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#2 Martin Oberhäuser von Bureau Oberhaeuser UNWORDY - Don't talk. Do.

    • Firmengründung

Martin Oberhäuser ist Designer und Gründer von „Bureau Oberhäuser“. Sein Hamburger Studio arbeitet für Weltkonzerne wie Facebook, Deutsche Telekom, Airbnb, Bertelsmann oder Lego. Unternehmen wie Apple oder Tesla buhlten um ihn und wollten ihn einstellen, dennoch hat Martin Oberhäuser deren Jobangebote abgelehnt. Viel lieber entwickelt er eigene Produkte wie zum Beispiel die Nahverkehrsapp „Nextr“ oder das Tippspiel „Tackl“.

Schon früh entdeckt Martin sein Faible für Design. Direkt nach einem Studium zum Kommunikationsdesigner in Würzburg zieht es ihn als Trainee zu Method ins Silicon Valley. Zurück in Deutschland heuert er bei Mutabor an. Doch schnell stellt er fest, dass dort weitermachen will, womit er in San Francisco begann: Mit Interface Design und der Darstellung von komplexen Informationen Probleme zu lösen und Produkte erschaffen.

So lädt er seine Arbeiten bei Behance hoch und erhält erste Anfragen für Freelance-Jobs. Gleich mit einer Infografik für MySpace verdient er fast so viel, wie mit seinem eigentlichen Job. Damit ist die Entscheidung für den Sprung in die Selbstständigkeit getroffen. Eines ist von Anfang an klar: Er will kein „Fake Freelancer“ sein und den Umweg über Agenturen machen, die Arbeit für eigene Kunden steht im Vordergrund.

Und manchmal auch ohne Mandat: 2015 veröffentlicht Martin auf Behance eine Studie für das Interface des Model S von Tesla. Er fragt sich, warum das Interface des Fahrzeugs nicht besser aussieht und nutzerfreundlicher ist. Angetrieben von der Aussage James Murphys „The best way to complain is to make things better“, macht er es besser. Keine 8 Stunden später meldet sich Tesla. Das Unternehmen will mit Martin zusammenarbeiten und lädt ihn nach Palo Alto ein. Doch bei dem Gespräch bleibt es allerdings auch, denn eine Festanstellung bei Tesla kam für ihn nicht in Frage.

Seit 2012 arbeitet er für Whoop – eine „Performace Optimisation Platform“, die den Fokus auf Menschen legt, die ernsthaft Sport machen. Der Gründer von Whoop fragt bei Martin nach Unterstützung, doch sein Studio hat keine Kapazitäten. CEO Will Ahmed lässt nicht locker und fliegt persönlich aus den USA nach Hamburg, um Martin von einer Zusammenarbeit zu überzeugen. Das Resultat: Martin ist der erste Externe bei Whoop, die Nummer Vier im Unternehmen. Seitdem hat sich eine enge und lange Partnerschaft entwickelt, die bis heute anhält und Früchte trägt: Die Fitnesstracker von Whoop werden von Profisportlern aus aller Welt getragen – selbst LeBron James ein Fan.

Doch vor allem setzt Martin mit großer Begeisterung eigene Ideen um. Eines seiner Produkte ist Nextr, eine App, die dabei hilft, im Nahverkehr schneller von A nach B zu kommen – lange bevor Google Maps so ein Feature hat. Die App wird gleich in der ersten Woche 5.000 mal runter geladen und steht im App Store direkt hinter Whats App. Kein Wunder, dass Medien und die Designszene auf Nextr und Martin Oberhäuser aufmerksam werden. Auch sein jüngstes Produkt für Fußball-Fans hat großes Potenzial: Mit der Tippspiel App Tackl können sich Freunde vernetzen, um Fussballergebnisse zu tippen.

Martin Oberhäuser gelingt es immer wieder, mit Interface Design Probleme lösen – oder die digitale Welt ein bisschen einfacher zu machen. Wie ihm das gelingt und was ihn antreibt, darüber spricht Martin in der neuesten Folge von UNWORDY.

Martin Oberhäuser ist Designer und Gründer von „Bureau Oberhäuser“. Sein Hamburger Studio arbeitet für Weltkonzerne wie Facebook, Deutsche Telekom, Airbnb, Bertelsmann oder Lego. Unternehmen wie Apple oder Tesla buhlten um ihn und wollten ihn einstellen, dennoch hat Martin Oberhäuser deren Jobangebote abgelehnt. Viel lieber entwickelt er eigene Produkte wie zum Beispiel die Nahverkehrsapp „Nextr“ oder das Tippspiel „Tackl“.

Schon früh entdeckt Martin sein Faible für Design. Direkt nach einem Studium zum Kommunikationsdesigner in Würzburg zieht es ihn als Trainee zu Method ins Silicon Valley. Zurück in Deutschland heuert er bei Mutabor an. Doch schnell stellt er fest, dass dort weitermachen will, womit er in San Francisco begann: Mit Interface Design und der Darstellung von komplexen Informationen Probleme zu lösen und Produkte erschaffen.

So lädt er seine Arbeiten bei Behance hoch und erhält erste Anfragen für Freelance-Jobs. Gleich mit einer Infografik für MySpace verdient er fast so viel, wie mit seinem eigentlichen Job. Damit ist die Entscheidung für den Sprung in die Selbstständigkeit getroffen. Eines ist von Anfang an klar: Er will kein „Fake Freelancer“ sein und den Umweg über Agenturen machen, die Arbeit für eigene Kunden steht im Vordergrund.

Und manchmal auch ohne Mandat: 2015 veröffentlicht Martin auf Behance eine Studie für das Interface des Model S von Tesla. Er fragt sich, warum das Interface des Fahrzeugs nicht besser aussieht und nutzerfreundlicher ist. Angetrieben von der Aussage James Murphys „The best way to complain is to make things better“, macht er es besser. Keine 8 Stunden später meldet sich Tesla. Das Unternehmen will mit Martin zusammenarbeiten und lädt ihn nach Palo Alto ein. Doch bei dem Gespräch bleibt es allerdings auch, denn eine Festanstellung bei Tesla kam für ihn nicht in Frage.

Seit 2012 arbeitet er für Whoop – eine „Performace Optimisation Platform“, die den Fokus auf Menschen legt, die ernsthaft Sport machen. Der Gründer von Whoop fragt bei Martin nach Unterstützung, doch sein Studio hat keine Kapazitäten. CEO Will Ahmed lässt nicht locker und fliegt persönlich aus den USA nach Hamburg, um Martin von einer Zusammenarbeit zu überzeugen. Das Resultat: Martin ist der erste Externe bei Whoop, die Nummer Vier im Unternehmen. Seitdem hat sich eine enge und lange Partnerschaft entwickelt, die bis heute anhält und Früchte trägt: Die Fitnesstracker von Whoop werden von Profisportlern aus aller Welt getragen – selbst LeBron James ein Fan.

Doch vor allem setzt Martin mit großer Begeisterung eigene Ideen um. Eines seiner Produkte ist Nextr, eine App, die dabei hilft, im Nahverkehr schneller von A nach B zu kommen – lange bevor Google Maps so ein Feature hat. Die App wird gleich in der ersten Woche 5.000 mal runter geladen und steht im App Store direkt hinter Whats App. Kein Wunder, dass Medien und die Designszene auf Nextr und Martin Oberhäuser aufmerksam werden. Auch sein jüngstes Produkt für Fußball-Fans hat großes Potenzial: Mit der Tippspiel App Tackl können sich Freunde vernetzen, um Fussballergebnisse zu tippen.

Martin Oberhäuser gelingt es immer wieder, mit Interface Design Probleme lösen – oder die digitale Welt ein bisschen einfacher zu machen. Wie ihm das gelingt und was ihn antreibt, darüber spricht Martin in der neuesten Folge von UNWORDY.

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