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Turicana – der Podcast über Zürcher Geschichte und Geschichten von Zürcher*innen. Geschichte und Zürich sind Wörter, die nicht oft zusammen in einem Satz erscheinen. Vor allem nicht, wenn der Satz aus Zürcher Millennial-Mündern kommt. Ein solcher Millenial-Mund, und die Person dahinter, will das nun ändern. Zürischnurre Robin Bretscher findet, klar, Zürcher Geschichte hat nicht die Enormität römischer oder chinesischer oder britischer Geschichte. Aber Zürich hat Geschichte. Und nein, wir reden hier nicht von der sagenumwobenen und politisch aufgeladenen Geschichte, die wir Schweizer uns sonst so gewöhnt sind (Wilhelm Tell, anyone?). Wir reden von inspirierenden, kuriosen und aussergewöhnlichen Geschichten, die sich in Zürich abgespielt haben. Von rebellischen Zürcherinnen, wie zum Beispiel Emilie Kempin-Spyri, die wider allen gesellschaftlichen Regeln die erste Juristin Europas wurde. Von Industrien, die in Zürich in der Vergangenheit über 40'000 Menschen beschäftigt haben und heute mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind. Von Literaten wie James Joyce und übergrossen Politikern wie Winston Churchill, die in Zürich ihre Spuren hinterlassen haben. Zusammen mit themenspezifischen Zeitzeugen, Experten, Journalisten und Historikern, geht Turicana den oftmals vergessenen Winkeln und Geschichten der Stadt Zürich nach. Mit dem Ziel, dass Zürcher Geschichte irgendwann in aller Munde ist - ob millennial oder nicht.

Turicana Robin Bretscher

    • Society & Culture

Turicana – der Podcast über Zürcher Geschichte und Geschichten von Zürcher*innen. Geschichte und Zürich sind Wörter, die nicht oft zusammen in einem Satz erscheinen. Vor allem nicht, wenn der Satz aus Zürcher Millennial-Mündern kommt. Ein solcher Millenial-Mund, und die Person dahinter, will das nun ändern. Zürischnurre Robin Bretscher findet, klar, Zürcher Geschichte hat nicht die Enormität römischer oder chinesischer oder britischer Geschichte. Aber Zürich hat Geschichte. Und nein, wir reden hier nicht von der sagenumwobenen und politisch aufgeladenen Geschichte, die wir Schweizer uns sonst so gewöhnt sind (Wilhelm Tell, anyone?). Wir reden von inspirierenden, kuriosen und aussergewöhnlichen Geschichten, die sich in Zürich abgespielt haben. Von rebellischen Zürcherinnen, wie zum Beispiel Emilie Kempin-Spyri, die wider allen gesellschaftlichen Regeln die erste Juristin Europas wurde. Von Industrien, die in Zürich in der Vergangenheit über 40'000 Menschen beschäftigt haben und heute mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind. Von Literaten wie James Joyce und übergrossen Politikern wie Winston Churchill, die in Zürich ihre Spuren hinterlassen haben. Zusammen mit themenspezifischen Zeitzeugen, Experten, Journalisten und Historikern, geht Turicana den oftmals vergessenen Winkeln und Geschichten der Stadt Zürich nach. Mit dem Ziel, dass Zürcher Geschichte irgendwann in aller Munde ist - ob millennial oder nicht.

    Staffel 2, Episode 3: Zürcher Architektinnen, die SAFFA und das Frauenstimmrecht

    Staffel 2, Episode 3: Zürcher Architektinnen, die SAFFA und das Frauenstimmrecht

    Wisst ihr, warum die Saffa-Insel eigentlich so heisst? Spoiler Alert: Ich wusste es nicht. SAFFA steht für "Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit" - und am linken Seeufer in Zürich fand 1958 eine solche Ausstellung für Frauenarbeit statt. Wie es dazu kam, welche Zürcher Architektinnen dabei beteiligt waren und welche Spuren sie in Zürich hinterlassen haben, erfahren wir im Gespräch mit Evelyn Steiner, Kuratorin beim Zentrum für Architektur Zürich, und Nina Hüppi, Forscherin beim Projekt SAFFA 1958. 

    Gesprächspartnerinnen: Evelyn Steiner, Kuratorin ZAZ & Nina Hüppi, Forscherin SAFFA 1958.

    Musik: Blue Dot Sessions.

    • 38 min
    Staffel 2, Episode 2: Die letzte Kinderlähmungswelle mit Alex Oberholzer

    Staffel 2, Episode 2: Die letzte Kinderlähmungswelle mit Alex Oberholzer

    Poliomyelitis, also Kinderlähmung, war über mehrere Jahrzehnte im letzten Jahrhundert eine der gefürchtetsten Krankheiten in der Schweiz. 1955 gab es 1628 gemeldete Fälle in der Schweiz - und der Zürcher Filmkritiker und Moderator Alex Oberholzer war einer der Betroffenen. Im Gespräch mit Robin Bretscher erzählt er seine Geschichte. Wie er, bis er 12-jährig war, in der Aussenstation des Kinderspitals Zürich in Affoltern am Albis aufgewachsen ist, ohne jeglichen Kontakt zu seiner Familie. Und wie sich sein Leben danach entwickelt hat - vom schwierigen Start in den Alltag als Teenager bis hin zu seiner erfolgreichen Karriere als Filmkritiker. Grosses Kino.

    Gesprächspartner: Alex Oberholzer, Filmkritiker bei Radio 24. 

    Musik: Blue Dot Sessions.

    • 37 min
    Staffel 2, Episode 1: Turicana goes Festspiele Zürich - Jazz in Zürich in den 20er Jahren

    Staffel 2, Episode 1: Turicana goes Festspiele Zürich - Jazz in Zürich in den 20er Jahren

    Turicana ist zurück mit einer zweiten Staffel! Und es gibt noch mehr News. Robin Bretscher produziert nämlich im Moment eine Mini-Podcastserie zum Thema 20er Jahre in Zürich für die Festspiele Zürich. Die erste Folge des Podcasts ist nun online - zu hören auf allen Podcast-Apps, Spotify und der Webseite der Festspiele Zürich. Und natürlich hier bei Turicana! Hier der Original-Disclaimer:

    In der ersten Folge der Podcast-Miniserie der Festspiele Zürich unterhält sich Robin Bretscher mit Fernand Schlumpf zum Thema Jazz in Zürich in den 1920ern. Die neue Musikrichtung sorgte damals für Furore. Während die einen ausgelassen dazu tanzten, im Baur au Lac, Mascotte und Esplanade, sorgten sich andere über den Sittenzerfall. Natürlich eroberte der Jazz trotzdem die Welt, die Schweiz und Zürich - und sorgt bei Jazz-Liebhabern heute noch für synkopisches Herzklopfen.

    Gesprächspartner: Fernand Schlumpf, Jazz-Musiker und Mitglied des Schweizer Jazz Archivs.

    Musik: Blue Dot Sessions & Schweizer Jazz Archiv

    • 16 min
    Staffel 1, Episode 8: Geister, der Teufel und die Reformation in Zürich

    Staffel 1, Episode 8: Geister, der Teufel und die Reformation in Zürich

    Geister gehörten im Zürich des 15. und 16. Jahrhunderts zum Leben wie das tägliche Gebet - niemand zweifelte an der Existenz von Gespenstern. Daran änderte auch der Reformationsprozess nichts, der in Zürich während dieser Zeit die religiöse Ordnung auf den Kopf stellte. Doch die Reformationsbewegung hatte durchaus einen Einfluss auf den Geisterglauben, und viele Reformatoren beschäftigten sich eingehend mit dem Thema. Zürich spielte sogar eine wichtige Rolle im europäischen Geisterdiskurs vergangener Jahrhunderte, mit berühmten Texten und Büchern, die von hiesigen Autoren verfasst wurden. Über dies und die berühmteste Spukgeschichte Zürichs spricht in dieser Folge Eveline Szarka, die im Moment ihre Doktorarbeit zum Thema schreibt.

    Gesprächspartnerin: Eveline Szarka, Assistentin am historischen Seminar der Universität Zürich.

    Musik: Blue Dot Sessions, vom Album Zander.

    • 29 min
    Staffel 1, Episode 7: James Joyce in Zürich - Ulysses, das Kaufleuten und ein Gerichtsfall

    Staffel 1, Episode 7: James Joyce in Zürich - Ulysses, das Kaufleuten und ein Gerichtsfall

    James Joyce - seinen Namen kennen die meisten, aber seine Bücher haben nur wenige gelesen. Modernist erster Stunde hat Joyce Ulysses, ein monumentales Werk, am Anfang des 20. Jahrhunderts herausgebracht. Mit seiner schwierigen Sprache und seinen expliziten Schilderungen des menschlichen Körpers und seiner Prozesse sorgte es für einen Skandal und wurde im englischsprachigen Raum sogar verboten. Was viele nicht wissen: ein Teil von Ulysses entstand, als Joyce während des ersten Weltkriegs in Zürich lebte. In dieser Episode erzählt der 91-jährige Fritz Senn, Leiter der Zurich James Joyce Foundation, von Joyces Werdegang und seinem Leben in Zürich, und wie er selbst dazu kam, einen grossen Teil seines Lebens dem Studium der Bücher des irischen Schriftstellers zu widmen.


    Gesprächspartner: Fritz Senn, Leiter der Zurich James Joyce Foundation.

    Musik: Blue Dot Sessions, vom Album Architect.

    • 33 min
    Staffel 1, Episode 6: Zürcher Macherin: Laura Schälchli von La Flor

    Staffel 1, Episode 6: Zürcher Macherin: Laura Schälchli von La Flor

    Diese Woche mal etwas Neues - ich starte eine Serie in der Serie. Das heisst, dass ich in etwa jeder 6. Folge Zürcher MacherInnen vorstelle, die jetzt gerade etwas auf die Beine stellen in Zürich. Diese Woche ist das Laura Schälchli, die mitten in Zürich Schokolade in Handarbeit herstellt. Sie lässt uns nicht nur in die süsse und spannende Welt der Schokolade eintauchen, sondern erzählt uns auch etwas über ihren Werdegang - und warum Schokolade und Blut gut zusammenpassen. 

    Interviewpartnerin: Laura Schälchli, Mitinhaberin von La Flor.

    Musik: Blue Dot Sessions, vom Album El Baul.

    • 32 min

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