133 episodes

In deinem Erziehungs - Podcast dreht sich alles um das Kind, sein Unterbewusstsein, die Erziehung, Mütter und Väter und all die Probleme, die dabei auf dich zukommen können.

Vielleicht kennst auch du die Situation, in der du dich in deiner Erziehungsmethode sicher und angekommen fühlst und in einem Moment ist alles ganz anders. Dein Kind terrorisiert dich, fordert dich heraus, sprengt alle Regeln und nix läuft mehr. Es schläft die Nacht nicht durch, mag dein Essen nicht, weint sehr viel oder ist einfach nur mit sich selbst überfordert.

Ich, Janine Walder, habe mich genau mit dieser Thematik befasst.

Ich bin Mutter von einem Mädchen und einem Jungen und ich liebe meine Rolle als Mutter. Doch ich mag es gar nicht, wenn ich streng sein und mit meinen Kindern schimpfen muss. Die ewige Frage, ob ich eine gute und liebe Mutter bin, quält und verunsichert.

Dank meinen Erfahrungen in der Hypnose und Quantenphysik und den Lehren von Vera F. Birkenbihl, Steve Biddulph und weiteren Psychologen und Pädagogen, konnte ich die Funktionsweise des kindlichen Unterbewusstseins erforschen und bin auf Erklärungen und Lösungen gestossen.

In deinem Podcast bekommst du nicht nur die Erklärung, warum dein Kind gewisse Verhaltensmuster aufzeigt, welche dir ähnlich sehen oder dir komplett fremd sind, in der Schule eine Lernschwäche zeigen kann, ein Problemkind mit einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, kurz ADHS oder ADS ist oder einfach nur Erziehungsresistent scheint.

Nein, du hörst auch einfach im Alltag umsetzbare Techniken, wie du positiv auf dein Kind einwirken kannst. Mit dem Ziel, dass dein Kind mit einem gestärkten Selbstbewusstsein, Vertrauen in seine Fähigkeiten und Talente und voller Zuversicht und Selbstliebe zu einem erfolgreichen Erwachsenen heranreifen kann.

Dabei handelt es sich um Techniken aus dem NLP, der Quantenphysik, Hypnose und Meditation. Es sind Übungen zur Stärkung vom Selbstvertrauen und dem Entdecken der inneren Fähigkeiten. Kurze und kleine Veränderungen von Tagesstrukturen und der eigenen Routine, in der man oft gefangen ist, welche zu einem leichteren und erfüllten Alltag führen.

Natürlich dürfen auch die Übungen für die Mutter und den Vater, Lehrer, Oma und Opa nicht fehlen, welche helfen, in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben. Den Alltag mit Kind mit mehr Gelassenheit und Leichtigkeit zu geniessen und das ohne dass du deine Komfortzone verlassen musst und dein innerer Schweinehund Alarm schlägt.

Lass dich inspirieren von der Funktionsweise des kindlichen Unterbewusstseins und der Leichtigkeit, die uns die Kinder lehren.

TerrorKids - der Erziehungsratgeber Janine Walder

    • Kids & Family

In deinem Erziehungs - Podcast dreht sich alles um das Kind, sein Unterbewusstsein, die Erziehung, Mütter und Väter und all die Probleme, die dabei auf dich zukommen können.

Vielleicht kennst auch du die Situation, in der du dich in deiner Erziehungsmethode sicher und angekommen fühlst und in einem Moment ist alles ganz anders. Dein Kind terrorisiert dich, fordert dich heraus, sprengt alle Regeln und nix läuft mehr. Es schläft die Nacht nicht durch, mag dein Essen nicht, weint sehr viel oder ist einfach nur mit sich selbst überfordert.

Ich, Janine Walder, habe mich genau mit dieser Thematik befasst.

Ich bin Mutter von einem Mädchen und einem Jungen und ich liebe meine Rolle als Mutter. Doch ich mag es gar nicht, wenn ich streng sein und mit meinen Kindern schimpfen muss. Die ewige Frage, ob ich eine gute und liebe Mutter bin, quält und verunsichert.

Dank meinen Erfahrungen in der Hypnose und Quantenphysik und den Lehren von Vera F. Birkenbihl, Steve Biddulph und weiteren Psychologen und Pädagogen, konnte ich die Funktionsweise des kindlichen Unterbewusstseins erforschen und bin auf Erklärungen und Lösungen gestossen.

In deinem Podcast bekommst du nicht nur die Erklärung, warum dein Kind gewisse Verhaltensmuster aufzeigt, welche dir ähnlich sehen oder dir komplett fremd sind, in der Schule eine Lernschwäche zeigen kann, ein Problemkind mit einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, kurz ADHS oder ADS ist oder einfach nur Erziehungsresistent scheint.

Nein, du hörst auch einfach im Alltag umsetzbare Techniken, wie du positiv auf dein Kind einwirken kannst. Mit dem Ziel, dass dein Kind mit einem gestärkten Selbstbewusstsein, Vertrauen in seine Fähigkeiten und Talente und voller Zuversicht und Selbstliebe zu einem erfolgreichen Erwachsenen heranreifen kann.

Dabei handelt es sich um Techniken aus dem NLP, der Quantenphysik, Hypnose und Meditation. Es sind Übungen zur Stärkung vom Selbstvertrauen und dem Entdecken der inneren Fähigkeiten. Kurze und kleine Veränderungen von Tagesstrukturen und der eigenen Routine, in der man oft gefangen ist, welche zu einem leichteren und erfüllten Alltag führen.

Natürlich dürfen auch die Übungen für die Mutter und den Vater, Lehrer, Oma und Opa nicht fehlen, welche helfen, in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben. Den Alltag mit Kind mit mehr Gelassenheit und Leichtigkeit zu geniessen und das ohne dass du deine Komfortzone verlassen musst und dein innerer Schweinehund Alarm schlägt.

Lass dich inspirieren von der Funktionsweise des kindlichen Unterbewusstseins und der Leichtigkeit, die uns die Kinder lehren.

    131 Selbstwertgefühl bei Kindern stärken

    131 Selbstwertgefühl bei Kindern stärken

    Das heutige Thema handelt von Verantwortung.
    Hast du gewusst, das Verantwortung zu tragen das Selbstwertgefühl enorm steigert? Je mehr Verantwortung ein Mensch in seinem Tun übernehmen darf, umso mehr steigt sein Selbstwertgefühl. Und auch das Gefühl, Wertgeschätzt zu werden.
    Erwachsene kennen das aus ihrem beruflichen Umfeld. Sobald ihnen mehr Verantwortung übertragen wird, z.B. in Form von einer Stellvertretenden Funktion oder als Ausbildner, fühlen sie sich mehr gebraucht und von Nutzen in ihrem Job.
     
    Bei den Kindern ist das nicht anders. Egal welches Alter! Und das ist die wichtigste Aussage, welche ich heute mache! Ein Kleinkind und auch ein pubertierender Teenager fühlt sich wertgeschätzt und voller Vertrauen, wenn ihm Verantwortung übertragen wird.
    Beim Kleinkind kann das als Beispiel das Wegräumen von Sachen sein. Dass die Mutter ihm sagt, "du bist heute für die Plastikteller verantwortlich, dass diese weggeräumt werden." Oder: "du entscheidest, welche Hosen du heute tragen wirst". Auch "du bist verantwortlich, mich heute daran zu erinnern, dir die Zähne zu putzen".  Ja, das funktioniert. Nicht immer, doch immer wieder. Und das steigert das Selbstwertgefühl der Kinder stark, wenn sie bereits für wichtige Dinge die Verantwortung erhalten.
    Bei den Teenagern ist es genauso. Je mehr Verantwortung sie erhalten, und zwar für richtig grosse wichtige Dinge, umso leichter fällt es ihnen, ihr Leben mit dem Fokus auf das Wichtige im Leben weiterzuführen.
    Nichts verunsichert einen Jugendlichen (unterbewusst) mehr, als wenn er sich plötzlich um nichts mehr zu kümmern braucht, weil ihm keiner mehr was zutraut. Wenn die Mutter sagt "ach der, der macht nichts mehr mit. Ich bin schon froh, wenn er noch seinen Teller selber abräumt. Mehr kann man von ihm in seiner Phase nicht erwarten".
    Das ist nicht so! Auch pubertierende Jugendliche können sehr verantwortungsvoll und pflichtbewusst durch diese Zeit gehen. Solange sie eine sinnvolle Aufgabe erhalten.
    Zum Beispiel die Planung des nächsten Urlaubs, das Haushalts-Ausgaben-Heft führen und das Einzahlen der Rechnungen kontrollieren, eigene wichtige Termine koordinieren, ein Geburtstagsfest für die Tante organisieren, auf das Geschwister oder das Haustier aufpassen oder bei der Arbeit des Vaters oder der Mutter kleine Aufgaben übernehmen, welche wirklich getan werden müssen.
    Natürlich wird es schwierig, wenn dies erst mit 14 Jahren verlangt wird. Das könnte auf Widerstand stossen. Doch wenn das Kind bereits früh lernt, Verantwortungen zu tragen, dann wird es mit Freuden auch da die wachsenden Aufgaben übernehmen. Weil es gebraucht wird! Weil es sich nützlich fühlt! Und weil es spürt, dass man ihm das alles zutraut und sich darauf verlässt!
    Wenn das nicht der Fall ist, dann verhält es sich ähnlich wie die Menschen im Altenheim. Sie dürfen über nichts mehr Eigenverantwortlich sein. Und sie verlieren dadurch sehr schnell an Lebenslust und werden vergesslich, leicht chaotisch und gelangweilt. Also genau so, wie wir es bei einigen Teenagern beobachten können.
    Darum: mein Apell heute an dich: kreiere deinem Kind einen Verantwortungsbereich auf und lass es dadurch an Selbstwertgefühl zunehmen! Das tut allen gut und verhindert möglicherweise lustlose und gelangweilte Jugendliche mit wenig Selbstwertgefühl.

    • 7 min
    130 Spielerisch mit Herausforderungen umgehen

    130 Spielerisch mit Herausforderungen umgehen

    Corinne Sprecher im Interview

    Stelle dich kurz vor:
    Mein Name ist Corinne Sprecher und ich bin Mama von zwei kleinen Jungs. Als ich vor knapp 7 Jahren zum ersten Mal Mama wurde, kam ich ziemlich schnell an meine Grenzen. Ich hatte den Eindruck, ich verstehe meinen Sohn nicht richtig. Er weinte und weinte und für mich fühlte sich das, was ich in meinem Umfeld zum Umgang mit Kindern sah, nicht richtig stimmig an. Heute bin ich unglaublich dankbar dafür, dass meine Ansichten über Kinder, Eltern und Erziehung so schnell erschüttert wurden. Denn dadurch habe ich mich auf den Weg gemacht, vieles hinterfragt, für mich sortiert und aus meiner Sicht überholte Erziehungsansätze hinter mir gelassen. Ich bin unbeirrt meinen Weg gegangen. Heute lachen wir viel in unserer Familie, wir kennen die Leichtigkeit, wir haben Spass zusammen. Das gemeinsame Spiel ist ein zentraler Schlüssel zu dieser Leichtigkeit. Und darüber will ich gerne heute hier mit euch sprechen.
    Was machst du beruflich?
    Ich bin seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung, Moderation und Beratung tätig. Im letzten Jahr habe ich meine eigene Firma «begegnungsreich» gegründet.  «begegnungsreich» hat zwei Standbeine, eines bei den Familien und eines in der Arbeitswelt.
    Ich unterstütze Eltern dabei, an den Herausforderungen der ersten Jahre zu wachsen, den Zauber der Kindheit zu geniessen und ihren für sich stimmigen Weg zu mehr Leichtigkeit in der Familie zu finden. Kinder laden uns ein, der Welt und uns selbst immer wieder neu zu begegnen. Und sie laden uns meiner Meinung nach ein, noch verbreitete Erziehungsansätze zu hinterfragen und Überholtes und für uns nicht Stimmiges hinter uns zu lassen.
    Zudem arbeite ich im zweiten Standbein mit Teams, Organisationen und Einzelpersonen mit der Motivation in der Arbeitswelt mehr Begegnungen zu schaffen, die unser Tun und Sein wirklich bereichern.
    Was sind deine Fähigkeiten / in welchem Gebiet bist du Spezialistin?
    Mein Gebiet ist dasjenige der Erziehung jenseits von Bestrafung, Drohungen, Schimpfen und auch sonstiger Manipulation, Tricks oder Belohnung. Dabei stehen die Eltern-Kind-Beziehung, das Spiel und der Umgang mit Stress im Zentrum. Der bedeutendste Einfluss auf mich und meine Arbeit hat «Aware Parenting» nach Dr. Aletha Solter. Ich setze mich seit Jahren intensiv damit auseinander, habe mich darin weitergebildet und arbeite zurzeit an der Anerkennung zum Aware Parenting Instructor.
    Ich liebe es, in Ruhe und Präsenz dem, was gerade ist, Raum zu geben und Kinder auch durch starke Gefühle liebevoll zu begleiten. Denn Weinen, Wüten und Toben lösen Stress. Gleichzeitig ist meine Spezialität die Leichtigkeit und das Lachen miteinzuladen und spielerisch mit Kindern in Kontakt zu kommen und zu interagieren. Ich sprudle vor Ideen wie Herausforderungen spielerisch angegangen werden können – präventiv, im Moment und auch heilend und versöhnend danach. Meine Grundlage dafür ist das Konzept der Bindungsspiele von Dr. Aletha Solter.
    Was ist aus deiner Sicht das Wichtigste, was ein Kind braucht, um voller Selbstvertrauen und Selbstliebe heranzuwachsen?
    Täglich Zeit mit mindestens einem Erwachsenen zu verbringen, der es für wichtig und besonders hält und sich ganz auf das Kind einlassen kann.
    Deine Kontaktdaten – wo finde ich dich?
    https://www.facebook.com/pg/begegnungsreich
    https://www.facebook.com/groups/leichtigkeitinderfamilie/
     
    Ich lade euch herzlich ein in meine FB-Gruppe zu kommen! https://www.facebook.com/groups/leichtigkeitinderfamilie/
     
    Wenn du nicht auf FB bist und mit mir in Kontakt treten möchtest, kannst du das gerne per Email: corinne@begegnungsreich.ch
     
    Wer mehr über die Bindungsspiele erfahren möchte, dem empfehle ich das Buch «Spielen schafft Nähe – Nähe löst Konflikte. Spielideen für eine gute Bindung.» von Aletha J. Solter.
    www.terrorkids.ch/bu

    • 42 min
    129 Mein Kind isst nichts

    129 Mein Kind isst nichts

    Mein Kind isst nichts
    In den letzten Wochen haben mich gleich mehrere Fragen zum Thema "Essen" erreicht und heute möchte ich diese zusammen beantworten.
    Das Thema Essen ist in vielen Familien täglich präsent, sei es, dass das Kind nichts essen mag, am Tisch lustlos im Teller herumstochert oder am liebsten jeden Tag nur Nudeln isst.
    Und dadurch gibt es oft schlechte Stimmung am Esstisch, was vor allem die Mütter stört, da sich diese täglich die Mühe machen, gesund und ausgewogen zu kochen und den Mittagstisch gerne friedlich gemeinsam erleben möchten.
    Sollten das auch Themen sein, welche du bei dir zuhause antriffst, dann stelle dir bitte als erstes die Frage: wie du selber dem Thema Essen gegenüber eingestellt bist.
    Isst du gerne oder ist es für dich eher ein Muss? Macht es dir Freude, Zeit in der Küche zu verbringen und für dich und die Familie Mahlzeiten zuzubereiten? Liebst du abwechslungsreiches Essen oder kochst du in der Regel zwischen 4-5 Standartmenüs, welche sich immer wieder abwechseln?  
    Natürlich hängt das Essverhalten deines Kindes nicht nur von dir ab. Auch dein Partner sollte bei diesen Fragen miteinbezogen werden.
    Und vielleicht siehst du hier bereits einen Zusammenhang, resp. ein Muster, welches sich bei dir und deinem Kind zeigt. Denn die Kinder lernen primär von uns. Wir sind ihre Vorbilder (in den ersten Jahren) und sie ahmen uns bewusst und unbewusst nach.
    Wenn also die Mutter, oder der Vater, eher nach Plan als nach Lust isst, z.B. wenn Kalorien gezählt werden bei einer Diät, dann lernt das Kind, dass Essen schwierig sein kann, oder Essen von verschiedenen Faktoren abhängig gemacht werden kann. Anders ist es, wenn eine Mutter genussvoll Gemüse isst und dies mit einer grossen Selbstverständlichkeit (und WICHTIG, ganz ohne Druck und Erwartungshaltung) dem Kind anbietet.
    Hier lernt das Kind den natürlichen Umgang mit gesundem Essen.

    Spürt das Kind jedoch eine unbewusste Notwendigkeit, dass es dies oder das essen soll, dann wird es sofort misstrauisch und beäugt die vorgegebene Nahrung kritisch und mit Vorsicht. Denn es spürt die Erwartungshaltung der Mutter und das verunsichert es unbewusst.
    Hilfreich kann es sein, wenn das Essen immer wieder mal spielerisch verändert wird. Warum nicht mal auf der Picknick Decke im Wohnzimmer auf dem Boden essen? Oder unter dem Tisch, wie in einer Höhle? So bekommt das Essen einen neuen Stellenwert und das Kind darf das vielleicht unbekannte Menü spielerisch erforschen und kennenlernen.
    Auch Tipps wie gemeinsames Kochen oder dem Kind eine Auswahl geben, sind immer gute Möglichkeiten, die Lebensmittel dem Kind näher zu bringen. Wenn das Kind wählen kann: "willst du zum Reis lieber Karotten oder Erbsen", dann behält es unbewusst die Kontrolle über sein Essen und akzeptiert gleichzeitig die Tatsache, dass ein Gemüse sowieso dazu gehört.

    • 10 min
    128 Wie sage ich dem Kind, dass wir uns trennen?

    128 Wie sage ich dem Kind, dass wir uns trennen?

    Wie sage ich dem Kind, dass wir uns trennen?
    Heute gibt es ein paar Hinweise, wie Eltern ihre Trennung mit den Kindern kommunizieren können. Diese Frage kam von einer Mutter an mich, welche sich in der Trennung befindet. Der Vater ist bereits ausgezogen und die Kinder sollen nun erfahren, dass dies nicht nur vorübergehend – sondern für immer ist.
    Da jedes Kind anders ist und nicht jedes Kind die Trennung der Eltern gleich aufnimmt, ist dies EINE von verschiedenen Möglichkeiten, wie eine Trennung kommuniziert werden kann. Hier gibt es keine Garantie, dass dieser Weg für das Kind der richtige sein wird.
    Hinweis: Wenn über die Trennung gesprochen wird, sollte bewusst NICHT vom Vater oder der Mutter gesprochen werden, sondern vom Ehemann oder der Ehefrau. Also wenn die Mutter mit den Kindern spricht, sagt sie: "ich verstehe mich nicht mehr mit meinem Mann und wir streiten uns viel. Darum ist er ausgezogen und wohnt nicht mehr bei uns. Das ist der Grund, warum ihr euren Vater nicht mehr so oft sehen könnt."
    Das Ziel dahinter ist, dass das Kind sich auf keinen Fall die Schuld an der Trennung der Eltern gibt. Wenn jedoch kommuniziert wird: "Dein Papa hat uns verlassen" – dann ist automatisch auch das Kind mit involviert und es bezieht die Trennung möglicherweise auf sich. Anders empfunden wird es, wenn man sagt: "Mein Mann hat mich verlassen, darum wohnt euer Papa nicht mehr hier". Das kommuniziert die Trennung zwischen den Eltern, jedoch nicht zwischen Kind und Vater. Denn diese Beziehung darf bestehen bleiben. Wenn auch räumlich getrennt.
     
    Hinweis: Sprecht mit dem Kind die Wahrheit! Ohne emotionale Details, doch das Offensichtliche aussprechen. Es hilft nichts, wenn die Trennung verharmlost wird in der Art wie: "Euer Vater arbeitet gerade weit weg, darum wohnt er nicht hier." So bleiben immer die Hoffnung und der Glaube daran, dass der Vater wieder zurückkommen wird. Doch wenn bereits klar ist, dass dies nicht der Fall sein wird, dann ist es besser, wenn gleich von Anfang an richtig kommuniziert wird.
    Gut für die Prägung der Kinder ist es, wenn klar gemacht wird, dass diese Trennung nicht erwartet wurde. Dass es euer Ziel war, für immer zusammen zu sein.
    Wenn jedoch Äusserungen wie "das ist halt so", oder "das kommt oft vor" gemacht werden, um die Trennung herabzuspielen, dann kann im Kind ein Bild zu Beziehungen gespeichert werden, dass diese in der Regel nicht für immer halten und es normal ist, dass man sich wieder trennt.
    Das ist sehr schade und gibt dem Kind einen Weg vor, welcher der ewigen Liebe kaum eine Chance gibt. Und das wünschen wir unseren Kindern ja nicht.

    • 8 min
    127 Kind will nicht Haare waschen

    127 Kind will nicht Haare waschen

    Kind will nicht Haare waschen
    .. …heute bekommst du Tipps, wie das Haare waschen deiner Kinder spielerisch einfach gehen kann und damit beantworte ich gleich die dritte Frage, welche mich per Mail erreicht hat. Ich habe dir Anfang Juni das Angebot gemacht, mir deine Frage, deine Herausforderung mit deinem Kind in einer Mail an info@terrorkids.ch zu schreiben und in 5 Episoden beantworte ich diese nacheinander für euch, natürlich anonymisiert.
    Und heute geht es darum, eine Lösung zu finden, wenn das Kind die Haare nicht waschen möchte.
    Die Frage kommt dieses Mal von der Oma der Kleinen, welche die Enkelin regelmässig hütet und das Problem mit ihr hat, dass die Kleine ihre Haare nicht von ihr Kämmen, waschen oder trocknen lassen will. Jedes Mal, wenn die Oma etwas an ihren Haaren machen möchte, beginnt die Kleine zu schreien und wehrt sich.
    Ansonsten sei das Verhältnis sehr liebevoll und vertraut und genau darum fühlt sich die Grossmutter in dieser Situation stark überfordert.
    Also, was kannst du tun, damit dein Kind gerne hinhält und sich von dir die Haare waschen und frisieren lässt:
    Hier heisst das Zauberwort "Rollenspiel". Die Kinder lieben es, Theater zu spielen und in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Und wenn das mit Mama, Papa oder der Oma geschieht, dann macht es umso mehr Freude.
    Also wird ab jetzt nur noch Haare gewaschen, wenn vorgängig ein offizieller Termin beim Frisör vereinbart wurde. Der Frisör bist in dem Fall du und dein Kind ist der Kunde. Je nach Kind kannst du natürlich ein ganz spezieller Frisör sein, z.B. ein Spezialist für Prinzessinnen-Haare, Ritter-Frisuren oder Reiterinnen-Zöpfchen. Ja ich weiss, das ist sehr Klischee, doch die Realität bestätigt diese all zu oft, und darum nehme ich das hier als Beispiele.

    Zum besagten Termin wird die kleine Kundin dann begrüsst und zu ihrem Frisierplatz begleitet. Und mit etwas Fantasie wird aus dem Haarekämmen ein lustiges Prinzessinen-Theater, in welchem mit einer Zauberhaarbürste die Haare für den kommenden Ball frisiert werden.

    Für das Haare waschen ist es wichtig, dass vorgängig richtig Kommuniziert wird. Vermeide Aussagen wie "es brennt nicht in den Augen" – denn das löst beim Kind eine Unsicherheit aus und die Frage, ob es denn brennen könnte (warum gibt es Shampoo, welches nicht brennt!!!!!).
    Es ist einfacher, wenn du dafür deinem Kind einen feuchten Waschlappen in die Hände gibst und sagst: "halte dir diesen vor die Augen, solange ich deine Haare sanft wasche und spüle, so hast du die Sicherheit, dass nichts in deine Augen läuft." Das gibt dem Kind Verantwortung und Kontrolle zurück und es fühlt sich wenige Ausgeliefert.
    Achte darauf, dass die Temperatur des Wassers für das Kind angenehm ist und es diese zuerst testen kann (natürlich auch wieder im Spiel mit der Frisöse: "meine verehrte Dame, bitte testen Sie für mich die Temperatur des Wassers. Ist es Ihnen so genehm?").
    Und wenn dein Kind bereits zum Frisör geht – also zum richtigen, meine ich, dann ist es auch hier wichtig, dass Aussagen vermeidet werden, wie z.B. "du musst keine Angst haben vor dem Haareschneiden", das suggeriert dem Kind, resp. seinem Unterbewusstsein, dass es doch sein könnte, dass es Angst haben muss und eine Gefahr lauert.
    Der Frisörtermin sollte als etwas alltägliches wahrgenommen werden. Darum hier kein grosses Ding daraus machen, sondern so kommunizieren und gelassen hingehen, wie wenn man in die Bibliothek gehen würde.
    Grundsätzlich gilt, dass wenn die Haarpflege so früh wie möglich als angenehm wahrgenommen wird, umso einfacher wird es sein, wenn die Haarpracht später grösser, resp. länger geworden ist und die Pflege aufwendiger geworden ist. Darum empfehle ich, früh für positive Erfahrungen zu sorgen und die Haarpflege zu einem angenehmen Ereignis zu gestalten.
    So, dass sind meine Tipps zum Thema H

    • 8 min
    126 Mein Kind nervt mich

    126 Mein Kind nervt mich

    Mein Kind nervt mich


    .. …heute gehe ich auf die zweite Frage ein, welche mich per Mail erreicht hat. Vor zwei Wochen habe ich dir das Angebot gemacht, mir deine Frage, deine Herausforderung mit deinem Kind in einer Mail an info@terrorkids.ch zu schreiben und in 5 Episoden beantworte ich diese nacheinander für euch, natürlich anonymisiert.
     
    Das heutige Thema kommt von einer verzweifelten Mutter und trägt den Titel "mein Kind nervt mich":
     
    Bevor ich erkläre, wie die Situation der Mutter ausschaut, möchte ich sagen, dass ich es von ihr sehr mutig finde, dieses Thema offen auszusprechen.
    Ganz ehrlich, wie oft schon waren wir total genervt von unseren eigenen Kindern und gleichzeitig voller Schuldgefühle, weil wir unsere Kinder lieben. Und im Aussen zuzugeben, dass wir von dem eigenen Kind genervt sind, ist sicher nicht einfach und könnte bei manchen auf Widerstand stossen. Bei mir nicht, denn ich weiss, wie anspruchsvoll das Leben mit Kind sein kann – auch wenn es wundervoll und erfüllend ist.

    Also, hier ihre geschilderte Situation:
    "Ich bin Mutter von zwei Kindern (3 und 5). Die Kleine war schon immer total auf mich (die Mutter) fixiert. Wenn ich da bin, möchte sie oft getragen werden und braucht die volle Aufmerksamkeit von mir (der Mutter).
    Aber seit ca. 4 Monaten ist es schlimmer geworden. Die ganze Zeit ruft das Kind nach mir (der Mutter) und läuft Schritt auf Tritt hinterher.

    Mich nervt das Verhalten sehr. Habe ja auch noch ein zweites Kind, dem ich auch gerne gerecht werden möchte! Die Kleine ist einfach so einnehmend und unglaublich anhänglich. Aber mich stört dies und ich empfinde es als eine Belastung, so eingeengt zu sein.

    Was könnte ich tun, damit der Alltag mit beiden Kindern wieder entspannter und ausgeglichener wird? Ich bin oft genervt vom ewigen Gerufe und dem Anhänglich sein!!!"
     
    Zusammenfassend heisst das: die Mutter hat zwei Kinder und die Kleinere ist sehr anhänglich und beansprucht die Mutter voll und ganz nur für sich. Die Mutter leidet darunter, weil es sie einengt und ihr auch die Zeit für ihr 2. Kind fehlt.
    Hier braucht es unbedingt eine schnelle Lösung der Situation, damit das Kind nicht beginnt, eine unbewusste Ablehnung wahrzunehmen. Es ist das gute Recht der Mutter, sich mehr Freiheit und Distanz zu wünschen, doch dieses Bedürfnis sollte nicht mit Ärger zusammen vermittelt werden. Das könnte zu einer unguten Prägung und tiefer Ablehnung der wichtigsten Bezugsperson führen.
    Wie? Mit einer klaren Kommunikation! Dem Kind klar aufzeigen, dass man als Mutter auch freie Zeit hat. Und auch das Geschwister reine "Mami-Zeit" beanspruchen darf. Dies kann dann in sehr kleinen Zeitabständen geübt werden.


    Z.B. mit einer visuellen Hilfeleistung: Immer wenn das blaue Fähnchen im Wohnzimmer im Topf steckt, dann ist Mami-Zeit. Dafür kann gemeinsam die Küchenuhr auf 5 Minuten gestellt werden. Danach steckt das grüne Fähnchen – dieses steht für gemeinsame "Familien-Zeit". Dabei wird für, sagen wir mal, 20 Minuten, etwas gemeinsam gemacht. Wie zum Beispiel ein Spiel, kochen, basteln, Geschichte erzählen. Danach kommt wieder 5 Min. Mami-Zeit Dann das rosa Fähnchen für Töchterchen 1. (5 Minuten) Dann das gelbe Fähnchen für das Geschwister (5 Minuten)  
    Das wirkst am Anfang mühsam und aufwändig. Doch so lernt das Kind sehr schnell, dass die reine "Mami-Zeit" kurz ist und sich das Warten lohnt. Denn danach "bekommt" es mehr Aufmerksamkeit am Stück.
    Mit der Zeit kann die Dauer der Mami-Zeit verlängert werden, mit dem Ziel, dass auch mal eine Stunde nur Zeit für die Mutter eingeplant werden kann.
     
    Wichtig dabei ist, dass bei der gemeinsamen Familienzeit und bei der einzelnen Zeit mit dem Kind, die Mutter ihre volle Aufmerksamkeit dem Kind schenkt. Ohne Ablenkung. So kommt das Kind voll und ganz auf seine Bedürfnisse und akzeptiert d

    • 13 min

Top Podcasts In Kids & Family

Listeners Also Subscribed To