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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    18.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    18.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Portugals Hauptstadt Lissabon wegen hoher Corona-Zahlen abgeriegelt

    Nach einem dramatischen Anstieg der Zahl von Corona-Neuinfektionen in Lissabon ist die portugiesische Hauptstadt an diesem Wochenende nahezu komplett abgeriegelt. Die 2,8 Millionen Bewohner dürfen die Region bis Montag früh nur mit triftigem Grund verlassen, Besuche von außerhalb sind nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt. Zuletzt hatte Lissabon fast 1000 neue Corona-Fälle an einem Tag gemeldet. Das sind 75 Prozent aller in ganz Portugal registrierten Infektionen. Die Regierung will mit den strengen Maßnahmen ein Übergreifen der Delta-Mutation auf das ganze Land verhindern.



    Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt auf 10,3

    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut zurückgegangen und liegt nun bei 10,3. Dies teilte das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 11,6 gelegen, vor einer Woche bei 18,6. Außerdem wurden nach den RKI-Angaben 1076 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 91 neue Todesfälle registriert. Am Freitag vor einer Woche waren 2440 Neuansteckungen sowie 102 Todesfälle verzeichnet worden. Die stark gesunkenen Inzidenz-Werte sind Grundlage für mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen.



    Präsidentschaftswahl im Iran hat begonnen

    Zum Auftakt der Präsidentschaftswahl im Iran hat das geistliche Oberhaupt des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, in der Hauptstadt Teheran die erste Stimme abgegeben. Fast 60 Millionen Bürger sind zur Wahl aufgerufen. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Öffnungszeiten der Wahllokale verlängert. Ergebnisse werden erst für Samstag erwartet. Nach dem Rückzug mehrerer Bewerber stehen noch vier Kandidaten zur Auswahl. Klarer Favorit auf die Nachfolge von Präsident Hassan Rohani ist der ultrakonservative Justizchef Ebrahim Raisi. Rohani durfte nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.



    Ex-Präsident Laurent Gbagbo nach zehn Jahren in die Elfenbeinküste zurückgekehrt

    Bei der Ankunft des ehemaligen Staatschefs der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, ist es am Flughafen von Abidjan zu Ausschreitungen zwischen seinen Anhängern und der Polizei gekommen. Der 76-jährige Politiker hatte die letzten zehn Jahre im Ausland gelebt. Er war das erste Staatsoberhaupt, das sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten musste. Ihm wurden Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Unruhen nach der verlorenen Wahl von 2010 vorgeworfen. 2019 wurde er überraschend freigesprochen. Dieses Urteil wurde im März bestätigt, der Weg für seine Rückkehr war damit frei.



    Erneut Journalisten in Mexiko ermordet

    In Mexiko sind erneut zwei Journalisten ermordet worden. Im Süden des Landes erschossen Unbekannte einen Lokalreporter, der mit einer anderen Person auf dem Motorrad unterwegs war, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Der Online-Journalist hatte nach Angaben mehrerer Organisationen im vergangenen Jahr bereits ein Attentat überlebt und auch danach wiederholt Drohungen erhalten. Ein weiterer Journalist wurde nahe der Grenze zu den USA ermordet, als er für ein Taxi-Unternehmen im Einsatz war. Möglicherweise wurde er Opfer eines Raubüberfalls.



    "Juneteenth"-Gedenken an Ende der Sklaverei künftig US-Feiertag

    In den USA ist der Gedenktag "Juneteenth", der das Ende der Sklaverei markiert, künftig ein bundesweiter Feiertag. Präsident Joe Biden setzte im Weißen Haus eine entsprechende Gesetzesvorlage nach der Verabschiedung durch beide Kammern des Kongresses mit seiner Unterschrift in Kraft. Am 19. Juni wird in den USA damit des Endes der Sklaverei gedacht. An jenem Tag im Jahr 1865 war die Emanzipationsproklamation zur Befreiung der Sklave

    • 8 min
    17.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    17.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Curevac-Impfstoff weniger wirksam als erhofft

    Der Impfstoffhersteller Curevac hat einen Rückschlag bei der Entwicklung eines Corona-Vakzins erlitten. In einer Zwischenstudie wurde dem Präparat nur eine Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung jeglichen Schweregrades bescheinigt. Das teilte das Tübinger Unternehmen in der Nacht zu Donnerstag mit. Der Kurs der in New York gehandelten Aktie brach daraufhin um mehr als 50 Prozent ein. Der Impfstoff befindet sich bereits seit längerem in der Endphase der klinischen Studien. Wegen der Verzögerungen hatte das Bundesgesundheitsministerium Curevac aus der aktuellen Impfkampagne gestrichen.



    Delta-Variante des Coronavirus breitet sich aus

    In Deutschland hat sich der Anteil der sogenannten Delta-Variante an allen neu registrierten Corona-Fällen fast verdoppelt. Sie macht nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile 6,2 Prozent der Neuinfektionen aus. In der Vorwoche waren es noch 3,7 Prozent. Nach Ansicht von Experten ist die erstmals in Indien festgestellte Mutation sehr viel ansteckender und gefährlicher als das ursprüngliche Virus. So sind in Großbritannien durch die Delta-Mutation die Inzidenzwerte von unter 20 auf gut 70 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gestiegen.



    Steinmeier zu offiziellem Besuch in Polen

    30 Jahre nach Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an diesem Donnerstag nach Warschau. Er folgt einer Einladung seines Amtskollegen Andrzej Duda. Bei seinem Besuch wolle Steinmeier ein Zeichen der Verbundenheit setzen trotz der Schwierigkeiten, die es im Verhältnis der Regierungen gebe, hieß es. So kritisiert Deutschland umstrittene Justizreformen in Polen. Dessen Regierungsvertreter fordern immer wieder Reparationszahlungen für Zerstörungen, die ihr Land unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg erleiden musste.



    China erhöht Druck auf pro-demokratische Zeitung

    In Hongkong sind die Behörden erneut massiv gegen die Peking-kritische Zeitung "Apple Daily" vorgegangen. Chefredakteur Ryan Law sowie vier weitere führende Mitarbeiter des Blatts wurden festgenommen, wie "Apple Daily" mitteilte. Ihnen werde die illegale Zusammenarbeit mit - so wörtlich - "externen Elementen" angelastet, hieß es. Zudem wurden Vermögenswerte der Zeitung eingefroren. Grundlage ist das sogenannte Sicherheitsgesetz aus dem vergangenen Jahr, das ein drakonisches Vorgehen gegen die Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone ermöglicht.



    Boko Haram räumt Tod des Anführers ein

    Die nigerianische Extremistengruppe Boko Haram hat den Tod ihres Anführers Abubakar Shekau bestätigt. In einem der Nachrichtenagentur AFP zugeleiteten Video sagte der mutmaßliche neue Boko-Haram-Chef Bakura Modu, Shekau sei als "Märtyrer" gestorben. Der Chef der rivalisierenden Miliz Iswap, Abu Musab Al-Barnawi, hatte bereits Anfang des Monats in einer Audiobotschaft mitgeteilt, dass Shekau tot sei. Der Boko-Haram-Anführer war für seine extreme Brutalität berüchtigt. 2014 hatte Boko Haram unter seiner Führung 276 Schülerinnen in Chibok entführt. Der Vorfall sorgte weltweit für Empörung.



    Italien löst das Achtelfinal-EM-Ticket

    Die Fußballnationalmannschaft von Italien hat als erstes Team bei der EURO 2020 das Achtelfinale erreicht. Die Squadra Azzurra besiegte die Schweiz mit 3:0 Toren und ist damit seit 29 Spielen ungeschlagen. Die Türkei hat dagegen auch ihr zweites Spiel bei der Europameisterschaft verloren. Diesmal unterlag sie gegen Wales 0:2. Russland besiegte Finnland 1:0.

    • 6 min
    16.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    16.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Israel fliegt Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen

    Israel hat in der Nacht zum Mittwoch wieder Luftangriffe im Gazastreifen geflogen. Wie es in Agenturberichten heißt, reagierte die israelische Armee damit auf Attacken mit Brandballons aus dem Palästinensergebiet. Bei Protesten gegen den sogenannten Flaggenmarsch in Jerusalem hatten Demonstranten am Dienstag an Ballons befestigte Brandsätze in den Süden Israels fliegen lassen, die mindestens 20 Feuer verursachten. Es waren die ersten israelischen Luftangriffe im Gazastreifen seit dem Ende der elftägigen Konfrontation mit der radikalislamischen Hamas im Mai.



    Nordkoreas Machthaber warnt vor schlechterer Versorgung

    Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die Bevölkerung auf eine Verschlechterung der Nahrungsmittelversorgung vorbereitet. Die Landwirtschaft habe im vergangenen Jahr infolge eines Taifuns weniger Getreide produzieren können, sagte Kim zum Auftakt eines Treffens des Zentralkomitees der herrschenden Arbeiterpartei. Nordkorea ist wegen seiner Atomwaffen- und Raketentests mit internationalen Sanktionen belegt. Im vergangenen Sommer hatten die Corona-Pandemie und mehrere Wirbelstürme die Lage noch verschlimmert. Seit vielen Jahren ist das Land auf Nahrungshilfe von außen angewiesen.



    Biden und Putin vor mehrstündigem Treffen in Genf

    Nach Jahren der Konfrontation zwischen Washington und Moskau kommen US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin an diesem Mittwoch zu ihrem ersten Gipfel zusammen. Das mit Spannung erwartete Treffen findet auf Initiative Bidens statt. Es soll gegen 13.00 Uhr MESZ in Genf beginnen und vier bis fünf Stunden dauern, wie der Kreml mitteilte. Putin und Biden hatten vor dem Treffen gesagt, die Beziehungen zwischen ihren beiden Ländern seien an einem Tiefpunkt.



    Freispruch nach Journalistenmord aufgehoben

    Nach der Ermordung des slowakischen Journalisten Jan Kuciak und dessen Verlobter muss der Prozess gegen mögliche Drahtzieher neu aufgerollt werden. Das Oberste Gericht des Landes hob den Freispruch für den Millionär Marian Kocner und eine mutmaßliche Komplizin auf. Zur Begründung hieß es, nicht alle verfügbaren Beweise seien ausgewertet worden. Damit geht der Fall zurück an eine niedrigere Instanz. Der zum Tatzeitpunkt 27-jährige Journalist und seine Partnerin waren 2018 in ihrem Haus erschossen worden. Kuciak hatte über Verflechtungen zwischen Politik und organisiertem Verbrechen berichtet.



    Verschleppte Studenten in Mexiko: Drittes Opfer identifiziert

    Fast sieben Jahre nach der Verschleppung von 43 Studenten in Mexiko sind die sterblichen Überreste eines weiteren Opfers identifiziert worden. Gerichtsmediziner im österreichischen Innsbruck hätten einen Lendenwirbel mittels DNA-Untersuchungen eindeutig zuordnen können, teilte die mexikanische Staatsanwaltschaft mit. 2014 waren im Bundesstaat Guerrero 43 Studenten von Polizisten verschleppt und einer kriminellen Bande übergeben worden. Ermittlungen zufolge wurden die jungen Männer getötet und auf einer Müllkippe verbrannt.



    Linkskandidat Castillo erklärt sich zum Wahlsieger in Peru

    Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru hat sich der Sozialist Pedro Castillo zum Wahlsieger erklärt. Castillo liegt nach Auszählung aller Stimmen hauchdünn in Führung: Er kommt auf 50,125 Prozent und liegt damit in dem rund 33 Millionen Einwohner zählendem Land mit rund 44.000 Stimmen vor seiner konservativen Rivalin Keiko Fujimori. Sie erhielt nach offiziellen Angaben 49,875 Prozent. Fujimori hat die Annullierung zehntausender Stimmen beantragt und sieht sich als Siegerin. Internationale Beobachter bescheinigten der Wahl einen transparenten Verlauf.



    Deutschland verliert EM-Auftaktspiel gegen Frank

    • 8 min
    15.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    15.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Johnson verschiebt Corona-Lockerungen wegen Delta-Variante

    Großbritannien verschiebt wegen der raschen Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus geplante Lockerungsschritte um einen Monat. Premierminister Boris Johnson sagte, man habe in den kommenden vier Wochen "die Chance, Tausende Leben durch die Impfung von Millionen weiterer Menschen zu retten." Ursprünglich sollten auf der Insel die meisten Einschränkungen am 21. Juni aufgehoben werden. Nun wird der 19. Juli angepeilt. Die zuerst in Indien nachgewiesene Delta-Variante ist Behörden zufolge um 60 Prozent ansteckender als die bislang in Großbritannien vor allem verbreitete Alpha-Variante.



    Biden sieht NATO unter Druck

    US-Präsident Joe Biden sieht die demokratischen Werte der NATO unter Druck. "Russland und China versuchen beide, einen Keil in unsere transatlantische Solidarität zu treiben", sagte Biden nach dem NATO-Gipfel in Brüssel. Die Allianz habe aber ein starkes Fundament und stehe zusammen. An diesem Dienstag steht für Biden in Brüssel ein Treffen mit den EU-Spitzen auf dem Programm. Zum Abschluss seiner ersten Europareise kommt Biden dann am Mittwoch in Genf zu seinem ersten Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin zusammen.



    UN-Menschenrechtskommissarin besorgt über Wahlkrimi in Peru

    Acht Tage nach der Präsidentschaftswahl in Peru hat sich UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet besorgt über die zunehmenden Spannungen in dem südamerikanischen Land gezeigt. Alle Beteiligten sollten angesichts des immer noch unklaren Wahlergebnisses "Ruhe bewahren", forderte Bachelet. Nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der Stimmen führt der linksgerichtete Pedro Castillo knapp mit 50,1 Prozent vor der Rechtspopulistin Keiko Fujimori mit 49,9 Prozent. Fujimori hat allerdings die Annullierung von zehntausenden Stimmen beantragt.



    Vier Soldaten nach schwerem Fehlverhalten aus Litauen abgezogen

    Die Bundeswehr hat vier deutsche Soldaten der NATO-Mission "Enhanced Forward Presence" in Litauen nach einem schweren Fehlverhalten abgezogen. Ermittlungen hätten den Anfangsverdacht auf Straftaten wie sexuelle Nötigung, Beleidigung, womöglich auch mit rassistischem Hintergrund sowie auf extremistische Verhaltensweisen ergeben, teilte das Verteidigungsministerium mit. Betroffen seien davon zehn Soldaten, hieß es in einem Schreiben an die Obleute des Deutschen Bundestages. Ein Wehrdisziplinaranwalt sei eingeschaltet. Die möglichen Täter und Opfer wurden räumlich voneinander getrennt.



    Opposition empört über Pressekonferenz mit Protassewitsch

    Die belarussische Regierung hat den inhaftierten Regierungskritiker Roman Protassewitsch erneut öffentlich vorgeführt. Bei einer Pressekonferenz in Minsk beteuerte Protassewitsch, dass er wohlauf sei. Für die Opposition haben die Aussagen keinerlei Wert: Der 26-Jährige sei "eine Geisel" der Regierung, twitterte ein Berater der belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowsjaka. Bereits Anfang Juni hatte das Fernsehen ein augenscheinlich erzwungenes Interview mit Protassewitsch ausgestrahlt. Darin bekannte er, zu Protesten gegen Machthaber Alexander Lukaschenko aufgerufen zu haben.



    Nationalistischer "Flaggenmarsch" durch Jerusalemer Altstadt wird nachgeholt

    Der in der vergangenen Woche abgesagte "Flaggenmarsch" rechter Gruppen durch die Altstadt von Jerusalem soll an diesem Dienstag nachgeholt werden. Der Aufmarsch nationalistischer Israelis schürt die Furcht vor einem erneuten Aufflammen der Gewalt in der Stadt und ist eine erste Bewährungsprobe für die neue israelische Regierung. Der "Flaggenmarsch" war vor einer Woche abgesagt worden, weil die Polizei die Route nicht genehmigt hatte. Der Marsch sollte auch durch palästinensische Viertel in dem von I

    • 7 min
    14.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    14.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Neue Regierung in Israel ist im Amt

    Erstmals seit 2009 gibt es in Israel eine Regierung ohne den langjährigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Die Knesset bestätigte mit einer Stimme Mehrheit die neue Acht-Parteien-Koalition unter der Führung des rechten Hardliners Naftali Bennett. Dieser soll gemäß Koalitionsvereinbarung zwei Jahre lang Regierungschef bleiben und das Amt danach an den bisherigen Oppositionsführer Jair Lapid von der liberalen Partei Jesch Atid abgeben. Die USA und Deutschland sicherten der neuen israelischen Regierung eine enge Zusammenarbeit zu.



    NATO-Gipfel im Zeichen von Russland und China

    Die Staats- und Regierungschefs der 30 NATO-Staaten kommen an diesem Montag zu einem Gipfeltreffen in Brüssel zusammen. Ein zentrales Thema ist die Frage, wie das Bündnis mit dem Aufstieg Chinas zu einer militärischen Weltmacht umgehen soll. Zudem werden die Reforminitiative "NATO 2030" und die Bedrohung durch Russland eine Rolle spielen. Am Treffen nimmt auch der neue US-Präsident Joe Biden teil. Er will die unter seinem Vorgänger Donald Trump angespannten Beziehungen zwischen der NATO und den USA wieder normalisieren.



    Friedensforscher warnen vor Trendwende bei Atomwaffen

    Das Friedensforschungsinstitut SIPRI hat eine beunruhigende Tendenz bei der Entwicklung der Atomwaffen ausgemacht. Zwar gehe die Gesamtzahl der atomaren Sprengköpfe zurück, aktuell seien jedoch mehr Atomwaffen einsatzbereit als vor einem Jahr, meldet das Institut in Stockholm. Die USA und Russland verfügen nach SIPRI-Einschätzung weiterhin über mehr als 90 Prozent dieser Waffen. Der Rest verteilt sich auf China, Frankreich, Großbritannien, Pakistan, Indien, Israel und Nordkorea.



    Nicaragua geht hart gegen Oppositionelle vor

    Fünf Monate vor der Präsidentenwahl sind in Nicaragua weitere Oppositionspolitiker festgenommen worden. Es traf vor allem führende Mitglieder der Partei Unamos. Die Gegner von Staatschef Daniel Ortega hätten die Unabhängigkeit und Souveränität Nicaraguas untergraben wollen, teilte die Polizei des mittelamerikanischen Landes mit. Außerdem werde ihnen die Planung terroristischer Aktionen vorgeworfen - finanziert durch ausländische Mächte, wie es hieß. Unter den gleichen Anschuldigungen wurden in den vergangenen Tagen bereits mehrere Präsidentschaftskandidaten festgenommen.



    EM-Siege für Niederlande, Österreich und England

    Die Niederlande haben sich erfolgreich auf der großen Fußball-Bühne zurückgemeldet. Bei der Europameisterschaft gewann die Nationalelf nach den verpassten Teilnahmen an der EM-Endrunde 2016 und dem WM-Turnier 2018 ihr Auftaktspiel in Amsterdam gegen die Ukraine mit 3:2 Toren. Zuvor hatte sich Österreich 3:1 gegen Nordmazedonien durchgesetzt. England bezwang Vize-Weltmeister Kroatien 1:0.



    Djokovic zum zweiten Mal French-Open-Sieger

    Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat zum zweiten Mal nach 2016 die French Open gewonnen. Der Serbe besiegte im Endspiel den Griechen Stefanos Tsitsipas in fünf Sätzen. Für Djokovic ist es der 19. Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Damit hat der 34-Jährige nur noch einen Titel weniger als der Schweizer Roger Federer und Rafael Nadal aus Spanien.

    • 6 min
    12.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    12.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Demokratie-Aktivistin Chow aus Haft entlassen

    Die Hongkonger Demokratie-Aktivistin Agnes Chow ist nach fast sieben Monaten im Gefängnis freigekommen. Zusammen mit ihrem langjährigen Mitstreiter Joshua Wong war sie für die Beteiligung an Protesten im Jahr 2019 verurteilt worden. Chow wurde auch vorgeworfen, mit ausländischen Kräften zusammengearbeitet zu haben. In diesem Punkt gab es noch keine Anklageerhebung. Die Anschuldigungen basieren auf einem umstrittenen Sicherheitsgesetz, das China trotz internationaler Proteste verabschiedet hatte. Freiheitsrechte der Bürger in der Sonderverwaltungszone Hongkong werden hierdurch stark beschränkt.



    Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson unbrauchbar wegen Verunreinigung

    Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Entsorgung von Millionen Impfdosen des Herstellers Johnson & Johnson angeordnet, die in einer Fabrik in Baltimore hergestellt wurden. Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass 60 Millionen Impfdosen betroffen seien. Die Produktion an dem Standort war von der FDA bereits im April gestoppt worden, nachdem die Inhaltsstoffe des Präparats aus Versehen mit denen des Vakzins von AstraZeneca vertauscht worden waren.



    Hacker stehlen drei Millionen Kundendaten bei VW in Nordamerika

    Unbekannte Täter haben nach einem Datenleck bei VW in Nordamerika persönliche Informationen von mehr als drei Millionen Menschen abgegriffen. Die Sicherheitslücke betreffe einen Kooperationspartner in den USA und Kanada, der online Daten zu Verkaufs- und Marketingzwecken gesammelt habe, teilte Volkswagen mit. In den USA waren zuletzt mehrere Unternehmen ins Visier von Hackern geraten. Im Mai wurde das US-Versorgungsunternehmen Colonial Pipeline Opfer eines Cyberangriffs mit einem Erpressungstrojaner. Das FBI konnte die Hacker fassen und fast das gesamte gezahlte Lösegeld sicherstellen.



    Ehemaliger kolumbianischer Staatschef bittet um Vergebung für Tötung von Zivilisten durch das Militär

    Vor der sogenannten Wahrheitskommission in Bogotá hat der ehemalige kolumbianische Staatschef Juan Manuel Santos die unrechtmäßige Tötung von Tausenden Zivilisten durch das Militär in den Jahren 2002 bis 2008 zugegeben. Damals waren mindestens 6402 zu Unrecht als Guerillakämpfer beschuldigte Menschen umgebracht worden, um die Rebellenorganisation FARC unter Druck zu setzen. Santos war von 2006 bis 2009 Verteidigungsminister und von 2010 bis 2018 Präsident Kolumbiens. Für den von ihm vermittelten Friedensvertrag mit der FARC hatte Santos 2016 den Friedensnobelpreis erhalten.



    Bundesentwicklungsminister Müller warnt vor Zunahme von Kinderarbeit

    Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit an diesem Samstag hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller vor einem weltweiten Anstieg der Ausbeutung von Kindern gewarnt. Der CSU-Politiker nannte in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe die steigenden Zahlen alarmierend. Müller wies darauf hin, dass viele der weltweit 160 Millionen arbeitenden Kinder für Produkte des täglichen Konsums der westlichen Welt im Einsatz seien, etwa auf Kaffee- und Kakaoplantagen oder in Minen, in denen Metalle für Smartphones gefördert werden. Am schlimmsten sei die Lage in Afrika. Dort müsse fast jedes fünfte Kind arbeiten.



    Pulitzer-Preise würdigen Berichte über Corona und Polizeigewalt in den USA

    Bei der Bekanntgabe der diesjährigen Pulitzer-Preise standen die Themen Corona und Polizeigewalt in den USA im Mittelpunkt. Die "New York Times" gewann die besonders wichtige Kategorie "Dienst an der Öffentlichkeit" mit ihrer Pandemie-Berichterstattung. Für journalistische Beiträge rund um den Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis erhielt die Lokalzeitung "

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