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Ein Podcast von und für alle Menschen, die in Wien leben. Hier hörst du Stimmen aus der Stadt zu relevanten Themen, die Wien bewegen.

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Ein Podcast von und für alle Menschen, die in Wien leben. Hier hörst du Stimmen aus der Stadt zu relevanten Themen, die Wien bewegen.

    Landwirtschaft und Großstadt - Folge #2: Am Biohof in Stammersdorf

    Landwirtschaft und Großstadt - Folge #2: Am Biohof in Stammersdorf

    In dieser Folge machen wir Station bei der gelernten Kindergartenpädagogin Maria Hofbauer-Steindl, die mit ihrem Bruder, dem Bio-Bauern und Bio-Winzer Ambros Steindl den Biohof Steindl führt. Als dritten Gesprächspartner konnten wir Herbert Weidinger, stv. Forstamtsdirektor, gewinnen.

    • 26 min
    Landwirtschaft und Großstadt - Folge #1: Am Zukunftshof in Favoriten

    Landwirtschaft und Großstadt - Folge #1: Am Zukunftshof in Favoriten

    Welche Bedeutung haben die knapp 650 landwirtschaftlichen Betrieben eigentlich für Wien? Vor welchen Herausforderungen stehen die Landwirte etwa bei Themen wie Klimawandel und Stadtentwicklung? Wer weiß überhaupt noch aus eigener Erfahrung, wie das Leben am Bauernhof so ist? Mit Thomas Weber haben wir einen erfahrenen Umweltjournalisten gewinnen können, der für uns diesen Fragen in den nächsten Ausgaben nachgehen wird. Weber hat Produzenten, Visionäre und Fachleute getroffen, um mit ihnen über die Gegenwart aber auch über die Zukunft regionaler Landwirtschaft zu sprechen. In dieser Ausgabe starten wir in Favoriten am Zukunftshof. Gesprächspartner von Weber sind Wiens Schneckenpapst Andreas Gugumuk und die Slow-Food-Expertin Christina Kottnig.

    • 39 min
    Nachbarin Natur: Die Fledermaus in Wien

    Nachbarin Natur: Die Fledermaus in Wien

    Wien ist eine Stadt für Fledermäuse. 22 Arten konnten bisher nachgewiesen werden, von der seltenen Nymphenfledermaus bis zum auffälligen Großen Abendsegler. Ferdinand Schmeller von der Stadt Wien Umweltschutz erklärt im Podcast, warum sich Fledermäuse in Wien so wohl fühlen und verrät, an welchen Plätzen Fledermäuse besonders gut beobachtet werden können. Sogar mitten im dicht bebauten Ersten Bezirk gibt es Fledermauskolonien. Im Winter sieht man dort an einem bestimmten Ort den Großen Abendsegler auf nächtlichen Streifzügen fliegen.

    Fledermäuse schlafen mit dem Kopf nach unten und orientieren sich mit dem Gehör. Das ist aber nicht die einzige Besonderheit im Leben einer Fledermaus. Ferdinand Schmeller erzählt, was sich im Laufe des Fledermausjahres so abspielt – von der Geburt im Kopfstand bis zum langen Schlaf im Winterquartier. Er gibt Tipps, wie Fledermäuse in den eigenen Garten gelockt werden können und was zu tun ist, wenn eine Fledermaus in der Stadt in Gefahr gerät.

    • 23 min
    Nachbarin Natur: Amphibien in Wien

    Nachbarin Natur: Amphibien in Wien

    Die Erdkröte ist die häufigste Kröte in Wien. Die meiste Zeit des Jahres verbringt sie allerdings im Verborgenen. Erdkröten müssen nämlich ihre empfindliche Haut vor Trockenheit schützen. Bei ihrem Lieblingswetter, wenn die Luft feucht und warm ist, wagen sie sich in der Dunkelheit heraus.

    Wann haben Menschen die beste Gelegenheit, einen Blick in die bronzefarbenen Augen der Erdkröte zu werfen? Natürlich im Frühjahr, wenn für Kröten die Zeit des Flirtens und der Paarung gekommen ist. Dann erwachen die Kröten aus ihrer Winterstarre und machen sie bereit für die große Krötenwanderung. Sie ziehen zu ihren Laichgewässern. Wenn dabei ein Krötenmännchen auf ein wesentlich größeres Krötenweibchen trifft, dann nutzt es die Gelegenheit und das Männchen springt den Rücken des Weibchens. Es krallt sich dort fest und lässt nicht los bis das Weibchen das Gewässer erreicht hat, dort seinen Laich legt und das Männchen den Laich befruchten kann. Diese Wanderung kann gefährlich werden. Die größte Gefahr droht, wenn sie auf ihrem nächtlichen Weg eine Straße queren müssen.
    Die zweite Krötenart in Wien ist die Wechselkröte. Sie kommt in tieferen Lagen und in offenem Gelände vor. Für die Eiablage bevorzugen Wechselkröte Gewässer und große Lacken, die regelmäßig austrocknen.

    Der Biologe Harald Gross von der Stadt Wien Umweltschutz verrät in diesem Podcast, was Erdkröten an Wien gefällt, wie die Stadt Wien Kröten bei der Krötenwanderung schützt und warum die Wechselkröten gerne im Tigergehege des Tiergarten Schönbrunns wohnen.

    • 22 min
    Nachbarin Natur: Die Dohle in Wien

    Nachbarin Natur: Die Dohle in Wien

    Dohlen schauen Krähen sehr ähnlich, sind aber etwas kleiner und etwas heller gefärbt. Auffällig sind ihre hellblauen Augen, die ihnen einen geradezu stechenden Blick verleihen. In Wien kann man diese frechen Vögel vor allem in der Nähe der Donau beobachten. Aber auch auf dem Zentralfriedhof oder im Schönbrunner Schlosspark. Ein besonderes Naturschauspiel findet allabendlich im Angelibad an der Alten Donau statt. Dort treffen in der Dämmerung große Schwärme von Dohlen ein und mischen sich mit Schwärmen von Krähen. Die hohen, keckernden Rufe der Dohlen und das heisere Krächzen der Krähen erfüllen die Luft, wenn sich die Vögel in den alten Platanen niederlassen, um dort in Gesellschaft zu übernachten.

    Dohlen suchen als Kulturfolger die Nähe von Menschen auf. Sie nutzen gerne Hohlräume in Häusern und alten Kamine als Brutplätze, die sie energisch gegen Konkurrenten verteidigen. Sprichwörtlich ist die Intelligenz der Dohlen und ihre Vorliebe für glitzernde Gegenstände. Dohlenexperte Ferdinand Schmeller von der Stadt Wien – Umweltschutz erzählt im Podcast von der zahmen Dohle seines Großvaters, von den Dohlenquartieren, welche die Stadt Wien den Vögeln anbietet, und er erklärt, was Hausbewohnerinnen und –bewohner für Dohlen tun können. Und vor allem, wie die Hörerinnen und Hörer einen Dohlenruf aus dem Geschrei der Krähen heraushören können.

    • 21 min
    Nachbarin Natur: Die Heuschrecke in Wien

    Nachbarin Natur: Die Heuschrecke in Wien

    Wenn in Wien die Tage und Nächte wärmer werden, sind sie zu hören: Heuschrecken. Ihre Gesänge sind der Soundtrack des Sommers. Es beginnt im Frühsommer mit dem Zirpen der Feldgrillen auf den Wiesen des Wienerwalds. im Sommer sorgt das Große Grüne Heupferd auch mitten in der Stadt für eine flirrende Geräuschkulisse. Den Abschluss im Spätsommer macht das Weinhähnchen. Es verbreitet ein wohlbekanntes „Grü–Grü–Grü“, das abends in Gärten, Parks und beim Heurigen zu hören ist.

    In Wien gibt es 85 Heuschreckenarten. Manche sind auffällig wie das Große Grüne Heupferd oder die blauflügelige Ödlandschrecke. Manche sind unscheinbar wie das Weinhähnchen. Biolog*innen erkennen Heuschrecken an ihrem Gesang. Allerdings ist ihr Gesang nicht mit dem des Menschen vergleichbar. Heuschrecken erzeugen ihre Laute nicht mit dem Mund, sondern mit dem Flügeln oder den Beinen. Und auch das Hören funktioniert anders als bei uns: Heuschrecken hören mit den Beinen oder mit den Hüften.

    Der Heuschreckenexperte Harald Gross von der Stadt Wien Umweltschutz erzählt, dass manche Heuschreckenarten als blinde Passagiere mit dem Auto mitfahren, eine besonders große Heuschreckenart wie ein Alien durch die Wiese kriecht und eine andere Art sogar Züge zum Entgleisen brachte.

    Heuschrecken sind vielfältige und faszinierende Wiesenbewohner, die mit dem Rückgang naturnaher Wiesen auch ihren Lebensraum verlieren. Es lohnt sich, diese singenden, springenden Boten des Sommers näher zu betrachten – und zu belauschen!

    • 24 min

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