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Um ein komplexes Thema besser zu verstehen, lohnt sich oft ein Blick in die Geschichte. Denn hier beginnen die Dinge, die uns heute beschäftigen und das auch in Zukunft tun werden. "Terra X Geschichte – Der Podcast" geht mit Menschen aus Geschichtswissenschaft und Gesellschaft an die Anfänge zurück und fragt: Wie wurde unsere Welt so, wie sie ist? Und (was) können wir aus der Vergangenheit für die Gegenwart lernen?

Ab 17.09.2021 alle zwei Wochen auf www.terra-x.zdf.de und überall, wo es Podcasts gibt.

Terra X Geschichte - Der Podcast ZDF - Terra X

    • History

Um ein komplexes Thema besser zu verstehen, lohnt sich oft ein Blick in die Geschichte. Denn hier beginnen die Dinge, die uns heute beschäftigen und das auch in Zukunft tun werden. "Terra X Geschichte – Der Podcast" geht mit Menschen aus Geschichtswissenschaft und Gesellschaft an die Anfänge zurück und fragt: Wie wurde unsere Welt so, wie sie ist? Und (was) können wir aus der Vergangenheit für die Gegenwart lernen?

Ab 17.09.2021 alle zwei Wochen auf www.terra-x.zdf.de und überall, wo es Podcasts gibt.

    Seit wann kochen wir?

    Seit wann kochen wir?

    „Das buoch von guoter spise“, so heißt das erste Kochbuch in deutscher Sprache, was um 1350 entstand. Eine Kochkultur gibt es aber schon viel länger. Schon in der Ur- und Frühgeschichte haben Menschen aus verschiedenen Zutaten wohlschmeckende Gerichte zubereitet. Es gibt sogar die Vermutung, dass vor allem das Kochen für die Entwicklung des Homo sapiens entscheidend war: nur durch das Verarbeiten der Nahrung, dem Kochen, Grillen, Backen, wurde es überhaupt möglich, viele Nährstoffe daraus aufzunehmen. Das soll unter anderem die Gehirnentwicklung gefördert haben. Bis heute sind die Menschen fasziniert vom Kochen. Es gibt unzählige Koch-Shows, Kochbücher und Koch-Influencer. Wir nehmen euch mit auf eine historische Reise von den Ursprüngen des Kochens in der Steinzeit bis zur Sterne-Küche der Gegenwart.

    **Gesprächspartner*innen:**
    - Dr. Mathilde Grünewald
    - Julia Komp
    - Jörg Schwerdtfeger
    - Anna Wolanska

    Mehr zum Thema "Geschichte des Essens" gibt es auch in der gleichnamigen Terra X-Reihe: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/geschichte-des-essens-mit-christian-rach-folge-1-vorspeise-100.html

    **Rezepte:**
    1. Brennnessel-Gemüse mit Gerste und Berberitze: 800g junge Brennnesselblätter, 250g Gerstenkörner, 100g getrocknete Berberitze und 1,5 l Brühe aus Gemüse. Die Gerstenkörner werden eine Stunde in der Brühe weichgekocht. Danach die grob gehackten Brennnesselblätter und die Berberitzenfrüchte dazu gegeben. Das Ganze kocht bei geringer Hitze 10 weitere Minuten. Danach wird die Brühe abgegossen.

    2. Hackbällchen aus Tintenfisch: Zerhacke ihn, nachdem du die Fangarme abgeschnitten hast, auf einem Hacklotz, wie man es gewöhnlich macht. Das Fleisch wird dann im Mörser sorgfältig (...) zerrieben und daraus werden die Frikadellen geformt.

    3. Paradoxer Gewürzwein: 15 Pfund Honig werden zu zwei Sextarien Wein in ein bronzenes Gefäß gegeben, sodass du den Wein zu einer Honigbrühe einkochst)
    1. Apfel-Pfannkuchen (Schneidt Epffel fein dünn vnd mach ein Teig mit lauter Wein darzu thu die geschnitten Epffel darein/ rür es durcheinander

    4. Gefülltes Brot: Man nimmt ein Brot, schneidet oben einen Deckel ab, höhlt das Innere aus, füllt das Brot mit Äpfeln und mit vorgekochten Kastanien, setzt das Ganze in eine gebuttert Form, gießt Wein an, damit das harte, trockene Brot sich ansäuft, weich wird, setzt den Deckel obendrauf und bäckt es eine Stunde im Ofen

    5. Steckrüben-Auflauf: Man nehme: 500 g Steckrüben. 500 g Kartoffeln. Ein Teelöffel Mehl, 10 g Hefe, eine Tasse Milch, Salz Petersilie. Kartoffeln und Steckrüben schälen, waschen und in kleine Scheiben schneiden. Getrennt voneinander in Salzwasser garen. Eine Auflaufform mit etwas Öl auspinseln und Kartoffeln und Rüben abwechselnd übereinanderschichten. Milch, Hefe und Mehl miteinander verrühren. Über die Masse gießen und im Backofen etwa 30 min. bei 175 Grad leicht überkrusten lassen.

    6. Waffeln mit Kirschen: Man nehme Kirschen oder Grütze aus dem Glas (für Motivierte: kann man das natürlich selber kochen mit frischen Beeren, die man vielleicht im Garten hat). Ansonsten braucht man Butter, Eier, Mehl und Zucker. Und ein Waffeleisen.

    **Literatur:**



    - Apicius, Marcus Gavius (2016): Das römische Kochbuch. Aus dem Lateinischen übersetzt und kommentiert von Robert Maier. Reclam.
    - Grünewald, Mathilde (2006): Nibelungen Kochbuch. Fotos von Klaus Baranenko. Kunstverlag Josef Fink.
    - Grünewald, Mathilde (2012): Schmausende Domherren oder wie Politik auf den Tisch kommt. Mainzer Menüs 1545 und 1546 erzählt und aufgetischt mit Fotos von Klaus Baranenko. Kunstverlag Josef Fink.
    - Horbelt Reiner u. Sonja Spindler (2000): Die deutsche Küche im 20. Jahrhundert. Von der Mehlsuppe im Kaiserreich bis zum Designerjoghurt der Berliner Republik. Frankfurt, Eichborn.
    - Livius, Ab urbe condita 39,6,9.
    - Poem on the Evil Times of Edward II, c. 1321.
    - Porter, Lawrence B. (2017): St. Lawrence’s Death on a Grill: Fact or Ficti

    • 57 min
    Sprache: Eine Geschichte von Babelfischen und Dichtkunst

    Sprache: Eine Geschichte von Babelfischen und Dichtkunst

    Sprache ist ein zentrales Element unseres gesellschaftlichen Lebens. Mit Sprache machen wir uns verständlich, kommunizieren unsere Bedürfnisse. Mit Sprache drücken wir Emotionen und Gefühle aus. Die ersten Sprachen haben sich schon in der Zeit des Homo erectus, also vor mehr als einer Million Jahre entwickelt. Durch Begegnung und Kommunikation haben sich immer wieder neue Sprachen gebildet. Doch im Laufe der Geschichte wurde unsere Sprachenvielfalt immer wieder bedroht. Heute gibt es noch rund 7000 Sprachen auf der Welt. Und viele davon sind bereits gefährdet. In dieser Podcast-Folge wollen wir aber nicht nur wissen, wann und warum der Mensch begonnen hat, zu sprechen. Sondern auch, was Sprache über die zwischenmenschliche Kommunikation hinaus bedeuten kann. Etwa in Kunst und Politik.

    Weitere Interviewpartner:innen:

    - Lars Sverker Johansson
    - Carolin Ulmer
    - Andreas Zick


    **Literatur:**
    - Die Bibel. Altes und Neues Testament. „Genesis 11.“ In der Übersetzung von Martin Luther.
    - Ruth Berger (2009): Warum der Mensch spricht: Eine Naturgeschichte der Sprache. Frankfurt, Eichborn.
    - Sabine Fiedler (1999): Plansprache und Phraseologie. Empirische Untersuchungen zu reproduziertem Sprachmaterial im Esperanto. Frankfurt a. M., Lang.
    - Sverker Johansson (2021): The dawn of language: The story of how we came to talk. Quercus.
    - Francisco Martínez Hoyos (2014): Breve historia de Hernán Cortés. Ediciones Nowtilus.
    - Fabian Navarro (2022): Miez Marple und die Kralle des Bösen. Goldmann.
    - George Orwell (2019): 1984. 46. Auflage. (Originalausgabe 1949) Berlin, Ullstein Verlag.
    - Thomas Stolz, Ingo H. Warnke u. Daniel Schmidt-Brücken (2016): Kolonialismus und Sprache. Eine interdisziplinäre Einführung zu Sprache und Kommunikation in kolonialen Kontexten. Berlin, De Gruyter.
    - Andreas Zick, Beate Küpper (2015): Wut, Verachtung, Abwertung. Rechtspopulismus in Deutschland. Hrsg. für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Ralf Melzer und Dietmar Molthagen, Dietz.


    **Weitere Links:**
    - wikitongues.org
    - https://www.goethe.de/ins/gr/de/kul/ges/23005323.html
    - https://www.dw.com/de/englisch-bedroht-sprachenvielfalt-in-nigeria/a-48545120
    - https://www.berlitz.com/de-de/blog/dothrakisch-und-andere-kunstsprachen
    - https://www.tagesschau.de/faktenfinder/interview-andreas-zick-101.html
    - https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-31793-5_1 (Verweis auf „Wenn Hass redet und schädigt“)
    - https://www1.wdr.de/mediathek/video-warum-gibt-es-so-viele-sprachen-100.html#:~:text=Es%20gibt%20etwa%207000%20unterschiedliche,sich%20immer%20wieder%20aufs%20Neue.
    - https://european-union.europa.eu/principles-countries-history/languages_de#:~:text=Die%20EU%20hat%2024%20Amtssprachen,%2C%20Spanisch%2C%20Tschechisch%20und%20Ungarisch.



    **Team:**
    - Moderation: Mirko Drotschmann
    - Sprecher:innen: Benedikt Boecker, Konstantin Flemig, Inga Haupt, Andrea Kath, Felix Felix Leibelt, Autor:innen und Redaktion objektiv media GmbH: Janine Funke und Andrea Kath
    - Technik: Moritz Raestrup
    - Musik: Extreme Music
    - Fachliche Beratung: Daniela Ssymank
    - Produktion: objektiv media GmbH im Auftrag des ZDF
    - Redaktion ZDF: Katharina Kolvenbach

    • 57 min
    Familie: eine Geschichte zwischen Ideal und Alltag

    Familie: eine Geschichte zwischen Ideal und Alltag

    Familie. Eine Gruppe von Menschen, die zusammengehören und die man sich normalerweise nicht aussuchen kann. Bis heute ist der Familienbegriff traditionell geprägt. Vater, Mutter, Kinder – die Kernfamilie. Doch die Realität sieht inzwischen oft ganz anders aus. In der Geschichte hat sich die Bedeutung von Familie immer wieder gewandelt. Bedeutet Familie immer nur Blutsverwandtschaft, oder können auch Freunde zur Familie werden? Ist Familie nicht vielleicht nur eine Konstruktion, die zeigt, wie Kindererziehung und Partnerschaft nach der vorherrschenden gesellschaftlichen und politischen Vorstellung aussehen sollten und welche Arten von Familie allgemein akzeptiert sind? Damit wird Familie zutiefst politisch, weil es bis heute vor allem traditionelle Kleinfamilien aus Vater, Mutter und Kindern sind, die staatlich geschützt und gefördert werden. Aber wie sah das in der Geschichte aus: was war Familie in der Geschichte der Menschheit und wie hat sich der Begriff gewandelt? Und wie könnte die Familie der Zukunft aussehen?


    **Weitere Gäste:**
    - Jakob Kelsch
    - Gianni Jovanovic
    - Lisa Paus

    **Literatur:**
    - Cato der Ältere, De agri cultura.
    - Gaius, Institutionen.
    - GEO EPOCHE (2010): Die Macht der Habsburger. 1273-1918. Glanz und Elend eines Herrscherhauses. Nr. 46. Hamburg, Gruner + Jahr.
    - Suzanne Dixon (1992): The Roman family - Ancient Society and History. Hrsg.: Johns Hopkins University Press. Johns Hopkins University Press.
    - Gianni Jovanovic/Oyindamola Alashe (2021): Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit. Blumenbar.
    - Jakob Kelsch (2019): Father Knows Worst! Familiendarstellungen in der populärkulturellen US-amerikanischen Zeichentricksitcom. ididem Verlag.
    - Jakob Kelsch (2021): Binging Family. Die Konzeption von Familie in der Video-on-Demand-Serie. Springer VS.
    - Christopher Neumaier (2022): Hausfrau, Berufstätige, Mutter. Frauen im geteilten Deutschland. be.bra Verlag.
    - Christopher Neumaier (2019): Familien im 20. Jahrhundert. Konflikte um Ideale, Politiken und Praktiken. De Gruyter Oldenburg.
    - Geoffrey Parker (2020): Der Kaiser – die vielen Gesichter Karls V. 1. Aufl. Darmstadt, wbg.
    - Selwyn Raab (2005): Five Families: The Rise, Decline, and Resurgence of America’s Most Powerful Mafia Empires. New York, Thomas Dunne Books.
    - Anne Waak (2020): Wir nennen es Familie. Edition Körber.

    Weitere Links:
    - www.geborgen-wachsen.de
    - https://www.familie-historisch.de/
    - https://dbe.rah.es/biografias/10732/carlos-ii
    - https://elpais.com/diario/2009/04/15/sociedad/1239746409_850215.html
    - https://historia.nationalgeographic.com.es/a/boda-clandestina-reyes-catolicos_15525
    - https://www.nature.com/articles/hdy201325
    - https://sciencev2.orf.at/stories/1718990/index.html
    - https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/chancen-und-teilhabe-fuer-familien/alleinerziehende
    - http://www.habsburger.net


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    „Terra-X-Geschichte – der Podcast“ findet ihr jeden zweiten Freitag auf www.terra-x.zdf.de und überall, wo es Podcasts gibt.




    - Moderation: Mirko Drotschmann
    - Sprecher:innen: Janine Funke, Andrea Kath, Felix Liebelt, Jan Schattka, Daniela Ssymank, Michael Thielen
    - Autor:innen und Redaktion objektiv media GmbH: Janine Funke und Andrea Kath
    - Technik: Moritz Raestrup
    - Musik: Extreme Music
    - Fachliche Beratung: Daniela Ssymank
    - Produktion: objektiv media GmbH im Auftrag des ZDF
    - Redaktion ZDF: Katharina Kolvenbach

    • 55 min
    Atlantik: Die Geschichte eines Weltmeeres

    Atlantik: Die Geschichte eines Weltmeeres

    Er ist nur der zweitgrößte Ozean auf der Erde – und doch übt vor allem der Atlantik eine besondere Faszination aus. Es war eben nicht irgendein Meer, das Christoph Kolumbus 1492 überquerte, um die neue Welt zu entdecken. Es war jenes „grüne Meer der Dunkelheit“, vor dem sich die Menschen bis dahin fürchteten. Bis heute ist der Atlantik unser Sinnbild von einem wilden, ungezähmten Meer. Der Mythos vom sagenhaften Atlantis ist damit ebenso verbunden wie die grausamen Schlachten im Zweiten Weltkrieg, die als Atlantikkrieg in die Geschichtsbücher eingegangen sind. Doch Atlantik steht noch für viel mehr. Er steht für Luxusreisen ebenso wie für die baskischen Walfänger, die dem Weg des Kolumbus in ihren Ruderbooten folgten, um an der Küste Neufundlands Kabeljau und Wale zu jagen; für die dunkle Geschichte des Sklavenhandels und die der Auswanderung nach Amerika. Und auch für die Geschichte davon, etwas wieder zu vereinen, was die Natur einst getrennt hat: Der erste Versuch, ein Seekabel für die Telegraphie auf dem Grund eines Ozeans zu verlegen.


    **Literatur:**


    - Dagmar Bellmann: Mikrokosmos an Bord (2018): Der Beginn der modernen Kreuzfahrt , in: Jürgen Elvert und Martina Elvert (Hrsg.): Agenten, Akteure, Abenteurer. Berlin, S. 501-515. Berlin, Duncker & Humblot.
    - John Costello, Terry Hughes (1992): Atlantikschlacht (= Bastei-Lübbe-Taschenbuch. Band 65038). 4. Auflage. Bastei Lübbe.
    - Max Häberlein (2017): Atlantische Geschichte - Versuch einer Zwischenbilanz. Zeitschrift für Historische Forschung, Vol. 44, No. 2 (2017), pp. 275-299.
    - Thor Heyerdahl (1973): Expedition Ra – im Papyrusboot über den Atlantik. Berlin, Verlag Volk und Welt.
    - Wim Klooster und Alfred Padula (2016): The Atlantic World. Essays on Slavery, Migration and Integration. Routledge.
    - Mare. Die Zeitschrift der Meere (1997). „Transatlantik. Losfahren und Ankommen. Der Ozean.“ Heft Nr. 1, April/Mai.
    - Daniel Uziel (2019): „Graue Wölfe – Ritter der Tiefe“. NS-Propaganda als Leitmotiv der heutigen Darstellung des U-Boot-Kriegs. In: Jens Westemeier (Hrsg.): „So war der deutsche Landser …“. Das populäre Bild der Wehrmacht. Ferdinand Schöningh, S. 227–245.



    **Links und Internetquellen:**



    - https://www.geo.de/geolino/mensch/1707-rtkl-atlantis-das-raetsel-um-die-versunkene-stadt
    - https://www.geo.de/wissen/21590-rtkl-erste-atlantikueberquerung-so-lief-der-legendaere-nonstop-flug-ueber-den-ozean#:~:text=GEO%20Epoche%20Nr.&text=Juni%201919.,nonstop%20in%20einem%20Flugzeug%20%C3%BCberwinden.
    - http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0179%3Atext%3DTim.%3Asection%3D25d
    - http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0179%3Atext%3DCriti.%3Asection%3D114d
    - http://www.zeno.org/Philosophie/M/Platon/Timaios
    - http://www.zeno.org/Philosophie/M/Platon/Kritias
    - https://www.welt.de/geschichte/article162002246/Hier-soll-das-sagenhafte-Atlantis-gelegen-haben.html
    - https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/mythos-die-groessten-raetsel-der-geschichte--die-suche-nach-atlantis-100.html
    - https://atlantic-cable.com/
    - https://www.heise.de/tp/features/Repeat-please-3419513.html
    - https://new.siemens.com/de/de/unternehmen/konzern/geschichte/stories/transatlantikkabel.html


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    - Moderation: Mirko Drotschmann
    - Sprecher:innen: Sebastian Blum, Andrea Kath
    - Autor:innen und Redaktion objektiv media GmbH: Janine Funke und Andrea Kath
    - Technik: Moritz Raestrup
    - Musik: Extreme Music
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    - Redaktion ZDF: Katharina Kolvenbach

    • 1 hr
    Fake News: Die lange Geschichte der Desinformation

    Fake News: Die lange Geschichte der Desinformation

    Bewegen wir uns im Internet, begegnen wir an vielen Stellen Desinformationen. Aber die gezielte Streuung von falschen Informationen ist kein neues Phänomen, im Gegenteil. Desinformation ziehen sich durch die Geschichte der Menschheit. Die zunehmende Digitalisierung und die Nutzung von Sozialen Medien haben dieser Informationsgattung aber eine neue Sichtbarkeit gegeben und den Begriff „Fake News“ geprägt. In dieser Folge schauen wir uns an, was Fake News eigentlich sind und warum der Begriff „Desinformation“ viel präziser ist. Wir wollen außerdem wissen, welchen Einfluss Desinformation auf verschiedene historische Entwicklungen hat. Und wie sie sich in Zukunft entwickeln wird und ob Künstliche Intelligenz diese „Fake News“ noch gefährlicher macht. Und vor allem: was wir tun können, um die tägliche Desinformation zu erkennen. Dazu sprechen wir in dieser Folge mit der Ingenieurin und KI-Expertin Kenza Ait Si Abbou und dem Historiker Michael Homberg.

    **Literatur:**

    - Kenza Ait Si Abbou (2020): Keine Panik, ist nur Technik: Warum man auf Algorithmen super tanzen kann und wie wir ihnen den Takt vorgeben. München, Gräfe und Unzer.
    - Vicinius de Freitas Morais (2021): Broken Bodies, desecrated hosts and crucified children: the Jews in Christian Narratives and the bubonic Plague in the Holy Roman Empire of Late Middle Ages. Brathair.
    - Bobby Henderson (2007): Das Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters. München, Goldmann.
    - Michael Homberg, Volker Barth (2018): Geschichte und Theorie falscher Nachrichten, in: Geschichte und Gesellschaft 44. Jahrg., H. 4 (Oktober - Dezember 2018), pp. 619-642
    - Anna-Katharina Meßmer, Alexander Sängerlaub, Leonie Schulz (2021): „Quelle: Internet“? Digitale Nachrichten- und Informationskompetenzen der deutschen Bevölkerung im Test. Stiftung Neue Verantwortung.
    - Simone Paganini (2019): Von Evas Apfel bis Noahs Stechmücken: Fake News in der Bibel. Freiburg, Verlag Herder.
    - Tacitus (o.J.): Annales 15, 39


    **Links:**

    - https://zeithistorische-forschungen.de/2-2011/4723
    - https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/giffey-deepfake-falscher-klitschko-ukraine-krieg-100.html
    - https://www.dw.com/de/als-marsianer-die-usa-angriffen-das-h%C3%B6rspiel-krieg-der-welten-von-orson-welles/a-46067169
    - https://www.nytimes.com/1938/10/31/archives/radio-listeners-in-panic-taking-war-drama-as-fact-many-flee-homes.html
    - https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/245217/luegen-und-politik-im-postfaktischen-zeitalter/
    - https://correctiv.org/
    - https://www.mimikama.at/
    - https://www.zdf.de/nachrichten/thema/zdfheutecheck-faktencheck-recherche-100.html
    - www.tineye.com (Tineye Reverse Image Search)
    - https://www.google.de/imghp?hl=de

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    - Sprecher:innen: Konstantin Flemig, Inga Haupt, Andrea Kath, Markus Maiwald
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    - Musik: Extreme Music
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    • 1 hr
    Eine kleine Geschichte von Tod und Trauer

    Eine kleine Geschichte von Tod und Trauer

    Wir alle werden sterben – das ist eine der wenigen Gewissheiten, die uns Menschen von Geburt an begleitet.

    Doch wie wir sterben und was nach unserem Tod mit uns passiert, das wissen wir nicht. Obwohl wir zumindest was unsere Beerdigung anbelangt, vieles mitgestalten könnten. Über Jahrtausende haben die Menschen ihre Toten in besonderer Weise bestattet. Von den Mumien der alten Ägypter bis zu den Himmelsbestattungen der Tibeter hatte jede Kultur ihre eigenen Rituale, mit dem Tod umzugehen. Auch in Deutschland ist es noch nicht so lange her, dass Verstorbene zu Hause aufgebahrt wurden, damit Angehörige und Freunde von ihnen Abschied nehmen konnten. Das ist heute oft Geschichte.

    Wir leben in einer Welt, in der wir Krankheit, Sterben und Tod so gut es geht verdrängen. Aber warum ist das so? Und was sagt es über unsere Gesellschaft aus? Wie wichtig sind Rituale, um Trauer zu verarbeiten? In den vergangenen Jahren gibt es mehr und mehr Menschen, die sich mit ihrem Tod schon zu Lebzeiten auseinandersetzen, sich in Zeiten von Facebook und Co. auch mit ihrem digitalen Nachlass beschäftigen. Es gibt inzwischen viele Menschen, die versuchen, den Tod zurück ins Leben zu holen. Jenes Memento mori – „bedenke das du sterblich bist“, um im Hier und Jetzt besser und bewusster zu leben.


    **Literatur:**



    - Manfred Gerner (2001): Land ohne Friedhöfe Tibet, Friedhofskultur, Stuttgart: Hohenheim Verlag.

    - Norbert Fischer (1996): Vom Gottesacker zum Krematorium. Eine Sozialgeschichte der Friedhöfe in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert. 1. Aufl. Wien, Köln: Böhlau Verlag.

    - ders. (2013: Neue Bestattungskultur (2013): Tod, Trauer und Friedhof im Wandel. e-book: Kindle Direct Publishing (KDP) 2013

    - ders. (2019): The European Culture of Cemeteries. Past and Present. Murcian Journal of Anthropology, 26, S. 17–32. https://doi.org/10.6018/rmu/389911

    - Alfried Wieczorek und Wilfried Rosendahl (2015): Mumien. Der Traum vom ewigen Leben. 2., teilweise überarbeitete Auflage, Darmstadt: von Zabern.




    **Links:**

    - https://www.instagram.com/21gramm.wdr/?hl=de
    - https://abschiednehmen.de/
    - www.aeternitas.de
    - https://cliozweipunktnull.uni-mainz.de/2022/06/27/clio-auf-die-ohren-migrationen-und-mobilitaet-im-20-jahrhundert-franzoesische-kolonialsoldaten-im-rheinland-zwischen-propagandakampagne-und-besatzungsalltag/
    - https://www.reerdigung.de/
    - https://www.sepulkralmuseum.de/
    - https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/bild_zoom/zoom.php
    - https://www.nzz.ch/zuerich/tod-in-zuerich-grosses-totenfest-fuer-einen-arbeiterkaiser-ld.1310405
    - https://fof-ohlsdorf.de/133s07_fischer


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    - Moderation: Mirko Drotschmann
    - Sprecher:innen: Sebastian Blum, Inga Haupt, Andrea Kath, Felix Leibelt
    - Redaktion objektiv media GmbH: Janine Funke und Andrea Kath
    - Technik: Moritz Raestrup
    - Musik: Extreme Music
    - Autor:innen: Janine Funke, Andrea Kath und Daniela Ssymank
    - Produktion: objektiv media GmbH im Auftrag des ZDF
    - Redaktion ZDF: Katharina Kolvenbach

    • 59 min

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