14 episodes

Kann Künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickeln?
Wie könnte das überhaupt funktionieren, und was würde das für uns bedeuten?
12 Folgen, 12 Gespräche mit Expertinnen und Experten und eine gemeinsame Abschlussrunde.

Autor: Karsten Wendland, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Web: www.ki-bewusstsein.de
Twitter: twitter.com/KIBewusstsein

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF, Förderkennzeichen 2016ITA202

Selbstbewusste KI Karsten Wendland

    • Science

Kann Künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickeln?
Wie könnte das überhaupt funktionieren, und was würde das für uns bedeuten?
12 Folgen, 12 Gespräche mit Expertinnen und Experten und eine gemeinsame Abschlussrunde.

Autor: Karsten Wendland, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Web: www.ki-bewusstsein.de
Twitter: twitter.com/KIBewusstsein

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF, Förderkennzeichen 2016ITA202

    #13 Das große Staffelfinale – Diskussionsrunde zu bewusster KI. Schüler*innen im Gespräch mit Expert*innen.

    #13 Das große Staffelfinale – Diskussionsrunde zu bewusster KI. Schüler*innen im Gespräch mit Expert*innen.

    Pflegeroboter, autonom fahrende Autos und beseelte Wesen – dies sind nur wenige von vielen spannenden Themen, die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Experten in der letzten Folge der ersten Podcast-Staffel „Selbstbewusste KI“ diskutiert haben. Dabei kamen einige der Podcast-Gäste aus den vergangenen Folgen noch einmal zusammen, um mit den Schülerinnen und Schülern in einen Dialog auf Augenhöhe zu treten.

    Gesprächsgäste: Andreas Eschbach, Thomas Fuchs, Janina Loh, Thomas Metzinger, Ralf Otte, Christian Vater und Joachim Weinhardt

    Herausgeber: Karsten Wendland

    Redaktionelles Konzept: Tannaz Afshari Bakhsh, Franka Bockrath, Laura Müller, Anna Pallakst, Lea Riemann, Emma Rönnebeck, Eva Russow, Tamás Svajda und Renée Weisbach

    Moderation: Lara Wolf und Luis Tillmann

    Aufnahmeleitung: Karsten Wendland

    Produktion: Tobias Windmüller

    Feedback-Kanal: www.ki-bewusstsein.de/podcast
    Twitter: twitter.com/KIBewusstsein

    Licence: CC-BY



    Folgende weiterführende Quellen wurden in der Podcast-Folge genannt:

    Michael Chrichton: Prey, Harper Collins New York 2002. Leseprobe

    Fraunhofer Care-O-bot: Mobile Roboterassistenten zur aktiven Unter-stützung des Menschen im häuslichen Umfeld.  

    TED-Talk von Kate Darling (MIT): Why we have an emotional connection to robots. 

    TA-Swiss: Robotik in Betreuung und Gesundheitsversorgung, vdf Hochschulverlag 2013, S. 192. 

    JürgenHabermas(1981): Theorie des kommunikativen Handelns. Band 2 Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft. 8. Aufl. Frankfurt/a.M 1981. 

    Martin Krammer: "Unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken". Beitrag der Universität Wien über Friedrich Nietzsche. 

    Stefan Krempl: Ethikrat: Erosion von Verantwortung bei Robotereinsatz in der Pflege verhindern (Artikel bei Heise vom 11.03.2020). 

    Thomas Fuchs: Verteidigung des Menschen. Grundfragen einer verkörperten Anthropologie, Suhrkamp 2020. 

    • 1 hr 41 min
    #12 Roboter werden bald ein Bewusstsein besitzen. Im Gespräch mit Junichi Takeno.

    #12 Roboter werden bald ein Bewusstsein besitzen. Im Gespräch mit Junichi Takeno.

    Von der Idee, dass bald bewusste Roboter gebaut werden, ist der japanische Robotik-Experte Prof. Junichi Takeno von der Meiji University in Tokio überzeugt. Er selbst hat bereits Roboter konstruiert, die ihr Spiegelbild erkennen können. In der letzten offiziellen Folge unseres Podcasts Selbstbewusste KI erklärt er, welche beeindruckenden Experimente er bereits mit seinen Robotern durchgeführt hat.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Jürgen Manner, Karlsruhe

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion: Robert Sinitsyn, Matthias Gerz
    Aufnahmeleitung: Karsten Wendland
    Produktion: Matthias Gerz
    Synchronsprecher: Konstantin Kleefoot

    Licence: CC-BY, DOI: https://doi.org/10.5445/IR/1000139706

    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Buch von Junichi Takeno: Creation of a Conscious Robot. Mirror Image Cognition and Self-Awareness: https://www.taylorfrancis.com/books/mono/10.1201/b12780/creation-conscious-robot-junichi-takeno.

    Zusammenfassender Artikel über die Forschung von Junichi Takeno auf der Website der Meiji University: https://english-meiji.net/articles/132/.

    Artikel über den „Astro Boy“ bei SRF.

    Das Verständnis von Bewusstsein nach dem Philosoph und Mathematiker Edmund Husserl: https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-002C-DCB9-B/9783110260601_AdW14_03_CHRISTIAN%20BEYER%20%20Husserls%20Konzeption%20des%20BewusstseinsTeil1.pdf?sequence=1 (Beitrag von Prof. Dr. Christian Beyer, Georg-August-Universität Göttingen).

    Buch des Physikers Michio Kaku: Future of the mind: https://www.researchgate.net/publication/295829741_Michio_Kaku_Future_of_the_mind.

    Experimente von Junichi Takeno im International Journal on Smart Sensing and Intelligent Systems 1(4) 2008: https://www.researchgate.net/publication/228740023_A_Robot_Succeeds_in_100_Mirror_Image_Cognition.

    Homepage von Junichi Takeno:
    http://www.rs.cs.meiji.ac.jp/en/member/takeno.html

    • 34 min
    #11 Die meisten SF-Romane sind als Warnung gedacht, nicht als Gebrauchsanleitung. Im Gespräch mit Andreas Eschbach.

    #11 Die meisten SF-Romane sind als Warnung gedacht, nicht als Gebrauchsanleitung. Im Gespräch mit Andreas Eschbach.

    Für den Autor Andreas Eschbach sind Menschen ohne Technologie gar nicht denkbar. Allerdings wird die Freiheit des Individuums durch Technologie sowohl ermöglicht wie auch bedroht, was er in seinen Erzählungen in unterschiedlichen Genres aufgreift und aufbereitet. Was wir heute zu „Bewusster KI“ diskutieren, ist in seinem Metier ein Grundmotiv mit langer Tradition. Er kann erzählen, wie mediale Vermittlung Computer und Roboter schon immer vermenschlicht hat, und weiß aus eigener Erfahrung, dass Programmcodes stets auch etwas über diejenigen spiegeln, die sie geschrieben haben.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Dr. Hinrich Thölken, Botschafter und Sonderbeauftragter für Digitalisierung und digitale Transformation im Auswärtigen Amt

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion, Aufnahmeleitung und Produktion: Kayla Zoller

    Licence: CC-BY, DOI: https://doi.org/10.5445/IR/1000126701



    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Isaac Asimov: Alle Robotergeschichten, Bastei Lübbe 2007.

    Artikel über den „Astro Boy“ bei SRF.

    Andreas Eschbach: NSA, Bastei Lübbe 2020.

    Andreas Eschbach Out-Trilogie: Black Out 2010, Hide Out 2011, Time Out 2012, Arena Verlag.

    Das von DeepMind entwickelte Computerprogramm AlphaGo, welches das Brettspiel Go spielt.

    Homepage von Andreas Eschbach:
    http://www.andreaseschbach.de/

    • 55 min
    #10 Die größte Hoffnung wäre, die Dystopien zu verhindern. Im Gespräch mit Joachim Weinhardt.

    #10 Die größte Hoffnung wäre, die Dystopien zu verhindern. Im Gespräch mit Joachim Weinhardt.

    Der Theologe Prof. Dr. Joachim Weinhardt, PH Karlsruhe, ordnet Fragen zu Künstlicher Intelligenz und Bewusstsein auch in naturwissenschaftliche und in ethische Kontexte ein. Aus biblischer Perspektive sei es nicht vorgesehen, dass der Mensch andere Geschöpfe erschafft. Grundsätzlich hält er es aber für möglich, dass Bewusstsein auch auf anderen materiellen Voraussetzungen basieren könnte als bei uns Menschen. Wie aber könnte man garantieren, dass ein künstlich geschaffenes Bewusstsein kein unglückliches Bewusstsein würde? Perspektivisch sollte man bereits Vorstufen von Entwicklungen verhindern, die möglicherweise in einem Take-Off enden könnten.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Prof. Dr. Urs Andelfinger, Hochschule Darmstadt

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion, Aufnahmeleitung und Produktion: Annalena Hörth

    Licence: CC-BY, DOI: http://doi.org/10.5445/IR/1000126231



    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Joachim Weinhardt: Gott und die Welt. Schöpfungslehre und Eschatologie, Kohlhammer 2019.

    Artikel bei Zeit online über die vom Robotikexperte Anthony Levandowski ins Leben gerufene KI-Kirche „Way of the future“ (vom 18.11.2017).

    Artikel von Alan M. Turing in „Mind“: „Computing Machinery and Intelligence“.

    Prof. Dr. Joachim Weinhardt auf der Website der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe: https://www.ph-karlsruhe.de/personen/detail/Joachim_Weinhardt_945

    • 52 min
    #09 Dass Roboter uns Emotionen vorgaukeln kann sehr wichtig sein. Im Gespräch mit Janina Loh.

    #09 Dass Roboter uns Emotionen vorgaukeln kann sehr wichtig sein. Im Gespräch mit Janina Loh.

    Die Philosophin Dr. Janina Loh an der Universität Wien untersucht inklusive Denkansätze, an deren Ende es nicht mehr so wichtig ist, ob sich jemand als Mensch oder als Maschine bezeichnet. Die Autorin des suhrkamp-Buchs „Roboterethik“ geht emotionalen Bindungen zwischen Mensch und Roboter in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern auf die Spur, sowie möglichen Verhältnissen, die zueinander entstehen können. Als kritische Posthumanistin regt sie an, auch bei der Herstellung von Robotern auf Diversität zu achten und vielfältige Roboter herzustellen.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Jascha Bareis, M.A., Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion, Aufnahmeleitung und Produktion: Matthias Gerz

    Licence: CC-BY, DOI: https://doi.org/10.5445/IR/1000125862



    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Janina Loh: Roboterethik. Eine Einführung, suhrkamp taschenbuch 2019.

    Artikel bei Zeit.de über die Roboterforscherin Kate Darling vom MIT und das Beispiel von Mienenrobotern.

    Thomas Nagel: Aufsatz "What is it like to be a bat?" (Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?), 1974.

    Artikel bei ze.tt über eine Berlinerin, die eine Beziehung zu einem Modellflugzeug führt.

    Homepage von Janina Loh auf der Homepage der Universität Wien:
    https://ufind.univie.ac.at/de/person.html?id=61692

    • 45 min
    #08 Wir müssen Maschinen bauen, die Gefühle haben. Im Gespräch mit Antonio Chella.

    #08 Wir müssen Maschinen bauen, die Gefühle haben. Im Gespräch mit Antonio Chella.

    Für den Robotiker Prof. Dr. Antonio Chella, Leiter des Robotic Labs und des Forschungszentrums für Wissenstechnologien an der Universität von Palermo, geht Bewusstsein deutlich über das Gehirn hinaus. Für den Herausgeber des Journal of Artificial Intelligence and Consciousness kann nur eine empathische Maschine auch eine ethische Maschine sein. Deshalb sei es erstrebenswert, Maschinen mit Gefühlen zu bauen, und aus deren Verhalten schließlich auch mehr über unser eigenes phänomenales Bewusstsein erfahren zu können. Viele KI-Leute haben seiner Beobachtung nach kein Interesse an philosophischen Debatten, weswegen er versucht, praktische Brücken zwischen den Disziplinen zu bauen und interdisziplinäre Diskurse zu unterstützen.

    Fragensteller in dieser Folge:
    Prof. Dr. Armin Grunwald, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    Autor: Karsten Wendland
    Redaktion und Produktion: Annalena Hörth
    Aufnahmeleitung: Tobias Windmüller
    Synchronsprecher: Konstantin Kleefoot

    Licence: CC-BY, DOI: http://doi.org/10.5445/IR/1000125589



    In dieser Folge erwähnte Quellen:

    Antonio Chella: Journal of Artificial Intelligence and Consciousness.

    Zitat von Woody Allen: “You rely too much on brain. The brain is the most overrated organ.“

    Der US-amerikanische Science-Fiction-Film „Nummer 5 lebt“ (Englischer Originaltitel: „Short Circuit“), 1986.

    Artikel bei Zeit.de über den rassistischen Chat-Bot Tay (vom 24.03.2020).

    Das Science-Fiction-Drama Ex Machina von Alex Garland, 2015.

    Der Science-Fiction-Film 2001: Odyssee im Weltraum (Originaltitel: 2001: A Space Odyssey) von Stanley Kubrick, 1968.

    Der Schwarzweißfilm Frankenstein von Mary Shelley, 1931.

    Der Stummfilm Der Golem von Paul Wegener und Heinrich Galeen, 1914.

    Antonio Chella auf der Homepage der University of Palermo: https://www.icar.cnr.it/en/associati-di-ricerca/esterno-1/

    • 39 min

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