Bundestagswahl 2021
    Bodie Ashton, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für queere, deutsche Geschichte an der Universität Erfurt

    • 41 min
    Die binäre Erzählung – Warum ist sie so präsent? (1/3) | Our Voices, Our Choices

    Die binäre Erzählung – Warum ist sie so präsent? (1/3) | Our Voices, Our Choices

    Die binäre Geschlechtererzählung spricht von Männern und Frauen. Diese Einteilung ist stark durch den europäisch-christlichen Kolonialismus geprägt und weder naturgegeben noch alternativlos. Es wird kaum ein Tag vergehen, in denen Menschen überall auf der Welt sich selbst innerhalb der binären Erzählung einordnen oder von anderen eingeordnet werden. Sei es in Unterhaltungen beispielsweise durch Pronomen, oder durch den Gang auf eine öffentliche Toilette, die in so vielen Fällen dazu zwingt, sich zwischen den beiden Polen zu entscheiden. Wie ist diese Erzählung so dominant geworden? Wo sieht Welt (noch) anders aus? Wie verändert LGBTQI+-Aktivismus diese Erzählung? Wir schauen nach Argentinien, Thailand, Uganda und viele weitere Länder.

    Ein Podcast mit:

    Alba Rueda, Unterstaatssekretärin für Diversitätspolitik im Frauenministerium in Argentinien
    Manuela Picq, Professorin für internationale Beziehungen an der Universität San Francisco de Quito, Ecuador
    Sabine Hark, Technische Universität Berlin, Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

    • 41 min
    Das Ungleichheitsvirus – wie die Covid-19-Krise Frauen und LSBTI trifft | Our Voices, Our Choices

    Das Ungleichheitsvirus – wie die Covid-19-Krise Frauen und LSBTI trifft | Our Voices, Our Choices

    Das Corona-Virus stellt weltweit feministische Fortschritte in Frage: Jobverlust und Homeschooling führen zu einer Rückkehr alter Rollenmodelle. Frauen verlieren ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit, Feminizide und geschlechtsspezifische Gewalt steigen steil an und werden zu einer lebensbedrohliche Schattenpandemie. LSBTI-Menschen erleben Diskriminierung und eine schlechtere medizinische Versorgung. Wie ein Brennglas macht die Corona-Krise Diskriminierung und Gefährdungen von Frauen und LSBTI sichtbar – so sichtbar, dass eigentlich niemand mehr daran vorbeisehen kann. Am Beispiel von Brasilien und Kenia blickt diese Episode von „Our Voices, Our Choices“ mit einem intersektionalen feministischen Fokus auf die Pandemie und fragt auch: Welche Möglichkeiten und Chancen bietet die Krise?

    Gesprächspartner*innen im Podcast:
    Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
    Jana Prosinger, Globale Einheit für Feminismus und Geschlechterdemokratie, der Heinrich-Böll-Stiftung
    Ulf Terlinden, Leiter des Böll-Büros in Nairobi, Kenia
    Annette von Schönfeld, Leiter der Böll-Büros in Rio de Janeiro, Brasilien
    Ins A Kromminga und Luan Pertl – OII Europe (Organisation Intersex International Europe e.V.)

    • 22 min
    UN-Resolution 1325 – 20 Jahre Frauen, Frieden, Sicherheit | Our Voices, Our Choices

    UN-Resolution 1325 – 20 Jahre Frauen, Frieden, Sicherheit | Our Voices, Our Choices

    Am 30. Oktober 2000 jubelten Frauenrechtsaktivistinnnen aus aller Welt: Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig die UN-Resolution 1325 - Frauen, Frieden, Sicherheit verabschiedet. Sie ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Gleichberechtigung. Zum 20-jährigen Jubiläum schauen wir uns an, was sie verändern konnte, für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften. Wir sprechen mit Frauenrechtsaktivistinnen aus Afghanistan, der Ukraine, Deutschland und Montenegro.

    Ein Podcast mit:
    - Jeanette Böhme, Medica Mondiale und Bündnis 1325
    - Inga Luther, Owen - Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und - Friedensförderung e.V. und Women’s Initiative for Peace in Donbass
    - Jamila Afghani, Frauenrechtsaktivistin, Afghanistan
    - Maja Raičević, Frauenrechtsaktivistin, Montenegro

    Shownotes:
    Anlässlich ihres 20. Jahrestags, porträtiert unser Dossier "No Women - No Peace" Frauen aus 20 Ländern, die sich für Frieden und Sicherheit einsetzen: https://www.boell.de/en/no-women-no-peace
    Feministische Außenpolitik auf der Webseite des Gunda Werner Instituts: www.gwi-boell.de/de/feministische-aussenpolitik
    Informationen zur Frauenfriedensinitiative im Donbass: https://www.owen-berlin.de/projekte/wipd.php
    Maja Raičević spricht über Geschlechterselektion vor der Geburt: https://tedxkotor.me/2019/maja-raicevic/
    Videoporträt von Jamila Afghani: https://www.youtube.com/watch?v=p9ndOxWWRJ0

    Lesetipp:
    Hoffnungsträger 1325, Eine Resolution für eine geschlechtergerechte Friedens- und Sicherheitspolitik in Europa, 2008.

    Illustration: CC BY ND NC 4.0 Arinda Craciun

    • 29 min
    25 Jahre nach der Peking-Deklaration | Our Voices, Our Choices

    25 Jahre nach der Peking-Deklaration | Our Voices, Our Choices

    Sie war ein Meilenstein für Frauenbewegungen weltweit: Die vierte Weltfrauenkonferenz in Peking vor 25 Jahren. Vertreterinnen und Vertreter aus 189 Ländern kamen zusammen, um eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen, die die Gleichberechtigung der Geschlechter voran bringen sollte. Doch es gibt auch Kritik an diesem Dokument. Zu eurozentristisch, zu realitätsfern, zu ungenau, finden Aktivistinnen und Aktivisten weltweit.

    Wir haben mit Frauen aus Kambodscha, Kenia, Südafrika, Brasilien und Deutschland gesprochen und gefragt: Welche Rolle spielt Intersektionalität in ihrem Kampf um mehr Gleichberechtigung? Und: Könnte sie als Methode für die Überarbeitung der Peking Deklaration hilfreich sein?

    • 35 min

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