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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    06.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    06.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weitere Haftstrafe für Hongkonger Aktivist Joshua Wong

    Der inhaftierte Hongkonger Aktivist Joshua Wong ist zu einer zusätzlichen Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt worden. Der 24-Jährige wurde wegen der Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration zum Jahrestag der Niederschlagung der Demokratiebewegung in China 1989 bestraft. Wegen der Corona-Pandemie war die jährliche Kerzenandacht 2020 erstmals verboten worden, trotzdem versammelten sich 20.000 Teilnehmer. Wong - das "Gesicht" der Demokratiebewegung in Hongkong - sitzt derzeit schon wegen seiner Rolle bei Protesten 2019 in Haft. Im November wäre er eigentlich auf freien Fuß gekommen.



    Unabhängigkeitsbefürworter Schottlands hoffen auf Wahlerfolg

    In Großbritannien finden an diesem Donnerstag Regionalwahlen statt. Es sind die ersten Urnengänge seit Beginn der Corona-Pandemie und dem Brexit-Vollzug. Im Fokus steht vor allem die Parlamentswahl in Schottland. In dieser Provinz hoffen die Unabhängigkeitsbefürworter um Regierungschefin Nicola Sturgeon auf einen Sieg der Schottischen Nationalpartei (SNP) und ihrer Verbündeten. Auf dieser Grundlage wollen sie dann ein neues Unabhängigkeitsreferendum durchsetzen. Neu bestimmt werden zudem das Regionalparlament von Wales sowie Bürgermeister und Räte in vielen Städten und Kreisen Englands.



    USA unterstützen Aussetzung von Patenten auf Corona-Impfstoffe

    Im Kampf gegen das Coronavirus plädiert die US-Regierung für eine vorübergehende Aussetzung des Patentschutzes für Impfstoffe. Die außergewöhnlichen Umstände der COVID-19-Pandemie verlangten nach außergewöhnlichen Maßnahmen, erklärte die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai. Nichtregierungsorganisationen sowie Entwicklungs- und Schwellenländer fordern seit längerem vehement die vorübergehende Ausnahmeregelung, damit die weltweite Impfstoff-Produktion angekurbelt werden kann. Das wurde von Industrienationen, in denen die großen Pharmakonzerne ansässig sind, bislang abgelehnt.



    Kanada lässt Corona-Impfstoff für Kinder zu

    Als eines der ersten Länder der Welt hat Kanada den Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Ottawa sagte, Daten einer klinischen Studie in den USA mit rund 2000 Kindern und Jugendlichen hätten ergeben, dass der Impfstoff für sie genauso sicher sei wie für Erwachsene. Bislang war das Vakzin nur für Jugendliche ab 16 Jahren zugelassen. Auch die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) und die zuständigen Stellen in den USA prüfen derzeit die Zulassung des Corona-Impfstoffs für Kinder zwischen zwölf und 15 Jahren.



    "Starship"-Rakete erstmals nicht explodiert

    Nach vier fehlgeschlagenen Versuchen ist ein Prototyp der "Starship"-Rakete des Milliardärs Elon Musk nach einem Testflug erfolgreich wieder gelandet. Kurz nach der Landung waren Flammen am Fuß der SN-15-Rakete zu sehen, die ein Kommentator von SpaceX - des Raumfahrtunternehmens von Musk - jedoch als nicht ungewöhnlich bezeichnete. Für die Testflüge nutzt SpaceX ein Wüstengelände im US-Bundesstaat Texas. Musk hofft, dass die neue Rakete eines Tages Menschen und Fracht auf den Mars befördern wird. Im Jahr 2023 soll sie bereits bei einer bemannten Mondumrundung eingesetzt werden.



    Chelsea im Finale der Champions League

    Der FC Chelsea mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel ist Manchester City in das Endspiel der Champions League gefolgt. Das Team aus London gewann das Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid 2 : 0 und steht damit erstmals seit 2012 wieder im Finale der Fußball-Königsklasse. Das Endspiel findet am 29. Mai in Istanbul statt.

    • 8 min
    05.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    05.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Seehofer verbietet Islamisten-Verein Ansaar International

    Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat den salafistischen Verein Ansaar International und alle Teilorganisationen der islamistischen Vereinigung verboten. Begründet wird das Verbot damit, dass die Spendensammlungen von Ansaar in der Absicht erfolgt seien, das Geld an terroristische Vereinigungen im Ausland weiterzugeben, insbesondere an die Al-Nusra-Front in Syrien, an die palästinensische Hamas sowie an Al-Shabaab in Somalia. Das Verbot sei am frühen Mittwochmorgen mit Durchsuchungen und Beschlagnahmungen in zehn Bundesländern vollstreckt worden, hieß es aus dem Innenministerium.



    Biden will Hälfte der US-Bürger bis 4. Juli komplett impfen

    US-Präsident Joe Biden hat neue Ziele für das amerikanische Corona-Impfprogramm herausgegeben. Bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli sollten 160 Millionen Erwachsene - grob die Hälfte der Bevölkerung - komplett geimpft sein, sagte Biden in Washington. Zudem sollten 70 Prozent mindestens eine Impfdosis erhalten haben. Um diese Ziele zu erreichen, müssten in den kommenden zwei Monaten rund 100 Millionen Impfdosen verabreicht werden. Der Präsident rief deswegen erneut eindringlich alle auf, sich impfen zu lassen.



    Verteidigung beantragt Neuauflage von George-Floyd-Verfahren

    Der Verteidiger des wegen Mordes an Georg Floyd für schuldig befundenen Polizisten Derek Chauvin hat eine Neuauflage des Prozesses beantragt. Als Begründung führte Anwalt Eric Nelson rechtliche Fehler und Fehlverhalten von Gericht und Staatsanwaltschaft an. Der Prozess sei nicht fair gewesen und habe Chauvin seiner von der Verfassung garantierten Rechte beraubt, schrieb Nelson. Die Geschworenen hatten Chauvin unter anderem des Mordes zweiten Grades schuldig gesprochen. Ihm drohen damit bis zu 40 Jahre Haft. Die Verkündung des Strafmaßes am Gericht in Minneapolis ist für den 16. Juni geplant.



    Keine fristgerechte Regierungsbildung in Israel

    Für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist die Frist für eine Regierungsbildung in Israel abgelaufen. Kurz vor Mitternacht hat der Regierungschef das Büro von Präsident Reuven Rivlin informiert, dass er nicht in der Lage war, rechtzeitig nach den Wahlen vom März eine Regierung zu bilden. Damit hat er das Mandat an den Staatschef zurückgegeben. Rivlin könnte den Auftrag zur Regierungsbildung nun einem anderen Politiker erteilen. Im Gespräch ist Oppositionsführer Jair Lapid, dessen liberale Zukunftspartei bei der Wahl den zweiten Platz belegt hatte.



    Klarer Wahlsieg der Konservativen in Madrid

    Bei der vorgezogenen Regionalwahl in der spanischen Hauptstadtregion Madrid hat die konservative Volkspartei (PP) einen beachtlichen Triumph erzielt. Nach der Auszählung von 95 Prozent der Stimmen gewann die Partei der populistischen Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso 65 der 136 Sitze im Regionalparlament. Damit hat sie ihr Wahlergebnis von 2019 mehr als verdoppelt. Die Sozialistische Partei von Regierungschef Pedro Sánchez verlor 13 Sitze und kommt nur noch auf 24 Mandate. Die linksgerichtete Podemos holte lediglich zehn Sitze. Parteichef Pablo Iglesias erklärte darauf seinen Rückzug.



    Teenager tötet drei Kinder und zwei Erzieherinnen

    Im südlichen Brasilien soll ein 18-jähriger mit einer schwertähnlichen Waffe in eine Kinderkrippe eingedrungen sein. Drei Kleinkinder und zwei Erzieherinnen sind tot, ein weiteres Kind ist verletzt. Offenbar hatten Betreuerinnen so viele Kinder wie möglich im Wickelraum versteckt und die Tür verriegelt. So konnten weitere Opfer verhindert werden. Das Motiv des Täters, der sich auch selbst verletzte, ist offen. Im betroffenen Bundesstaat Santa Catarina wurde eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.



    Man C

    • 8 min
    04.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    04.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Präsident Biden lässt mehr Geflüchtete ins Land

    Nach Kritik von Parteifreunden und Hilfsorganisationen hebt US-Präsident Joe Biden die Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen nun doch deutlich an. Die von Bidens Vorgänger Donald Trump festgelegte Begrenzung auf maximal 15.000 Flüchtlinge im Jahr wird um mehr als das Vierfache auf 62.500 angehoben. Die historisch niedrige Obergrenze der Trump-Regierung habe nicht Amerikas Werte als Nation widergespiegelt, die Flüchtlinge willkommen heiße und unterstütze, sagte Biden. Bei der Zahl handelt es sich um die Obergrenze von Flüchtlingen, die im Zuge eines UN-Programms aufgenommen werden können.



    U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt

    In Mexiko-Stadt ist eine U-Bahnbrücke zum Teil eingestürzt, dabei verunglückte eine Bahn. Es soll mindestens 13 Tote und mehr als 70 Verletzte gegeben haben. Mehrere Waggons stürzten einige Meter in die Tiefe und stießen miteinander zusammen, wie auf Videos zu sehen war, die in sozialen Medien verbreitet wurden. Unter dem eingestürzten Abschnitt der Überführung waren Autos unterwegs gewesen. Rettungskräfte holten Passagiere mit einer Leiter aus den herabhängenden Waggons.



    Indien meldet mehr als 20 Millionen Corona-Fälle seit Pandemiebeginn

    Indien hat seit dem Beginn der Corona-Pandemie mehr als 20 Millionen Infektionen registriert. Das Gesundheitsministerium meldete mehr als 357.000 neue Fälle binnen eines Tages. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 3449 auf mehr als 222.000. Das Land erlebt derzeit eine heftige zweite Corona-Welle. Das Gesundheitssystem ist völlig überlastet. Immer wieder gibt es Berichte über Todesfälle wegen mangelnden Sauerstoffs in Kliniken. Deutschland und andere Staaten schickten inzwischen Nothilfe in das Land.



    Kolumbiens Finanzminister tritt nach Protesten zurück

    Nach tagelangen Protesten gegen eine umstrittene Steuerreform hat der kolumbianische Finanzminister Alberto Carrasquilla seinen Posten geräumt. Er sagte, sein Verbleib in der Regierung würde einen "notwendigen Konsens" für einen neuen Reformvorschlag erschweren. Die Proteste waren ausgelöst worden, als der Minister eine Steuerreform ankündigte, die besonders die Mittelschicht hart getroffen hätte. Mindestens 19 Menschen sind bei gewaltsamen Auseinandersetzungen ums Leben gekommen. Der rechtsgerichtete Präsident Iván Duque strebt nun eine Reform im Konsens mit verschiedenen politischen Gruppen an.



    Tatverdächtiger im Fall der "NSU 2.0"-Drohschreiben verhaftet

    Ein mutmaßlicher Verfasser von rechtsextremen Drohschreiben ist in Berlin festgenommen worden. Der 53-jährige erwerbslose Deutsche steht im dringenden Verdacht, seit August 2018 mit dem Absender "NSU 2.0" bundesweit eine Serie von Drohschreiben mit volksverhetzenden, beleidigenden und drohenden Inhalten verschickt zu haben. Das teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt mit.



    Lufthansa kauft zehn neue Jets

    Nach dem wohl schwierigsten Geschäftsjahr der Firmengeschichte kauft Lufthansa zehn neue Langstreckenflugzeuge von Airbus und Boeing. Der Vorstand habe den Erwerb von fünf Airbus A350-900 und fünf Boeing 787-9 beschlossen, verkündete die Fluggesellschaft. Der Aufsichtsrat habe dem Vorhaben zugestimmt. Die Jets sollen ältere Flugzeugtypen mit höherem Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß ersetzen. Am Vormittag tritt der Lufthansa-Vorstand vor die Aktionäre. Nach der Rettung mit neun Milliarden Euro Staatshilfe ringt der Konzern um seine Eigenständigkeit.



    Bill Gates trennt sich von seiner Frau Melinda

    Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Ehefrau Melinda lassen sich nach 27 Jahren Ehe scheiden. Der 65-jährige Gates gilt mit einem gesch

    • 9 min
    03.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    03.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bundesregierung will Erleichterungen für Geimpfte festlegen

    In Deutschland bemüht sich die Regierungskoalition um eine bundesweite Regelung, welche Erleichterungen es in der Corona-Pandemie für vollständig Geimpfte und Genesene geben soll. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) stellte eine Klärung noch in dieser Woche in Aussicht. Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat einen Entwurf vorgelegt, der die Aufhebung von bestimmten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen vorsieht. In mehreren Bundesländern gelten bereits erste Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene.



    Viele Tote bei anhaltenden Kämpfen in Afghanistan

    Bei Kämpfen zwischen afghanischen Soldaten und den radikalislamischen Taliban sind nach offiziellen Angaben aus Kabul binnen 24 Stunden mehr als hundert Aufständische getötet worden. Die Kämpfe hätten in mehreren Provinzen stattgefunden, teilte das Verteidigungsministerium in der Hauptstadt mit. Am Samstag hatte der Abzug der 2500 verbliebenen US-Soldaten aus dem Land formell begonnen, als Teil des kompletten Abzugs der NATO-Verbände.



    Übergangsregierung im Tschad ernannt

    Nach dem Tod des langjährigen Staatschefs Idriss Déby Itno hat der Militärrat im Tschad eine Übergangsregierung ernannt. Dabei sei auch ein Ministerium für nationale Versöhnung neu geschaffen worden, teilte ein Armeesprecher mit. Wie die Nachrichtenagentur AFP weiter berichtet, seien die Minister vom Chef des Militärrats, Débys 37-jährigem Sohn Mahamat, ernannt worden. Die Armee hatte vergangenen Monat verkündet, dass der bisherige Machthaber seinen an der Front im Norden des Landes erlittenen Verletzungen erlegen sei.



    Opposition kündigt neue Proteste in Belarus an

    Der im Exil lebende, belarussische Oppositionspolitiker Pawel Latuschka hat für den 9. Mai eine neue landesweite Demonstration gegen das Regime von Diktator Alexander Lukaschenko angekündigt. Über die sozialen Netzwerke werde er die Bevölkerung aufrufen, auf die Straße zu gehen, sagte Latuschka dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Man werde sehen, wie Lukaschenko an diesem Tag erklären wolle, dass er Menschen verprügeln lasse. Am kommenden Sonntag wird in der früheren Sowjetrepublik und in Russland an das Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert.



    Kolumbiens Präsident stoppt Steuerreform nach Protesten

    Nach tagelangen Protesten hat Kolumbiens rechtsgerichteter Präsident Ivan Duque eine umstrittene Steuerreform zurückgenommen. Es müsse diskutiert werden, wie die dauerhafte Finanzierung der Sozialprogramme garantiert werden könne, sagte Duque. Das Parlament solle ein neues Regelwerk entwerfen. Die Reform sollte das Haushaltsloch stopfen, das durch die Corona-Krise entstanden ist. Seit Mittwoch hatten Zehntausende gegen die Reform protestiert, die nach ihrer Meinung kleine und mittlere Einkommen belastet. Bei Ausschreitungen wurden nach Presseberichten mindestens zehn Menschen getötet.



    Drei Tote bei Unglück mit Flüchtlingsboot vor San Diego

    Vor der Küste des US-Bundesstaats Kalifornien sind bei einem Bootsunglück drei Menschen ums Leben gekommen. 27 Menschen wurden nahe der US-Metropole San Diego verletzt, als das überfüllte Boot kenterte und zerbrach. Die Überlebenden wurden in Krankenhäuser gebracht, wie örtliche Behörden mitteilten. Bei den Insassen handelt es sich offenbar um Migranten, die versuchten, illegal in die USA zu gelangen. San Diego liegt im Süden Kaliforniens an der Grenze zu Mexiko. Zuletzt versuchten immer mehr Migranten, über die Grenze in die Vereinigten Staaten zu kommen.



    Nigerianische Journalistin Ovuorie erhält Freedom of Speech Award

    Die nigerianische Journalistin Tobore Ovuorie erhält den "Freedom of Speech Award 2021" der Deutschen Welle. DW-Intendan

    • 9 min
    01.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    01.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Indien meldet mehr als 400.000 Neuinfektionen

    Indien hat als weltweit erstes Land mehr als 400.000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages verzeichnet. Konkret seien 401.993 Fälle gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Neu Delhi mit. Die Zahl der Corona-Toten erhöhte sich demnach um 3523 auf insgesamt fast 212.000. Mindestens 16 COVID-19-Patienten und zwei Pflegekräfte kamen bei einem Klinikbrand in der Hafenstadt Bharuch im westindischen Bundesstaat Gujarat ums Leben. Ersten Erkenntnissen zufolge war das Feuer durch einen Kurzschluss auf der Intensivstation ausgelöst worden.



    Internationale Truppen beginnen offiziell Abzug aus Afghanistan

    Nach fast 20 Jahren Einsatz beginnt an diesem Samstag offiziell der Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan. Rund 10.000 NATO-Soldaten der Ausbildungsmission "Resolute Support", darunter 2500 Soldaten aus den USA und rund 1100 aus Deutschland, sollen bis spätestens September das Land verlassen haben. Faktisch hat der Abzug aber bereits begonnen, seit Wochen wird Material aus Afghanistan gebracht. Zuletzt waren 36 NATO-Staaten und Partnerländer an der Mission beteiligt. Beobachter rechnen mit Gefahren durch mögliche Angriffe der islamistischen Taliban auf die abziehenden Soldaten.



    Russische Einreisesperren stoßen auf Unverständnis

    Die Bundesregierung hat die von Russland verhängten Einreisesperren gegen Funktionsträger der EU und einzelner Mitgliedstaaten scharf kritisiert. Die Strafmaßnahmen würden "auf das Deutlichste" zurückgewiesen, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. Sie seien inhaltlich unbegründet und würden die Beziehungen zu Russland unnötig weiter belasten. Als Reaktion auf EU-Sanktionen gegen Russland hatte die Regierung in Moskau zuvor Einreisesperren gegen acht EU-Bürger verhängt. Betroffen ist neben EU-Parlamentspräsident David Sassoli auch der Berliner Oberstaatsanwalt Jörg Raupach.



    Armee des Tschad will viele Rebellen getötet haben

    Die Armee des Tschad hat nach eigenen Angaben im Westen des Landes "hunderte" Rebellen getötet. Von unabhängiger Seite sind die Angaben nicht zu überprüfen, der Zugang zum Kampfgebiet ist für Journalisten verboten. Der langjährige Staatschef Idriss Déby war nach offizieller Darstellung vergangene Woche bei Kämpfen gegen Rebellen tödlich verletzt worden. Déby galt als Verbündeter des Westens im Kampf gegen Dschihadisten in der Sahel-Zone.



    NASA verlängert Mission von "Ingenuity"

    Der Mini-Hubschrauber "Ingenuity" soll länger auf dem Mars herumschwirren als geplant. Die ursprünglich auf rund 30 Tage angelegte Mission sei um weitere 30 Tage verlängert worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Der knapp zwei Kilogramm schwere Hubschrauber muss auf dem Mars extremen Bedingungen trotzen: Nachts fallen die Temperaturen auf bis zu minus 90 Grad Celsius und die Atmosphäre ist viel dünner als auf der Erde.



    Leipzig nach Verlängerung im Pokalfinale

    RB Leipzig hat zum zweiten Mal nach 2019 das Endspiel im DFB-Pokal erreicht. Die Sachsen gewannen im Halbfinale bei Werder Bremen nach torlosen 90 Minuten noch 2 : 1 nach Verlängerung. Im Endspiel trifft die Mannschaft auf den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen Borussia Dortmund und dem Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel.

    • 6 min
    30.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    30.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mehr als 40 Tote bei Massenpanik in Israel

    Bei einer Massenpanik während eines jüdischen Festes in Nordisrael sind nach Behördenangaben mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 Teilnehmer wurden demnach in dem Wallfahrtsort Meron verletzt. Tausende, vor allem strengreligiöse Israelis hatten auf dem Meron-Berg den Feiertag Lag BaOmer begangen. Die Behörden hatten die Zahl der Teilnehmer auf 10.000 begrenzt, nach Medienberichten waren aber bis zu zehnmal mehr angereist. Nach ersten Erkenntnissen kamen Menschen auf einer abschüssigen Rampe mit Metallboden ins Rutschen, die dicht gedrängten Feiernden fielen dann übereinander.



    Palästinenser haben wieder keine Wahl

    Die erste Parlamentswahl seit 15 Jahren in den Palästinensergebieten ist kurzfristig verschoben worden. Als Grund führte Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas den Konflikt mit Israel um den Status Jerusalems an. Man habe sich darauf verständigt, die eigentlich für den 22. Mai geplante Wahl zu verschieben, bis die Teilnahme der Menschen im Ostteil der Stadt gesichert sei, sagte Abbas nach einem Treffen mit Vertretern mehrerer Palästinensergruppen in Ramallah. Die islamistische Hamas, zweitgrößte Palästinensergruppe nach der gemäßigteren Fatah von Abbas, kritisierte die Entscheidung scharf.



    13 Tote bei Grenzstreit in Zentralasien

    Bei einem der schwersten Zwischenfälle seit langem im Grenzstreit zwischen Kirgistan und Tadschikistan sind mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 130 verletzt worden. Zudem wurden nach weiteren kirgisischen Angaben rund 11.500 Dorfbewohner in Sicherheit gebracht. Der Streit zwischen den beiden Ex-Sowjetrepubliken dreht sich um den Zugang zu Wasserressourcen. Der jüngsten Eskalation war ein Streit zwischen Zivilisten um eine Wasserverteilungsstelle vorausgegangen. Seit dem Zusammenbruch der UdSSR 1991 kommt es zwischen Kirgistan und Tadschikistan immer wieder zu Auseinandersetzungen.



    Protest gegen Staatschef Zeman in Prag

    In Tschechien haben tausende Menschen gegen Präsident Milos Zeman demonstriert. Dieser treibe das Land in die Arme Russlands, kritisierten die Veranstalter der Bewegung "Eine Million Momente für Demokratie". Die Regierung in Prag beschuldigt den Kreml, hinter Explosionen in einem Waffenlager im Osten Tschechiens zu stecken, bei denen im Jahr 2014 zwei Menschen getötet worden waren. Zeman hatte die offizielle Regierungsversion kürzlich in Zweifel gezogen, was bei seinen Kritikern für großen Unmut sorgte.



    Coronavirus breitet sich weiter rasch aus

    Seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der weltweit registrierten Coronafälle auf mehr als 150 Millionen angestiegen. Das geht aus jüngsten Daten der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Erst vor gut drei Monaten, am 26. Januar, war die Schwelle von 100 Millionen überschritten worden. Die Zahl der bekannten Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion gebracht werden, liegt inzwischen bei rund 3,1 Millionen. Das ist eine Million mehr als noch Ende Januar.



    Deutschland will sich von Beutekunst trennen

    Deutsche Museen sollen im nächsten Jahr erste Kunstschätze der als Raubgut geltenden Benin-Bronzen an Nigeria zurückgeben. Darauf verständigte sich eine Runde von Museumsexperten und politisch Verantwortlichen in einer Online-Konferenz mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters. "Wir stellen uns der historischen und moralischen Verantwortung, Deutschlands koloniale Vergangenheit ans Licht zu holen und aufzuarbeiten", erklärte Grütters anschließend wörtlich. Bronzen aus dem Königspalast des ehemaligen Königreichs Benin sind in zahlreichen deutschen Museen zu finden.

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