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Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte ist eine wissenschaftliche Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Es betreibt moderne Regionalgeschichtsforschung mit dem Schwerpunkt auf der Neueren Geschichte und Zeitgeschichte. In der Podcast-Reihe "Regionalgeschichte auf die Ohren" stellen die Historikerinnen und Historiker der Forschungseinrichtung ihre Projekte und Publikationen vor.

Regionalgeschichte auf die Ohren LWL

    • History

Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte ist eine wissenschaftliche Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Es betreibt moderne Regionalgeschichtsforschung mit dem Schwerpunkt auf der Neueren Geschichte und Zeitgeschichte. In der Podcast-Reihe "Regionalgeschichte auf die Ohren" stellen die Historikerinnen und Historiker der Forschungseinrichtung ihre Projekte und Publikationen vor.

    „Corona ist ein Verstärker für tiefgreifende soziale Veränderungen“

    „Corona ist ein Verstärker für tiefgreifende soziale Veränderungen“

    Im Frühjahr 2020 veränderte sich unsere Welt. Wir lebten im Lockdown und arbeiteten im Homeoffice. Wir gingen auf Distanz zur Familie und zu Freunden. Wir suchten nach Nudeln, Hefe und Klopapier. Die Coronapandemie führte zu massiven Verwerfungen in der Wirtschaft und Wissenschaft, in Parlamenten, in den Medien und sozialen Netzwerken, in der Außenpolitik ebenso wie im Alltag. Wie hat die Pandemie unsere Gesellschaft verändert? Stellt Corona eine Zäsur dar? Was wird von der Pandemie bleiben? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Malte Thießen, Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, in der elften Folge der Podcast-Reihe „Regionalgeschichte auf die Ohren“.

    • 18 min
    „Wohnraum nimmt bei einer gelungenen Integration einen sehr großen Stellenwert ein“

    „Wohnraum nimmt bei einer gelungenen Integration einen sehr großen Stellenwert ein“

    Mit dem Forschungsprojekt „Migration, Wohnen und ‚Integration‘ im ländlichen Raum 1975 bis 2000“ untersucht Dr. Jens Gründler, wissenschaftlicher Referent im LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, die Wohnverhältnisse und Ankunftsquartiere migrantischer Gruppen im ländlichen Westfalen. Welchen Stellenwert nimmt der Wohnraum für eine gelungene Integration auf dem Land ein? Diese und weitere Fragen beantwortet der Historiker in der zehnten Folge der Podcast-Reihe „Regionalgeschichte auf die Ohren“ am Beispiel der Hochhaussiedlung „Dammanns Hof“ in Harsewinkel (Kreis Gütersloh).

    • 24 min
    „Es wurden sehr unterschiedliche Willkommenskulturen gelebt“

    „Es wurden sehr unterschiedliche Willkommenskulturen gelebt“

    Welche Willkommenskulturen gab es in der Nachkriegszeit und in der frühen Bundesrepublik gegenüber Flüchtlingen und Vertriebenen? Dieser Frage gehen die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes „Willkommenskulturen? Re-Aktionen auf Flucht und Vertreibung in der Aufnahmegesellschaft der Bundesrepublik“ (Forschungen zur Regionalgeschichte Bd. 86) nach. Sie zeigen anhand von lokalen und regionalen Beispielen die Erinnerungsgeschichten von Integrationsbemühungen und Abgrenzungsverhalten der Aufnahmegesellschaften gegenüber Flüchtlingen und Vertriebenen auf. Mitherausgeber Dr. Matthias Frese erklärt in der neunten Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, wie eine wertschätzende Integration gelingen kann und welchen Beitrag die Geschichtswissenschaft zu der immer noch aktuellen Flüchtlingsfrage leisten kann.

    • 23 min
    „Die britischen Soldaten sind weitestgehend unter sich geblieben“

    „Die britischen Soldaten sind weitestgehend unter sich geblieben“

    Fast 70 Jahre lang haben die britischen Streitkräfte Gebiete in Westfalen als militärische Stützpunkte genutzt. Diese langjährige Anwesenheit des britischen Militärs in der Region steht für eine weltgeschichtlich ausgesprochen seltene Konstellation: für den allmählichen Rollenwechsel vom Status einer Armee, die ursprünglich als Besatzungsarmee angetreten ist, zu einem militärischen Partner des Stationierungslandes. Auch die Größenordnung dieser Stationierung war und ist beachtlich: Zwischen 1945 und heute lebten mindestens 800.000 britische Soldaten einschließlich der Familienangehörigen in Westfalen und wahrscheinlich noch einmal 1,2 Millionen im benachbarten Rheinland und in Niedersachsen. Im Jahr 2010 kündigte die Regierung Cameron den vollständigen Abzug des britischen Militärs an, der 2020 abgeschlossen sein soll. Dr. Thomas Küster, wissenschaftlicher Referent im LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, erläutert in der achten Folge der Podcast-Reihe „Regionalgeschichte auf die Ohren“ die Bedeutung Westfalens als Standort für das britische Militär.

    • 15 min
    „Seuchen schüren gewaltige Ängste, weil sie potenziell jeden treffen können“

    „Seuchen schüren gewaltige Ängste, weil sie potenziell jeden treffen können“

    Das neuartige Corona-Virus „SARS-CoV-2“ breitet sich auch in Deutschland weiter aus. Es werden immer mehr Schutzmaßnahmen ergriffen. Veranstaltungsabsagen, die Schließung von Schulen, Kitas und Museen, Hamsterkäufe in Supermärkten: Das öffentliche Leben kommt mehr und mehr zum Erliegen. Die Unruhe in der Bevölkerung nimmt zu. In der siebten Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte erklärt Prof. Dr. Malte Thießen, Historiker und Leiter der LWL-Forschungseinrichtung, woher die Angst vor Seuchen kommt, welche historischen Beispiele es gibt und warum Seuchen ein Seismograf des Sozialen sind.

    • 12 min
    „Ohne die Zwangsarbeit der sowjetischen Kriegsgefangenen wäre die deutsche Kriegswirtschaft vermutlich zusammengebrochen“

    „Ohne die Zwangsarbeit der sowjetischen Kriegsgefangenen wäre die deutsche Kriegswirtschaft vermutlich zusammengebrochen“

    Das Stammlager – Stalag – 326 (VI K) in der Senne bei Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh war von 1941 bis 1945 Deutschlands größtes Lager für sowjetische Kriegsgefangene. Es diente als Rekrutierungs- und Durchgangslager für mehr als 300.000 Rotarmisten, die Zwangsarbeit im Ruhrbergbau leisten mussten. Die Lebensbedingungen und hygienischen Zustände waren katastrophal. Allein in den letzten drei Monaten des Jahres 1942 starben rund 5.000 Gefangene – so viele wie in keinem anderen Lager im Deutschen Reich. Jens Hecker, wissenschaftlicher Mitarbeiter, schildert in der sechsten Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte welche Bedeutung das Stalag 326 (VI K) für die Nationalsozialisten hatte, was nach 1945 mit dem Lager geschah und warum der Ort – unterstützt vom LWL – zu einer bundesweiten Gedenkstätte ausgebaut werden soll.

    • 29 min

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