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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    23.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    23.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Amnesty erhebt schwere Vorwürfe gegen Griechenland wegen "Push-Backs"

    Amnesty International wirft griechischen Behörden systematische Misshandlungen und erzwungene Rückführungen von Flüchtlingen vor. Griechische Grenzbeamte hielten Schutzsuchende gewaltsam und rechtswidrig fest, um sie in die Türkei zurückzuzwingen, berichtet die Menschenrechtsorganisation. Solche illegalen "Push-Backs" geschähen an Land und auf See. Die deutsche Asylexpertin Franziska Vilmar sagte, in der Grenzregion Evros seien gewaltsame "Push-Backs" de facto zur griechischen Grenzpolitik geworden. Amnesty rief die EU-Grenzschutzagentur Frontex auf, ihre Arbeit in Griechenland auszusetzen.



    UN warnen vor weiterem Vormarsch der Taliban in Afghanistan

    Die Vereinten Nationen warnen vor einer Offensive der radikal-islamischen Taliban in Afghanistan. Die Extremisten hätten seit dem Beginn des Abzugs der NATO-Truppen Anfang Mai mehr als 50 der 370 Bezirke unter ihre Kontrolle gebracht, sagte die UN-Beauftragte für Afghanistan, Deborah Lyons, dem UN-Sicherheitsrat. Diese Bezirke lägen rings um die Provinz-Hauptstädte. Offenbar wollten die Taliban die Städte erobern, sobald die ausländischen Truppen abgezogen seien. Lyons rief den Sicherheitsrat auf, alles zu tun, um die Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zu bekommen.



    Zweite internationale Konferenz zur Lage in Libyen in Berlin

    Die Außenminister der am Libyen-Konflikt beteiligten Länder kommen heute in Berlin zusammen, um über eine Stabilisierung des nordafrikanischen Landes zu beraten. Die Konferenz wird von der Bundesregierung und den Vereinten Nationen ausgerichtet. Zu den Teilnehmern gehören die USA, Russland, die Türkei, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und die libysche Übergangsregierung. Hauptziel ist wie bei einer ersten Konferenz in Berlin 2020, Einmischung in den Konflikt von außen zu beenden. Bisher ist das nicht gelungen. Allerdings gibt es eine Waffenruhe und eine Übergangsregierung.



    Republikaner im US-Senat blockieren Debatte über Wahlrechtsreform

    Die Republikaner im US-Senat haben eine Debatte über eine landesweite Wahlrechtsreform blockiert. Die Senatoren stimmten geschlossen gegen den von den Demokraten eingebrachten Gesetzentwurf, der in der US-Bevölkerung über Parteigrenzen hinweg breite Unterstützung genießt. Er soll allen US-Bürgern das Recht auf Briefwahl garantieren sowie die Stimmabgabe vor dem Wahltermin und die Nutzung spezieller Briefkästen für die Stimmabgabe ermöglichen. Mit dem "For The People Act" reagieren die Demokraten auf Pläne der Republikaner für umstrittene Wahlrechtsreformen in Dutzenden US-Bundesstaaten.



    Argentinien vereinbart mit Pariser Club Zahlungsaufschub

    Argentinien hat einen Zahlungsausfall gegenüber dem Gläubigerverband Pariser Club vorerst abgewendet. Das hoch verschuldete Land zahle zuerst Kredite von 430 Millionen US-Dollar zurück, sagte Wirtschaftsminister Martín Guzmán. Im Gegenzug erhält Argentinien eine neue Frist bis Ende März 2022, um das gesamte Darlehen über 2,4 Milliarden Dollar neu zu strukturieren. Eigentlich war die Rückzahlung Ende Mai fällig, Argentinien ließ die Frist aber verstreichen. Ohne Einigung wäre Ende Juli der Zahlungsausfall eingetreten. Der Pariser Club ist ein informelles Gremium staatlicher Gläubiger.


    Fußball-EM: England erreicht als Gruppensieger das Achtelfinale

    England ist bei der Fußball-EM als Gruppensieger ins Achtelfinale eingezogen. Die Mannschaft von Teammanager Gareth Southgate besiegte in der Gruppe D Tschechien mit 1:0 und zog damit im direkten Duell an den Tschechen vorbei. Beide Mannschaften hatten den Einzug in die Runde der besten 16 bereits vor dem Anpfiff sicher. Vizeweltmeister Kroatien erre

    • 7 min
    22.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    22.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Menschenrechtler verurteilen Verhaftungswelle in Nicaragua

    Die Interamerikanische Menschenrechtsorganisation (CIDH) hat die jüngste Verhaftungswelle in Nicaragua scharf kritisiert. Die Regierung müsse die Repression gegen Oppositionelle und Menschenrechtsverteidiger sofort beenden, forderte die CIDH in Washington. Seit Anfang Juni wurden fünf Bewerber von oppositionellen Bündnissen festgenommen, die bei der Präsidentschaftswahl im Herbst gegen Präsident Daniel Ortega antreten wollen. Hintergrund ist ein neues Gesetz, das sogenannten "Verrätern" verbietet, für ein öffentliches Amt zu kandidieren oder dieses zu bekleiden.



    Kubanischer Impfstoffkandidat erzielt hohe Wirksamkeit

    Der in Kuba entwickelte Impfstoffkandidat Abdala hat nach Angaben des staatlichen Pharmakonzerns Biocubafarma eine Wirksamkeit von mehr als 92 Prozent gegen das Coronavirus. Dafür seien drei Impfdosen erforderlich, teilte das Unternehmen mit. Ein zweiter kubanischer Impfstoffkandidat, das Präparat Soberana 2, hat nach Angaben des Herstellers Finlay nach zwei der vorgesehenen drei Impfdosen eine Wirksamkeit von 62 Prozent. Beide Impfstoffe sollen in Kürze in Kuba zugelassen werden. Sie wären damit die ersten in Lateinamerika entwickelten Corona-Impfstoffe, die auf den Markt kommen.



    UN sehen massive Rückschläge bei den Menschenrechten

    Zum Auftakt der 47. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates hat die Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, eine ernüchternde Bilanz zur Einhaltung der Menschenrechte weltweit gezogen. Und sie nennt ganz konkret Staaten, in denen die Lage besonders schlimm ist: China, Russland, Belarus, Äthiopien und Myanmar. Um sich von der weitreichendsten und schwerwiegendsten Kaskade von Menschenrechtsverletzungen zu erholen, die wir zu unseren Lebzeiten erlebt hätten, brauche es eine lebensverändernde Vision und konzertierte Aktionen, sagte die ehemalige chilenische Präsidentin.



    Gewalt gegen Kinder in Konfliktgebieten im Jahr 2020 stark gestiegen

    Im Corona-Jahr 2020 ist die Zahl der weltweit entführten und vergewaltigten Kinder in Krisengebieten stark gestiegen. Die Verstöße mit dem größten exponentiellen Wachstum im Vorjahr waren Entführungen mit erstaunlichen 90 Prozent, erklärte das Büro der UN-Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten Konflikten, Virginia Gamba. Es folgten Vergewaltigungen und andere Formen sexueller Gewalt, die um 70 Prozent zunahmen. Man habe Gewalt gegen mehr als 19.300 Minderjährige dokumentiert. In 8400 Fällen seien Kinder getötet oder verstümmelt worden, vor allem in Afghanistan, Syrien, Jemen und Somalia.



    Neue Sanktionen westlicher Länder gegen Lukaschenko

    Die EU, die USA, Kanada und Großbritannien erhöhen den Druck auf den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko. Sie verhängten in einer abgestimmten Aktion Sanktionen gegen Verantwortliche für die erzwungene Landung eines Ryanair-Flugzeuges in Belarus. Die EU-Außenminister brachten wegen des Vorfalls zudem umfassende Wirtschaftssanktionen auf den Weg. Belarus hatte im Mai eine Ryanair-Maschine unter dem Vorwand einer Bombendrohung mit einem Kampfjet zur Zwischenlandung in Minsk gezwungen. An Bord war ein regierungskritischer Blogger, der inhaftiert wurde.



    Merkel und Draghi wollen Flüchtlingsvertrag mit Türkei erneuern

    Deutschland und Italien wollen sich für eine rasche Weiterentwicklung des Flüchtlingsabkommens der EU mit der Türkei einsetzen. Man müsse "eine Perspektive eröffnen, wie das weitergeht", sagte Kanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi in Berlin. Die Türkei beherberge sehr viele Flüchtlinge, mehr als drei Millionen, und habe daher "alles Recht, dafür von uns auch

    • 8 min
    21.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    21.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hongkongs "Apple Daily" steht kurz vor dem Aus

    Nach dem Vorgehen der Hongkonger Behörden gegen die der Demokratiebewegung nahestehende Zeitung "Apple Daily" befürchtet deren Leitung die drohende Schließung. Da die Regierung die Konten der Zeitung eingefroren habe, könnten deren Mitarbeiter nicht mehr bezahlt werden, sagte Manager Mark Simon. Vergangene Woche waren bei einem Polizeieinsatz fünf führende Mitarbeiter von "Apple Daily" festgenommen und Computer beschlagnahmt worden. Die Behörden in der chinesischen Sonderverwaltungszone erklärten, die Zeitung habe zu internationalen Sanktionen gegen Hongkong und die Führung in Peking aufgerufen.


    Armeniens Regierungschef Paschinjan gewinnt Parlamentswahl

    Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in der krisengeschüttelten Südkaukasusrepublik Armenien ist die Partei des angeschlagenen Regierungschefs Nikol Paschinjan überraschend deutlich stärkste Kraft geworden. Der 46-Jährige kam mit seiner Partei Bürgervertrag auf knapp 54 Prozent der Stimmen, wie die Wahlleitung in der Hauptstadt Eriwan nach Auszählung aller Stimmzettel mitteilte. Paschinjans wichtigster Herausforderer, der frühere Präsident Robert Kotscharjan mit seinem Block Armenien, erhielt demnach 21 Prozent.



    Frankreichs Konservative bei Regionalwahlen vor Rechtspopulisten

    Die französische Rechtsaußenpartei von Marine Le Pen hat in der ersten Runde der Regionalwahlen deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Der "Rassemblement National" landete mit etwa 19 Prozent der Stimmen auf Platz zwei, wie der französische TV-Sender France 2 unter Berufung auf Hochrechnungen berichtete. Stärkste Kraft wurde das bürgerlich-konservative Lager mit gut 28 Prozent der Stimmen. Präsident Emmanuel Macrons Partei "La Republique en Marche" (LREM) erreichte gerade noch elf Prozent und damit den fünften Platz.



    Maas für neuen Flüchtlingsdeal mit der Türkei

    Der deutsche Außenminister Heiko Maas plädiert für ein neues Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei. Die EU habe ein großes Interesse daran, dass das Migrationsabkommen mit Ankara weiterentwickelt und fortgeschrieben werde, sagte Maas der Zeitung "Welt". Bei allen Schwierigkeiten, die es mit der türkischen Regierung gebe, müsse anerkannt werden, dass das Land eine nicht unerhebliche Migrationslast übernommen habe. Es gehe schließlich um die Betreuung von etwa vier Millionen Menschen. Der SPD-Minister wies darauf hin, bei einem neuen Deal müsse die EU der Türkei auch weitere Gelder geben.



    Neues Dokumentationszentrum zu Flucht und Vertreibung in Berlin

    Mit einem Festakt wird an diesem Montag in Berlin das neue Dokumentationszentrum über Flucht, Vertreibung und Versöhnung eröffnet. Daran nimmt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teil. Gezeigt wird eine Ständige Ausstellung, die die europäische Geschichte der Zwangsmigrationen vom 20. Jahrhundert bis in die heutige Zeit schildert. Im Mittelpunkt stehen Flucht und Vertreibung von rund 14 Millionen Deutschen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus. Zudem gibt es wechselnde Sonderausstellungen, eine Bibliothek mit Zeitzeugenarchiv sowie Bildungsangebote.



    Die Bundeswehr bekommt erstmals einen Militärrabbiner

    Erstmals nach rund 100 Jahren und 76 Jahre nach dem Holocaust wird es wieder jüdische Militärseelsorge in der deutschen Armee geben. Der sächsische Landesrabbiner Zsolt Balla wird am Nachmittag in der Leipziger Synagoge in das Amt des Militärbundesrabbiners eingeführt. Der 42-jährige orthodoxe Rabbiner soll in seiner neuen Funktion ein noch einzurichtendes Militärrabbinat in Berlin leiten und die Arbeit von bis zu zehn jüdischen Geistlichen in der Bundeswehr koordinieren.



    Wahlprogramm der Union steht w

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    19.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    19.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Präsidentenwahl im Iran beendet

    Nach 19 Stunden ist die Präsidentenwahl im Iran beendet worden. Wegen der Corona-Pandemie und einer geringen Beteiligung war die Öffnungszeit der Wahllokale verlängert worden. Als klarer Favorit gilt der ultrakonservative Chef der Justiz, Ebrahim Raeissi. Der 60-Jährige ist ein Vertrauter des geistlichen und politischen Oberhaupts des Irans, Ajatollah Ali Chamenei. Raeissi war schon bei der Präsidentschaftswahl 2017 angetreten. Damals unterlag er dem moderaten Amtsinhaber Hassan Rohani, der nach zwei Amtszeiten als Präsident nicht wieder kandidieren durfte.



    UN-Sondergesandte warnt vor Bürgerkrieg in Myanmar

    Die Sondergesandte der Vereinten Nationen für Myanmar warnt vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Militärmachthabern und Putschgegnern in dem südostasiatischen Land. Das Risiko eines umfassenden Bürgerkriegs sei real, sagte Christine Schraner Burgener vor der UN-Vollversammlung in New York. Das 193 Mitgliedstaaten umfassende Gremium hatte zuvor ein Ende aller Waffenlieferungen an Myanmar gefordert. In der Resolution, die allerdings nicht bindend ist, wurde auch die Freilassung der gestürzten De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi und anderer politischer Gefangener angemahnt.

    Justiz in Hongkong geht gegen Zeitung "Apple Daily" vor

    Nach der Razzia bei der prodemokratischen Hongkonger Zeitung "Apple Daily" sind Chefredakteur Ryan Law und Geschäftsführer Cheung Kim-hung vor Gericht erschienen. Dutzende Unterstützer der beiden regierungskritischen Journalisten standen Schlange, um an der Anhörung teilzunehmen, hieß es in Agenturberichten. Am Donnerstag waren bei einem massiven Polizeieinsatz insgesamt fünf führende Mitarbeiter von "Apple Daily" festgenommen und Computer sowie Vermögenswerte der Zeitung beschlagnahmt worden. Die Behörden in der chinesischen Sonderverwaltungszone erklärten, die Zeitung habe zu "Sanktionen" gegen Hongkong und die Führung in Peking aufgerufen.



    Merkel und Macron sind auf einer Linie

    Deutschland und Frankreich sind sich beim künftigen Umgang mit der Türkei und Russland einig. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte nach einem Abendessen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Berlin, sie sehe die EU in Bezug auf beide Länder vor großen Herausforderungen. Man sei aufeinander angewiesen und müsse deshalb im Gespräch bleiben. Macron stimmte der Kanzlerin voll zu. Auch die Fußball-EM war ein Thema. Hier äußerten sich beide besorgt über die Ausbreitung der aggressiven Delta-Variante des Coronavirus, insbesondere in Großbritannien, wo auch Spiele ausgetragen werden.



    UN-Generalsekretär Guterres bleibt im Amt

    UN-Generalsekretär António Guterres kann ab 2022 erwartungsgemäß seine zweite Amtszeit beginnen. Die UN-Vollversammlung bestätigte den 72-Jährigen für weitere fünf Jahre als Leiter der Vereinten Nationen. Als größte Herausforderungen gelten der Kampf gegen die Klimakrise, die Folgen der Corona-Pandemie und zahlreiche regionale Konflikte. Überdies belasten wachsende Spannungen zwischen den USA und China die Handlungsfähigkeit der UN. Guterres ist der neunte Generalsekretär. Der frühere portugiesische Regierungschef führt die Weltorganisation seit 2017.



    Engländer enttäuschen bei Fußball-EM gegen Schottland

    Bei der Fußball-EM hat England einen prestigeträchtigen Sieg verpasst. Die Three Lions kamen in London im 115. Duell mit dem Erzrivalen Schottland nicht über ein 0 zu 0 hinaus. Vize-Weltmeister Kroatien droht das frühe Aus. Das Nationalteam spielte in Glasgow in seinem zweiten Vorrundenspiel der Gruppe D gegen Tschechien 1 zu 1. Nur mit einem Sieg am Dienstag gegen Schottland kämen die Kroaten weiter. Dagegen nimmt Schweden nach seinem

    • 7 min
    18.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    18.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Portugals Hauptstadt Lissabon wegen hoher Corona-Zahlen abgeriegelt

    Nach einem dramatischen Anstieg der Zahl von Corona-Neuinfektionen in Lissabon ist die portugiesische Hauptstadt an diesem Wochenende nahezu komplett abgeriegelt. Die 2,8 Millionen Bewohner dürfen die Region bis Montag früh nur mit triftigem Grund verlassen, Besuche von außerhalb sind nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt. Zuletzt hatte Lissabon fast 1000 neue Corona-Fälle an einem Tag gemeldet. Das sind 75 Prozent aller in ganz Portugal registrierten Infektionen. Die Regierung will mit den strengen Maßnahmen ein Übergreifen der Delta-Mutation auf das ganze Land verhindern.



    Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt auf 10,3

    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut zurückgegangen und liegt nun bei 10,3. Dies teilte das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 11,6 gelegen, vor einer Woche bei 18,6. Außerdem wurden nach den RKI-Angaben 1076 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 91 neue Todesfälle registriert. Am Freitag vor einer Woche waren 2440 Neuansteckungen sowie 102 Todesfälle verzeichnet worden. Die stark gesunkenen Inzidenz-Werte sind Grundlage für mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen.



    Präsidentschaftswahl im Iran hat begonnen

    Zum Auftakt der Präsidentschaftswahl im Iran hat das geistliche Oberhaupt des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, in der Hauptstadt Teheran die erste Stimme abgegeben. Fast 60 Millionen Bürger sind zur Wahl aufgerufen. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Öffnungszeiten der Wahllokale verlängert. Ergebnisse werden erst für Samstag erwartet. Nach dem Rückzug mehrerer Bewerber stehen noch vier Kandidaten zur Auswahl. Klarer Favorit auf die Nachfolge von Präsident Hassan Rohani ist der ultrakonservative Justizchef Ebrahim Raisi. Rohani durfte nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.



    Ex-Präsident Laurent Gbagbo nach zehn Jahren in die Elfenbeinküste zurückgekehrt

    Bei der Ankunft des ehemaligen Staatschefs der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, ist es am Flughafen von Abidjan zu Ausschreitungen zwischen seinen Anhängern und der Polizei gekommen. Der 76-jährige Politiker hatte die letzten zehn Jahre im Ausland gelebt. Er war das erste Staatsoberhaupt, das sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten musste. Ihm wurden Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Unruhen nach der verlorenen Wahl von 2010 vorgeworfen. 2019 wurde er überraschend freigesprochen. Dieses Urteil wurde im März bestätigt, der Weg für seine Rückkehr war damit frei.



    Erneut Journalisten in Mexiko ermordet

    In Mexiko sind erneut zwei Journalisten ermordet worden. Im Süden des Landes erschossen Unbekannte einen Lokalreporter, der mit einer anderen Person auf dem Motorrad unterwegs war, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Der Online-Journalist hatte nach Angaben mehrerer Organisationen im vergangenen Jahr bereits ein Attentat überlebt und auch danach wiederholt Drohungen erhalten. Ein weiterer Journalist wurde nahe der Grenze zu den USA ermordet, als er für ein Taxi-Unternehmen im Einsatz war. Möglicherweise wurde er Opfer eines Raubüberfalls.



    "Juneteenth"-Gedenken an Ende der Sklaverei künftig US-Feiertag

    In den USA ist der Gedenktag "Juneteenth", der das Ende der Sklaverei markiert, künftig ein bundesweiter Feiertag. Präsident Joe Biden setzte im Weißen Haus eine entsprechende Gesetzesvorlage nach der Verabschiedung durch beide Kammern des Kongresses mit seiner Unterschrift in Kraft. Am 19. Juni wird in den USA damit des Endes der Sklaverei gedacht. An jenem Tag im Jahr 1865 war die Emanzipationsproklamation zur Befreiung der Sklave

    • 8 min
    17.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    17.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Curevac-Impfstoff weniger wirksam als erhofft

    Der Impfstoffhersteller Curevac hat einen Rückschlag bei der Entwicklung eines Corona-Vakzins erlitten. In einer Zwischenstudie wurde dem Präparat nur eine Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung jeglichen Schweregrades bescheinigt. Das teilte das Tübinger Unternehmen in der Nacht zu Donnerstag mit. Der Kurs der in New York gehandelten Aktie brach daraufhin um mehr als 50 Prozent ein. Der Impfstoff befindet sich bereits seit längerem in der Endphase der klinischen Studien. Wegen der Verzögerungen hatte das Bundesgesundheitsministerium Curevac aus der aktuellen Impfkampagne gestrichen.



    Delta-Variante des Coronavirus breitet sich aus

    In Deutschland hat sich der Anteil der sogenannten Delta-Variante an allen neu registrierten Corona-Fällen fast verdoppelt. Sie macht nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile 6,2 Prozent der Neuinfektionen aus. In der Vorwoche waren es noch 3,7 Prozent. Nach Ansicht von Experten ist die erstmals in Indien festgestellte Mutation sehr viel ansteckender und gefährlicher als das ursprüngliche Virus. So sind in Großbritannien durch die Delta-Mutation die Inzidenzwerte von unter 20 auf gut 70 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gestiegen.



    Steinmeier zu offiziellem Besuch in Polen

    30 Jahre nach Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an diesem Donnerstag nach Warschau. Er folgt einer Einladung seines Amtskollegen Andrzej Duda. Bei seinem Besuch wolle Steinmeier ein Zeichen der Verbundenheit setzen trotz der Schwierigkeiten, die es im Verhältnis der Regierungen gebe, hieß es. So kritisiert Deutschland umstrittene Justizreformen in Polen. Dessen Regierungsvertreter fordern immer wieder Reparationszahlungen für Zerstörungen, die ihr Land unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg erleiden musste.



    China erhöht Druck auf pro-demokratische Zeitung

    In Hongkong sind die Behörden erneut massiv gegen die Peking-kritische Zeitung "Apple Daily" vorgegangen. Chefredakteur Ryan Law sowie vier weitere führende Mitarbeiter des Blatts wurden festgenommen, wie "Apple Daily" mitteilte. Ihnen werde die illegale Zusammenarbeit mit - so wörtlich - "externen Elementen" angelastet, hieß es. Zudem wurden Vermögenswerte der Zeitung eingefroren. Grundlage ist das sogenannte Sicherheitsgesetz aus dem vergangenen Jahr, das ein drakonisches Vorgehen gegen die Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone ermöglicht.



    Boko Haram räumt Tod des Anführers ein

    Die nigerianische Extremistengruppe Boko Haram hat den Tod ihres Anführers Abubakar Shekau bestätigt. In einem der Nachrichtenagentur AFP zugeleiteten Video sagte der mutmaßliche neue Boko-Haram-Chef Bakura Modu, Shekau sei als "Märtyrer" gestorben. Der Chef der rivalisierenden Miliz Iswap, Abu Musab Al-Barnawi, hatte bereits Anfang des Monats in einer Audiobotschaft mitgeteilt, dass Shekau tot sei. Der Boko-Haram-Anführer war für seine extreme Brutalität berüchtigt. 2014 hatte Boko Haram unter seiner Führung 276 Schülerinnen in Chibok entführt. Der Vorfall sorgte weltweit für Empörung.



    Italien löst das Achtelfinal-EM-Ticket

    Die Fußballnationalmannschaft von Italien hat als erstes Team bei der EURO 2020 das Achtelfinale erreicht. Die Squadra Azzurra besiegte die Schweiz mit 3:0 Toren und ist damit seit 29 Spielen ungeschlagen. Die Türkei hat dagegen auch ihr zweites Spiel bei der Europameisterschaft verloren. Diesmal unterlag sie gegen Wales 0:2. Russland besiegte Finnland 1:0.

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