28 episodes

"Subject Woman" ist ein Podcast der gleichnamigen intersektionalen feministischen Radiosendung, die seit 2018 auf Radio Agora 105.5 und auf Radio Orange 94.0 ausgestrahlt wird.
Hier besprechen Frauen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen diverse frauenpolitische, gesellschaftliche, philosophische und persönliche Themen.
Die Idee dahinter ist, dass nicht nur über die Frauen geredet wird, sondern mit ihnen.

https://subject-woman.com/

Subject Woman Elena Smirnova

    • Society & Culture

"Subject Woman" ist ein Podcast der gleichnamigen intersektionalen feministischen Radiosendung, die seit 2018 auf Radio Agora 105.5 und auf Radio Orange 94.0 ausgestrahlt wird.
Hier besprechen Frauen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen diverse frauenpolitische, gesellschaftliche, philosophische und persönliche Themen.
Die Idee dahinter ist, dass nicht nur über die Frauen geredet wird, sondern mit ihnen.

https://subject-woman.com/

    #27 Starke Frauen in der Diaspora

    #27 Starke Frauen in der Diaspora

    Am 1. März 2021 organisierten das Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit, in Kooperation mit Seti Women, IGASUS, Okto TV und das Biber eine Diskussionsrunde “Unerhört?! Starke Frauen in der Diaspora”.

    Aktivistinnen aus migrantischen Communities sprachen über ihren Werdegang, über Herausforderungen und den täglichen Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung. Moderiert wurde die Runde von Delna Antia- Tatić, Chefredakteurin des Magazins “das Biber.”

    Zu Gast waren:

    Esther Maria Kürmayr – Anti Diskriminierungsexpertin, Sozialarbeiterin, Lehrerin und Obfrau des Vereins Schwarze Frauen Community

    Ishraga Mustafa Hamid – Politologin, Autorin und Menschenrechtaktivistin, wurde 2020 mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien ausgezeichnet. Sie wurde in der Stadt Kosti im Sudan geboren und ist dort aufgewachsen und studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft sowohl im Sudan als auch an der Universität Wien.

    Rojin Ali – Soziologin, Dolmetscherin und Sozialarbeiterin. Die Kurdin wurde in Syrien geboren, hat in Damaskus Soziologie studiert und als Sozialarbeiterin gearbeitet. Vor sieben Jahren ist sie als Flüchtling nach Österreich gekommen und war danach sechs Jahre im Flüchtlingsbereich tätig

    Noreen Mughal – Die 19-jährige Maturantin hat indisch-pakistanische Wurzeln und ist in Österreich geboren. Für „Black Lives Matter“ hat sie die erste Kundgebung in Bregenz organisiert, an der rund 1000 Personen teilgenommen haben.

    Aadilah Amin – Die gebürtige Afghanin studiert Rechtswissenschaften und Germanistik an der Universität Wien. Sie engagiert sich bei der Interessengemeinschaft der afghanischen Schülerinnen und Studierenden – IGASUS und sieht in der Bildung den besten Weg für Integration.

    Die Ausschnitte aus diesen Interviews wollen wir euch heute präsentieren

    • 58 min
    #26 Fall Tina – hier geboren, nach 12 Jahren abgeschoben.

    #26 Fall Tina – hier geboren, nach 12 Jahren abgeschoben.

    In der heutigen Ausgabe sprechen wir über die kaum vorstellbare Abschiebung eines zwölfjährigen Mädchens aus Wien. Sie wurde gemeinsam mit ihrer fünfjährigen Schwester und ihrer Mutter in der Nacht auf 28 Jänner dieses Jahres mit einem Abschiebeflug aus Wien nach Georgien überstellt.

    Das Mädchen heißt Tina, sie ist in Österreich geboren, ging auch hier zur Schule. Nur zwei ihrer zwölf Lebensjahre verbrachte sie mit ihrer Mutter in Georgien. Die Abschiebung eines hier geborenen und aufgewachsenen Mädchens, die trotz der zahlreichen Proteste der Mitschüler:innen stattgefunden hat, schlägt in Österreich hohe Wellen. Jedoch ist diese Abschiebung kein Einzelfall, sondern deckt nur einen Systemfehler auf.

    Im dieser Ausgabe spreche ich mit Lukas Gahleitner-Gertz, Sprecher der Asylkoordination Österreich, über die rechtlichen Grundlagen für Kinderabschiebungen, die Notwendigkeit eines neuen Bleiberechtes sowie der Regularisierung von lange hier lebenden Personen beziehungsweise der Einbürgerung hier geborener Kinder.

    Auch die katholische Frauenbewegung Österreichs verurteilte die stattgefundene Abschiebung ebenso wie die Stigmatisierung einer Mutter, die auf der Suche nach Sicherung ihrer ökonomischen Grundlage aus Georgien in den Westen Europas gezogen ist. Die Vorsitzenden der katholischen Frauenbewegung Österreichs, Angelika Ritter-Grepl erzählt uns über die Notwendigkeit einer integren Migrationspolitik und über die Situation von Frauen wie Tinas Mutter.

    Und Magdalena Stern, Vertreterin von SOS-Mitmensch, erzählt über die neue Kampagne „hier geboren“, mit der die Förderung nach Einbürgerung von Personen, die als Kindern ins Land gekommen oder in Österreich geborenen sind, laut gemacht wird.

    • 59 min
    #25 Ima Nuori – „All I Want Is Out”

    #25 Ima Nuori – „All I Want Is Out”

    In dieser Folge von Subject Woman dürfen wir euch das Experimental-Pop Duo Ima Nuori vorstellen.

    Ima Nuori – das sind Christina Ruf und Petra Steinkogler. Cristina und Petra, sind zwei Oberösterreicherinnen, die experimentelle, vielschichtige, komplexe, harmonische Popmusik machen. Vor einigen tagen veröffentlichten sie ihr Debütalbum „All I Want Is Out“. Der Albumrelease erfolgte am 4.12.2020 digital über Bandcamp. das Album ist ebenso auf allen gängigen Streamingplattformen und als CD verfügbar.

    Mit ihrer ersten Band schafften es die beiden Musiker*innen vom oberösterreichischen Kremstal bis aufs Wiener Donauinselfest. Petra und Christina finden sich 2017 am dänischen Meer nach Jahren musikalischer Funkstille wieder, und Ima Nuori wird gegründet. Wie klingt sie, die dänische See? Wie klingt sie, die Emanzipation vom Erwarteten? Rund 1300 Kilometer voneinander getrennt, wagt dieses experimentelle Pop-Duo die Loslösung von Grenzen, und schafft ihr Album im digitalen Austausch und zirkulierenden E-Mail-Verkehr zwischen Österreich und Dänemark.

    Auf „All I Want Is Out“ verbinden Petra und Christina  Leichtigkeit und Schwere, sowie akustische und elektronische Klänge. Aber nicht nur Ihre Musik hinterfragt gängige Strukturen. Ebenso die Texte sprechen sehr wichtige gesellschaftliche und feministische Themen an.

    Wir haben die zwei Musiker*innen in unser virtuelles Studio eingeladen um mit ihnen über ihre wundervolle Musik und über ihren Weg zu Ihrem Debüt-Album zu sprechen.

    Alle Detail findet ihr auf unser Homepage

    Ima Nuori auf Social Media:

    Facebook / Instagram / Bandcamp

    • 39 min
    #24 Erfolgloser Kampf gegen die Windmühlen des Österreichischen Migrationssystems

    #24 Erfolgloser Kampf gegen die Windmühlen des Österreichischen Migrationssystems

    Es gibt Geschichten die uns durch ihre Ehrlichkeit und Offenheit besonders berühren.  Solch eine Geschichte möchten wir euch heute  präsentieren. Dies ist ein Portrait einer starken Frau, die, um mit  Ihrer Familie zusammen leben zu dürfen, seit Jahren einen erfolglosen  Kampf gegen Windmühlen des Österreichischen Migrationssystems führen  muss.  Daria erzählt uns eine Geschichte über ihren endlosen Weg in eine  neue Heimat, die eine unvorstellbare Unmenschlichkeit und  Ungerechtigkeit dieses Systems offenlegt.
    Daria ist 29 Jahre alt, geboren und aufgewachsen im kalten Sibirien,  beschäftigt sie sich auch wissenschaftlich mit Arktis. Daria absolvierte  ein Masterstudium im Bereich Internationale Beziehung und ein  Bachelorstudium im Bereich Internationale Recht an der Kazaner  Univeristät und ein Masterstudium im Bereich Internationale Beziehung an  der Webster Universität in Wien. Daria wohnt seit sechs Jahren in  Österreich, hat hier in der Zwischenzeit auch eine Familie  gegründet. Derzeit macht sie ein Fern-Doktorat an der Lappland  Universität.

    • 39 min
    #23 „Nicht mit mir“ – Frauenkämpfe und sozialistischer Feminismus

    #23 „Nicht mit mir“ – Frauenkämpfe und sozialistischer Feminismus

    In der heutigen Ausgabe von „Subject Woman“ sprechen wir mit Sarah Moayeri, einer Aktivistin der Sozialistischen LinksPartei und einer der treibenden Kräfte hinter der feministischen Initiative „Nicht mit mir“.

    Sarah ist 24 jahre alt, aufgewachsen in  Deutschland und ist seit ein paar Jahren aktiv als Antirassistin,  Feministin, Sozialistin.  Mit ihr sprechen wir darüber, warum wir den  Feminismus sozialistisch denken müssen und was Feminismus und  Antikapitalismus gemeinsam haben.

    • 48 min
    #22 Auch in Österreich gilt „black lives matter“

    #22 Auch in Österreich gilt „black lives matter“

    „I can’t breathe“ – ich kann nicht atmen! Es gibt Sätze, die den Lauf der Geschichte verändert haben. Dieser Satz gehört definitiv dazu – Den Satz, den George Floyd am 25 Mai dieses Jahres sagte, auf dem Asphalt von Minneapolis liegend, während ein Polizist ihn mit dem Knie im Nacken langsam erstickte. Dieser Satz bringt das fragile immer wieder zu kippen drohende Gleichgewicht, in dem sich unser auf rassistischen Vorurteilen und Stereotypen aufgebautes Gesellschaftssystem befindet, zum Einsturz.

    Tausende und abertausende Menschen strömen auf die Straßen und können diesen Status quo nicht mehr hinnehmen. Diese Welle der Empörung trifft auch mit voller Wucht Österreich. Fast in allen Bundesländern finden zahlreiche Protestaktionen unter dem gleichen Motto #blacklievesmatter! Statt.

    Man fragt sich vielleicht naiv, warum wir in Österreich solche Aktionen noch brauchen? Was hat das überhaupt mit uns zu tun, obwohl die Antworten ganz klar sein sollten. Wenn sich auch in Österreich tausende schwarze Mitbürger*innen mit den Protesten in den USA solidarisieren, dann vielleicht deshalb, weil sie diesen Satz sehr wohl mitfühlen: „ich kann nicht atmen!“, weil Rassismus und strukturelle Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe auch hier in Österreich zum Alltag dieser Menschen gehören und das können und wollen sie so nicht mehr hinnehmen!

    Darüber sprechen wir heute mit Imoan Kinshasa, Jouranlistin, Aktivistin und einer der Organisatorinnen der Black lives Matter Protestaktionen in Wien. In diesem Gespräch erzählt uns Imoan wie struktureller Rassismus funktioniert und wie es nach wie vor auch in Österreich das Leben von vielen Menschen beeinflusst. Rassismus ist nicht etwas, was nur die  wenigen  „Bösen“  ausüben, es ist eben keine Ausnahme, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem!

    Credits: Tokia Hope Carter

    • 46 min

Top Podcasts In Society & Culture