Männer in Krise - Podcast mit Frank Rechsteiner

Frank Rechsteiner

Willkommen bei "Männer in Krise", dem Podcast mit Frank Rechsteiner. Hier sprechen wir über echte Themen, ehrliche Emotionen und die Herausforderungen, die uns Männer bewegen. 

  1. #079 Sie behandeln dich schlecht!

    17 Jun

    #079 Sie behandeln dich schlecht!

    Warum lassen wir zu, dass andere uns schlecht behandeln? In der neuen Folge von „Männer in Krise“ sprechen wir über ein Muster, das viele von uns kennen: Jemand behandelt uns respektlos, ignoriert uns oder nimmt uns nicht ernst und statt es anzusprechen, finden wir Gründe, warum das Verhalten schon irgendwie verständlich ist. „Er hat gerade viel Stress.“ „Der meint es bestimmt nicht so.“ „Mein Chef ist einfach unglaublich beschäftigt.“ Ausreden finden wir oft schneller als den Mut, ehrlich auszusprechen, was das Verhalten des anderen mit uns macht. Dabei liegt das eigentliche Problem häufig nicht beim Gegenüber, sondern darin, dass wir Konflikte vermeiden wollen. Wir hoffen, dass sich Dinge von allein lösen, statt für uns einzustehen. Wir warten weiter, obwohl längst ein direktes Gespräch nötig wäre. Wir sprechen darüber, warum mangelnder Selbstwert und Konfliktscheue uns oft davon abhalten, klare Grenzen zu setzen. Und warum sich Beziehungen, Zusammenarbeit und Kommunikation meist erst dann verändern, wenn wir bereit sind, offen auszusprechen, was uns verletzt, frustriert oder belastet. Vielleicht liegt genau darin die unbequeme Wahrheit: Menschen behandeln dich oft nicht schlecht, weil sie es bewusst wollen. Sie behandeln dich schlecht, weil du ihnen zeigst, dass sie damit durchkommen. Neue Folge „Männer in Krise“: warum wir schlechtes Verhalten so oft entschuldigen und weshalb echte Veränderung meistens mit einem ehrlichen Gespräch beginnt.

    30 min
  2. #078 Die 40-Stunden-Lüge

    10 Jun

    #078 Die 40-Stunden-Lüge

    Warum die 40-Stunden-Woche nicht mehr für Menschen funktioniert In der neuen Folge von „Männer in Krise“ spreche ich über ein System, das für viele völlig normal geworden ist, obwohl es sich längst nicht mehr richtig anfühlt: die klassische 40-Stunden-Woche. Viele arbeiten in diesem Rhythmus, nicht weil es ihrem Leben entspricht, sondern weil „man es halt so macht“. Dabei stammt dieses Modell aus einer Zeit, in der das Leben komplett anders aufgebaut war. Heute arbeiten oft beide Partner Vollzeit, Familien organisieren sich zwischen Meetings und Kita-Abholung und gleichzeitig steigen Stress, Erschöpfung und das Gefühl, nur noch zu funktionieren. Ich spreche darüber, warum Zeit nicht automatisch Leistung bedeutet und weshalb Menschen völlig unterschiedlich arbeiten. Manche haben morgens ihre beste Energie, andere nachts. Manche erledigen eine Aufgabe in zwei Stunden, andere brauchen acht. Trotzdem tun wir oft so, als wären alle gleich produktiv, solange sie nur lange genug irgendwo sitzen. Dabei geht es nicht darum, weniger zu arbeiten. Sondern anders. Mehr Vertrauen. Mehr Eigenverantwortung. Mehr Fokus auf Ergebnisse statt auf Anwesenheit und Zeit. Und vielleicht liegt genau dort das eigentliche Problem:
Wir haben unser Leben um die Arbeit herum gebaut, statt Arbeit um unser Leben. Neue Folge „Männer in Krise“: warum die 40-Stunden-Woche für viele nicht mehr funktioniert und weshalb neue Arbeitsmodelle längst kein Luxus sind, sondern unbedingt notwendig werden.

    33 min
  3. #076 Dein Plan B ist Selbstsabotage!

    27 May

    #076 Dein Plan B ist Selbstsabotage!

    Einen Plan B zu haben, klingt vernünftig – sabotiert dich aber vielleicht genau deshalb In der neuen Folge von „Männer in Krise“ sprechen wir über einen Gedanken, den viele von uns als Sicherheit verkaufen: „Ich brauche halt noch einen Plan B.“ Klingt erwachsen, rational und verantwortungsvoll. Aber was, wenn genau dieser Gedanke der Grund ist, warum dein Plan A niemals wirklich funktioniert? Es geht um Fokus. Um Konsequenz. Und um die Frage, ob wir wirklich an unsere Idee, unser Business oder unseren Lebensentwurf glauben oder ob wir uns innerlich längst ein Hintertürchen offengehalten haben. Denn sobald es schwierig wird, zeigt sich oft, wie schnell der Kopf anfängt auszuweichen. „Dann mache ich eben doch wieder etwas Sicheres.“ „Dann starte ich halt später.“ „Dann probiere ich etwas anderes.“ Und genau dort beginnt Selbstsabotage. Gleichzeitig sprechen wir darüber, warum viele Menschen überhaupt keinen echten Plan für ihr Leben haben. Sie reagieren nur noch auf Einladungen, Erwartungen und Ablenkungen von außen. Ein Jahr vergeht, dann das nächste – und irgendwann fragt man sich, wo die Zeit eigentlich geblieben ist. Vielleicht liegt genau darin der entscheidende Punkt:
Wer keinen klaren Plan für sein eigenes Leben hat, arbeitet irgendwann nur noch an den Plänen anderer. Neue Folge „Männer in Krise“: Darüber, warum Fokus heute zur Superpower geworden ist, weshalb Plan B oft nur Angst in Verkleidung ist und warum echte Veränderung erst beginnt, wenn du dich wirklich festlegst.

    32 min
  4. #75 Du hast kein Beziehungsproblem, du hast eine Mutterwunde

    20 May

    #75 Du hast kein Beziehungsproblem, du hast eine Mutterwunde

    Warum sich deine Beziehungen so oft leer anfühlen Viele Männer glauben, sie hätten einfach „Pech mit Frauen“. Immer wieder ähnliche Konflikte, ähnliche Dynamiken, ähnliche Enttäuschungen. In der neuen Folge von „Männer in Krise“ geht es darum, warum das oft kein Zufall ist, sondern ein Muster, das viel früher entstanden ist, als uns bewusst ist. Die erste Frau in unserem Leben prägt unser Bild von Nähe, Liebe und Verbindung: unsere Mutter. War sie emotional nicht verfügbar, kontrollierend, zu kritisch oder dominant, hinterlässt das Spuren. Nicht bewusst, aber oft tief in uns. Und genau diese Muster wiederholen viele Männer später in Beziehungen, Freundschaften oder im Umgang mit Kolleginnen und Vorgesetzten. Das Schwierige daran: Diese Dynamiken fühlen sich oft völlig normal an, gerade weil sie vertraut sind. Obwohl sie uns gleichzeitig unglücklich machen. Nähe wird gewünscht, aber nicht ausgehalten. Verlustangst wird überspielt. Emotionale Härte wird mit Stärke verwechselt. Dabei geht es nicht darum, die eigene Mutter zu verurteilen. Sondern darum, das Muster überhaupt erst einmal zu erkennen. Denn solange es unbewusst bleibt, steuert es weiter dein Verhalten, deine Beziehungen und deine Entscheidungen. Vielleicht liegt genau darin das eigentliche Problem: Du suchst oft nicht das, was dir guttut. Du suchst das, was sich vertraut anfühlt. Neue Folge „Männer in Krise“: Warum Beziehungsmuster selten Zufall sind und weshalb echte Veränderung oft erst beginnt, wenn du verstehst, woher sie kommen.

    34 min

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