216 episodes

Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge.

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Wohlstand für Alle Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt

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    Literatur #21: Thomas Mann – Königliche Hoheit

    Literatur #21: Thomas Mann – Königliche Hoheit

    Nach seinem erfolgreichen Debutroman „Buddenbrooks“ hatte Thomas Mann große Sorge, er könne einer jener Schriftsteller werden, die mit ihrem ersten Buch berühmt geworden sind und diese Höhe danach nie wieder erreichten.
    Jahrelang recherchiert und skizziert er, bis er 1909 mit „Königliche Hoheit“ seinen zweiten Roman veröffentlicht, der auch autobiographische Züge hat, da Mann seine Ehe mit Katja Pringsheim verhandelt. Der märchenhafte Roman spielt in einem fiktiven Duodezfürstentum, das zwar noch die romantische Fassade aufrechterhält, aber dessen Staatskassen längst leer sind. Mehr noch: Der Kleinstaat, den bald Prinz Klaus-Heinrich repräsentieren soll, ist hochverschuldet.
    Da trifft es sich gut, dass mit Samuel Spoelmann ein Milliardär aus den USA zum Kuraufenthalt anreist und er außerdem seine emanzipierte Tochter Imma mitbringt. Löst der Eisenbahnkönig den feudalen Adel ab? Wie glaubwürdig ist die Liebe? Welches volkswirtschaftliche Grundwissen benötigen ein gesunder Staat und eine gute Ehe? Hochironisch schildert Mann eine kleine Welt, die sich vor dem modernen Kapitalismus nicht länger verschließen kann.
    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Thomas Manns „Königliche Hoheit“.

    Literatur:

    Thomas Mann: Königliche Hoheit, Fischer.

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    • 53 min
    Ep. 163: Die CDU-Wirtschaftspolitik und die katholische Soziallehre

    Ep. 163: Die CDU-Wirtschaftspolitik und die katholische Soziallehre

    Für Armin Laschet bildet sie immer noch ein wichtiges Fundament der CDU. Auch weitere konservative Politiker beziehen sich bewusst oder unbewusst bei ihrer Sozial- und Wirtschaftspolitik auf einen Text, der bereits 1891 veröffentlicht wurde und dessen Verfasser immerhin Papst Leo XIII. ist.
    In seiner Enzyklika „Rerum novarum“ setzte Leo sich als erster Papst mit der Arbeiterbewegung, dem Sozialismus und dem Kapitalismus auseinander. Die Enzyklika ist ein Gründungstext nicht nur für die Katholische Soziallehre, sondern auch für das, was Soziale Marktwirtschaft genannt wird. Wie sozial aber ist das päpstliche Rundschreiben wirklich?
    Keineswegs kritisiert der Papst den Kapitalismus an sich, sondern er geißelt nur einige Auswüchse, um letztlich vor allem moralische Urteile zu fällen, die ökonomisch betrachtet, auf sehr tönernen Füßen stehen. In erster Linie bekennt sich der Vatikan zur bürgerlichen Eigentumsideologie, gleichzeitig werden Klassenwidersprüche verschleiert oder schlichtweg geleugnet. Auf Fleiß und Leistung, komme es an, und es gelte stets, den sozialen Frieden zu wahren. Dennoch ist die Enzyklika auch eine Absage an den „Laissez-faire“-Kapitalismus und den Liberalismus, denn die Politik soll nach Ansicht des Papstes in das Marktgeschehen aktiv eingreifen.
    Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

    Literatur:

    Papst Leo XIII.: „Rerum novarum“, in: https://www.iupax.at/dl/OmnLJmoJnnmJqx4KJKJmMJMLMm/1891-leo-xiii-rerum-novarum.pdf.

    Pier Paolo Pasolini: Freibeuterschriften. Die Zerstörung der Kultur des Einzelnen durch die Konsumgesellschaft, Wagenbach.

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    • 39 min
    Ep. 162: Gibt es zu viele Menschen? Die malthusianische Katastrophe

    Ep. 162: Gibt es zu viele Menschen? Die malthusianische Katastrophe

    Eine Theorie muss nicht richtig sein, um lange Zeit Einfluss zu haben. Thomas Robert Malthus ist dafür das beste Beispiel. Bis heute wird er immer wieder zitiert, um scheinbar zu beweisen, dass zu viele Menschen auf dem Planeten leben. Eine Dekade nach der Französischen Revolution veröffentlicht Malthus einen Essay mit dem Titel „Das Bevölkerungsgesetz“, in dem er erklären möchte, warum dauerhaft kein Wohlstand für alle geschaffen werden könne.
    Zwar können mehr Lebensmittel produziert werden, doch sei dieses Wachstum viel zu langsam im Vergleich zum angeblich exponentiellen Wachstum der Bevölkerung. Malthus ging davon aus, dass sich die Menschheit, wenn sie optimistisch in die Zukunft blickt, munter fortpflanzt, um dann wieder an ihre Grenzen zu geraten, wenn nicht alle ernährt werden können.
    Der Ökonom malt moralistisch unterfüttert und aufgrund einer bloß behaupteten Prämisse einen Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen gibt. Heute sind wir klüger: Zwar dürfte bis 2050 die Weltbevölkerung ihren Zenit bei knapp unter 10 Milliarden Menschen erreicht haben, doch erlebten wir in den vergangenen 200 Jahren einen gewaltigen Fortschritt, der es sehr wohl erlaubt, alle Menschen zu ernähren. Momentan haben wir es jedoch mit einem Verteilungsproblem zu tun. Außerdem dachte Malthus nicht daran, dass die Menschheit es eines Tages schaffen könnte, durch Verhütungsmittel den Sexualtrieb von der Fortpflanzung zu entkoppeln.
    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ widmen sich Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt den Thesen von Malthus.

    Literatur:

    Thomas Robert Malthus: Das Bevölkerungsgesetz. Übersetzt von Christian M. Barth, Matthes & Seitz Berlin.

    Stefan Schulz: Die Altenrepublik. Wie der demographische Wandel unsere Zukunft gefährdet, Hoffmann und Campe.

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    • 31 min
    Spezial #29: Was tun gegen die Inflation? Friederike Spiecker im Interview

    Spezial #29: Was tun gegen die Inflation? Friederike Spiecker im Interview

    Die Inflation wird uns noch eine Weile erhalten bleiben und die Leitzinserhöhung der EZB kann uns zudem in eine tiefe Rezession schlittern lassen. Trotzdem hält die Ampel-Regierung an ihrem Sparkurs fest und bietet nicht genügend finanziellen Ausgleich für jene, die am stärksten unter den Preissteigerungen zu leiden haben.
    Was also tun? Die Volkswirtin Friederike Spiecker warnt nicht nur vor einer Lohn-Preis-Spirale, die sich hier bislang noch nicht in Gang gesetzt hat, sondern zeigt auch auf, inwiefern unser falsches Verständnis von Geldpolitik katastrophale Folgen haben kann.
    Im „Wohlstand für Alle“-Spezial spricht Wolfgang M. Schmitt mit Friederike Spiecker über das, was jetzt zu tun wäre.

    Literatur:

    Heiner Flassbeck, Friederike Spiecker: Das Ende der Massenarbeitslosigkeit. Mit richtiger Wirtschaftspolitik die Zukunft gewinnen, Westend.

    Die Homepage von Friederike Spiecker: https://www.fspiecker.de/

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    • 52 min
    Ep. 161: Mehr Gerechtigkeit durch die Übergewinnsteuer?

    Ep. 161: Mehr Gerechtigkeit durch die Übergewinnsteuer?

    Die Energiepreise explodieren und nun sollen die Bürger durch die Gasumlage noch mehr Geld hinblättern. Als „bittere Medizin“ hat Wirtschaftsminister Robert Habeck diese Umlage versucht zu verkaufen, doch inzwischen ist klar, dass mit dieser Maßnahme keineswegs nur von der Insolvenz bedrohte Konzerne gerettet werden sollen – die Bürger sollen außerdem die Gewinne absichern.
    Die Entlastungspakete haben bislang nicht gehalten, was sie versprechen, und da wundert es schon, warum die Bundesregierung noch immer zögerlich ist, wenn es um eine Übergewinnsteuer geht. Andere europäische Länder wie Spanien, Rumänien und Großbritannien haben es bereits vorgemacht, doch Deutschland hinkt weiter hinterher, obwohl die Energiekonzerne durch Spekulationsgeschäfte derzeit Rekordgewinne einheimsen.
    Für viele mag der Begriff Übergewinnsteuer neu klingen, dabei gab es ein solches Modell schon vor mehr als 100 Jahren während des Ersten Weltkriegs in den USA und in Großbritannien. Bereits mit Beginn der Pandemie forderten einige Ökonomen eine nationale oder internationale Übergewinnsteuer, im Englischen: Excess Profits Tax. Dabei ist selbstredend die Definition, was ein Übergewinn und was bloß ein Gewinn ist, eine Herausforderung, aber keine unmögliche.
    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Übergewinnsteuer.

    Literatur:

    Die Studie des „Netzwerks Steuergerechtigkeit“: https://www.rosalux.de/publikation/id/46854/uebergewinnsteuer.

    Der wissenschaftliche Dienst des Bundestags zur Übergewinnsteuer: https://www.bundestag.de/resource/blob/838958/eaa79ffafc735d702c68efccc5c12d40/WD-4-023-21-pdf-data.pdf.

    Allison Christians über eine internationale Übergewinnsteuer:
    https://www.taxnotes.com/featured-analysis/its-time-pillar-3-global-excess-profits-tax-covid-19-and-beyond/2020/05/01/2cg34.

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    • 31 min
    Ep. 160: Rettet das 9-Euro-Ticket!

    Ep. 160: Rettet das 9-Euro-Ticket!

    Das 9-Euro-Ticket war progressive Politik im besten Sinne: Vielen Menschen wurde so mehr Mobilität und damit mehr Lebensqualität ermöglicht. Selbstverständlich darf man die Probleme nicht verschweigen: Einige Strecken waren überlastet und Menschen, die dringend einen Zug nutzen mussten, konnten manchmal nicht zusteigen, weil bereits alles überfüllt war. Das ist ärgerlich, doch das liegt an den mangelnden Kapazitäten, die sich schon aufgrund des Personalmangels nicht kurzfristig aufstocken ließen.
    Auch hat das Ticket nicht gleich dafür gesorgt, dass viele Menschen das Auto stehen lassen – jedoch ging es bei der Einführung des auf drei Monate befristeten vergünstigten ÖPNVs keineswegs nur um Klimapolitik. Inzwischen wissen wir, dass das 9-Euro-Ticket sowie der Tankrabatt dafür gesorgt haben, dass die Inflation ein wenig abgebremst wurde. Manche Ökonomen gehen sogar von 2 Prozent weniger Inflation durch diese Vergünstigungen aus.
    Wenn Finanzminister Christian Lindner nun von „Gratismentalität“ spricht, dann ist das reine Demagogie. Vermögende Menschen genießen diverse Privilegien – nicht zuletzt das Dienstwagenprivileg –, während die untere Hälfte der Bevölkerung sich immer weiter einschränken muss. Endet jetzt das 9-Euro-Ticket, wird für nicht wenige Menschen das Bahnfahren wieder monatlich bis zu 100 Euro teurer. Häufig kommt auch das Argument, ein günstiger ÖPNV sei auf Dauer nicht finanzierbar. Das aber stimmt nicht. Der Staat hat das Geld, und ärmere Länder – wie zum Beispiel Spanien – beweisen, dass es geht.
    In der neuen Folge für „Wohlstand für Alle“ plädieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt für den Erhalt des 9-Euro-Tickets.

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    • 34 min

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