9 Min.

Vision & Mission Statement - mit Jörg Rosenberger Miteinander reden. mit Michael Lorenz | Dialoge und Präsentieren.

    • Karriere

„Wer eine Vision hat, sollte zum Arzt gehen“


Das Zitat von Helmut Schmidt wird heute immer wieder als
Argument dafür angeführt, dass Visionen und auch Missionen von Unternehmen eine
Utopie sei, die weder der Wertschöpfung noch dem Unternehmen etwas brächte.


Kurz gedacht hatte unser ehemaliger Bundeskanzler möglicherweise recht. Bei
genauerer Betrachtung macht es jedoch gerade in Zeiten von stetigem Wandel,
Disruption sowie aktuell einer sich abkühlenden Konjunktur durchaus Sinn, sich der
Frage zu stellen, wofür mein Unternehmen steht und wohin es sich langfristig entwickeln
will.


Wofür ein Unternehmen steht, beschreibt in der Regel die Mission. Eine Mission bildet
ab, was und wofür das Unternehmen das tut, was es tut, welches Versprechen es seinen
Kunden gibt und welche Kernwerte und -aussagen für das Unternehmen stehen.


Eine Vision hingegen ist der Blick in die weite Zukunft. Sie sollte und kann unrealistisch
sein, aber ambitioniert und motivierend. Sie ist der Blick in die weite ungewisse Zukunft.
Und sie gibt die große Antwort auf die Frage des „WOZU?“. Warum tut ein Unternehmen
das, was es tut? Nämlich um das zu erreichen, was weit in der Zukunft liegt.


Viele meiner Kunden sind als modernes Unternehmen aufgestellt und fragen mich häufig
in Diskussionen, wofür denn eine Vision oder Mission wichtig sei. Meine Antwort lautet
immer: „Wichtig ist nicht, dass Sie eine Mission oder Vision aufschreiben, sondern
wichtig ist, dass Sie sich selbst, Ihren Mitarbeitern und vor allem Ihren Kunden die
Antwort geben können, wo sie sich langfristig hin entwickeln möchten.“


Es geht bei einer Vision nicht darum, angestrebte Umsatzzahlen oder Marktanteile zu
postulieren. Eine Vision hebt vielmehr hervor, wo und wofür das Unternehmen in der
Zukunft stehen will und welches Versprechen es Kunden, Mitarbeitern und der
Gesellschaft gibt. Oder wie es der Wirtschaftsprofessor Hermann Simon ausdrückte:
„Eine gute Vision erwächst aus einer delikaten Balance zwischen Realitätssinn und
Utopie. Vision ist das gerade noch Machbare.“




Beispiele für bekannte Unternehmensvisionen:

Gründungsvision von Microsoft im Jahre 1975: „Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause.“Wikipedia: „Stell Dir eine Welt vor, in der jeder einzelne Mensch freien Anteil an der Gesamtheit des
Wissens hat.”Apple: „Wir wollen anwenderfreundliche Computer bauen, mit denen alle Menschen sofort zurechtkommen. Wir sind darauf fokussiert, einfache und klare Produkte mit einem tollen Design zu entwickeln, da wir alle als physische Wesen Klarheit und Übersichtlichkeit
schätzen. Wir wollen das Leben der Menschen bereichern.“IKEA: „Einen besseren Alltag für die vielen Menschen schaffen.“In meiner Podcastfolge beschreibe ich die wichtigsten Aspekte, die bei der Entwicklung
einer Mission und Vision zu beachten sind.

„Wer eine Vision hat, sollte zum Arzt gehen“


Das Zitat von Helmut Schmidt wird heute immer wieder als
Argument dafür angeführt, dass Visionen und auch Missionen von Unternehmen eine
Utopie sei, die weder der Wertschöpfung noch dem Unternehmen etwas brächte.


Kurz gedacht hatte unser ehemaliger Bundeskanzler möglicherweise recht. Bei
genauerer Betrachtung macht es jedoch gerade in Zeiten von stetigem Wandel,
Disruption sowie aktuell einer sich abkühlenden Konjunktur durchaus Sinn, sich der
Frage zu stellen, wofür mein Unternehmen steht und wohin es sich langfristig entwickeln
will.


Wofür ein Unternehmen steht, beschreibt in der Regel die Mission. Eine Mission bildet
ab, was und wofür das Unternehmen das tut, was es tut, welches Versprechen es seinen
Kunden gibt und welche Kernwerte und -aussagen für das Unternehmen stehen.


Eine Vision hingegen ist der Blick in die weite Zukunft. Sie sollte und kann unrealistisch
sein, aber ambitioniert und motivierend. Sie ist der Blick in die weite ungewisse Zukunft.
Und sie gibt die große Antwort auf die Frage des „WOZU?“. Warum tut ein Unternehmen
das, was es tut? Nämlich um das zu erreichen, was weit in der Zukunft liegt.


Viele meiner Kunden sind als modernes Unternehmen aufgestellt und fragen mich häufig
in Diskussionen, wofür denn eine Vision oder Mission wichtig sei. Meine Antwort lautet
immer: „Wichtig ist nicht, dass Sie eine Mission oder Vision aufschreiben, sondern
wichtig ist, dass Sie sich selbst, Ihren Mitarbeitern und vor allem Ihren Kunden die
Antwort geben können, wo sie sich langfristig hin entwickeln möchten.“


Es geht bei einer Vision nicht darum, angestrebte Umsatzzahlen oder Marktanteile zu
postulieren. Eine Vision hebt vielmehr hervor, wo und wofür das Unternehmen in der
Zukunft stehen will und welches Versprechen es Kunden, Mitarbeitern und der
Gesellschaft gibt. Oder wie es der Wirtschaftsprofessor Hermann Simon ausdrückte:
„Eine gute Vision erwächst aus einer delikaten Balance zwischen Realitätssinn und
Utopie. Vision ist das gerade noch Machbare.“




Beispiele für bekannte Unternehmensvisionen:

Gründungsvision von Microsoft im Jahre 1975: „Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause.“Wikipedia: „Stell Dir eine Welt vor, in der jeder einzelne Mensch freien Anteil an der Gesamtheit des
Wissens hat.”Apple: „Wir wollen anwenderfreundliche Computer bauen, mit denen alle Menschen sofort zurechtkommen. Wir sind darauf fokussiert, einfache und klare Produkte mit einem tollen Design zu entwickeln, da wir alle als physische Wesen Klarheit und Übersichtlichkeit
schätzen. Wir wollen das Leben der Menschen bereichern.“IKEA: „Einen besseren Alltag für die vielen Menschen schaffen.“In meiner Podcastfolge beschreibe ich die wichtigsten Aspekte, die bei der Entwicklung
einer Mission und Vision zu beachten sind.

9 Min.

Top‑Podcasts in Karriere