24 episodes

Mit Rosch HaSchana, dem Neujahrsfest im Herbst, beginnt das jüdische Jahr. Die Festtage des Volkes Israel sind gemäß der Gebote der Tora festgelegt. Die Zeit aber wird vom Schabbat, dem siebenten Tag der Woche, strukturiert. Ihn hat Gott selbst mit der Schöpfung der Welt eingeführt.
Am Schabbat wird in den Synagogen ein Stück der Tora vorgelesen. Die Wochenabschnitte führen das Jahr über durch die fünf Bücher Mose. Das Ende und zugleich der neue Anfang der Lesungen ist an Simchat Tora, dem Fest der Tora-Freude zum Abschluss des Laubhüttenfestes.
Bei ahavta - Begegnungen erklärt immer Freitags ein Rabbiner, Kantor oder Lehrer den jeweiligen Tora-Abschnitt. Die Video-Aufnahmen findest du bei https://plus.ahavta.com und auch bei YouTube unter https://youtube.com/@ahavta.


plus.ahavta.com

Das Wort zum Schabbat Ricklef Münnich || ahavta - Begegnungen

    • Religion & Spirituality

Mit Rosch HaSchana, dem Neujahrsfest im Herbst, beginnt das jüdische Jahr. Die Festtage des Volkes Israel sind gemäß der Gebote der Tora festgelegt. Die Zeit aber wird vom Schabbat, dem siebenten Tag der Woche, strukturiert. Ihn hat Gott selbst mit der Schöpfung der Welt eingeführt.
Am Schabbat wird in den Synagogen ein Stück der Tora vorgelesen. Die Wochenabschnitte führen das Jahr über durch die fünf Bücher Mose. Das Ende und zugleich der neue Anfang der Lesungen ist an Simchat Tora, dem Fest der Tora-Freude zum Abschluss des Laubhüttenfestes.
Bei ahavta - Begegnungen erklärt immer Freitags ein Rabbiner, Kantor oder Lehrer den jeweiligen Tora-Abschnitt. Die Video-Aufnahmen findest du bei https://plus.ahavta.com und auch bei YouTube unter https://youtube.com/@ahavta.


plus.ahavta.com

    Schabbat BeHar || „Heimholer sei das 50. Jahr!“

    Schabbat BeHar || „Heimholer sei das 50. Jahr!“

    In den Synagogen wird an diesem Schabbat der Wochenabschnitt „Behar“, „Auf dem Berge“, aus der Tora gelesen. Er steht in 3. Mose 25–26,2. Es ist eine sehr kurze Parascha, gerade ein Kapitel. In den meisten Jahren bildet sie mit der folgenden – Bechukotai – eine Einheit. Aber 5784 ist ein Schaltjahr!
    Das Wort zum Schabbat bei ahavta - Begegnungen von Ricklef Münnich spricht Yuval Lapide.
    In diesem Tora-Abschnitt geht es um das Schabbat- und das Jowel-Jahr. Alle sieben Jahre soll alle Arbeit auf dem Land aufhören und der Ertrag wird allen (Menschen und Tieren) zugänglich. Sieben Schabbatjahr-Zyklen werden vom 50. Jahr, dem „Jubeljahr“, abgerundet. In diesem wird das Land nicht bearbeitet, alle Sklaven werden freigelassen und aller Landbesitz, der aufgrund von Verarmung des Eigentümers verkauft werden musste, wird den ursprünglichen Eigentümern zurückgegeben.
    Yuval Lapide zeigt dir die Bedeutung der Zahlen 7 und 7 x 7 + 1 = 50. Nomen est omen – wie der Lateiner sagt… ;-)
    Und er erklärt den Hintergrund der Gebote vom Schabbat- und Jowel-Jahr.


    This is a public episode. If you’d like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit plus.ahavta.com/subscribe

    • 30 min
    Schabbat Emor || Zählen sollt ihr!

    Schabbat Emor || Zählen sollt ihr!

    Mit dem Wochenabschnitt Emor, „Sprich“, sind die sabbatlichen Lesungen in der Mitte der Tora angekommen. Das gilt auch in der Sache. Die Parascha umfasst 3. Mose 21–24. Das Wort zum Schabbat dazu spricht Rabbiner Dr. Daniel Katz.
    Es geht zu Beginn um die Heiligkeit in Israel. Die Heiligkeit der Priester ist zunächst gemeint. Rabbiner Katz weist auf den Vers 21,10 hin. Dort sind Anforderungen an „den vornehmsten Priester unter seinen Brüdern, auf dessen Haupt das Salböl gegossen worden ist“, formuliert. Aus der Wortwurzel „Schemen haMischcha“ entwickelte sich später die Vorstellung vom Gesalbten, dem Messias.
    In der zweiten Hälfte des Toraabschnittes werden Gebote zu den Feiertagen aufgeführt. Zuallererst wird der Schabbat genannt, dann Pessach. Anschließend soll die erste Garbe der Ernte soll geschwungen werden am Tag nach der Feier, wörtlich am Tag nach dem Schabbat. Daniel Katz erklärt das für das Judentum grundlegende Verständnis, dass dies bedeutet, am Tag nach Pessach jeden Abend Omer zu zählen, 50 Tage bis zum Wochenfest.
    Diese Verse 23, 10 und 15 sind maßgeblich für das Verständnis und die Position des rabbinischen Judentums nach der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70.


    This is a public episode. If you’d like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit plus.ahavta.com/subscribe

    • 48 min
    Schabbat Kedoschim || Den Nächsten lieben

    Schabbat Kedoschim || Den Nächsten lieben

    Der Wochenabschnitt Kedoschim, קדושים „Heilige“, ist mit den Kapiteln 19 und 20 nicht nur ein zentraler Teil des 3. Buches Mose, Wajikra, sondern in mehrfacher Hinsicht der gesamten Tora. Das erklärt heute Rabbiner Dr. Jehoschua Ahrens in seinem Wort zum Schabbat über ahavta - Begegnungen.
    Gleich zu Beginn der Parascha beauftragt Gott Mose, „der ganzen Gemeinde der Kinder Israel“, also jedem Einzelnen, zu sagen: „Heilig sollt ihr sein, denn heilig bin ich, Haschem, euer Gott“. Was heißt heilig sein, heilig leben, frage ich den Rabbiner zu Beginn. Er verweist auf die 50 Gebote (Mizwot), die in dem relativ kurzen Wochenabschnitt zu finden sind: Diese erläutern bereits das geforderte Leben.
    Dies gelte insbesondere, so Jehoschua Ahrens, für den Vers 19,18: „Du wirst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Für Hillel wie für Rabbi Akiva und auch für Jesus war dieses Gebot „ein großes Prinzip in der Tora“ (Akiva) bzw. eine Bündelung aller Mizwot der Tora (Jesus).
    Der Rabbiner bezieht sich in seiner Auslegung auch auf andere Stimmen der jüdischen Tradition, wie z.B. Rabbiner Samson Raphael Hirsch.


    This is a public episode. If you’d like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit plus.ahavta.com/subscribe

    • 24 min
    Schabbat Achare Mot || Ein Bock für Gott

    Schabbat Achare Mot || Ein Bock für Gott

    Der Wochenabschnitt Achare Mot, „Nach dem Tod“, umfasst die Kapitel 16 bis 18 des 3. Buchs Mose. Das Wort zum Schabbat dazu kommt von Yuval Lapide.
    „Nach dem Tod“ bezieht sich auf Nadab und Abihu, zwei der vier Söhne Aarons, die beim Opfer „mit fremdem Feuer“ umgekommen sind. Die Sidra nimmt darauf Bezug, sagt Yuval, um klarzustellen: Gott ist noch immer interessiert an Israel und gibt nun Ordnungen, damit sich nicht wiederholt, was den beiden geschah. Denn sie konnten im wörtlichen Sinn nicht fassen, was sie taten.
    Zur Darbringung der Tiere auf dem Altar sagt Yuval: Jedes Tier ist auch ein Teil unserer eigenen Mentalität. Der animalische Anteil in uns soll geheiligt, das heißt, verwandelt werden. Das bedeutet, der Mensch gibt etwas weg von sich, um Neues und Anderes von Gott zu bekommen: „Ich bekomme, indem ich gebe“.
    In den Ordnungen für die Schlachtung von Tieren materialisiert sich für Yuval Lapide das Wort Gottes. Es stellt eine Ordnung gegen Orientierungslosigkeit und Willkür dar.


    This is a public episode. If you’d like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit plus.ahavta.com/subscribe

    • 1 hr 5 min
    Schabbat Chol HaMoed || Schir HaSchirim

    Schabbat Chol HaMoed || Schir HaSchirim

    Der am Abend beginnende Schabbat heißt Chol HaMoed. Er gehört zu den Feiertagen des Passafestes, die um den Ruhetag herum Halbfeiertage sind. Die Reihe der Wochenabschnitte der Tora wird nicht fortgesetzt. Neben einer besonderen Lesung aus dem 2. Buch Mose 33,12–34,26 wird in den Synagogen das Hohelied, Schir HaSchirim, gelesen.
    Der Platz dieser Megilla (Rolle) innerhalb der Heiligen Schrift war bis ins 2. Jahrhundert und bis zu Rabbi Akiva umstritten. Dieser jedoch sagte: „Die ganze Welt ist nicht des Tages würdig, an dem das Hohelied Israel gegeben wurde“. Wenn alle Schriften des Tenach, der Bibel, heilig seien, dann sei das Hohelied „hochheilig“.
    Zur Bedeutung von Schir HaSchirim spricht Kantor Amnon Seelig.


    This is a public episode. If you’d like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit plus.ahavta.com/subscribe

    • 19 min
    Schabbat Mezora || die Ordnung des Pessach

    Schabbat Mezora || die Ordnung des Pessach

    Der fünfte Wochenabschnitt im 3. Buch Mose heißt „Mezora“, „Aussätziger“. Er enthält die Kapitel 14 und 15. Es spricht Rabbiner Dr. Daniel Katz.
    Er nimmt aber nicht die Parascha für dein Wort zum Schabbat. Vielmehr macht er vor Pessach, was früher nur zweimal im Jahr vom Rabbiner in einer Predigt erläutert wurde – zum einen wurden die Ordnungen und die Halachot für Jom Kippur der Gemeinde erklärt und zum anderen eben jetzt, am Großen Schabbat, dem Schabbat HaGadol, den Betern in der Synagoge gesagt, was alles für ein koscheres Pessach zu beachten ist.
    Doch Daniel Katz unterweist uns nicht in der Reinigung des Hauses von allem Gesäuerten, sondern geht mit den Zuhörern durch den Ablauf des Abends von Pessach zuhause am Familien- und Freundestisch. Das ist der Seder, die Ordnung von Pessach mit der Haggada, der Erzählung vom Auszug des Volkes Israels aus seiner Knechtschaft in Ägypten unter Pharao. 15 Abschnitte sind es insgesamt, in die die Haggada unterteilt wird.


    This is a public episode. If you’d like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit plus.ahavta.com/subscribe

    • 57 min

Top Podcasts In Religion & Spirituality

The Bible in a Year (with Fr. Mike Schmitz)
Ascension
The Bible Recap
Tara-Leigh Cobble
Girls Gone Bible
Girls Gone Bible
BibleProject
BibleProject Podcast
WHOA That's Good Podcast
Sadie Robertson Huff
Joel Osteen Podcast
Joel Osteen, SiriusXM