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    #89 An Heiligabend Kommt Eltern Von Gisela Zu Besuch - Deutsch lernen durch Hören - DldH -

    #89 An Heiligabend Kommt Eltern Von Gisela Zu Besuch - Deutsch lernen durch Hören - DldH -

    Situation: An Heiligabend kommt Eltern von Gisela zu Besuch.

    Personen: Gisela, Arthur, Mama, Papa, Frau Fischer

    Ort: Zu Hause

    Gisela: Schatz, wie weit bist du? Sie kommen gleich.

    Arthur: Ja ja, ich bin gleich fertig. Die letzte Kugel hänge ich hier auf. … fertig. Hast du schon den Tisch gedeckt?

    Gisela: Ach, jetzt ist alles so schön aufgeräumt und der Tisch gedeckt. Ich hab‘ extra noch ein paar frische Blumen in die weiße Vase gestellt. Du weißt, diese hässliche Vase, die ich von meiner Mama geschenkt bekommen habe.

    Arthur: Darüber freut sie sich bestimmt. Hast du schon die Gans gebraten?

    Gisela: Die ist noch im Backofen und in etwa 40 Minuten fertig. Ich sag‘ jetzt aber schon, dass es nächstes Weihnachten nur Würstchen mit Kartoffelsalat gibt. Dann habe ich keinen Stress mit dem Kochen.

    Arthur: Das klingt doch gut. Dann geht alles schnell.

    Gisela: Schatz, hör mir mal bitte zu. Du weißt doch, mein Vater ist krank und verwirrt. Er hat ja Alzheimer. Bitte kümmere dich um meinen Vater, sonst du weißt schon, was passieren wird. Erinnerst du dich noch ans Feuer im Keller?

    Arthur: Ja, da wollte er ein Lagerfeuer machen. Wenn ich nicht zufällig nach unten in den Keller gegangen wäre, wäre das komplette Haus abgebrannt.

    Gisela: Oh sie sind da. … Hallo, Mami.

    Mama: Gisela, die Tür klemmt!

    Gisela: Heben und drücken gleichzeitig, Mami.

    Gisela: Wie war die Reise?

    Mama: Ach, es wird immer schlimmer mit deinem Vater. Am Bahnhof wollte er mit dem Taxi …

    Gisela: Jetzt kommt erst mal rein.

    Mama: Oh, die Hundehütte sieht großartig aus. Das war aber wirklich nötig, denn Balu ist immer nass bei Regen.

    Gisela: Ja, das stimmt.

    Mama: Wolltet ihr das Haus nicht renovieren lassen?

    Gisela: Wir haben schon teilweise selber renoviert. Das ist ja viel Arbeit.

    Mama: Das macht aber bestimmt eine Malerfirma, oder?

    Gisela: Nein, Arthur ist ein guter Handwerker. Er macht das alles selbst. Alles geht ein bisschen langsamer aber … am Ende wird es immer gut.

    Papa: Wer sind Sie?

    Gisela: Ich bin deine Tochter Gisela. Kommt rein. Ich mach‘ euch einen schönen Kaffee.

    Papa: Ich muss mal …

    Mama: Ja, natürlich. Jetzt muss er mal ganz dringend auf die Toilette. Im Zug wollte er partout nicht.

    Gisela: Komm, Papi.

    Mama: Wo habt ihr denn diesen Baum gefunden? Beim Sperrmüll?

    Gisela: Gefällt er dir nicht?

    Mama: Nein.

    Arthur: Hallo.

    Mama: Hallo, Arthur.

    Arthur: Wie war die Reise? Du siehst so blass aus. Bist du müde?

    Mama: Ach, schrecklich, schrecklich. Gisela, wo bist du denn?

    Gisela: Hier.

    Mama: Was kommt heute auf den Tisch? Lass’ mich raten: Gänsebraten mit Klößen und Rotkohl. Der Tisch ist aber noch nicht gedeckt?

    Gisela: Doch, doch. Wir haben den Tisch in der Küche vorbereitet.

    Mama: Na, gut.

    Arthur: Habt ihr Klaus verloren? Wo ist er denn?

    Gisela: Er wollte zur Toilette.

    Mama: Aber, die findet er doch nicht alleine.

    Gisela: Papa? ... Hallo Frau Fischer.

    Fr. Fischer: Hallo Frau Seese. Ihr Wagen hat gestern und vorgestern schon wieder in unserer Einfahrt gestanden. Das geht so nicht.

    Gisela: Da haben Sie natürlich völlig recht. Das geht so nicht. Ich werde mit Arthur reden, dass das nicht wieder vorkommt. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Und frohe Weihnachten.

    Fr. Fischer: Ihnen auch frohe Weihnachten! Feiern Sie dieses Jahr gar nicht mit Ihren Kindern?

    Gisela: Doch, doch. Sie sind schon unterwegs. Wir feiern alle zusammen, meine drei Kinder und meine Eltern.

    Fr. Fischer: Na, das wird ja wohl kein ruhiger Abend! Dann wünsche ich Ihnen noch ein schönes Fest und viel Freude …



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    • 4 min
    #86 Tomaten auf den Augen haben | Redewendungen & Sprichwörter | Deutsch lernen durch Hören

    #86 Tomaten auf den Augen haben | Redewendungen & Sprichwörter | Deutsch lernen durch Hören

    „Tomaten auf den Augen haben“
    Ihr könnt diese Redewendung im Alltag sehr oft und gerne benutzen. Wer “Tomaten auf den Augen” hat, bemerkt oder sieht etwas nicht. Zum Beispiel: Heute muss Dirk seine Tochter vom Flughafen abholen, aber er hat die Zeit vergessen. Deshalb muss er sich sehr beeilen, um pünktlich zu sein. Er kann aber in der Hektik seinen Autoschlüssel nicht finden. Er fragt seine Frau, ob sie ihn vielleicht gesehen hat. Seine Frau sieht sich um und sagt: „Uwe, der Schlüssel hängt doch dort am Haken. Hast du „Tomaten auf den Augen?“

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    • 1 min
    #85 Pünktlichkeit || Deutsch lernen durch Hören - zum Lesen & Hören

    #85 Pünktlichkeit || Deutsch lernen durch Hören - zum Lesen & Hören

    Pünktlichkeit
    Heute gebe ich eine Dinner-Party. Ich habe vier Freunde eingeladen, die sich nicht kennen. Das wird lustig!
    Die kleine Feier beginnt um 19:30. Ich gebe gerade das Fleisch in den Ofen, als es an der Tür klingelt. Nanu? Es ist doch erst 19:20! Ich gehe zur Tür und es ist mein Freund Christoph. Keine zwei Minuten später läutet es noch einmal: Jetzt kommt Niko. Die sind aber beide schon früh da. Ich gebe ihnen bei der Wohnungstür gleich eine Flasche Bier in die Hand.
    Eigentlich hätte ich mir das schon vorher denken können. Deutsche sind nämlich oft so pünktlich, dass sie zu früh kommen. Das ist Ehrensache. Wer in Deutschland zu spät kommt, der sagt dem Wartenden: „Du bist mir meine Zeit nicht wert.“ Manchmal frage ich mich aber, ob es bei einer Einladung nicht auch unhöflich ist, zu früh zu kommen. Ich musste meine Vorbereitungen unterbrechen.
    Anna klingelt um Punkt 19:30. Perfekt: pünktlich, aber nicht zu früh. Wir setzen uns alle an den Tisch und ich gebe meinen Gästen Grissini umwickelt mit Prosciutto. Doch wo bleibt nur Luigi? Meine Gäste beschweren sich, dass sie Hunger haben. Um 19:50 klingelt es schließlich an der Tür – und Luigi fühlt sich nicht, als wäre er zu spät. Klar, der einzige Nicht-Deutsche kommt zu spät!



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    • 2 min
    #84 Ich verstehe nur Bahnhof | Redewendungen & Sprichwörter | Deutsch lernen durch Hören

    #84 Ich verstehe nur Bahnhof | Redewendungen & Sprichwörter | Deutsch lernen durch Hören

    „Ich verstehe nur Bahnhof“

    Diese Redewendung verwenden wir, wenn wir rein gar nichts verstehen.
    Zum Beispiel: Jonas will bei „MediaMarkt“ eine neue Waschmaschine kaufen. Er hat aber gar keine Ahnung, welche Maschine er kaufen soll. Daher redet er mit einem der Mitarbeiter. Der erklärt ihm, welche Waschmaschine in dieser Woche im Angebot ist. Mit dieser Maschine kann man auch sehr viel Energie sparen, da sie das EU-Etikett Klasse „A“ hat. Das ist auch besser für die Umwelt. Der Mitarbeiter erklärt ihm die weiteren Vorteile und technischen Funktionen der Waschmaschine, wie die automatische Waschmitteldosierung, die Wasserstopp-Funktion und Steuerung per App. Jonas jedoch versteht diese technischen Begriffe überhaupt nicht. Daher sagt er: „Einen Moment, bitte!“ „Ich verstehe nur Bahnhof!“

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    • 1 min
    #83 Naturschutzgebiet | Deutsch lernen durch Hören - zum Lesen & Hören

    #83 Naturschutzgebiet | Deutsch lernen durch Hören - zum Lesen & Hören

    Naturschutzgebiet
    Jonas und Ingrid fahren heute in ein Naturschutzgebiet, um dort zu wandern. Als sie ankommen, sind sie beeindruckt. Der Wald vor ihnen ist grün und wunderschön. Sie nehmen die Rucksäcke aus dem Auto und schon starten sie ihre Wanderung. Ihr Ziel ist ein kleiner See, der in der Mitte des Parks liegt.
    Die Vögel singen sehr laut. Jonas liebt die Tiere und schaut durch sein Fernglas. Wow! Sofort sieht er einen sehr seltenen Vogel. Naturschutzgebiete schützen Tiere und Pflanzen. Er ist ein besonderer Ort, wo es nur wenige Menschen gibt. Es gibt keine Häuser, nur Natur. Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass man in diesen Parks auf Regeln achtet. Zum Beispiel darfst du die Wege nicht verlassen und musst deinen Müll mitnehmen. Die Tiere und Pflanzen sollen in Ruhe leben können.
    Ingrid und Jonas wandern weiter. Bald kommen sie an den See. Es ist so ruhig! Es gibt keinen Lärm von Autos und keine laute Musik. Im See sind viele Fische zu sehen. „Können wir schwimmen?“, fragte Jonas Ingrid. Heute ist ein sehr warmer Tag. Sie schüttelt ihren Kopf. „Man darf in Naturschutzgebieten nur schwimmen, wenn ein Schild sagt, dass es okay ist. Ich sehe keines.“ Nachdem sie noch weitere Vögel und die Fische beobachtet haben, machen sie sich auf den Rückweg. Die Ruhe in einem Naturschutzgebiet ist einfach unglaublich! Ingrid und Jonas werden wieder zu diesem See kommen.


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    • 2 min
    #82 Mediendiät | Deutsch lernen durch Hören - zum Lesen & Hören

    #82 Mediendiät | Deutsch lernen durch Hören - zum Lesen & Hören

    Mediendiät
    Martina hat beschlossen, etwas Neues auszuprobieren. In letzter Zeit fühlt sie sich immer unwohl, wenn sie eine Zeitung öffnet oder den Fernseher anmacht. Immer gibt es nur schlechte Nachrichten. Das macht Martina müde und manchmal sogar traurig.
    Deshalb macht sie jetzt eine Mediendiät! Sie wird zwei ganze Wochen keine Medien konsumieren. Das bedeutet für sie: kein Radio, kein Social Media, keine Zeitung, kein Fernsehen und am besten gar kein Internet.
    Aber das ist leichter gesagt als getan. Wie soll sie sich nur ablenken? Ständig will sie auf ihr Handy schauen, aber da gibt es ohne Internet nicht viel zu tun. Das Arbeiten am Computer macht es ihr auch nicht leichter. Sollte sie nicht einmal auf Facebook schauen? Sicher nicht!
    Die ersten Tage sind sehr schwierig. Martina ist oft langweilig, aber sie trifft sich mit vielen Freunden. Das macht doch richtig Spaß! Am Abend liest sie eine Liebesgeschichte oder malt. Manchmal setzt sie sich sogar an ihren Schreibtisch und schreibt Tagebuch.
    Am Wochenende fährt sie mit ihren Freunden auf eine Berghütte. Sie gehen wandern und essen fein – niemand schaut auf das Handy. Danach fällt ihr auf, dass es ihr viel besser geht. Martina hat immer mehr und mehr Energie! Und die Medien fehlen ihr gar nicht mehr. Nach zwei Wochen beschließt sie aber, sie wieder in ihren Alltag zu integrieren. Allerdings viel weniger als zuvor. Das wird ein schönes Leben!



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    • 2 min

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