37 episodes

X3 ist der erste Podcast zum Thema Russlanddeutsche und zur Postsowjet-Community in Deutschland und ab jetzt auch euer Lieblingspodcast. Der X3 Podcast ist ein Produkt des X3 Kollektivs, bestehend aus Helena Melikov, Julia Boxler und Ani Menua.

X3 Helena, Julia & Ani

    • Society & Culture
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X3 ist der erste Podcast zum Thema Russlanddeutsche und zur Postsowjet-Community in Deutschland und ab jetzt auch euer Lieblingspodcast. Der X3 Podcast ist ein Produkt des X3 Kollektivs, bestehend aus Helena Melikov, Julia Boxler und Ani Menua.

    34 – ‘Ostarbeiter:innen’: In Kooperation mit Dekoder zu Gast Ksenja Holzmann

    34 – ‘Ostarbeiter:innen’: In Kooperation mit Dekoder zu Gast Ksenja Holzmann

    Zwangsarbeiter:innen/Ostarbeiter:innen gehören zu den “vergessenen Opfern des Nationalsozialismus”. Bis heute hat sich dieses Thema noch nicht in der Aufarbeitung der Deutschen Geschichte und Erinnerungskultur etablieren können. Dem Schicksal der Zwangsarbeiter:innen/Ostarbeiter:innen, das von Gewalt, Willkür und Unterdrückung geprägt ist, gebührt mehr Aufmerksamkeit und Würdigung. Zudem benötigt dieser Diskurs, neben der allgemeinen Wahrnehmung, feste Begrifflichkeiten und Formulierungen. Welche Schicksale hinter den Lebensläufen der Zwangsarbeiter:innen, insbesondere der der Ostarbeiter:innen stecken und inwiefern der Diskurs darum heutzutage erfolgt, hört ihr in der aktuellen Folge, die in Kooperation mit дekoder und unserer Gästin Ksenja Holzmann entstanden ist.

    Schnitt: Calvin Worring // Musik: Ana Roman // Danke an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW für die Förderung und die Unterstützung der LmDR NRW!

    SHOWNOTES

    dekoder Dossier Ostarbeier:innen 

    Denkort Bunker Valentin 

    “Afisha Daily” über Ostabeiter:innen 

    Podcast auf Russisch: Остарбайтеры

    Goldreserven Deutschland FAZ Artikel 2017

    Recherche

    https://arolsen-archives.org

    https://collections.arolsen-archives.org/search/

    https://obd-memorial.ru

    https://www.gedenkstaetten-uebersicht.de/europa/cl/deutschland/

    Stiftung und Gedenkstätten

    https://www.stiftung-evz.de

    https://www.zwangsarbeit-archiv.de

    https://www.ns-zwangsarbeit.de

    https://zwangsarbeit-in-leipzig.de

    Weitere Info:

    Rolf Keller, Sowjetische Kriegsgefangene im Deutschen Reich 1941/42. Behandlung und Arbeitseinsatz zwischen Vernichtungspolitik und kriegswirtschaftlichen Zwängen, Göttingen 2011

    Mark Spoerer, Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz: ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939 - 1945, Stuttgart 2001

    • 1 hr 30 min
    33 – Vitamin M

    33 – Vitamin M

    Vitamin M steht für migrantischen Arbeitsethos. Das bedeutet sich durchzukämpfen und aufgrund von nicht anerkannten Abschlüssen, Jobs anzunehmen, die mit dem ursprünglichen Beruf sowie Qualifikation nicht viel gemeinsam haben. Sicherlich kennen viele RD+ Familien dieses Phänomen. In Folge 33 sprechen wir über tief verwurzelte Ungerechtigkeiten des deutschen Arbeitsmarkt und deren Auswirkungen, das Streben nach Vitamin B (B für Beziehungen) und wie Vitamin M uns und unsere Entwicklung geprägt hat.

    Schnitt: Calvin Worring // Musik: Ana Roman // Danke an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW für die Förderung und die Unterstützung der LmDR NRW!

    SHOWNOTES


    Studien zur Bildungssituation von Kindern hinsichtlich Herkunft: 2018; 2008
    Schwarzarbeit kommt vom Arbeiten in der Nacht
    ¼ aller Beschäftigten in den Systemrelevanten Berufen sind Migranten
    Impostor - Syndrom/Hochstapler - Syndrom 

    • 1 hr 19 min
    32 – Der lachende Mittelfinger: Zu Gast Antifuchs

    32 – Der lachende Mittelfinger: Zu Gast Antifuchs

    In dieser Episode sprechen wir mit der RD-Musikerin ANTIFUCHS, die den immer noch männlich dominierten Deutschrap aufmischt. Mit ihr streifen wir durch Themen zu migrantischen Identitäten, Geschlechterrollen und Battle-Rap. Im Wortgefecht und Austausch mit ihren männlichen Kollegen positioniert sich die in Kasachstan geborene ANTIFUCHS auch politisch und zeigt Haltung im Namen ihrer erhobenen, lachenden Mittelfinger mit Migrationshintergrund.

    Schnitt: Calvin Worring // Musik: Ana Roman // Foto: Janina Wagner // Danke an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW für die Förderung und die Unterstützung der LmDR NRW!

    SHOWNOTES

    ANTIFUCHS

    Alyona Alyona

    Антоха MC

    Capital Bra

    Olexesh

    ЛЮБЭ - Главное, что есть ты у меня

    Руки Вверх!

    Алла Пугачева

    Oxxxymiron

    IC3PEAK (boxxler highlight zum Konzert)

    Скриптонит aus Pavlodar

    DJ Blyatman

    Скотобойня - русский андерграунд

    Lady Bitch Ray

    @nullzweizwei022

    Track m Antifuchs und 022 - пиздец

    NPK INDIE LABEL, GOPNIK, MANYAK/МАНЬЯК

    Brutos Brutaloz @plutoniumbaron

    SCHWESTA EWA

    Tic Tac Toe - Ich Find Dich Scheisse

    Absolute Beginner

    Freundeskreis

    • 1 hr 30 min
    31 – Russisch Rap: Zu Gast Aleksej Tikhonov

    31 – Russisch Rap: Zu Gast Aleksej Tikhonov

    Warum ist russischsprachiger Rap hierzulande so erfolgreich, auch wenn Russisch nicht allen verständlich ist? Wann sind “bra” und “bljat’” reif für den Duden? Dazu sprechen wir mit Dr. Aleksej Tikhonov, Sprachwissenschaftler an der HU Berlin. Zur Zeit forscht er u.a. zum Einfluss der russischen auf die deutsche Sprache innerhalb sowie außerhalb der RD+ Community am Beispiel des Russisch Rap in Deutschland.

    Schnitt: Calvin Worring // Musik: Ana Roman // Danke an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW für die Förderung und die Unterstützung der LmDR NRW!

    SHOWNOTES

    ZOIS

    Ostraum

    Atikel von Aleksej Tikhonov

    Podcast Vor der Mio

    From Humble Origins, German Rap Is Now a Dominant Commercial Force

    Lady Bitch Ray: “Yalla, Feminismus” DFL

    Doku Makadam

    Schwesta Ewa IV: 

    Machiavelli über Russisch Rap 

    NULLZWEIZWEI im Gespräch im Machiavelli Podcast

    Antifuchs

    Oxxxymiron

    Capital Bra

    NULLZWEIZWEI - In die Hocke

    Olexesh

    SpongeBOZZ - Yellow Bar Mitzvah || LYRICS

    • 1 hr 36 min
    30 – Frau. Mutter. Sowjetheldin.

    30 – Frau. Mutter. Sowjetheldin.

    Wir nehmen den Internationalen Frauentag des 8. März zum Anlass und begeben uns auf die Spuren des Feminismus – des Feminismus im Sozialismus und Kommunismus, der Gleichstellung und des Frauseins in der ehemaligen Sowjetunion. Wie immer, suchen wir Bezüge zu unserer Vergangenheit – den Frauen, mit denen wir groß wurden und uns selbst. Die Eingangsfrage ist: Wie wurde die Idee der Gleichstellung in den sowjetischen Gesellschaften realisiert?

    Schnitt: Calvin Worring // Musik: Ana Roman // Illustration: Ekaterina Koroleva // Danke an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW für die Förderung und die Unterstützung der LmDR NRW!

    Shownotes:

    Zu sehen:

    Olga Delane: “Liebe auf sibirisch” / Doku

    Vladimir Menshov: “Москва слезам не верит” /”Moskau glaubt den Tränen nicht” / Spielfim

    Zu lesen auf Deutsch:

    Krisztina Mänicke-Gyöngyösi: “Gesellschaftliche Gleichberechtigung und Wertschätzung der Frau in der Sowjetunion” in “Frauen in der Sowjetunion”  / Sammelband

    Kathrin Hartmann: “Kontinuität und Wandel von Männerbildern in den 90er Jahren am Beispiel sowjetischer und postsowjetischer Filme”

    Bärbel Schmidt-Šakić: Die Revolution der Frauen: Aleksandra Kollontaj und die Gleichstellung / Osteuropa (Journal)

    Aspekte der Sozialpolitik in der Sowjetunion / Bericht von 1978

    Zur Gleichberechtigung in der SU / bpb

    LpB Dossier zum Internationalen Frauentag - 8. März

    Zu lesen auf Russisch:

    Anna Temkina zur Rubrik “Ideen” / “Идеи” der Nachrichtenplattform Meduza // Anna Shadrina über die Unliebsamkeit der Ehe für das Online-Magazin The Village // Ella Rossmann über Die andere Rolle der Frau für NOVAJA GAZETA (Neue Zeitung)

    • 1 hr 9 min
    29 – Zwischen Rebellion und Migration: zu Gast Wladimir Kaminer

    29 – Zwischen Rebellion und Migration: zu Gast Wladimir Kaminer

    Unsere Mini-Reihe über jüdische Kontingentflüchtlinge schließen wir mit dem deutsch-russisch-jüdischen Schriftsteller Wladimir Kaminer ab, der mit der ersten Einwanderungswelle 1990 zunächst nach Ostberlin kam. Deutschlandweit wurde er in den 2000er Jahren durch seinen Debütroman “Russendisko” bekannt. Heute hält er als Autor landesweit Lesungen mit seinen zahlreichen Büchern und tritt als DJ auf.

    Schnitt: Calvin Worring // Musik: Ana Roman // Foto: Stefanie Loos Großes //
    Danke an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW für die Förderung und die Unterstützung der LmDR NRW!



    Shownotes:

    Wladimir Kaminer

    Kaffee Burger

    “Russendisko”

    Dänische Jugendbewegung “Next Stop”

    Fernsehserie “Flipper”

    Freetown Christiania 

    Aborigines

    • 1 hr 12 min

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