23 episodes

"Subject Woman" ist ein Podcast der gleichnamigen intersektionalen feministischen Radiosendung, die seit 2018 auf Radio Agora 105.5 und auf Radio Orange 94.0 ausgestrahlt wird.
Hier besprechen Frauen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen diverse frauenpolitische, gesellschaftliche, philosophische und persönliche Themen.
Die Idee dahinter ist, dass nicht nur über die Frauen geredet wird, sondern mit ihnen.

Subject Woman Elena Smirnova

    • Society & Culture

"Subject Woman" ist ein Podcast der gleichnamigen intersektionalen feministischen Radiosendung, die seit 2018 auf Radio Agora 105.5 und auf Radio Orange 94.0 ausgestrahlt wird.
Hier besprechen Frauen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen diverse frauenpolitische, gesellschaftliche, philosophische und persönliche Themen.
Die Idee dahinter ist, dass nicht nur über die Frauen geredet wird, sondern mit ihnen.

    Auch in Österreich gilt „black lives matter“

    Auch in Österreich gilt „black lives matter“

    „I can’t breathe“ – ich kann nicht atmen! Es gibt Sätze, die den Lauf der Geschichte verändert haben. Dieser Satz gehört definitiv dazu – Den Satz, den George Floyd am 25 Mai dieses Jahres sagte, auf dem Asphalt von Minneapolis liegend, während ein Polizist ihn mit dem Knie im Nacken langsam erstickte. Dieser Satz bringt das fragile immer wieder zu kippen drohende Gleichgewicht, in dem sich unser auf rassistischen Vorurteilen und Stereotypen aufgebautes Gesellschaftssystem befindet, zum Einsturz.

    Tausende und abertausende Menschen strömen auf die Straßen und können diesen Status quo nicht mehr hinnehmen. Diese Welle der Empörung trifft auch mit voller Wucht Österreich. Fast in allen Bundesländern finden zahlreiche Protestaktionen unter dem gleichen Motto #blacklievesmatter! Statt.

    Man fragt sich vielleicht naiv, warum wir in Österreich solche Aktionen noch brauchen? Was hat das überhaupt mit uns zu tun, obwohl die Antworten ganz klar sein sollten. Wenn sich auch in Österreich tausende schwarze Mitbürger*innen mit den Protesten in den USA solidarisieren, dann vielleicht deshalb, weil sie diesen Satz sehr wohl mitfühlen: „ich kann nicht atmen!“, weil Rassismus und strukturelle Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe auch hier in Österreich zum Alltag dieser Menschen gehören und das können und wollen sie so nicht mehr hinnehmen!

    Darüber sprechen wir heute mit Imoan Kinshasa, Jouranlistin, Aktivistin und einer der Organisatorinnen der Black lives Matter Protestaktionen in Wien. In diesem Gespräch erzählt uns Imoan wie struktureller Rassismus funktioniert und wie es nach wie vor auch in Österreich das Leben von vielen Menschen beeinflusst. Rassismus ist nicht etwas, was nur die  wenigen  „Bösen“  ausüben, es ist eben keine Ausnahme, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem!

    Credits: Tokia Hope Carter

    • 46 min
    #21 Corona-Krise in Österreich und besondere Betroffenheit von Frauen* und Mädchen*

    #21 Corona-Krise in Österreich und besondere Betroffenheit von Frauen* und Mädchen*

    Derzeit gibt es kein wichtigeres Thema als die Corona-Krise und deren weitreichenden Folgen. Auch wir konnten dieses Thema nicht unbeachtet lassen und wollen uns in der heutigen Ausgabe von Subject Woman ebenso dieser Problematik widmen. Besonders wichtig finden wir dabei die Frage der Auswirkungen dieser Krise auf Frauen* und Mädchen*, und besonders auf die schutzbedürftigen Frauengruppen in unserer Gesellschaft. Während der Suche nach Antworten haben wir uns mit drei Expertinnen unterhalten – mit Maria Rösslhumer, der Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser, mit Renate Blum, einer der Mitarbeiterinnen und Leiterinnen von LEFÖ, einer feministischen Migrantinnenorganisation, und mit Eva Trettler, einer Klinischen und Gesundheitspsychologin und Vertreterin des Frauengesundheitszentrums FEM Süd.

    Mit Maria Rösslhumer sprachen wir über häusliche Gewalt in der Isolation und darüber wie sich die Situation mit der Männergewalt in Österreich seit dem Beginn der Corona-Krise verändert hat. Ebenso erzählte Maria Rösslhumer uns über die Angebote in den Frauenhäusern und darüber wie man in diesen Einrichtungen mit aktuellen Beschränkungen umgeht? Die Corona-Krise als eine Krise für die Gleichstellung der Geschlechter und Wiedergeburt der konservativen Familien- und Rollenbilder war auch unser Thema.

    Das zweite Interview führten wir mit Renate Blum, einer der Leiterinnen von LEFÖ – einer feministischen Migrantinnen Selbstorganisation. Mit Frau Blum sprachen wir über die besondere Vulnerabilität und Betroffenheit von Sexarbeiterinnen in Zeiten der Corona-Krise und darüber welche mutigen Lösungen benötigt werden, um ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Ebenso sprachen wir über die aktuelle Krise und ihr Lehrpotential und über gesamtgesellschaftliche Antwortstrategien.

    Im Interview mir Eva Trettler, einer klinischen Gesundheitspsychologin und Vertreterin des Frauen- und Mädchengesundheitszentrum FEM Süd, sprachen wir über die neue (Corona-) Hotline für Mädchen* und über die Betroffenheit und Sorgen der jungen Frauen in Zeiten der Corona-Krise. Auch in diesem Gespräch wollten wir unbedingt unseren Blick auf die Zukunft werfen und uns darüber Gedanken machen, was wir aus dieser Krise lernen können.

    Ausgestrahlt am 11.05.2020 auf Radio AGORA 105.5 und auf Radio Ornage 94.0

    • 59 min
    #20 Frauen im Netz – Chancen und Gefahren der digitalen Welt

    #20 Frauen im Netz – Chancen und Gefahren der digitalen Welt

    Anlässlich des Internationalen Weltfrauentages fand am 7. März 2020 in Wien eine Veranstaltung statt: FRAUEN IM NETZ – Chancen und Gefahren der digitalen Welt. Diese Veranstaltung wurde von der VHS Wiener Urania & AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser organisiert.

    Das Internet hat den Informationsaustausch und die Kommunikation in unserer Gesellschaft revolutioniert – Informationen und soziale Netzwerke sind für alle Menschen gleichermaßen leicht zugänglich und haben das Potential, etwa das Recht auf Teilhabe und das Recht der Meinungs- und Informationsfreiheit zu fördern. Die Freiheit des Internets bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich: Mobbing und Stalking macht auch vor dem Internet nicht Halt. Hasspostings in den sozialen Medien bis hin zu regelrechten „Shitstorms“ haben in erschreckender Art und Weise zugenommen, sowohl quantitativ als auch qualitativ, was die Intensität der Drohungen und Verletzungen betrifft.

    Frauen und Mädchen sind sehr häufig von sexualisierten Beleidigungen betroffen: 2019 waren fast ein Viertel der Frauen und Mädchen Beschimpfungen aufgrund ihres Geschlechts ausgesetzt.

    Zu Wort kommen:
    Barbara Rothmüller, Soziologin
    Dina Nachbaur, Geschäftsführerin des Vereins Weißer Ring
    Caroline Kerschbaumer, Geschäftsführerin der Beratungsstelle ZARA
    Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser

    • 42 min
    #19 Frau sein: Frauenstimmen zum internationalen Weltfrauentag

    #19 Frau sein: Frauenstimmen zum internationalen Weltfrauentag

    Diese Ausgabe der Sendung „Subject Woman“ widmen wir dem internationalen Weltfrauentag und laden Sie herzlich zu den feministischen lesungen ein. Erika Pluhar – eine österreichische Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin, liest aus ihrem Buch „Die Stimme erheben“ ein Aufsatz „Frau sein“. Ebenso lese ich Ihnen ein Essay „Sagt Ihn“ von Jameela Jamil, einer britische Fernsehmoderatorin, Radiomoderatorin, Model, DJ, Journalistin und Schauspielerin, vor.
    Darüber hinaus erzählen uns die Zuhörerinnen, was für sie der Internationale Weltfrauentag bedeutet!

    • 49 min
    #18 Frauenstimmen aus Georgien

    #18 Frauenstimmen aus Georgien

    Georgien ist das Land der Gegensätze, das sich zwischen Westen und Osten befindet, dabei jedoch seine einzigartige Identität bewahrt. Geprägt von den Kriegen in Abchasien und Südossetien, scheint dieses Land dennoch ein beharrliches Streben nach Freiheit und Frieden zu haben. Ein Land, das sich auf alte Traditionen beruft und sich gleichzeitig in einem ständigen Wandel befindet.

    In den letzten Wochen haben wir eine Reise durch dieses wunderschöne südkaukasische Land unternommen und uns mit vielen Menschenrechtsaktivistinnen getroffen, um mit ihnen über ihre Arbeit in Georgien zu sprechen.

    Zu Wort kommen:

    Julia Kharaschvilli, Gründerin der „Internally Displaced Persons (IDP) Women Association „Consent“, einer Nichtregierungsorganisation, die seit April 1995 in Georgien tätig ist. Die Organisation wurde ursprünglich von den Intern Vertriebenen (IDP) – Frauen aus Abchasien gegründet, die sich nach dem Krieg freiwillig für Ihre Gemeinschaft engagierten. „Consent“ leistet einen Beitrag zur Schaffung einer friedlichen, demokratischen und pluralistischen Gesellschaft mit den gleichen Rechten und dem gleichen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Status für IDPs, Konflikt-betroffenen Frauen und Ihren Familienangehörigen.

    Iruza Kakava, eine IDP-Aktivistin aus Abchasien, die zur Zeit als Politikerin und Sozialunternehmerin in Georgien aktiv ist. Iruza Kukava ist eine von nur sieben weiblichen Mitgliedern des Gemeinderates von Zugdidi, wo sie die Interessen zweier Dörfer (Koki und Kurchua) vertritt. Ebenso gründete sie eine NGO und setzt sich aktiv für die Rechte der IDPs ein, betreibt eine kostenlose Kindertagesstätte und Programme für Menschen mit Behinderung, Waisen, schutzbedürftige Kinder und Jugendliche.

    Manana Lagazidze, eine der Mitgründerinnen der neuen NGO „social workers for society wellbeing“. Sie setzt sich für die Resozialisierung und Integration ehemaliger Inhaftierter, Personen auf Bewährung und den dazugehörigen Familienmitgliedern, mit Hilfe diverser ziwilgesellschaftlicher Initiativen, ein.

    Anna Kochua, eine Menschenrechtsaktivistin, die derzeit bei der internationalen NGO „People in Need“ tätig ist und sich sehr aktiv für die Rechte der Frauen und Kinder sowie für die Rechte der IDPs einsetzt.

    • 47 min
    #17 Siena Special – New Neighbours Community Outreach Workshop

    #17 Siena Special – New Neighbours Community Outreach Workshop

    Siena , the beautiful city in Tuscany, Italy, was also the place where the first New Neighbours Community Outreach Workshop took place. From September 18. to 20. 2019 small group of 15 community media producers and coordinators from all over the Europe came together in order to share what has worked well in their intercultural work/programs so far, what is needed to make the programs more sustainable  and visible, and to jointly develop some creative ideas for new outreach initiatives.

    This seminar was organized by Community Media Forum Europe (CMFE) and funded by the European Union’s Asylum, Migration and Integration Fund and took place as a part of the Project “New Neighbours”. The aim of New Neighbours is to highlight the positive social and economic contributions that are made by migrants and refugees throughout communities across Europe. By promoting direct participation in media production and intercultural dynamics, it is hoped to foster tolerance and acceptance for migrants and refugees in EU member states. New Neighbours work with public service media, community media and civil society organisations to challenge stereotypes and expose commonly held myths, placing migrant voices at the heart of discussions on migration and delivering innovative messaging in order to help promote the integration of migrants into local communities.

    During this event we had a very productive know-how exchange and had an unique opportunity not only to get to know a community meda producers from all over the europe, but also to create a new project ideas. This workshop was a starting point of a lot of new cooperations, like this show that was created together with Rufine Songue, one of  the producers of a Radio Show “Our Voice – the voice of invisibles” on radio Dreyeckland. 

    Togther with Rufine we had an opportunity to talk with Nadia Bellardi the initiator and organizer of this New Neighbours Community Outreach Workshop, about this project and the work behind. Nadia is Zurich based public relations and intercultural communication consultant for non-profit, corporate and governmental organizations. She is committed to advocacy and media policy work for the third media sector in Europe, as Vice President of Community Media Forum Europe from 2008 to 2015. 

    In this show you will also hear a short interviews with participants of this workshop: Jean Ngenda Himana, director of Migration Heute and a Board member and communication advisor of CMFE; Selma Cherif el Meslouhi from centro interculturale mondinsiene in Reggio Emilia; Larry Moore Macaulay, the Founder, Editor in chief and Publisher of Refugee Radio Network and a  founder of the conference on migration and media awareness (CMMA); Biljana Zikic, from Radio študent, Slovenia, Ljubljana; Lama Alokali, a producer of Salam Show on Radio ARA inLuxembourg;  Lina Chawafw, a syrian journalist and radio maker and a founder and editor-in-chief of Rozana FM and Nuria Lazaro, a journalist, radio and tv producer from Radio Televisio Cardedeu.

    • 46 min

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