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Reich durch Radeln erzählt Geschichten von Menschen, die mit dem Radfahren reich geworden sind oder reich werden wollen. Was "Reichtum" bedeutet, darüber bestehen bei unseren Gesprächspartnerinnen und -partnern erhebliche Auffassungsunterschiede...

Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten Matthias Bernold

    • Society & Culture

Reich durch Radeln erzählt Geschichten von Menschen, die mit dem Radfahren reich geworden sind oder reich werden wollen. Was "Reichtum" bedeutet, darüber bestehen bei unseren Gesprächspartnerinnen und -partnern erhebliche Auffassungsunterschiede...

    Rdr: Bei Wolfgang Purkhart am Attersee

    Rdr: Bei Wolfgang Purkhart am Attersee

    Bevor es so richtig nass und kalt wird, gibt es von uns eine letzte Sommerfolge: Diesmal mit dem Radmechaniker und -Verleiher Wolfgang Purkhart am oberösterreichischen Attersee.



    In der kurzen Zeit des Jahres, in der das Salzkammergut akzeptable Urlaubsbedingungen ermöglicht, strömen deutsche Touristen und einheimische Sommerfrischler an die Seen – und in die Werkstatt von Wolfgang Purkhart.



    Dank E-Bikes hat die Drei-Seen-Tour mit 1.000 Höhenmetern die Goldene Wandernadel als Urlaubstrophäe abgelöst. Hochambitionierte Freizeitsportler vom Phänotyp Sitzgemüse, Ausrüstungsweltmeister, die keinen Reifen wechseln können, und wenig hilfreiche „Mit-Reparierer“ und „Verschlimmbesserer“ schlagen bei ihm auf. Sie alle werden mit einem Glas Wein und verbindlichen Handlungsanweisungen auf den Boden der Realität geholt.



    Bei Vogelgezwitscher und einem Achtel Weißwein plaudern wir mit dem begnadeten Tüftler und Schrauber über 40 Jahre Berufserfahrung – von der Entwicklung der ersten Mountainbikes, dem Sammeln von Weinkellern, den Folgen der Wegwerfgesellschaft, adipösen Touristen auf E-Bikes und den Fahrrädern prominenter Sommerfrischler.



    Links



    > Infoseite über Wolfgang Purkharts' Radverleih beim Tourismusverband Attersee



    Über diesen Podcast



    In unserem Fahrrad-Podcast “Reich durch Radeln” (RdR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. “Reichtum” – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein.



    Das Team von RDR besteht derzeit aus Jan Killian, Klaus Brixler, Martina Powell und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko.



    Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen.



    Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen.



    Wenn ihre unsere Arbeit wertschätzen möchtet, liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform.



    Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.



     

    • 40 min
    RdR: Bei Gaffi in der Radbar

    RdR: Bei Gaffi in der Radbar

    Sobald man die Radbar betritt, steht man sofort vor dem Herzstück des Geschäfts: dem Montageständer. Hier wird der Arbeitsplatz der Mechanikerin nicht versteckt, sondern, wie in einer offenen Küche ins Zentrum gerückt - und hier waltet Gaffi ihres Amtes.



    Gaffi war bei Veloce als Radbotin tätig, fuhr Radrennen, trainierte jahrelang im Winter auf Sansibar, schraubte in verschiedenen Radwerkstätten und hat uns direkt in ihrer Wirkungsstätte zum Gespräch eingeladen.

    Links

    > Homepage Radbar Wien



     







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    In unserem Fahrrad-Podcast “Reich durch Radeln” (RdR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. “Reichtum” – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein.



    Das Team von RDR besteht derzeit aus Jan Killian, Klaus Brixler, Martina Powell und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko.



    Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen.



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    • 43 min
    RdR: Ultra Radsportler Christoph Strasser

    RdR: Ultra Radsportler Christoph Strasser

    Wer ihn nicht kennt: Er ist Rekordgewinner des Race Across America. Wie er das geschafft hat, und auch von Grenzerfahrungen und durchfahrenen Nächten am Rad erzählt er uns in einem ausführlichen Interview.



    Manche fahren das Race Across America und sind froh, wenn sie ins Ziel kommen. Christoph Strasser fährt den Event, als wäre es ein normales Radrennen und kommt schon eineinhalb Tage vor dem Zweitplatzierten ins Ziel. Das RAAM führt quer durch die USA, von der Westküste zur Ostküste. Ziel ist es, die 5.000 km lange Strecke so schnell wie möglich zu bewältigen. Christoph Strasser ist das schon sechs Mal gelungen. 2014 kam er in 7 Tagen, 15 Stunden und 56 Minuten ins Ziel und hält seitdem den Rekord.



    Für diese Erfolge mutet er seinem Körper einiges zu: Der massive Schlafentzug lässt ihn regelmäßig halluzinieren – 20 Minuten Schlaf am Stück müssen reichen. Dazu kommen Schmerzen und physische Grenzerfahrungen wie Lungenödeme. Gut, dass Christoph Strasser ein verständnisvolles Betreuerteam hat, dem er seine wunderlichen Aussetzer zumuten kann und dem er die Verantwortung während dem Rennen abgibt, während er zu einer kurbelnden Fahrmaschine mutiert.



    Wie macht man das mit dem Schlafen oder besser dem Nicht-Schlafen? Soll man stehenbleiben, um zur Toilette zu gehen? Kann man die Landschaft beim Race Across America überhaupt genießen? Welche neuen Herausforderungen er noch sucht, warum ein Holzbrett mehr wert ist als Preisgeld und noch vieles mehr, verrät uns Christoph Strasser in dieser Folge.



    Sponsor dieser Folge von Reich durch Radeln ist Athletic Greens. Als Hörer*in unseres Podcasts erhältst Du zu Deinem Athletic Greens einen Jahresvorrat an Vitamin D3 und 5 Travel Packs kostenlos dazu. Dein Angebot findest Du unter athleticgreens.com/rdr.



     

    Links

    > Homepage Christoph Strasser

    > Buch "Der Weg ist weiter als das Ziel"

    > Podcast "Sitzfleisch" - die gemeinsamen Race-Erfahrungen von Christoph und Langzeitbetreuer Florian Kraschitzer

    > RAAM - Race Across Amercia

    > RAN - Race Around Niederösterreich

    > Race Around Austria



     







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    Das Team von RDR besteht derzeit aus Jan Killian, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko.



    Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in  dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen.



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    • 1 hr 22 min
    RdR: MTB-Aktivist Andreas Pfaffenbichler

    RdR: MTB-Aktivist Andreas Pfaffenbichler

    “You like it? Bike it!” – mit diesem Slogan präsentierte sich das Urlaubsland Österreich bei der Tourismusmesse 2019 in Berlin. Das Ziel: mehr Radfahrende für Österreich begeistern. Für die lokale Mountainbiker*innen-Szene war es ein Schlag ins Gesicht: Wenn sie in den Wäldern und Bergen ihrem Hobby nachgehen, riskieren sie regelmäßig Strafen und Anzeigen. Paragraph 33 des Forstgesetzes aus dem Jahr 1975 verbietet nämlich das Befahren von Forstwegen mit dem Rad. Es sei denn, es ist ausdrücklich erlaubt. Das Problem: Das ist es in den wenigsten Fällen. 28.000 km sind laut Statistik für den Radverkehr freigegeben, laut Pfaffenbichler sind es aber gerade mal 10.000 km.



    Gegen Paragraph 33 wehrt sich der Steyrer Andreas Pfaffenbichler und sein Verein “upmove” seit Jahrzehnten. Ursprünglich war Andreas Sportkletterer. Da war ihm der Radius allerdings bald zu eng und so hat ihn der aus den USA überschwappende MTB-Trend Mitte der 80iger Jahre auf das Rad gebracht: “Damals bin ich auf das Rad gestiegen und nie wieder abgestiegen.” Vor allem der Schwebezustand, in den er kommt, wenn er Waldwege bergab fährt, sind die Momente, für die Andreas auch den Konflikt mit Waldbesitzer*innen und Jäger*innen in Kauf nimmt. Noch halten sich diese negativen Erfahrungen in Grenzen, in der Szene hört man aber immer wieder von Besitzstörungsklagen und Strafmandaten.

    Links:

    MTB-Verein: upmove



    Facbeook-Gruppe: You like it bike it



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    Sponsor dieser Folge von Reich durch Radeln ist “Athletic Greens“. Als Hörer*in unseres Podcasts erhältst du zu Deinem Athletic Greens-Abo einen Jahresvorrat an Vitamin D3 und fünf Travel Packs kostenlos dazu. Dein Angebot findest Du unter athleticgreens.com/rdr.

    • 53 min
    RDR: Bahnrad-Olympionike Andreas Müller

    RDR: Bahnrad-Olympionike Andreas Müller

    Unser Podcast bekommt erstmals olympischen Glanz verliehen: Andreas Müller erzählt uns von seiner Qualifikation für die Spiele, für die er seine Bahnradfahrer-Pension um ein Jahr verschoben hat. Er überrascht uns im Gespräch mit spannenden Buchtips, absurden Wattwerten und einem Blick in die glamouröse Vergangenheit des Bahnradsports.

    Wir schreiben das Jahr 1911. Im Berliner Sportpalast steigt die exzessivste Party des Jahres. Im Inneren des Holzovals Männer in Frack und Zylinder, ihre Begleiterinnen in den Logen. Oben auf den Rängen Arbeiter in Schiebermützen. Sechs Tage und Nächte in denen der Alkohol fließt und die Band wilde Tanzmusik spielt. Im Hintergrund hört man beständig das Singen der Pneus auf der Ovalbahn und sieht das Auf und Ab der Fahrerbeine, die wie stampfende Kolben einer gut geölten Maschine die Stahlräder über das 45 Grad steile Holzrund treiben.



    110 Jahre später, ebenfalls auf einem steilen Holzoval drehen Bahnradfahrende ihre letzten Runden. Noch heuer wird Österreichs letzte Radbahn – das Ferry Dusika Stadion im Wiener Prater abgerissen.



    Mittendrin Andreas Müller, ein sympathischer Berliner, der für Österreich in Tokio im Madison-Bewerb (Zweier-Mannschaftsfahren) an den Start gehen wird. Es wird das Ende seiner Karriere und womöglich für den Bahnradsport in Österreich, denn ein Ersatz für das in die Jahre gekommene Oval ist nicht in Sicht.



    Nochmal zurück an den Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Madison Square Garden in New York wird eine entscheidende Regel erfunden, die den Grundstein für Andreas Müllers Paradedisziplin legt. Ein makabrer Teil der Attraktion beim Six Day Race ist, dass immer wieder Fahrer erschöpft vom Rad fallen oder während des Rennens einschlafen und in schreckliche Stürze verwickelt werden. Also wird in Zweierteams gefahren – der Madison ist geboren. Die Fahrer wechseln einander wie beim Roller Derby mit Schleudergriff ab. Der „ruhende“ Fahrer wird vom mit 60 km/h im Kreis Fahrenden nach vorne katapultiert. Spektakulär, aber ebenso gefährlich, und so wird der Griff zeitweise wieder verboten.

    2021: Bahnradfahren, bereits seit den ersten Spielen der Neuzeit olympische Disziplin, findet zum ersten Mal seit langem wieder mit österreichischer Beteiligung statt. Andreas Müller, blickt gut gelaunt – Wehmut ist definitiv nicht seine Sache – mit uns zurück auf seine Kariere, die einst auf einem Klappfahrrad der VEB Mifa Fahrradwerke begann. Er berichtet von den unvermeidlichen Splittern, die man sich bei Stürzen einzieht, gibt spannende Buchtips und erzählt wie das ist, wenn man in Berlin die Stalinallee immer geradeaus fährt, bis man in Moskau ankommt.

    Links:

    Andreas Müller Homepage



    Petition "Rettet das Ferry Dusika-Stadion"

    Literaturtipps:

    Sebastian Haffner "Geschichte eines Deutschen"



    Wolfgang Büscher: Berlin - Moskau, Eine Reise zu Fuß



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    • 1 hr 16 min
    RdR: Wut auf Rädern

    RdR: Wut auf Rädern

    Drängeln, Schimpfen, nonverbale Eindeutigkeiten, wer kennt das nicht – was oft als Unachtsamkeit beginnt wird als Angriff wahrgenommen und dementsprechend beantwortet. Wir haben für diese Folge alltägliche und weniger alltägliche Anekdoten aus dem Straßenverkehr gesammelt: Ein SUV-Fahrer reagiert auf konstruktives Feedback im Verkehr mit gefährlicher Drohung und als ein Rad fahrender Rüpel ihrer „Zwetschke“ zu nahe kommt, macht Chris Lohner eine Durchsage der anderen Art.



    Warum Mobilität unsere Aggressionsmomente befördert, die Ärger-Neigung junger Männer und wie wir die Wut kanalisieren können, diskutieren wir in dieser Folge mit der Verkehrspsychologin Bettina Schützhofer.



    Warnung: Schimpfwörter haben wir in dieser Episode nicht ge-beept.



     

    Links

    > Bettina Schützhofer – Verkehrspsychologin

    > Sicher Unterwegs - Institut für Verkehrspsychologie

    > Chris Lohner, Facebook-Beitrag

    > Chris Lohner, Webseite



     

    Musik in diesem Podcast

    Ice Flow, Kevin MacLeod

    JOWA am Balkon, F**k the Cars: https://www.youtube.com/JOWA

    Brooklyn and the Bridge, Nico Staf

    Under the Rug, Density & Time

    Traversing, Godmode

    Hiatus, Rage

     

    Über diese Folge

    Gestaltung: Matthias Bernold & Magdalena Jöchler



    Produktion / Schnitt: Matthias Bernold, Klaus Brixler & Magdalena Jöchler



     

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    Das Team von RDR besteht derzeit aus Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Jan Killian. Die Musik kommt von MC Broko.

    • 44 min

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