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Reich durch Radeln erzählt Geschichten von Menschen, die mit dem Radfahren reich geworden sind oder reich werden wollen. Was "Reichtum" bedeutet, darüber bestehen bei unseren Gesprächspartnerinnen und -partnern erhebliche Auffassungsunterschiede...

Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten Matthias Bernold

    • Society & Culture

Reich durch Radeln erzählt Geschichten von Menschen, die mit dem Radfahren reich geworden sind oder reich werden wollen. Was "Reichtum" bedeutet, darüber bestehen bei unseren Gesprächspartnerinnen und -partnern erhebliche Auffassungsunterschiede...

    RdR: Im Gespräch mit Bengt Stiller

    RdR: Im Gespräch mit Bengt Stiller

    Für diese Folge war Bengt Stiller bei uns im Studio. Bengt ist Fotograf und nimmt an den härtesten Unsupported Bikepacking Races teil. Wie er es schafft z.B. das Silk Road Mountain Race mit Ausfallquoten von bis zu 70 Prozent zu finishen und dabei auch noch zu fotografieren, hat er Klaus erzählt.

    Der gebürtige Norddeutsche kam nach Wien um sechs Jaher als Meisterschüler bei der Star-Architektin Zaha Hadid zu lernen, gegangen ist er als fester Bestandteil der Wiener Radszene. Angefangen hat er im Radlager in der Wiener Operngasse und ist im Laufe der Jahre zum gefragten Fotograf der Wiener Radzsene geworden. Heute lebt er von der Fotografie.



    Vor Kurzem ist Bengt nach Berlin übersiedelt, bei einem Abstecher in Wien haben wir mit ihm über seine Erfahrungen bei den härtesten Unsupported Bikepacking Races gesprochen: vom Atlas Mountain Race in Marokko über das Silk Road Mountain Race bis hin zu den Reisen die er für seinen Fahrrad-Bildband "Lengends of Steel" machte und natürlich darüber, wie er neben den Strapazen auch noch derart atemberaubende Fotos zustande bringt. Sein aktuellstes Projekt ist die Gravel Rennserie "Orbit 360" bei der man zwischen 4. Juli und 6. September jeweils eine Strecke in jedem deutschen Bundesland bewältigen muss.



    Die vier Fotos, um die es im Gespräch geht:

    Silk Road Mountain Race: Polizist in Kirgisistan



    Weiteres Standbein: Werbefotografie



    Mont Ventoux: "Der Berg hätte mich fast gebrochen!"



    Atlas Mountain Race in Marokko





    Links:

    Bengt Homepage: http://bengtstiller.de/



    Bengt auf Instagram : bengtstillerphotography



    Bengt auf Instagram - analog fotographiert: samelifedifferenstory



    Bengt auf Facebook: www.facebook.com/BengtStillerPhotography/



    Orbit 360 Homepage



    Orbit 360 auf Facebook



    Sein Bildband "Legends of Steel"

    Über diesen Podcast:

    In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) erzählen wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein.



    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik für das Intro stammt von MC Broko.



    Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen.



    Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen.



    Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform.



    Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.



    Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de

    • 1 hr 12 min
    RdR: Platz für Wien

    RdR: Platz für Wien

    Matthias und Klaus sprechen mit Barbara Laa und Veronika Wirth von "Platz für Wien". Die Initative für sichere Straßen, bessere Radinfrastruktur und mehr Grün in der Stadt will 57.255 Unterschriften sammeln, um Verkehrspolitik im Wiener Wahlkampf im Herbst zum Thema zu machen.









    Barbara und Veronika verraten uns, wie man so eine Kampagne plant, wie sich die Corona-Krise aufs Verkehrsverhalten und auf das Interesse am Radfahren ausgewirkt hat und was sie sich von Platz für Wien erhoffen.







    Platz für Wien, für alle, die noch nicht davon gehört haben, ist eine im März 2020 gestartete ambitionierte verkehrspolitische Kampagne, die sich für eine grünere Stadt, bessere Radinfrastruktur, mehr Platz für Fußgänger und mehr Sicherheit im Straßenverkehr einsetzt. Vorbild dafür war der erfolgreiche Volksentscheid Fahrrad in Berlin, der letztlich zum Beschluss eines Radverkehrsgesetzes geführt hat.



    Corona-Quarantäne-bedingt haben wir diese Folge wieder mittels Video-Konferenz aufgezeichnet.

    Links:

    Platz für Wien: platzfuer.wien



    Facebookseite von Platz für Wien www.facebook.com/platzfuerwien/



    Reich durch Radeln-Folge zum Berliner Volksentscheid Fahrrad



    Volksentscheid Fahrrad im Netz: volksentscheid-fahrrad.de

    Über diesen Podcast:

    In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) erzählen wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein.



    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik für das Intro stammt von MC Broko.



    Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen.



    Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen.



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    Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.



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    • 28 min
    RdR: Zu Besuch bei Anthony im Velobis

    RdR: Zu Besuch bei Anthony im Velobis

    Für die neue Folge von Reich durch Radeln waren wir im Velobis zu Besuch. Vor fünf Jahren hat der gebürtige Nigerianer Anthony Chira hier sein Fahrradgeschäft und Bistro eröffnet. Damit fusionierte er seine zwei großen Leidenschaften: das Fahrrad und gutes Essen.





    Bis 2013 flimmerten im Ecklokal an der Kreuzung Linzer Straße / Johnstraße Kinofilme über die Leinwand des Gloriette Kinos. Zwei Jahre später ist Anthony Chira mit seinem Fahrradgeschäft hier eingezogen – seine Werkstatt ein paar Häuser weiter, platzte damals aus allen Nähten. Weil Anthony nicht nur ein leidenschaftlicher Radfahrer ist, sondern auch gutes Essen liebt, hat er gleich ein Bistro angeschlossen. "Ich war damals 40 Jahre alt und hatte eine kleine Sinnkrise, ich wollte endlich etwas machen das mir Spaß macht", sagt Anthony im Gespräch mit Klaus und Magda. Und weil es ihm gerade Spaß machte, bietet er seitdem auch gleich Food-Jams – also Kochpartys – an, schreibt Kochbücher, baut gerade noch eine Eismanufaktur dazu und schmiedet an Plänen für den Ausbau der Radmanufaktur. Langweilig wird ihm wahrscheinlich nicht so schnell.



    Vor 26 Jahren hat Anthony seine Heimat Nigeria verlassen, um in London zu studieren. Lange ist er dort nicht geblieben: Bei einem Wien-Urlaub hat er seine Frau kennengelernt und ist nach Wien übersiedelt. Die Leidenschaft für Räder – vor allem selbst gebaute – hat er von Kindesbeinen an. Zusammen mit dem Vater hat er schon als Kind Fahrräder zusammengeschweißt. In Nigeria war das Rad damals noch ein gängiges Fortbewegungsmittel. "Heute ist radfahren dort lebensgefährlich", erzählt Anthony. In Wien ist er schnell zu einem festen Bestandteil der Radszene geworden, auch wenn Leute auf der Straße mit dem Finger auf ihn gezeigt hätten: "Schau, ein Schwarzer am Rad, haben Mütter zu ihren Kindern gesagt". Aus seiner Heimat mitgenommen hat er auch die Leidenschaft für gutes Essen – "Spice Boy" nannte ihn seine Oma für seine Liebe zu Gewürzen. Im Velobis verfeinert er damit heute österreichische Gerichte.



    Um den Corona-bedingten Ausfall und vor allem die anstehenden Projekte zu finanzieren, hat Anthony eine Finanzierungskampagne via Conda gestartet. 130.000 Euro peilt er als Ziel an, etwa die Hälfte hat er schon geschafft.

    Links:

    Velobis Bike Bistro: www.velobis.com



    Velobis auf Facebook: www.facebook.com/velobis



    Conda-Kampagne: www.conda-hilft.at/campaign/velobis



    Anthony's Buch "Food Jam": shop.falter.at/detail/9783991002581



    Three Peaks Bike Race: www.adventurebikeracing.com/threepeaksbikerace



     

    Über diese Folge:

    Interviewende: Magdalena Jöchler und Klaus Brixler



    Produktion / Schnitt: Magdalena Jöchler und Klaus Brixler

    Über diesen Podcast:

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    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko.



    Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen.



    Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das a hr...

    • 33 min
    RdR: Begegnungen mit Tieren

    RdR: Begegnungen mit Tieren

    Wilde Kreaturen – darunter eine Ringelnatter, eine Schwarzbären-Mama und eine Hummel (in der Unterhose) – sind diesmal die Hauptakteurinnen. Bei der Einordnung der tierischen Anekdoten hilft uns Peter Iwaniewicz, der aus Funk und Fernsehen bekannte Zoologe und Tierkolumnist.





    Wie es sich für Ophidiophobikerin (Odiophobie=Angst vor Schlangen) Magda anfühlt, mit dem Rennrad über eine Ringelnatter zu rattern, hat sie Matthias vor ein paar Wochen geschildert. Schnell war klar: es gibt etliche Geschichten, in denen Radfahrende und Tiere aneinander geraten – Stoff genug für eine Spezialfolge unseres Fahrrad-Podcasts, in der wir die besten animalische Anekdoten präsentieren.



    Spoiler-Alert: Begegnung mit Radfahrenden enden für Tiere nicht selten tödlich.  "Der Ringelnatter hast du wahrscheinlich das Rückgrad gebrochen", erklärt Peter Iwaniewicz.



    Welche Gefühle diese Begegnungen wachrufen, wie sich der Ekel vor Spinnen, Ratten und Schlangen überwinden lässt und warum sich ein Vogel Strauss mit Cairo-to-Cape Town-Weltrekordler Michael Strasser ein Wettrennen lieferte – das und noch mehr diskutieren wir in dieser Folge von Reich durch Radeln ...

    Neues Storytelling-Format: Bitte um Feedback

    Übrigens: Für diese Folge haben wir ein neues Storytelling-Format ausprobiert. Schreibt uns doch, ob euch das ganze gefällt. Bitte an: ReichDurchRadeln@posteo.de

    Links:

    Peter Iwaniewicz – Buchautor: www.kremayr-scheriau.at

    Peter Iwaniewicz – Falter Kolumne: www.falter.at



    Michael Strasser – Buch "Cairo2Cape": www.strassermichael.at/cairo-2-cape-buch/



    Michael Strasser in seinem ersten Interview mit ReichdurchRadeln: Podcast-Interview



     

    Über diese Folge

    Gestaltung: Matthias Bernold & Magdalena Jöchler



    Produktion / Schnitt: Matthias Bernold & Magdalena Jöchler





    Über diesen Podcast:

    In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein.



    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko.



    Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. (Zumindest war das bis zur Corona-Krise so.)



    Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen.



    Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform:



    Spotify: spotify.com/ReichdurchRadeln

    iTunes: podcasts.apple.com/reich-durch-radeln-podcast-der-velophilen-erfolgsgeschichten/

    Google Podcast: a href="https://podcasts.google.com/?

    • 54 min
    RdR: Rad-Abenteurer Jonas Deichmann

    RdR: Rad-Abenteurer Jonas Deichmann

    Für diese Folge haben Klaus und Magda den Berufsabenteurer, Extrem-Radsportler, Weltrekordhalter und Motivationstrainer Jonas Deichmann gleich zwei Mal getroffen: im Februar persönlich im Reich-durch-Radeln-Studio und – aufgrund der Corona-Krise – noch in zweites Mal per Videocall für ein Update.





    Jonas Deichmann verbringt sein Leben auf dem Rad. Ein festes Zuhause hatte der 33-Jährige nicht. Zumindest bis vor Corona. Erst der Lockdown hat ihn gezwungen, sesshaft zu werden. Konkret ist er zu seinem Vater in die Schweiz gezogen. "Ich habe schon lange nicht mehr so viel Zeit an einem Ort verbracht", erzählt er uns im Videocall in Woche 6 der Ausgangsbeschränkungen. In normaleren Zeiten durchquert er mit seinem Rad ganze Kontinente: Afrika von Kairo nach Kapstadt, Eurasien von Portugal bis Wladiwostok oder Amerika von Alaska nach Patagonien. Alles "unsupported", wie man das nennt – also ohne Team und technischen Support – und in Rekordzeit.

    Vom Wirtschaftsstudium zum Extrem-Sport

    Schon während er International Business studiert, hält es den gebürtigen Deutschen nicht lange an einem Ort. Ende 2017 hängt er seinen soliden Job in einer IT-Firma endgültig an den Nagel und macht sich als Extrem-Sportler, Abenteurer und Motivationstrainer selbstständig.



    Heute hält Jonas bei sechs Weltrekorden. Eigentlich sollte 2020 ein weiterer hinzukommen: die Weltumrundung in den Triathlon-Disziplinen. Im Studiogespräch das wir Ende Februar mit ihm in Wien geführt haben, erzählt er von der Planung solcher Extremtouren, mentaler Stärke, wie er sich trotz einer Lebensmittelvergiftung mitten in der Sahara jeden Tag aufs Rad gesetzt hat und weitergefahren ist. Seine Aussage "im Zweifel entscheide ich mich gegen Komfort" beschreibt mit viel Unterstatement, welche Mühen Jonas auf sich nimmt. Typische Packliste für eine sechswöchige Reise: Zwei Trikots, zwei Radhosen, eine Regenjacke, eine abgeschnittene Zahnbürste, Schlafsack und Zelt.

    Update wegen Corona

    Eigentlich wollten wir das Gespräch mit Jonas bereits im März online stellen, aber dann kam Corona und hat unsere und auch Jonas Pläne und Vorträge gehörig durcheinander gewirbelt. Per Videocall in die Schweiz gibt uns Jonas jetzt ein Update zur geplanten Weltumrundung und Einblicke in die Vorbereitungen darauf. Ironie des Schicksals: Die mentale Stärke die er sonst Unternehmen und Sportbegeisterten in seinen Vorträgen weitergibt, kommen ihm selbst jetzt zugute.

    Links:

    Homepage: jonasdeichmann.com



    Facebook: JonasDeichmannAdventures



    Instagram: @jonas_deichmann



     

    Über diese Folge:

    Interviewer*innen: Magdalena Jöchler und Klaus Brixler



    Produktion / Schnitt: Klaus Brixler



    Über diesen Podcast:

    In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein.



    Das Team von RDR besteht aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko.



    Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. (Zumindest war das bis zur Corona-Krise so.)



    Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen.



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    • 1 hr 13 min
    RdR: Fahrrad-Shops in Zeiten von Corona

    RdR: Fahrrad-Shops in Zeiten von Corona

    Die ökonomischen Auswirkungen der Corona-Krise machen auch vor der Fahrrad-Industrie und vor dem Fahrrad-Handel nicht halt. Matthias spricht mit Kurt Stefan von der Veletage, Sonja Fasching von IG-Fahrrad und Michael Knoll von Starbike über Existenzsorgen, Kundentreue und die weitere Zukunft der Fahrrad-Shops vor dem Hintergrund geborstener Supply Chains.





    Mit einem dramatischen Appell hat sich diese Woche die Confederation of the European Bicycle Industry (CONEBI) an die EU-Kommission gewandt, in der sie davor warnt, dass aufgrund der Corona-Krise in der E-Bike und Fahrrad-Fertigung heuer ein Produktionsrückgang von 40 Prozent oder mehr drohen könnte:  50.000 Fahrrad-Händler seien betroffen und insgesamt 150.000 Arbeitsplätze. In den nächsten drei Monaten sei mit einem Geschäftsrückgang von 30 bis 70 Prozent zu rechnen, mit „einer Welle von Konkursen und Entlassungen in fahrrad-bezogenen Unternehmen“.



    Keine gute Nachrichten also auch für österreichische Fahrrad-Händler, sollte man zumindest meinen. Im Gespräch mit Reich durch Radeln zeigten sich unsere drei interviewten Fahrrad-Shop-Bosse dann allerdings durchwegs optimistischer als gedacht. Die Corona-Krise habe das Kundeninteresse nur kaum gebremst, ließen Sonja Fasching (IG-Fahrrad), Kurt Stefan (Veletage) und Michael Knoll (Starbike) wissen.



    Interessant ist das nicht zuletzt deshalb, als sich alle drei Unternehmen in recht unterschiedlichen Segmenten bewegen. Während die Veletage auf High-End-Rennräder aus Italien und Custom-Bikes setzt, ist man bei Starbike breiter aufgestellt: Der Händler, der erst vor Kurzem ins radaffine Nordbahnviertel gezogen ist, sorgte kürzlich mit einer Crowdfunding-Kampagne für Aufsehen. Und die IG-Fahrrad, mit ihren Shops in der Westbahnstraße und in der Otto-Bauer-Gasse, gehört mit ihrer fünfzehnjährigen Geschichte zu den etablierten Fahrrad-Werkstätten Wiens.

    Links:

    Confederation of the European Bicycle Industry (CONEBI): http://www.conebi.eu/



    Starbike-Website: https://www.starbike.at

    Starbike-Facebook: https://www.facebook.com/starbikewien/

    Starbike-Instagram: https://www.instagram.com/starbike_wien/



    IG-Fahrrad-Website: www.ig-fahrrad.at



    Veletage-Website: https://veletage.com/



    Über diese Folge

    Interviewer: Matthias Bernold



    Produktion / Schnitt: Magdalena Jöchler



    Über diesen Podcast:

    In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriell...

    • 52 min

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